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05. Oktober 2014
Inhaltsverzeichnis





















Babymilch ohne Milch und Soja
Mit INDI (Innovative Non Dairy Infant formula) hat "HEART Baby Food" die erste pflanzliche Babynahrung hergestellt, die keine Milch oder Soja enthält. INDI besteht aus Mandeln und einer weiteren noch geheimen Pflanze. Beides wird zu einem Pulver verarbeitet und kann dann mit Wasser angerührt werden. Uriel Kesler, Miteigentümer von HEART aus Yehud, hat INDI entwickelt, weil seine Enkelin an Nahrungsunverträglichkeit leidet. INDI entspricht den internationalen Vorschriften für Säuglingsnahrung. (israel21c) DJ

Ebola-Aufklärung per App
Innerhalb von 3 Tagen hat Asaf Kindler (Snapp-Plattform) eine App entwickelt, die mit einfachen Worten die Krankheit Ebola beschreibt und Vorsichts- und Hygienemaßnahmen erläutert. Experten gehen davon aus, dass sich Ebola bereits durch die Einhaltung einfacher Hygienevorschriften bekämpfen ließe. Die App "About Ebola" (iOS, Android) ist bereits in die Sprache "Jola" übersetzt worden, die von mehr als ½ Mio. Menschen in den betroffenen Gebieten gesprochen wird. Weitere Sprachen werden folgen. Auch in entlegenen Dörfern haben 1-2 Personen ein Smartphone. (nocamels, timesofisrael) DJ

Kostengünstige Stickstoff-Beseitigung
Mit SABRE können sich auch kleine Abwasseranlagen die Stickstoff-Entfernung leisten. Die atmungsaktive Membran spart 90% der Energie, erzeugt weniger Schlamm und verhindert Geruchsbildung. Das Startup Emefcy (Caesarea) ist weltweit das erste Unternehmen, das die sauerstoffdurchlässige Membran-Technologie bis zur Markteinführung gebracht hat. SABRE steht für "Spiral Aerobic Biofilm Reactor". (israelnewtech, youtube) DJ

Gold gegen Herzfehler
Israelische Forscher, darunter Tal Dvir, ein Bioingenieur der Tel Aviv Universität, testen mit Nanogold bedeckte biokompatible Platten, mit denen nach einem Herzinfarkt Fehler im Herzen behoben werden könnten. (ToI) TS

Das Gehirn altert mit dem Immunsystem
Bereits 2013 konnte Prof. Michal Schwartz vom Weizmann-Institut (Rehovot) im Tierversuch nachweisen, dass Immunzellen Schäden im Gehirn reparieren können. Zusammen mit Dr. Ido Amit hat er nun den Zusammenhang zwischen der Abnahme der kognitiven Leistungen und dem Immunsystem hergestellt: in dem Adergeflecht der Plexus choroideus wird das Blut von der Gehirnflüssigkeit getrennt. Gleichzeitig tauschen Gehirn und Immunsystem dort ihre biochemischen Signale aus. Eine Veränderung im Immunsystem hat Auswirkungen auf das "immunologische Alter" des Gehirns und damit auf den Erhalt der kognitiven Fähigkeiten und der Bildung neuer Gehirnzellen. (wis, science) DJ



Rekord auf Flughafen
Der internationale Flughafen Ben Gurion bei Tel Aviv hat einen neuen Allzeit-Tagesrekord von 521 ankommenden und abgehenden Flügen aufgestellt. Insgesamt gab es 263 Landungen und 258 Starts von Passagiermaschinen.
Nahezu 70.000 Menschen sind laut Flughafenbehörde gelandet oder abgeflogen. Während der Zeit der hohen jüdischen Feiertage, die nach dem Laubhüttenfest (Sukkot) Mitte Oktober enden, werden insgesamt mehr als 1,4 Millionen Passagiere am größten israelischen Flughafen erwartet. Die beliebtesten Reiseziele der Israelis im Ausland sind Griechenland, die Türkei, Italien, USA, Deutschland, Russland und Frankreich. Unterdessen hat die Europäische Agentur für Flugsicherheit in der vergangenen Woche neue Richtlinien bekanntgegeben, die Passagieren die Nutzung von Elektronikgeräten und Mobiltelefonen während des Fluges erlaubt. (Israelheute) KR



Tieropfer in Megiddo
Vor rund 5.000 Jahren, in der frühen Bronzezeit um 3000 vor Chr., wurden Tiere bislang unbekannten Göttern geopfert. Die Zeremonien fanden in einem riesigen jetzt von Professor Israel Finkelstein freigelegten Tempel in Megiddo statt. Im Tempel wurden lange Korridore gefunden, in denen die Tierknochen säuberlich entsorgt worden sind. 80% der Knochen stammten von Schafen und Ziegen. Der Tempel ist das bisher größte entdeckte monumentale Gebäude in der Levante aus dieser Periode. (Haaretz, NearEastern) TS
Photo by: Israel Finkelstein



Club der Wohlhabenden
Beim Global Wealth Report 2014 nimmt Israel den 11.Rang ein. Das Ranking wurde vom internationalen Versicherungs- und Finanzriesen Allianz bei den 20 führenden Wirtschaftsnationen durchgeführt. Nach diesem Report führt die Schweiz die wohlhabenden Länder an, gefolgt von den USA und Belgien. Israel liegt noch vor europäischen Ländern wie Österreich, Dänemark, Frankreich und Deutschland. (IsraelHayom) MN

Top Wirtschafts-Rating
Wirtschaftswachstum, dynamisches Unternehmertum und ein stabiles politisches System bieten optimale Chancen für Investoren. So begründet die Ratingagentur Moody's ihre erneute Vergabe der A1 für Israel trotz der Militäroperation im Gazastreifen. Im letzten Monat vergaben sowohl S&P als auch Fitch Israel das Rating A+. (Times of Israel) MN

Expansion nach China
ADAMA Agricultural Solutions erwirbt eine Gruppe chinesischer Firmen. Das international tätige israelische Unternehmen plant, seine Präsenz in China zu erweitern. (Ha'aretz) MN
Chen Lichtenstein, CEO von ADAMA

Internationale Erfolge
In diesem Jahr konnten israelische Firmen bislang USD 3,5 Mrd. am US-amerikanischen Kapitalmarkt eintreiben. Dies bedeutet ein Rekordjahr für die Kapitalbeschaffung. Zu den erfolgreichen Börsengängen an der New Yorker Nasdaq zählen Mobileye, Varonis Systems, Borderfree, BioBlast Pharma, Macrocure und gerade vor etwa zwei Wochen CyberArk Software. Das Interesse an israelischen Innovationen ist ungebrochen. (Globes) MN




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Trotz Blockade: Löwen aus Gaza via Israel nach Jordanien
Der Al-Bisan-Zoo im nördlichen Gazastreifen ist während des Krieges teilweise zerstört und stark vernachlässigt worden. 80 Tiere, einst durch die Tunnels von Ägypten in den Gazastreifen geschmuggelt, seien getötet worden. "Der Krieg im Gazastreifen hat nicht nur mehr als 2.100 Menschen das Leben gekostet, sondern auch vielen Tieren", heißt es bei dpa. Eine österreichische Delegation der Tierschutzorganisation "Vier Pfoten" hat drei teilweise verletzte Löwen in Käfigen auf einen Lastwagen geladen,
um sie aus dem angeblich abgeriegelten Gazastreifen via Israel nach Jordanien zu bringen. Laut dpa beschuldigen die Verantwortlichen allein Israel für die Zerstörungen. Das israelische Militär teilte mit: "Die israelische Armee zielt unter keinen Umständen auf zivile Einrichtungen, einschließlich Zoos." Dass die geretteten Tiere über Israel in Sicherheit nach Jordanien gebracht worden sind, verschweigt dpa. Mangels Originalzebras wurden früher in dem Zoo mit Streifen bemalte Esel ausgestellt. (Mittelbayerische, Kurier, ctv) TS

Trotz Blockade: Schließungen und Erleichterungen
Wegen Jom Kippur (Versöhnungstag) und Terrorwarnungen wurde eine Schließung aller Grenzübergänge nach Israel verhängt. Zum islamischen Opferfest ab Sonntag hat die israelische Armee aber Erleichterungen für Palästinenser angekündigt. So sollen an drei Tagen jeweils 500 Bewohner des Gazastreifens den Jerusalemer Tempelberg besuchen dürfen. Das Opferfest, Eid al-Adha, beginnt am Samstag und endet
Neben dem Schlachtopfer werden zum Opferfest besonders viele Süßigkeiten gegessen. Foto: mh, Israelnetz
am Dienstag. Das Militär will den Bewohnern des Westjordanlandes Familienbesuche in Israel ohne Altersbegrenzung erlauben. Rund 500 Palästinenser ab 60 Jahren dürfen Angehörige im Gazastreifen besuchen. Umgekehrt werden 500 Besuche bei Familien im Westjordanland für Menschen aus dem Gazastreifen erlaubt. Hinzu kommen 200 Ausreisegenehmigungen ins Ausland über den Ben-Gurion-Flughafen für Geschäftsleute. Palästinenser aus dem Gazastreifen dürfen landwirtschaftliche Waren und Fisch ins Westjordanland exportieren. In Lod kamen die beiden Oberrabbiner, der Vorsitzende des Scharia -Gerichtes von Jaffa, sowie jüdische und arabische Knessetabgeordnete zusammen. Dabei riefen sie zu Toleranz und respektvollem Umgang angesichts der zeitgleichen Feste auf, Jom Kippur und Eid el Adha. (Imra, Israelnetz, ToI) TS

Österreich: Erstmals Filmabkommen mit Israel
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner hat gemeinsam mit dem israelischen Botschafter Zvi Heifetz erstmals ein Abkommen über die Koproduktion von Filmen zwischen Israel und Österreich unterzeichnet. Der Termin erfolgte im Beisein des Präsidenten der Knesset, Yuli-Yoel Edelstein, mit dem Mitterlehner ein Gespräch geführt hat. "Das neue Filmabkommen wird dazu beitragen, bestehende Kontakte zwischen der österreichischen und der israelischen Filmwirtschaft auszubauen und zu vertiefen. Darüber hinaus soll es neue Wege zu kommerziell wie künstlerisch erfolgreichen Koproduktionen öffnen", sagte Mitterlehner. (APA-OTS, Österreich) KR

Schlomo Lahat tot
In Tel Aviv ist mit 87 Jahren Schlomo Lahat gestorben. "Tschitsch" mit Spitznamen war von 1974-1993 fast 20 Jahre lang der achte Bürgermeister der Stadt. Lahat ist 1927 an der Spree in Berlin geboren und war 1933 nach Palästina eingewandert. Bei der Armee brachte er es bis zum Brigadegeneral. 1973 ging er in die Politik. Lahat hat als Bürgermeister Tel Aviv zu dem gemacht, was es heute ist. Bis zuletzt bereute er es, Ministerpräsident Jitzhak Rabin überredet zu haben, an der Friedensdemonstration 1995 in Tel Aviv teilzunehmen. Dort wurde Rabin ermordet. (JPost, tachles) TS




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Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Israel räumt Sprengsätze in Jordanien
Israelische Experten haben in Jordanien mit Sprengsätzen ausgestattete Abhöreinrichtungen geräumt und entschärft. Sie sind um 1969 an verschiedenen Orten vom israelischen Geheimdienst gelegt worden. Die gemeinsame Operation wurde erst nach ihren erfolgreichen Abschluss bei einer Pressekonferenz in Amman von Leutnant General Mashal Mohammad Al Zaben bekannt gegeben. (Imra, ToI) TS

Hamas testet Raketen
Die Hamas-Organisation hat im Gazastreifen die Produktion neuer Raketen aufgenommen und zum Test fünf Geschosse in Richtung Meer von der zerstörten Siedlung Netzarim abgefeuert. Israels Verteidigungsminister Mosche Jaalon behauptet, dass während des Krieges 80% der palästinensischen Raketen abgefeuert oder am Boden zerstört worden seien. Weiter sagte Jaalon, dass von 7.000 getroffenen Terrorzielen, 5.000 mit zielgenauen Raketen aus der Luft getroffen worden seien. (Israeldefense) TS



Weitere vollbärtige Kinder im Gazastreifen entdeckt: Das israelische Meir Amit Zentrum hat seinen vierten Report im Rahmen des "Intelligence and Terrorism Information Center (ITIC)" zu den getöteten Palästinensern während des Gazakriegs herausgegeben. Ziel ist, die Identität der Getöteten herauszufinden, Terror-Aktivisten oder unschuldige Zivilisten. Dabei wurden erneut in den offiziellen Totenlisten
So sehen 12-Jährige im Gazastreifen aus
angeführte 12-jährige Kinder als vollbärtige Kämpfer im besten Mannesalter entdeckt. Bisher wurden 667 Namen geprüft, also etwa 30 % der insgesamt Getöteten. Von der offiziellen Totenliste des Hamas-Gesundheitsministeriums wurden doppelte Namen entfernt und Namen bekannter getöteter Kämpfer hinzugefügt, die von der Hamas geheim gehalten werden. Von 589 identifizierten Toten sind 46% Terroristen und 54% Zivilisten. (acdemocracy) TS

Palästinenser werfen Amira Hass raus: Die linksradikale Haaretz-Journalistin Amira Hass vertritt das Narrativ der Palästinenser und bekam dennoch palästinensische Intoleranz zu spüren, als sie kurzerhand aus einer Konferenz auf Einladung der deutschen Rosa Luxemburg Stiftung an der Birzeit
University rausgeworfen wurde. Zwei palästinensische Akademiker forderten sie auf, zu gehen, wobei sie "ein Gesetz von Birzeit anführten, welches festlegt, dass sich jüdische Israelis nicht auf dem Campus aufhalten dürften". Hass beschrieb Steinwürfe als "ein Geburtsrecht und eine Pflicht" der Palästinenser und setzte sich für das Recht der Hamas ein, Tunnel zu bauen. Hass äußerte sich irritiert, dass israelische Juden, auch solche, die gegen die Besatzung agitieren, die Birzeit Universität nicht betreten dürften. Es gibt keinen zweiten israelischen Journalisten, der so blindlings palästinensische Positionen vertritt und sogar die "Genozid"- Rede von Abbas in der UNO verteidigt hat, schreibt Commentary. Katja Hermann von der Rosa Luxemburg äußerte Verständnis dafür, dass palästinensische Studenten einen "sicheren Platz" bräuchten, also ohne israelische Juden, so wie Feministinnen einen "sicheren Platz" ohne Männer bräuchten. Hätte sie von dem "Gesetz" an der von Israel gegründeten Universität gewusst, wäre die Konferenz woanders einberufen worden. (Haaretz, Haaretz, sdjewish, commentary, honest, achgut) TS

Trotz Blockade, jordanische Hilfe via Israel nach Gaza: Die jordanische Hilfsorganisation JHCO hat in Kooperation mit der jordanischen Armee 8 Lastwagen voll mit Medikamenten, medizinischen Geräten und Schulranzen in den Gazastreifen geschickt. Die jordanische Agentur Petra erwähnte nicht, dass der Hilfskonvoi quer durch Israel mit Polizeieskorte zum Gazastreifen begleitet worden ist. Bei Logcluster ist genau beschrieben, welche Regeln bei Hilfslieferungen in den Gazastreifen eingehalten werden müssen. (Petra, jordantimes, logcluster) TS

Trotz Blockade, Bataten aus Gaza nach Europa: Erstmals seit 2007 exportiert der Gazastreifen Süßkartoffeln nach Europa. Das teilte ein Vertreter des Landwirtschaftsministeriums in Gaza, Tahsin al-Sakka, mit. Rund 30 Tonnen Süßkartoffeln erhielten eine Ausfuhrgenehmigung der Israelis, erstmals seit Verhängung der sogenannten Blockade 2007. (Maan) TS

Deutsche Welle: ISIS und israelische Armee identisch: Amerikanische Juden, die nach Israel gehen, um in der israelischen Armee für ihr "Heimatland" zu kämpfen, sind für die Deutsche Welle
(Autorin: Ashley Gallagher) gleichbedeutend mit jungen amerikanischen Moslems, die sich ISIS anschließen, zumal die US-Juden bei der israelischen Armee wegen Kriegsverbrechen verklagt werden könnten. Nicht erwähnt wird in dem Bericht, dass es die Großeltern möglicherweise von Auschwitz in die USA verschlagen hat und nicht in den jüdischen Staat, wie die Vorfahren vieler Israelis. Zudem sagten Befragte in dem Bericht, gar keine Kriegsverbrechen begangen zu haben. (DW, algemeiner) TS

Menschenrechtspreis zurückgezogen: Der ägyptische Blogger Alaa Abdel Fattah wird doch nicht den mit EURO 50.000 dotierten und nach Andrej Sacharow benannten EU Menschenrechtspreis erhalten, nachdem er dazu nominiert worden war. Wie erst nach der Nominierung bekannt geworden ist, hatte er 2012 bei Twitter geschrieben, es gebe "eine kritische Zahl an Israelis, die wir töten müssen, dann ist das Problem gelöst". (Israelnetz) TS
Foto: Mirjam Holmer | CC BY-SA 2.5

Hamas hat Spenden gestohlen: Die Hamasführer hätten USD 700 Mio. Spenden für die Bevölkerung in Gaza gestohlen. Das behauptete Fatah Sprecher Ahmad Assaf in einem TV Interview bei Al-Awda TV. (Memri, algemeiner) TS

Empörte Palästinenser: Palästinenser in Ostjerusalem reagierten mit Gewalt in dem von jemenitischen Juden um 1920 gegründeten Jerusalemer Viertel Silwan, als sieben jüdische Familien in ihre legal von einem Araber gekauften Wohnungen unter Polizeischutz eingezogen sind. Heute leben 50 jüdische Familien (etwa 900 Personen) im Viertel Silwan neben 50.000 Arabern. Laut palästinensischem Verhandlungschef Saeb Erekat, diene der Einzug der 7 Familien dazu, die "palästinensische Identität" des Viertels auszuradieren. Den Wohnungskauf bezeichnete er als "Landraub". Auf den Verkauf von Land an Juden steht im Gesetz der palästinensischen Autonomiebehörde die Todesstrafe. (JPost) TS
East Jerusalem's Silwan neighborhood. (photo credit:MARC ISRAEL SELLEM/THE JERUSALEM POST)








Israels Siedlungspolitik
Das Thema wird bis zum Überdruss strapaziert. Die israelische Regierung kann es nicht lassen, neuen Siedlungsbau anzukündigen, wenn ein Auftritt Netanjahus vor der UNO oder ein Treffen mit Obama ansteht und schießt sich damit in den eigenen Fuß. "Peace Now" (Frieden Jetzt) ist stolz, die Welt auf Baupläne in Jerusalem gestoßen zu haben und vermeintlich Israel vor der Politik seiner eigenen gewählten Regierung gerettet zu haben, ohne zu merken, dass sie so an der Zerstörung Israels (mit und ohne Siedlungen) basteln. Die USA, Schweiz, Deutschland und andere empörte Kritiker merken nicht, dass sie die gleichen Baupläne immer wieder von Neuem verurteilen. Dieser neuste Bauplan ist freilich schon am 10.11.2011 in der Zeitung "Kol Ha´ir" veröffentlicht worden. Givat Hamatos (Flugzeughügel, benannt nach einem 1967 abgestürzten Flugzeug), die vermeintlich "neue Siedlung", gibt es seit Jahrzehnten auf einem Hügel im Süden Jerusalems. In Notunterkünften leben dort äthiopische und russische Neueinwanderer. Ein Teil der 2.610 dort geplanten Wohnungen sind für arabische Bewohner aus dem benachbarten Beth Safafa vorgesehen. Das stört die Welt nicht, so wie sie geschwiegen hat, als die "Juden" den Bau von über 1.000 neuen Wohnungen in Sawachra im "illegal besetzten Ostjerusalem" angekündigt hat. Wenn Juden für Araber bauen, ist alles in Ordnung. Wenn sie aber für Juden bauen, ist es ein Verstoß gegen das Völkerrecht. Welches Völkerrecht gilt eigentlich, wenn Araber Wohnungen in "jüdischen Siedlungen" beziehen? Und absolut unsinnig ist die Behauptung, dass die "neue Siedlung" auf Givat Hamatos einen durchgängigen palästinensischen Staat verhindere. Da müssten erst einmal Umwege quer durch das jüdische Westjerusalem gefahren werden, um überhaupt dorthin zu gelangen. (Wiki, ToI, JPost, JPost, backsp, Peacenow) TS



Heuchelei um die Toten
Nachdem ein Marschflugkörper der Amerikaner in Syrien ein Haus und seine zivilen Bewohner getroffen hat, ließ Präsident Obama für die heißen Konflikte in Syrien und Irak die von ihm selber erlassenen Verbote aufheben, Drohnen nur einzusetzen, wenn sicher sei, dass keine Zivilisten getroffen würden. Wie lässt sich das vereinbaren mit der Kritik an Israel, in Gaza "exzessive Gewalt" verübt zu haben, obgleich Israel die Bevölkerung warnte, Bewohner als Schutzschilde eingesetzt worden sind, und Israel ohnehin, wie bei jeder Militäroperation alle Vorfälle automatisch und eingehend untersucht und kriminelle Akte bestrafen lässt? Noch verlogener sind die Araber, darunter Präsident Abbas, die Israel in Gaza bei 2.000 Toten (überwiegend Kämpfer) einen "Genozid" vorwerfen, aber zu Massakern mit tausend Mal mehr Toten in Libyen, Syrien oder Irak schweigen. (beer7, Welt) TS



Berlin: "DIE EINSAMKEIT ISRAELS"
Islamismus, Antisemitismus und Naher Osten. Vortrag von Dr. Stephan Grigat in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund DGB und der Büchergilde - Buchhandlung am Wittenbergplatz am Mittwoch, dem 08. Oktober 2014, um 18:00 Uhr, im Wilhelm-Leuschner-Saal, Keithstraße 1-3, im DGB Gewerkschaftshaus am Wittenbergplatz. Dr. Grigat wird sein neues Buch "Die Einsamkeit Israels" vorstellen. Der langjährige Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes Michael Sommer eröffnet die Veranstaltung mit einem Grußwort. Wir bitten um Voranmeldung per Email, Fax: 030 2100066-13 oder per Post. TS



Kunstgymnastik
Bei der rhythmischen Kunstgymnastik-WM im türkischen Izmir gewann die israelische Frauenmannschaft die Silbermedaille. Die Auszeichnung bekam das Team für seine Performance mit den Keulen mit einem Endpunktestand von 16.983. Es handelt sich um das beste Ergebnis, das Israel je bei einer Gymnastik-WM erreicht hat. Früher in diesem Jahr brachten die Sportlerinnen die Bronzemedaille von der EM in Baku, Aserbaidschan nach Hause. (jpost, Hagalil) MN

Maradona wird palästinensischer Trainer?
Der einstige argentinische Weltstar Diego Armando Maradona (53) soll als Trainer der palästinensischen Fußball-Nationalmannschaft im Gespräch sein. Das berichten arabische Medien. Maradona hatte seine Unterstützung für die Palästinenser bereits in der Vergangenheit erklärt. Im September nahm er an einem Benefizspiel in Rom teil, um Frieden und interreligiöse Zusammenarbeit zu fördern. (Israelheute) TS



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Erster Gruppen Aliyah Flug aus Deutschland

Benjamin Netanyahu at UN Full Speech 9/29/2014

Hertha BSC gegen Judenhass | Bundesliga


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Israel von oben gesehen...










Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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