HIER klicken für Online Version






13. Oktober 2014

Inhaltsverzeichnis






















Tumore lieben es dunkel
In der Dunkelheit wachsen bösartige Tumoren schneller als am Tag. Wie der Molekularbiologe Prof. Yosef Yarden (Weizmann Institut) bei Mäusen nachgewiesen hat, sind nachts die Zellrezeptoren, die für Wachstum und Veränderung zuständig sind, aktiver als am Tag. Yarden schlägt daher vor, Krebsmedikamente abends zu verabreichen. (timesofisrael) DJ

Israelische App gegen Ebola
Eine ganz einfach zu bedienende App "About Ebola" auf der in Israel entwickelten Snapp-Plattform soll es Volontären in Afrika ermöglichen, Symptome der Krankheit zu erkennen, Gegenmittel zu erfahren und in erster Linie eine Ansteckung zu vermeiden. Die App kann leicht in andere Sprachen wie Jola, Krio oder Wolof übersetzt werden. Die App funktioniert auf IOS und Android. Israel steht an der vordersten Front weltweit im Kampf gegen Ebola, darunter der Virologe Dr. Leslie Lobel der Ben Gurion University. (NoCamels, TOI, Snapp, ToI) TS

Smarter Außendienst
Israels Wassergesellschaft Mekorot hat seinen Außendienst mit Smart-Brillen ausgestattet. Zusammen mit dem Startup FieldBit hat Mekorot für die Brille "Epson's Moverio BT-200" eine App entwickelt, die den Arbeitern bei der Wartung von Hochspannungsleitungen bei Wasseranlagen und mehr hilft. (timesofisrael, Video) DJ

Diabetes begünstigt Parkinson
Parkinson kann durch das Verklumpen des Proteins "Nicht-Beta-Amyloid" (NAC) im Gehirn ausgelöst werden. Wenn das Peptidhormon Amylin verklumpt, zerstört es die Insulinproduktion und führt zu Diabetes Typ 2. Yifat Miller (Ben Gurion Universität) hat eine Verbindung zwischen beiden Phänomen hergestellt: Wenn Amylin ins Gehirn gelangt, verbindet es sich auf atomarer Ebene mit NAC oder α-Synuclein. Das führt zu einer Zerstörung der Nervenzellen im Gehirn und ruft neben Alzheimer auch Parkinson hervor. (israel21c) DJ

Korallenriffs in Gefahr
Eine Expedition der Hebrew University of Jerusalem und des Carnegie Institute of Science hat beim australischen Great Barrier Reef 40% weniger Kalziumablagerungen in den vergangenen 35 Jahren gemessen, eine Gefahr für den Bestand des weltweiten Ökosystems der Korallenriffe. Die Riffe bilden einen Filter für Plankton, dem wichtigsten Nahrungsmittel in den Ozeanen. Umweltverschmutzung, globale Erwärmung und Versäuerung des Wassers gefährden den Bestand durch hohe CO2 Werte. Laut Prof. Jonathan Erez könnte das gesamte Ökosystem zusammenbrechen. (NoCamels) TS



Jerusalem: Shuttlebusse zur Altstadt
Die historische ummauerte Altstadt Jerusalems ist per Auto nur schwer zu erreichen. Künftig kann man beim alten Bahnhof parken und von dort einen kostenlosen Shuttle-Bus nehmen, um zur Klagemauer, dem jüdischen Viertel oder der Davidstadt zu gelangen. (Itravel) TS

Neue Tourismus App
Mit der Israel App, einem neuen Digitalen GPS Reiseführer, wird das Touren durch Israel leicht gemacht... (mfa) TS



Vom Tauchbad zum Unterschlupf australischer Soldaten
Antike und Zweiter Weltkrieg an einem Ort: Israelische Archäologen haben nahe Beit Schemesch ein rituelles Tauchbad (Mikve) ausgegraben. In der Zisterne stießen sie auf die Spuren australischer Soldaten aus dem Jahr 1940. Um den Fund zu erhalten, will die Straßenbaufirma "Netivei Israel" die Schnellstraße 38 umlegen. Ausgrabungsleiter Joav Zur von der Antikenbehörde: "Wir haben Fragmente prächtiger Keramikgefäße aus dem 2. Jahrhundert gefunden, Lampen, rote polierte Gefäße, einen Krug und Kochtöpfe." Das Tauchbad wurde während des gescheiterten Bar-Kochba-Aufstands gegen die Römer benutzt." In einer Zisterne entdeckten die Archäologen Graffiti der ,Royal Australian Engineers' aus dem Jahr 1940. (mfa, Israelnetz) TS

Kupferschmiede waren Aristokraten
Die biblischen Kupferschmiede waren keine Sklaven, wie es 1934 der amerikanische Archäologe Nelson Glueck vermutete, sondern Aristokraten. Zu dem Schluss kamen Archäologen der Universität Tel Aviv nach Ausgrabungen im Timna Tal nahe Eilat im Süden Israels. Dr. Erez Ben-Yosef und Dr. Lidar Sapir-Hen analysierten Nahrungsreste der Kupferschmiede vor 3.000 Jahren. Es muss sich um hochqualifizierte Handwerker mit hohem sozialem Status gehandelt haben. Dank dem trocknen Klima haben sich organische Reste gut erhalten, darunter Knochen, Samen, Früchte und Kleidung. Mit der sogenannten Methode des "nassen Siebens" fanden die Forscher auch winzige Fisch- und Tierreste. Sie aßen die besten Filetstücke und vom Mittelmeer antransportierten Fisch. Kupfer bedeutete Macht und Wohlstand. (Nocamels) TS

Rekonstruktion einer Siedlung aus der Bronzezeit vor 3000 Jahren

Prähistorische Nüsse entdeckt
In Israel längst ausgestorbene Nüsse, die es aber noch in Indien gibt, haben Archäologen bei einer der wichtigsten prähistorischen Grabungsstätten bei der "Töchter Jakobs Brücke" zu Füssen der Golanhöhen entdeckt. Vor 750.000 Jahren lebten dort Menschen der Acheuläischen Kultur, die 1,5 Millionen Jahren bestanden hatte, etwa bis vor 250.000 Jahren. Naama Goren-Inbar von der Hebräischen Universität hat bei Grabungen schon die erste Verwendung von Feuer durch Menschen außerhalb Afrikas entdeckt. Die vor 20 Jahren entdeckten, aber jetzt erst, mit Hilfe indischer Forscher identifizierten Nüsse sind die Früchte der Wasserpflanze Euryale ferox. Sie sind sehr nahrhaft, bedürfen aber genauer Kenntnis der Pflanze und bis zum Genuss einer aufwendigen Bearbeitung. Die prähistorischen Bewohner von Nord-Israel haben sich ansonsten von Fisch, Elefanten, Nilpferden, Krabben, Pferden und Steinböcken ernährt. (Haaretz) TS
Foto: Sahm



Budget 2015 verabschiedet
Mit einer Gegenstimme hat das Kabinett den Jahreshaushalt für 2015 in Höhe von NIS 328 Mrd. (EUR 80 Mrd.) angenommen. Für das Militär bedeutet das ein Plus von über EUR 1 Mrd. (insgesamt EUR 14,5 Mrd.). Der Haushalt muss noch vom Parlament abgesegnet werden. Die Gouverneurin der Bank of Israel, Karnit Flug, kritisierte das Budget, weil das Defizit von 2,5% auf 3,4% angehoben wurde. Der Haushalt enthält NIS 2,8 Mrd. zusätzlich für das Gesundheitswesen, NIS 1,8 Mrd. mehr für Erziehung, NIS 1 Mrd. für innere Sicherheit, NIS 900 Mio. zusätzlich für Holocaustüberlebende. (I24news, Haaretz) TS
Fotos: Sahm

Microsoft kauft israelisches Startup für USD 200 Mio.
Equivio aus Rosch Ha-Aijn entwickelte eine Software für Textanalyse, die Gruppen verwandter Dokumente und Emails den Regeln mimischer Intuition unterwerfen. Der Kauf ist laut Wall Street Journal noch nicht offiziell verkündet worden. (IsraelHayom) TS

Antisemitismus treibt Wohnungspreise in die Höhe
Zunehmender Antisemitismus veranlasst Juden aus Europa und Australien, sich eine Wohnung in Israel zu kaufen. Seit dem Gaza Krieg verzeichnen israelische Makler gesteigertes Interesse bei Juden vor allem aus Europa und Australien. Der Grund sei ein zunehmendes
Foto: Sahm
Gefühl der Unsicherheit in ihren Heimatländern infolge antisemitischer Vorfälle im Sommer. Viele Juden aus der Diaspora nutzen ihren Urlaub während des Laubhüttenfestes für einen Wohnungskauf in Israel. Eine Agentin meinte, dass bei britischen Juden die Nachfrage um 200% angestiegen sei, wie bei Juden aus Frankreich, Deutschland und Italien. Die Kaufpreise liegen zwischen USD 500.000 und USD 800.000. Jerusalem, Tel Aviv, Netanya und Bat Jam würden bevorzugt. Der Anteil europäischer Wohnungskäufer sei von 8% auf 20% angestiegen. (Haaretz, JP) TS

Milky-Streit
Der Schokoladenpudding Milky mit Sahnehäubchen hätte fast Israels Jahreshaushalt für 2015 zu Fall gebracht. Während die Minister sich stritten, ob das Budget in Höhe von NIS 328 Mrd. (EUR 70 Mrd.) "sozial" sei, brach ein neuer "sozialer Aufstand" aus. Ein anonymer israelischer Auswanderer hat bei Aldi in Berlin einen Becher "Puddingcreme mit Sahnehaube" im Regal zusammen mit dem Preis fotografiert und auf Facebook veröffentlicht. Nur 19 Cent kostet in Deutschland die Nachspeise, während der israelische Supermarkt NIS 3,20 (fast 70 Cent) verlangt, das Dreifache. Manche Israelis, vor allem in Berlin, rufen zur Auswanderung aus Israel auf (FB). Hohe Preise bedeuten niedrige Lebensqualität. Doch andere warnten, dass Deutsche nichts von Pudding verstehen würden, und das "Aldi-Zeug" mit Gelatine aus Schweinefett hergestellt werde. Egal ob Soldaten in Israel, Israelische Analysten, oder natürlich die gesammelte Deutsche Medienwelt - jeder scheint eine Meinung und Motivation bei der der Thematisierung der Puddingpreise zu haben. (Berliner-Kurier, ORF, JA, Haaretz, Welt, Haaretz) TS

Seagate investiert USD 15 Mio. in Startup
Reduxio, ein Startup aus Petach Tikwa, will alle Festplatten zusammenarbeiten lassen. Seagate Technology pumpt deshalb USD 15 Mio. in das Startup, weil Reduxio einen Weg gefunden hat, hybride Plattensysteme wie "traditionelle" optische Festplatten, Flash Drives und andere zu koordinieren. Solid-state flash drives (SSD) sind in letzter Zeit populärer geworden als mechanische Festplatten; leiden aber unter einem "Erbleichen" der Daten. (ToI, Reduxio) TS

Bald in 28 Minuten von Tel Aviv nach Jerusalem
Die Arbeit am letzten Tunnel der Eisenbahnstrecke von Tel Aviv nach Jerusalem hat begonnen und soll bis Ende 2017 vollendet sein. Das ganze Projekt kostet USD 1,9 Mrd. Der längste Tunnel soll 15 Km lang sein in den Hügeln Jerusalems. Transportminister Israel Katz erklärte, dass die unterirdische Eisenbahnstrecke bis zur Klagemauer und dem Tempelberg in Jerusalem führen sollte. Ein Traum sei es noch, Kirjat Schmone, Eilat und Jordanien miteinander zu verbinden. (ToI) TS




Anzeige...




Ruth Moschner liebt Israel
Die Schauspielerin und Moderatorin ist jüdischer Abstammung, einige ihrer Vorfahren starben im Zweiten Weltkrieg. Der jahrzehntelange Konflikt zwischen Israel und Palästina, der immer wieder neu aufflammt und neue
Opfer fordert, geht ihr deswegen sehr nah: "...die Situation in Israel hat mich doch sehr, sehr betroffen gemacht. Da flossen jeden Tag Tränen", erzählte Ruth offen im Interview mit "bunte.de". Doch auch in ihrer Heimat läuft nicht alles glatt: "Die antisemitischen Strömungen in Deutschland beunruhigen mich wahnsinnig", gestand die Promi-Dame. Trotz aller Probleme in dem Land liebt Ruth Moschner Israel und lädt dort im Urlaub am liebsten ihre Batterien auf! (GALA, Bunte) TS

Zurück nach Berlin
Das Herzliya Museum of Contemporary Art hat unter dem Titel "Zurück nach Berlin" eine Ausstellung von Künstlern eröffnet, die durch ihren Aufenthalt in Berlin beeinflusst worden sind. Die Ausstellung, aus Anlass der 50 Jahre diplomatischer Beziehungen Israel/Deutschland, wird bis zum 17. Januar 2015 laufen. Sie wurde vom Goethe Institut und der Kulturabteilung des Berliner Senats gesponsert. (Herzliyamuseum) TS
Ilit Azoulay, Shifting Degrees of Certainty, 2014

Stinkbomben bei israelischem Filmfestival in Frankreich
Hilla Medalia, die Regisseurin von 'Dancing in Jaffa', hat um ihr Leben gebangt und die Polizei erklärte ihr, dass die nichts tun konnte. Gewöhnt an Provokationen und Debatten sagte Medalia, dass sie niemals zuvor etwas erlebt habe, wie bei dem israelischen Filmfestival in Carpentras am 6. Oktober. Als Medalia und der israelische Konsul in Marseille, Barnea Hassid, gerade gesprochen haben, hätten 20 Menschen aus dem Publikum anti-israelische Slogans gerufen und mit Stinkbomben um sich geworfen. (Festival, ToI) TS
Hilla Medalia (photo credit: Courtesy)

Oktoberfest abgesagt
Das traditionelle Oktoberfest in Taybeh, wo es die einzige Bierbrauerei im Westjordanland gibt, ist von Brauereiinhaber Nadim Khoury abgesagt worden. "Das Blut ist infolge des Gaza Kriegs noch nicht getrocknet." Taybeh-Bier wird nach deutschem Rezept gebraut und ist auch in Israel beliebt. (Haaretz) TS




Ihre Anzeige hier...

Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



Städtepartnerschaft eingefroren
Die französische Stadt Lille hat ihre Partnerschaft mit Saffed in Galiläa eingefroren, um Druck auf Israel auszuüben, den Konflikt mit den Palästinensern beizulegen. Lille pflegt auch eine Partnerschaft mit der palästinensischen Stadt Nablus. Roger Cukierman, Präsident der CRIF, Schirmorganisation jüdischer Institutionen in Frankreich, schrieb dazu: "Der Beschluss entspricht der hasserfüllten Haltung gegenüber dem israelischen Volk." Gilles Gray, Sekretär der Polizeipräfektur in Marseille erklärte: "Wäre ich ein Jude in Marseille, der sich um sein Volk und sein Land sorgt, dann würde ichin der israelischen Armee dienen und nicht in Marseille. (ToI, Toi) TS

Wiederaufbau in Gaza
Am Montag findet in Kairo eine internationale Geberkonferenz für den Wiederaufbau von Gaza statt. Sogar US-Außenminister John Kerry will neben 30 anderen Außenministern und UNO Generalsekretär Ban
Ki-Moon kommen. Die Palästinenser erwarten Spenden in Höhe von USD 4 Mrd. für den Wiederaufbau von 50.000 zerstörten Wohnhäusern, Schulen und anderen Einrichtungen. Die NGO Oxfam behauptet, dass die Gelder wegen israelischer Restriktionen erst in 50 Jahren ankommen könnten. Die amerikanische BDS-Organisation fordert mit einer Petition mit Tausenden Unterschriften, über Israel ein Militärembargo zu verhängen, "wie damals gegen Südafrika". Noch ist der Waffenstillstand nicht einmal gesichert und niemand fragt, wer die wahre Verantwortung für die Zerstörungen trägt. Weder Israel noch die Hamas sind zu der Konferenz eingeladen worden. (voanews, today, Oxfam, BDS, AlArabiye) TS

BBC abgeschaltet
Der israelische Kabelanbieter "Yes" hat die BBC abgeschaltet, weil nur wenige Kunden den Sender sehen wollen. BBC habe in seinen Sendungen einen latenten anti-israelischen Kurs gefahren. Beim anderen Kabelanbieter HOT bleibt BBC im Programm. (I24news) TS



Peace Now betreibt Siedlungsbau: Peace Now (Frieden Jetzt) glaubt, allein die Zwei-Staaten-Lösung und ein Ende der israelischen Besatzung könnten die israelische Nation retten. Sie steht an vorderster Front linker israelischer Organisationen, die Siedler und die Regierung Netanjahus bekämpft. Peace Now zögerte nicht, eine Ausschreibung für die Bebauung des Viertels Givat Hamatos vom 10.11.11 hervorzukramen, um sie vor dem Treffen Obama-Natanjahu als "neue Ausschreibung" zu veröffentlichen. Das hat Peace Now in Israel Kritik eingebracht, heimtückisch den offiziellen Besuch Netanjahus in den USA und bei der UNO sabotiert zu haben. Wie beabsichtigt, brach ein internationaler "Shitstorm" gegen Israel aus. Wie moralisch unglaubwürdig Peace Now ist, wurde infolge einer TV-Debatte mit dem führenden Gründungsmitglied von Peace Now, Zali Reshef,
Zali Reshef bei einer Pressefürhung durch "illegale Siedlungen"
Foto: Sahm


zufällig entdeckt. Dabei hatte Reshef die Bautätigkeit in Jerusalem jenseits der Grünen Linie als "Sabotage am Frieden, anti-patriotischen Akt und abscheulich" bezeichnet. Reshef ist jedoch auch Geschäftsmann und Inhaber von Arledan Investments Ltd. Auf ihrer Homepage rühmt sich die Firma, Wohnungen in Gilo und French Hill zu bauen, beides "illegale Siedlungen" in Ostjerusalem. (Peace, Ardelan, thejc, peacenow, Jewishpress) TS

Das AA in Berlin verpulvert Steuergelder: Das Auswärtige Amt hat seit Beginn des Jahres bereits EUR 22,4 Mio. für die "wichtige" Arbeit von UNRWA, der UNO Flüchtlingsorganisation für arabische Flüchtlinge aus Palästina, zur Verfügung gestellt. Die UNRWA hat erwiesenermaßen Hilfsgüter, Schulen und andere Gebäude von der Hamas zweckentfremdet und zugelassen, dass die Hamas in die Mauern einer Klinik Sprengstoff einbaute; in Schulen eingelagerte Raketen
Terror-Verherrlichung vor UNO Schule in Bethlehem
Foto: Sahm
an die Hamas zurück gegeben hat, usw. Außenminister Steinmeier traf den Generalkommissar des Hilfswerks der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge im Nahen Osten (UNRWA), Pierre Krähenbühl in Berlin. Außenminister Steinmeier dankte Krähenbühl für das große Engagement des UN-Hilfswerks, zuletzt im Gaza-Konflikt, und kündigte an, UNRWA mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von EUR 2 Mio. für humanitäre Maßnahmen zu unterstützen. (JPost, Camera, Gatestone, meforum, ngo-monitor, auswaertiges) TS

Betzelem beschäftigt Holocaustleuger: Die linke israelische Menschenrechtsorganisation Betzelem hat nach wochenlangen Dementis eingestanden, einen Holocaustleugner, Atef Abu Roub, als Rechercheur israelischer Kriegsverbrechen zu beschäftigen. Abu Roub hatte gegenüber Tuvia Tenenbom in einem gefilmten
Youtube (etwa bei Min. 6)
Interview erklärt, dass die Ermordung von Juden durch Deutsche (im Holocaust) eine Lüge sei. Nur auf der hebräischen Facebook-Seite hat Betzelem diese Äußerung "mit Abscheu" zurückgewiesen. Tuvia Tenenboms neues Buch "Allein Unter Juden" erscheint im November. (algemeiner, TheTower, Youtube) TS

Verhungernde Palästinenser: Während die Menschen in Gaza zu jedem Zeitpunkt mit Lebensmitteln und anderen Gütern von Israel versorgt werden, verhungern Palästinenser in Syrien. Worum geht es den humanitären Vereinen, den arabischen Ländern und anderen, die Israel ständig an den Pranger stellen wirklich - um die
Palästinenser, oder darum, Israel zu delegitimieren? Im Yarmuk Camp, nur 6 Km vom Stadtzentrum von Damaskus entfernt, starben seit November 44 an Hunger und mangelnder medizinischer Versorgung. Laut UNRWA seien von 160.000 Flüchtlingen infolge der Kämpfe nur noch 18.000 verblieben. (CNN) TS








Es ist Sukkot, das Laubhüttenfest. Das politische Leben in Israel ist genauso zum Stillstand gekommen wie der Verkehr rund um die historische Altstadt Jerusalems, weil die Polizei wegen Festen und Feiern alle Zugangsstraßen gesperrt hat. Eine Woche lang verschwinden Politiker und Parlamentarier in ihre Laubhütten und lassen sich nicht einmal in die TV-Studios bitten zu den endlosen Debatten über jedes noch so unsinnige Thema. Im Rundfunk wird nur noch über Kobani geredet und den Vormarsch der grausamen IS Kämpfer, während die Türkei wegen Hass auf die Kurden keinen Finger rührt. Nicht einmal die für Montag in Kairo angesagte Geberkonferenz für den Wideraufbau des Gazastreifens wird in Israel diskutiert, obgleich Israel gefordert ist, Baumaterialien durchzulassen, die auch für einen Wiederaufbau der militärischen Infrastruktur der Hamas dienen könnten. Zu der Geberkonferenz sind freilich die beiden Hauptdarsteller dieses Theaters nicht einmal eingeladen: Israel und die Hamas. So wird in Israel tatsächlich und buchstäblich nur über das Wetter geredet, das mit plötzlichen Regenfällen den Menschen in ihren Laubhütten zu schaffen macht. Teile des Naturparks von Gamla auf den Golanhöhen verbrannten. Das Feuer wurde durch Blitzeinschlag ausgelöst und musste mit Flugzeugen gelöscht werden. TS



"Landraub" oder Wohnungskauf
Der "gewaltsame" Einzug von "rechtsnationalen" jüdischen "illegalen Siedlern" in Wohnungen im Jerusalemer Viertel Silwan hat mal wieder Schlagzeilen gemacht. Die Anhäufung böswillig gefälschter Mythen und Behauptungen, hat in deutschen Medien und bei palästinensischen Politikern einen neuen Höhepunkt erreicht. Da werden palästinensische Familien als "obdachlos" bezeichnet, weil sie aus Wohnungen ausziehen müssen, die sie für jeweils eine Millionen Dollar verkauft haben. Palästinenser reden von Landraub, obgleich es sich offenbar um legale Kaufgeschäfte handelt. Zudem stehen viele der palästinensischen Häuser auf Grundstücken, die teilweise schon vor über 100 Jahren von Juden aufgekauft worden sind. "Illegal" sind die Wohnungsverkäufe freilich aus palästinensischer Sicht. Gemäß deren Gesetz steht auf dem Verkauf von Grundbesitz an Juden die Todesstrafe. Die Nürnberger Gesetze lassen grüßen und linke Medien, europäische Finanzierer der Autonomiebehörde und deutsche Gutmenschen schweigen eisern dazu. Gleichwohl ist inzwischen sogar ein Palästinenser aus Silwan angeblich wegen Streit um einen solchen Hausverkauf von einem Verwandten ermordet worden. Wenn ein Israeli ihn ermordet hätte, wäre ein halber Weltkrieg ausgebrochen. Solange aber Araber einander ermorden, gilt nicht einmal der Spruch: "Jeder Tote ist einer zu viel". (FB, HC, Audiatur, FR) TS



Starke Frauen in Israel
Daniela Segenreich präsentiert in ihrem Buch "Zwischen Kamelwolle und Hightech - Starke Frauen in Israel" mittels 15 Portraits besonderer Frauen mit verschiedensten Hintergründen die Vielfalt und das Zusammenleben der Menschen, der Religionen und Kulturen in Israel. Sie bietet damit ein Kontrastprogramm zu dem verbreiteten Israel-Image. Zur Präsentation im Jüdischen Museum in Wien hatte sie zwei Frauen aus dem Buch 'mitgebracht': eine Äthiopierin und eine ultraorthodoxe Frau. Viele hatten noch nie gehört, dass es 'schwarze' Juden gibt, dass Israel diese Menschen eingeflogen und gerettet hat. (styria, standard, presse, tvthek) TS



Stephan Grigat - Buchpräsentationen: "Die Einsamkeit Israels, Zionismus, die israelische Linke & die iranische Bedrohung", Hamburg 2014: Konkret Texte, Band 64, 184 Seiten, EUR 19
Mittwoch, 12. November 2014, Frankfurt am Main, 19:00 h KOZ, Universität, Mertonstraße 26 (FB)
Mittwoch, 26. November 2014, Hannover, 19:00 h Universität, Am Welfengarten 1, Gebäude 1101, Raum F128
Donnerstag, 27. November 2014 Duisburg, 19:30 h Djäzz, Börsenstraße 11
Freitag, 28. November 2014 Erkelenz, 19:00 h Leonhardskapelle, Gasthausstraße 5


Israels Generalkonsul Dr. Dan Shaham im Frankfurter Presseclub: Generalkonsul Dr. Shaham wird im Frankfurter Presseclub über aktuelle Fragen - sowohl bezüglich Israel und seiner Nachbarn als auch im Hinblick auf die weltweite terroristische Bedrohung durch den IS - diskutieren. Veranstaltung am Dienstag, 21. Oktober um 19 Uhr im Presseclub, Ulmenstraße 20, Frankfurt/Main. Einladung der DIG Frankfurt

Ausschreibung für Projekte "50 Jahre diplomatische Beziehungen zwischen Israel und Deutschland" im Jahr 2015: Das Auswärtige Amt, das Goethe-Institut und die Robert Bosch Stiftung haben einen Projektfond aufgelegt, aus dem insbesondere Veranstaltungen von Akteuren der Zivilgesellschaft gefördert werden können, die das dichte Wurzelwerk unserer Beziehungen mit Israel sind. Teilnahmevoraussetzungen sind u.a. dass der Antragsteller eine deutsche oder israelische Organisation ist, dass ein klarer deutsch-israelischer thematischer Bezug besteht und dass der geografische Schwerpunkt des Projekts und seiner Präsentation in Israel liegt. Weitere Infos hier.

Weitere interessante Veranstaltungen:
  • Köln - 20. Oktober um 18.30 Uhr: Antisemitismus im 21. Jahrhundert: Eine Bestandsaufnahme / Vortrag und Diskussion mit Prof. Dr. Monika Schwarz-Friesel
  • Köln - 22. Oktober um 19.00 Uhr: Antisemitismus von links - im 20. und 21. Jahrhundert / Vortrag und Diskussion mit Olaf Kistenmacher
  • Köln - 23. Oktober um 19.00 Uhr: NGOs zwischen Hilfe und Hilfsbusiness am Beispiel der palästinensischen Gebiete / Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt
  • Köln - 25. Oktober um 10.00 Uhr: Filmvorführung von Claude Lanzmanns TSAHAL mit Vortrag von Karl Pfeifer
  • Düsseldorf - 26. Oktober um 10.00 Uhr: Tagung.""Antisemitismus und Antizionismus in Deutschland - was können wir dagegen tun?"
  • Köln - 28. Oktober um 19.30 Uhr: Antisemitismus und Islamismus unter Jugendlichen/ Vortrag und Diskussion mit Ahmad Mansour
  • Köln - 30. Oktober um 19.15 Uhr: Ohnmacht und Widerstand in Claude Lanzmanns Filmen / Vortrag von Gerhard Scheit und Filmvorführung von Lanzmanns Film "SOBIBOR"
  • Berlin - 04. November um 20.00 Uhr: Buchpremiere "JEWISH GIRLS IN UNIFORM"
  • Berlin - 20. November um 20.00 Uhr: Allein unter Juden



Nach Zypern und zurück nach Israel
Für eine Eintragung im Guinness Buch der Weltrekorde haben 6 Israelis einen neuen Start begonnen. Sie sind die 400 Km von Paphos auf Zypern innerhalb von 6 Tagen nach Israel durch das Mittelmeer geschwommen. Mit ihrem "Staffelschwimmen" haben sie einen neuen Weltrekord aufgestellt. Auf der Strecke kämpften sie gegen Plastiktüten, Müll und Quallen. Zum Trost begleiteten sie streckenweise freundliche Delfine. (Haaretz, Hindustan, Haaretz) TS

Friedensbotschafter in kurzen Hosen
Zu Besuch beim einzigen schwulen Fußballverein im Nahen Osten. Zum Team von Rainball Tel Aviv gehören Juden wie Moslems - und auch einige Heteros. Israel kokettiert seit langem mit dem Image einer liberalen und weltoffenen Gesellschaft. Mehr als 100.000 Besucher beim Gay Pride in Tel Aviv belegen auf den ersten Blick diese Selbsteinschätzung. Im Juni 2012 wurde der erste und bislang einzige schwule Fußballclub im Nahen Osten gegründet. Rainball Tel Aviv vereint Juden und Moslems, Schwule und Heteros. Im Oktober nächsten Jahres sollen Teams aus ganz Europa zu einem Fußballturnier nach Tel Aviv reisen und so zu Friedensbotschaftern werden. (queer) TS

Jüdischer Promi in New York zusammengeschlagen
Leonard Petlakh, Vorsitzender der jüdischen Y in Brooklyn, ist von palästinensischen "Friedensaktivisten" nach einem Vorzeigespiel von NBA's Nets und Maccabi Tel Aviv angegriffen worden. Er erlitt eine gebrochene Nase und musste an acht Stellen genäht werden. Die Nets siegten 111-94. (ToI) TS

Israel besiegt Zypern
Israel eröffnete sein Euro 2016 Gruppe B Qualifizierungsspiel mit einem 2 zu 1 Sieg über Zypern in Nicosia am Freitagabend. Für das nächste Spiel wird das israelische Team gegen Andorra antreten. (Skysports) TS



GESUCHT: Nachwuchs-Redakteur(in) für ILI News
Lesen Sie gerne Berichte aus und über Israel? Schreiben Sie gerne? Dann sind Sie bei uns richtig. Wir suchen ehrenamtliche Unterstützung für folgende Rubriken: Wirtschaft, Kultur & Gesellschaft, Sport. Darüber hinaus suchen wir auch immer wieder Praktikanten - am besten aus Frankfurt und Umgebung. Bewerbungen an ili@il-israel.org

Ohne die Hilfe unserer Leser, Freunde und Förderer geht es nicht...

Entgegen irrtümlicher Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch Organisationen, religiöse Gemeinschaften oder andere Quellen regelmäßig unterstützt.
Wir sind auf Ihre Spenden angewiesen...
Santander Bank München
Kto.: 1507866200 , BLZ: 50033300
IBAN: DE90500333001507866200
BIC: SCFBDE33



Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein! 2015 wird ein besonderes Jahr sein: 50 Jahre Diplomatische Beziehungen Deutschland-Israel.
Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die Planungen für dieses Jubiläumsjahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt!
Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen.
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter:
SEIEN AUCH SIE MIT DABEI!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org







EU walks out on anti-Israel UN debate - Arab states outraged

Israels lustigste Reklame

The Maccabeats

Leben in der Hütte


Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.
Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...


Sukkot in Israel
Das Laubhüttenfest ist wie verhext. Die Juden ziehen sich traditionell in ihre offenen und luftigen Laubhütten zurück und hoffen auf das Beste. Aber gleichgültig wie. Es kommt immer anders als erwartet: An Sukkot fällt immer der erste Winterregen, oft verbunden mit Sturm und heftigem Gewitter!













Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


ILI-News:
Abmelden | Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2014 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de www.Israelkongress.de ili@il-israel.org