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27. Oktober 2014

Inhaltsverzeichnis






















Solar-Bäume
Mit Sologics e-Tree gibt es nun den ersten Solar-Baum, der sich selbst versorgen kann. Die Solarzellen sind als Baumwipfel angeordnet und spenden Energie und Schatten. e-Tree bietet kostenlosen WLAN-Zugang, einen Getränkespender und passt seine Beleuchtung an die Tageszeit an (Video). e-Tree wurde vom Solar-Experten Michael Lasry in Zusammenarbeit mit dem Künstler Yoav Ben Dov entwickelt. Seit letzter Woche steht der erste E-Baum im Park HaNadiv bei Zikhron Ya'akov. Er kann sieben Kilowatt Strom pro Tag produzieren. (i24news) DJ

Aus Abfall wird Koch-Gas
Ecogas Israel hat eine Biogasanlage für den Haushalt oder kleine Bauernhöfe entwickelt. HomeBioGas verwandelt Küchenabfälle und Gülle zu Koch-Gas und Flüssigdünger. Die Einwohner des Beduinen-Dorfes Umm Batin bei Beersheva setzen HomeBioGas seit vergangener Woche ein. Weitere 50 Geräte werden an die Dominikanische Republik für ein Pilotprojekt geliefert. (jpost) DJ

Waren aus Israel kaufen
Israelische Produkte kann man mit der App "Am Yisrael Buy" nun leicht identifizieren. Die App wurde von dem Rabbiner Daniel Cohen (Reform Temple Sharey Tefilo-Israel in South Orange, N.J.) entwickelt und ist seit September für Android und iOS verfügbar. Ihr Name ist an den hebräischen Ausdruck "Am Israel Chai" angelehnt (Lang lebe das Volk Israel!). (jewishbusinessnews) DJ

Smartphone zum Ausdrucken
Nano Dimension (Tel Aviv) kann elektronische Bauteile (Platinen/PCB) mit dem 3D-Druckverfahren ausdrucken. Bisher werden PCB in verschiedenen Arbeitsschritten mit Bohren, Kontaktieren, Belichten und Ätzen u.a. hergestellt. Das neue Verfahren verwendet ein Patent von Prof. Shlomo Magdassi von der Hebräische Universität Jerusalem. Die 3D-Druckpatronen werden mit Nanopartikeln aus Silber durchsetzt und bekommen damit elektrische Leitfähigkeit und isolierende Wirkung. Mit dieser Erfindung (Video) könnte man sich eines Tages sein eigenes Smartphone designen und ausdrucken. (prweb) DJ



Zunehmen mit Tuvia Tenenbom
Der deutsch-israelisch-amerikanische Bestsellerautor Tuvia Tenenbom lockt in seiner Fitness-Kolumne in der "Zeit" immer wieder für Besuche nach Israel. Doch statt abzunehmen lässt er sich von seinen jüdischen wie arabischen Gastgebern vor allem mit Kuchen und Süßigkeiten vollstopfen, die bekanntlich "tonnenweise Kalorien" enthalten. (Zeit, Zeit) TS

Letzte Ruhestätte Israel
Norbert Schwake aus Nazareth kümmert sich um den einzigen deutschen Soldatenfriedhof im Heiligen Land. "Deutsche Kriegsgräberstätte" ist in die Steinplatte neben dem Eingang gemeißelt. "Der Reichsadler, der darauf grimmig nach Nazareth hinunterblickt, erinnert ein wenig an einen Geier." Zum Glück gebe es keine Hakenkreuze auf dem Friedhof in Nazareth mitsamt Bismarckturm, wo deutsche Soldaten aus dem Ersten Weltkrieg ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. (Faz) TS
Nazareth Foto: Sahm

Tourismus für die Endzeit
Vor allem an französische Juden richtet sich derzeit eine intensive Werbekampagne unter dem Titel "Ewiglich in Jerusalem leben". Angeboten werden ebenerdige Grabstätten mit "Zugang ohne Treppen", die Möglichkeit gleich mehrere Grabstätten zu erwerben und sogar in einem "Französischen Caré" (Viertel). Sich schon zu Lebzeiten eine Grabstätte zu kaufen, ermögliche "Teschuva" (Sühne). Das biete mit Gewissheit eine Chance für ein verlängertes Leben. Ein Rabbi wird zitiert: In Jerusalem begraben zu sein, bedeute, unter dem himmlischen Thron zu ruhen. TS



Hadrian-Inschrift in Jerusalem
In der Nähe des Damaskus-Tors der Altstadt von Jerusalem haben Archäologen der israelischen Altertumsbehörde einen tonnenschweren Stein mit lateinischer Inschrift zu Ehren des römischen Kaisers Hadrian gefunden. Experten entzifferten auf dem Steinfragment aus der Antiken bekannte Namen: "Für den Imperator Caesar Traianus Hadrianus Augustus, Sohn des göttlichen Traianus Parthicus, Enkel des göttlichen (Kaisers) Nerva, Hoher Priester, versehen mit der tribunischen Macht zum 14. Mal, Konsul zum dritten Mal, Vater des Landes, (gewidmet durch die) 10. Legion Fretensis Antoniniana." Der Stein ist für die jüdische Geschichte wie für die Geschichte Jerusalems von großer Bedeutung. Die römische Legion mag einer der Gründe für den Ausbruch der zweiten jüdischen Revolte gewesen sein, die von den Römern niedergeschlagen wurde. Nach der Niederlage der jüdischen Aufständischen änderte Hadrian den Namen Jerusalems in "Colonia Aelia Capitolina". Die Provinz "Judaea" wurde in "Palaestina" umbenannt. Damit war auch die Präsenz von Juden im Heiligen Land fast 1.800 Jahre lang besiegelt. (Tower, Israelnetz) TS
Der von Hadrian entworfene Stadtplan Jerusalems. Foto: Johannes Gerloff



Erfinder geehrt
Dr. Eli Harari, Erfinder des USB-Sticks und ehemaliger CEO von SanDisk, erhält die US nationale Medaille für Technologie und Innovation. Der Preis, durch den Präsidenten im Weißen Haus verliehen, ist die höchste Auszeichnung der USA für Entwicklungen im Technologiebereich. Das Unternehmen SanDisk wurde von Harari vor 26 Jahren gegründet und heute gibt es kaum einen PC auf der Welt, der keine Produkte von SanDisk, wie USB-Sticks, Memory Cards etc. verwendet. (Times of Israel) MN

Unter den Titanen
Adi Tatarko wurde vom Forbes Magazin in die Liste der "Tech- Titans" gewählt. Die israelische Designerin befindet sich dort in illustrer Gesellschaft mit Elon Musk, Gründer von PayPal und Tesla Motors sowie Jerry Yang, dem Gründer von Yahoo. Adi Tatarko und Alon Cohen (Foto) gründeten Houzz, mittlerweile die führende App für Haus- und Wohnungsdesign im Internet. Monatlich wird die App von 25 Mio. Besucher genutzt. Die Firma konnte sich USD 165 Mio. an Risikokapital bei einer Bewertung von USD 2 Mrd. beschaffen. (NoCamels) MN

Telefónica investiert
Telefónica sucht nach innovativen Ideen in Israel und will USD 1 Mio. in Projekte aus dem Bereich Kommunikationstechnologie investieren. Dafür schloss der internationale Telekommunikationsriese ein Abkommen mit Van Leer Xenia Ventures (VLX) ab. Das israelische Unternehmen unterhält einen so genannten Gründungsinkubator, wo Jungunternehmer mit innovativen Ideen in diesem Bereich auf dem Weg zur Selbständigkeit angeleitet werden. (Globes) MN

Spenden für israelische Institutionen
Die Helmsley Charitable Stiftung will mehr als USD 9,6 Mio. an israelische Einrichtung spenden, darunter an das Technion Technologie-Institut in Haifa, um israelischen Forschern zu helfen, Land und Wasser besser zu nutzen und China bei den Umwelt-Herausforderungen
beizustehen. Die Hebräische Universität in Jerusalem soll neue Labors für Neurobiologie erhalten. Weitere Spenden gehen an das Weizmann Institut und an das Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA), um einem globalen Publikum ein ungeschminktes Bild des Krieges von 2014 zwischen Israel und der Hamas zu liefern. (ToI, Helmsly) TS

Israel soll ägyptischen Gasbedarf decken
Milliarden Kubikmeter Erdgas sollen in Kürze aus Israel nach Ägypten geliefert werden. Jährlich sei eine Lieferung von 2,5 Mrd. Kubikmeter Flüssiggas vorgesehen, sagte ein Sprecher der Betreiber des vor der israelischen Mittelmeerküste gelegenen Gasfelds Tamar. Eine Absichtserklärung sei mit der Firma Dolphinus Holdings unterzeichnet worden, "hinter der große private Gasabnehmer in Ägypten stehen". Für die Lieferung soll demnach die Pipeline über den Sinai genutzt werden. (n-tv) KR




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Regenfälle und Stromausfall
"Jore" nennt sich der erste Regen im Herbst. Und der kam gleich mit Macht. Stromausfall und umgestürzte Bäume waren die Folge im Schönwetterland, wo der erste Regen jedes Jahr von Neuem für eine "Überraschung" sorgt. Inzwischen scheint wieder die Sonne. Der offizielle Winter begann in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Da wurde die Uhr um eine Stunde zurückgedreht. (Haaretz, timeanddate) TS

Militante Vegan-Soldaten
Überzeugte Veganer in der israelischen Armee wollen dafür kämpfen, in den Militärkantinen vegane Mahlzeiten zu erhalten. Das monatliche Militärgehalt für Soldaten reiche nicht aus, sich vegane Speisen selber zu kaufen. Vor allem Kampftruppen beklagen, im Schlachtfeld keine vegane Kost bereiten zu können. Wegen der strikten Koscher Regeln sei es ihnen zudem verboten, eigene Speisen in die Kantinen mitzubringen. Veganismus sei in Israel inzwischen ein "seriöser Wirtschaftszweig". 2,5% bis 5% der Israelis verzichten auf fleischliche Kost. Ein Gefangener hat sich das Recht erkämpft, "tierfreie Kost" im Gefängnis zu erhalten. In Ramat Gan gab es ein "Vegan Fest", bei dem vegan Nahrungsmittel, Kleidung und Kondome (ohne Milchproteine) verkauft wurden. Veganer verweigern nicht nur Fleisch, wie Vegetarier, sondern tierische Produkte wie Milch, Eier und Honig. In Tel Aviv gibt es Pizza für Veganer mit Soja Käse und die Armee gibt schon lederfreie Stiefel aus. (Green, ToI, ToI, Green) TS

Neue Oberrabbiner in Jerusalem
Erstmals seit 2003 gibt es wieder je einen sephardischen und einen aschkenasischen Oberrabbiner in Jerusalem. Der Stadtrat wählte den ehemaligen sephardischen Oberrabbiner Shlomo Amar, Jahrgang 1948. Das Amt des aschkenasischen Oberrabbiners übernimmt der als modern-orthodox geltende Aryeh Stern, Jahrgang 1944. (Tachles) TS
Rabbi Schlomo Amar
Foto: Sahm

Nur Israel half bei Rettung in Nepal
Obgleich bei einem Wettersturz und Lawinen am Anapurna Berg im Himalaja 43 Menschen aus mehreren Nationen, darunter auch Deutschland getötet und weitere verletzt worden sind, hat allein Israel Rettungsteams und Ärzte nach Nepal geschickt und Hubschrauber gemietet um Verschüttete zu suchen. 3 Israelis wurden getötet. Ihre Leichen wurden zum Begräbnis nach Israel ausgeflogen. Eine Israeli wurde zudem in einem Reisebus getötet, der 50 Meter tief in eine Schlucht abgestürzt war. Die Nepalesen waren "verblüfft" über den Zusammenhalt der Israelis und deren Hilfsbereitschaft. (algemeiner, Israelhayom) TS

Israelische Versöhnung
Ein Israeli und eine Israeli traten gemeinsam zu einem von der amerikanischen Botschaft organisierten Konzert zu Ehren des 2002 in Pakistan von Al Qaida geköpften Journalisten Daniel Pearl auf. Das Konzert von David Broza und Mira Awad wurde als "Versöhnung" im israelisch-palästinensischen Konflikt gefeiert. Denn Broza ist Jude und Awad ist israelische Araberin, bezeichnet sich aber als "Palästinenserin". (Wenn in Deutschland ein Bayer mit einem vertriebenen Sudetendeutschen auftritt, wird das dann deutsch-polnische "Versöhnung" genannt?) (I24news) TS



Raketenboot-Disput beendet
Weil Israel zum Schutz seiner Gasfelder im Mittelmeer Raketenschnellboote braucht, hat es 3 Exemplare in Deutschland bestellt. Es kam zu einem Disput zwischen Berlin und Jerusalem wegen der EUR 900 Mio. Gesamtkosten. Der Streit wurde beigelegt, nachdem Deutschland rund EUR 300 Mio. der Kosten übernommen hat. Bei künftigen Gasbestellungen erhält Deutschland einen Preisnachlass von 30%. Laut «Haaretz» hatte Sicherheitsberater Christoph Heusgen verkündet, dass Israel wegen der zusammengebrochenen israelisch-palästinensischen Verhandlungen keinen Rabatt erhalten werde. Nach einem Besuch von Außenminister Lieberman bei seinem Amtskollegen Steinmeier in Berlin lenkten die Deutschen ein. (presstv, ToI, tachles, Haaretz) TS

Israel verkauft Raketen an Indien
Israel und Indien haben den Verkauf von 262 Barak 1 Raketen abgesprochen, im Wert von USD 144 Mio.. Indien bevorzugte die israelischen Raketen, obgleich US Präsident Obama sich bemüht hatte, den Indern entsprechende amerikanische Systeme zu verkaufen. Das Handelsvolumen von Israel und Indien ist seit 1990 auf über USD 6 Mrd. angewachsen. Ebenso wird Israel 8.000 Spike Anti-Tank Raketen im Wert von USD 525 Mio. verkaufen, um sich gegen China und Pakistan verteidigen zu können. (Tower, JPost) TS

Geschnittener Verteidigungsminister
Der israelische Verteidigungsminister Mosche Yaalon erhielt in Washington eine "kalte Schulter" von Politikern wie Außenminister Kerry und Vizepräsident Biden. Er traf lediglich seinen Amtskollegen Chuck Hagel. Die Amerikaner wollen Yaalon einige Bemerkungen vor allem über Kerry nicht verzeihen, den er als "obsessiv und messianisch" bezeichnet hatte. Yaalons Erwartung, das "böse Blut" sei beigelegt, hat sich nicht erfüllt, nachdem die Amerikaner die versagten Treffen für Yaalon an die Presse verraten hatten. (Haaretz, JPost) TS

Erster israelischer Aramäer
Yaakov Haloul, 2, aus Galiläa, wurde als erster Israeli offiziell als Aramäer registriert. Bislang wurden arabisch sprechende Christen als "Araber" eingestuft. Innenminister Gideon Sa'ar gab eine Richtlinie heraus, die es den Christen erlaubt, sich auf ihre Vorfahren zu berufen. Die Eltern Shadi und Oksana Haloul nahmen in Safed die erste Geburtsurkunde in Empfang, auf der "Aramäer" als Volkszugehörigkeit eingetragen ist. In Israel
leben rund 130.000 Aramäer, die meisten in Galiläa. Weil die Eltern sich geweigert hatten, ihn als Araber registrieren zu lassen, hatte er keine Dokumente. "Er war eine Art Alien", scherzte Shadi Halul, ehemaliger Offizier bei den Fallschirmspringern und heute Vorsitzender der aramäisch-christlichen Vereinigung in Israel. Er hat Demonstrationen gegen die Ermordung und Vertreibung von Christen im Nahen Osten organisiert und darauf aufmerksam gemacht, dass Israel das einzige Land in dieser Region ist, in dem Christen wegen ihres Glaubens nicht verfolgt und benachteiligt werden. (Israelheute) TS




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Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



"Fanatischer Jude hindert Muslima am Gebet": Das Bild mit dieser Überschrift machte die Runde in den sozialen Netzwerken. Doch es ist mal wieder typische Propaganda im "Pallywood" Stil. Die Szene wurde auch gefilmt und bei YouTube hochgeladen. Da sieht man, wie die Frau dem orthodoxen Juden das Gebetsbuch, einen Psalter, wegschnappt. (Youtube, tapfer, Heplev, elder) TS
Hier die Abfolge des Ereignisses:

Irreführende Schlagzeilen: Ein Palästinenser fuhr sein Auto in eine Menschenmenge bei der Jerusalemer Straßenbahn. Er tötete ein 3 Monate altes Baby und verletzte 8 Menschen. Associated Press (ap) berichtete: "Israelische Polizei erschießt Mann in Ost-Jerusalem" und korrigierte erst später: "Palästinenser tötet Baby an Jerusalemer Haltestelle". Agence France Presse (AFP) schrieb: "Jerusalemer Fahrer erschossen nach Rammen von Fußgängern." BBC berichtet von Auto und nicht dem Palästinenser am Steuerrad: "Neun Verletzte, als Auto Fußgänger an Jerusalemer Haltestelle erfasst." Die Deutsche Presseagentur (dpa) berichtete von einem "mutmaßlichen" Anschlag durch einen "Mann" (und nicht etwa Palästinenser). Ein Baby starb "nach Angaben der Polizei" und zitierte eine Twitter Meldung des Polizeisprechers: "es gebe eine «starke Wahrscheinlichkeit», dass es sich um einen Terroranschlag handelte." Weiter: "Ein ungenannter Vertreter der Polizei sagte der «Jerusalem Post», es handele sich bei ihm um einen verurteilten Terroristen." So wird alles relativiert, denn wer glaubt schon Twitter, einer israelische Zeitung oder dem Twitter-Spruch eines "ungenannten Vertreters der Polizei"? Sogar die wohldokumentierte Beteiligung des israelischen Präsidenten am Begräbnis wird nicht als Tatsache berichtet: "Laut einem Bericht der Zeitung «ynet» gehörte zu den Hunderten Trauergästen auch Israels Präsident Reuven Rivlin." Das ist nun vollständig unglaubwürdig, denn "Ynet" ist keine Zeitung, sondern ein Online Nachrichtendienst! (HC, backsp, elder, NZZ) TS
Chaja Zissel an der Klagemauer. Auf dem Heimweg wurde sie ermordet.


Reaktionen auf den Mord am 3-Monate-alten Baby: Ein Sprecher der Hamas begrüßte den Anschlag: "Dies ist eine natürliche Antwort auf die Verbrechen der Besatzung und die Besetzung unseres Landes durch die Juden, besonders der Al-Aqsa-Moschee." Die Hamas bestätigte auch offiziell die Identität des Angreifers als Anhänger der Hamas. Sultan Abu Al-Einein, Berater von Präsident Abbas, verherrlichte den Attentäter als "Märtyrer". Sein Tod käme einer Hochzeit gleich. (embassies, PMW) TS

Hassverbrechen an Heiligtum: Auf dem Jerusalemer Tempelberg, der Heiligsten Stätte des Judentums und heute Heiligtum der Moslems wurden an drei Stellen aufgemalte Hakenkreuze entdeckt. Meist geraten nur Hassgrafitti von Juden gegen Moslems und Araber in die Medien. Hier haben Palästinenser die Schmierereien zu verantworten. Die Polizei hat eine Ermittlung eingeleitet.
In jüngster Zeit hat der palästinensische Präsident Abbas aufgerufen, keine Juden, die er pauschal "Siedler" nennt, auf den Tempelberg zuzulassen. Dadurch schürte er zusätzlich die ohnehin angespannte Lage in Jerusalem und provozierte gewalttätige Zusammenstöße auf dem Heiligtum. Die Moslems wollen jeglichen "Ungläubigen", also auch Christen und Touristen den Zugang verweigern. (ToI, Israelnational) TS

Tochter von Hamaschef in Israel behandelt: Die Tochter des Hamas-Chefs im Gazastreifen, Ismail Haniye, ist mehrere Tage lang in Tel Avivs Ichilov Hospital behandelt worden. "Sie ist eine von mehr als 1.000 Patienten aus dem Gazastreifen und den Gebieten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Kinder und Erwachsene, die wir jedes Jahr behandeln", teilte das Ichilov-Krankenhaus laut "Haaretz" mit. Der frühere Premierminister im Gazastreifen hat 13 Kinder. Anfang Juni war die Schwiegermutter von Haniye aus dem Gazastreifen zur Behandlung in ein Jerusalemer Krankenhaus gebracht worden. Im vergangenen November wurde Haniyes Enkelin in einem israelischen Krankenhaus behandelt. Sie verstarb später jedoch in Gaza. (algemeiner, Haaretz, Israelnetz) TS


Ägypten will Pufferzone zu Gaza einrichten: Nachdem im Sinai 31 ägyptische Soldaten mutmaßlich von Terroristen getötet wurden, die aus dem Gazastreifen gekommen sind, will Kairo eine bis zu 3 Km breite "Pufferzone" einrichten, frei von Gestrüpp und
Häusern. Nachdem schon 1.800 Schmugglertunnels gesprengt worden sind sollen weitere Tunnel zerstört werden. Die Hamas hat schon neue Tunnel gegraben, durch die Gelder, Waffen und Terroristen gebracht werden. Als Israel bis zum Jahr 2005 an dieser Grenze präsent war und eine nur 100 Meter breite Pufferzone einrichten wollte, gab es heftigen internationalen Protest und Verurteilungen bei der UNO. Das berichtete der israelische Rundfunk. (Ahram, Euronews, dailybeast) TS

Die beste Rede eines israelischen Diplomaten: George Deek, christlicher Araber aus Jaffo und israelischer Diplomat hat die "beste Rede aller Zeiten" gehalten. Mit klaren Worten hat er die Ursprünge und Übel des Nahostkonflikts angesprochen. Neben der YouTube Aufzeichnung gibt es auch eine vollständige Mitschrift. (YouTube, Miff) TS








Das Land von Milky und Honig. Liegen Neuwahlen in der Luft? Zu Beginn der Wintersaison des Parlaments wetzen die Politiker schon die Messer. Die Opposition wirft dem Regierungschef vor, in jeder Hinsicht gescheitert zu sein, in der Sozialreform, bei den Beziehungen mit den USA und mit dem Friedensprozess. Doch Beobachter sehen vorerst zu Netanjahu keine Alternative unter den Politikern und auch keine "Lust" zu Neuwahlen in der Bevölkerung. Versuche, eine "gesellschaftliche Krise" zu erzeugen, wie zuletzt mit dem Schokoladenpudding und dem Aufruf an die Jugend, wegen teurer Lebensmittel nach Berlin auszuwandern, scheiterte. Der Initiator der Milky-Krise hat beschlossen, von Berlin wieder heimzukehren. (JPost, Haaretz, Huffington, JPost, PressTV) TS



Falsche Begriffe
  • "West Bank:" so hat Jordanien die biblischen Provinzen "Judäa und Samaria" 1950 umbenannt. Auch die UNO verwendete noch die biblischen Begriffe.
  • "Ost-Jerusalem" oder "traditionell arabisches Ostjerusalem": Die Stadt war nur 19 Jahre lang von 1949 bis 1967 geteilt. Eine recht kurze Periode, um daraus schon ein "traditionell arabisches Ostjerusalem" zu machen.
  • "Die UNO wollte einen jüdischen und einen palästinensischen Staat errichten". Beim Teilungsplan 1947 hatte noch niemand von "Palästinensern" geredet. Den Begriff gibt es erst sein 1968. Der Teilungsplan sah einen jüdischen und einen arabischen Staat vor.
  • Israels "Grenzen von 1967": Es hat nie eine offizielle Grenze zwischen Israel und der von Jordanien besetzten "Westbank" gegeben, sondern nur eine 1949 auf Rhodos abgesprochene Waffenstillstandslinie, ohne Bedeutung für künftige diplomatische Entwicklungen. Die 242 UNO-Resolution von 1967 verlangte ausdrücklich von Israel keinen Rückzug auf diese Linien.
  • Die Forderung nach einer Anerkennung Israels als "jüdischer Staat" verhindert Frieden: Tatsächlich hatten internationale Verträge und UNO-Resolutionen ursprünglich die Errichtung eines "jüdischen Staates" gefordert. Weitere Begriffe sind problematisch oder sogar falsch. (algemeiner) TS

Steht es wirklich so schlimm um die Israelis?
Richard C. Schneider, ARD-Korrespondent in Tel Aviv, schrieb: "Es ist faszinierend zu beobachten, wie im Alltag der Menschen dieser (Gaza-) Krieg ausgeblendet wird, ja, mehr noch, wie niemand eine Ahnung zu haben
scheint, wie es in Gaza tatsächlich aussieht." Schneider beklagt mangelndes Wissen, Interesse und Empathie bei Israelis. "Ist es wirklich so schlimm - diese Frage, diese Mischung aus Naivität, Verdrängung und Ignoranz macht mich immer wieder sprachlos. Wie ?ist das möglich?" Schneider liefert Antworten wie: "Ist es gar ein Überlebensprinzip, um ein Stück scheinbarer Normalität weiterleben zu können? Ist das der Preis, den man heute bezahlen ?muss, um ein «freier» Jude zu sein? Empathie: unmöglich, Einfühlungsvermögen: nein danke, Realitätscheck: wozu, Wissen: lieber nicht, ?politisches Verantwortungsbewusstsein: kaum vorhanden? ... Und wenn es so ist - was bedeutet das für die kollektive Seele eines Volkes?" Selbstverständlich ist es legitim, die Empathie der Israelis für das Leid der Palästinenser zu prüfen. Doch wenn er schon im Gazastreifen gedreht hat, warum hat er nicht zum Ausgleich geprüft, wie es um die Empathie der Palästinenser mit dem Leid und der Angst der Israelis steht nach Raketenbeschuss und einem 15 Mal gebrochenen Waffenstillstand durch die Hamas? Wo bleibt die Erwähnung der Israelischen Friedensdemonstrationen und Aktivisten, die sich tagtäglich auf Israelischer für das Miteinander einsetzen; alles Aktivitäten, die einem auf Palästinensischer Seite den Vorwurf der Korroboration, die mit dem Tode bestraft wird, einbringen kann. (Tachles) TS



Eldad Beck über das "andere Deutschland"
Der israelische Berlin-Korrespondent der Zeitung "Jedijot Achronot", Eldad Beck, hat in Jerusalem sein neues Buch "Deutschland, anders" vorgestellt. Während in Deutschland Jürgen Möllemann 2002 das vermeintliche "Tabu" erfunden habe, wonach es "verboten" sei, Israel zu kritisieren, gebe es keine echte israelische Kritik an Deutschland. Mit seinem Buch zeigt Beck auf, dass Deutschland doch nicht so "anders" ist, wie es sich seit 1945 darstellt. Sein Buch beginnt mit seinem ersten Tag in Berlin. Eine riesige Demonstration auf dem Ku'damm mit arabischen Rufen "Tod den Juden" während deutsche Polizisten lächelnd und untätig zuschauen. Die offizielle Erklärung: Die Polizisten hätten die Rufe nicht verstanden. Beck beobachtet und zweifelt, ob "die Deutschen" wirklich ihre Vergangenheit aufgearbeitet haben. Bisher haben deutsche Verlage sein Buch abgelehnt. Ihnen gefalle nicht der Tonfall im Manuskript. (Ybook, nuritha) TS

Foto: Sahm

"Schnappt den Juden"
Tuvia Tenenbom hat mit seiner Großreportage "Schnappt den Juden" in Israel einen Beststeller gelandet. Im November wird sein Buch unter dem Titel "Allein unter Juden" bei Suhrkamp in deutscher Übersetzung erscheinen und von Tenenbom an verschiedenen Orten vorgestellt. Seine Beobachtungsgabe wie sein Humor sind göttlich. Seine zahllosen Gesprächspartner, Palästinenser, Juden, rechte wie linke Israelis, Menschenrechtsaktivisten und andere "Spinner" in Israel öffnen sich ihm, der sich aber als Deutscher ausgibt und Lederhose trägt, obgleich er eigentlich Israeli und Rabbinersohn ist. Palästinenser öffnen vor ihm ihre Mördergruben, weil doch Hitler ein Deutscher war. Tenenbom erwischt sie bei absurdesten Widersprüchen und offenem Antisemitismus. Entsprechend "verkleidet" entlarvt er die Industrie der Zwist und Hass schürenden Menschenrechtsaktivisten. "Am schlimmsten ist Brot für die Welt". Besonders peinlich ist seine Darstellung einer mit deutschen Steuergeldern finanzierten und von der Konrad Adenauer Stiftung organisierten "Friedensbegegnung" von Israelis, Palästinensern und Jordaniern. Gideon Levy, extrem-linker israelischer Propagandist für "Versöhnung" mit den Palästinensern gesteht, keinen einzigen Palästinenser als Freund zu haben und sich für die Palästinenser gar nicht zu interessieren. Die "gemäßigte" Palästinensische Politikerin Hanan Aschrawi verwickelt sich in Lügen und Widersprüche. Das Buch dürfte auch in Deutschland zum Bestseller werden. Es ist ein amüsantes "Muss" für jeden Israelkenner, der ein Land entdecken will, das keiner bisher so hautnah erlebt hat. (Suhrkamp) TS
Foto: Sahm



Benefizkonzert mit israelischem Geiger
Crimmitschau. Zu einem Benefizkonzert zu Gunsten von Holocaust-Überlebenden in Israel lädt die St. Johanniskirchgemeinde am Mittwoch, dem 29. Oktober 2014, um 19.30 Uhr ein. Den Abend gestaltet der israelische Geiger Alexey Kochetkov. Der Eintritt ist frei, es wird um Spenden für das AMIGOUR Projekt von Keren Hayesod Deutschland. (PDF) Am Dienstag, 4. November 2014, kann man den Geigenvirtuose aus Einladung des der Freundeskreises Weinheim-Ramat Gan e.V. in der Stadtkirche in Weinheim hören. (Weinram, Metropolevents) und am 6. November auf Einladung der DIG Berlin Potsdam in Berlin (Facebook).

Ehrenpreis 2014 der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft AACHEN e.V. für Frau Gitta Connemann MdB
In Anerkennung für ihr beispielhaftes, couragiertes Engagement gegen den vorherrschenden "Anti-ISRAEL-Mainstream" verleiht die DIG Aachen ihr den von < ZENTIS - AACHEN > geförderten EHRENPREIS. Die Veranstaltung findet statt am Donnerstag, 20. November, 11.30 Uhr - Einlass ab 10.45 Uhr - im Offizierheim "Gut Neuhaus" - Forster Linde 50 - 52078 Aachen. Die Laudatio hält Dr. Matthias Küntzel, Buchautor - Politikwissenschaftler - Historiker. Der Gesandte der Botschaft des Staates ISRAEL, Herr Nir-Feldklein, überbringt eine Grußbotschaft. Unbedingt erforderlich: Schriftliche Anmeldung per Post, Fax (0241/526809) oder E-Mail. Aus Sicherheitsgründen bringen Sie bitte Ihren Personalausweis mit. (DIGAachen)

Premiere: Typisch Jude - Dokumentation über aktuellen Antisemitismus
Am 28.10. findet um 19:30 Uhr im CinemaxX Wuppertal (Bundesallee 250) die Premiere der Dokumentation »Typisch Jude« über den aktuellen Antisemitismus statt. Der Eintritt in die Veranstaltung ist frei. (NJUUZ)
© Medienprojekt Wuppertal

KÖLN: Veranstaltung: Einführung in die Theorie des Antisemitismus
Vortrag und Diskussion mit Samuel Salzborn am 3. November, 19 Uhr im Hörsaal XIII im Hauptgebäude der Uni Köln, Albertus-Magnus-Platz 1, Köln. (BGA KÖLN)

"meine" Israelreise
Scuba Reisen Dorit Riedl, Israelin, ist eine langjährige Freundin von mir: Sie hat mich angefragt ob ich nicht mal "meine" eigene Israelreise gestalten wollte als Begleitung NICHT als REISEFÜHRER, da ich seit Jahren kulturelle Events zur Völkerverständigung zwischen Israel-Deutschland organisiere.
-Dies ist das Ergebnis: Es wird bundesweit geworben auch Jörg Haller Hannover und Ebenezer Hinrich Kaasmann HH , haben dies in ihren Verteiler reingesetzt
KKL Jüd.Nationalfond ist auch in dieser Reise integriert, da ich Mario Marshall seit Jahren kenne und Mario mich öfters auch nach Berlin oder HH auf Empfänge miteingeladen hat.
Gudrun Ruhwedel (scuba)




Nachtlauf in Tel Aviv
Um die öffentliche Gesundheit zu fördern, veranstaltet die Tel Aviver Stadtverwaltung am Dienstag ihren 6. Nachtlauf. Diesmal wird mit einem Rekord von 25.000 Teilnehmern gerechnet. Musik, Lichtspiele und DJs werden die Laufenden vom Rabin- Platz und bis zu Hayarkon-Park begleiten. (tlvnightrun) TS



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Im Jahr 2015 begehen Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen am 12. Mai 1965. Ein Grund mehr warum der Israeltag Bestandteil jeder Stadt sein sollte - egal wie klein, oder groß.
Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die Planungen für dieses Jubiläumsjahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt!

Das ILI-Team ist gerne behilflich mit Material und Ideen.
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Googles Büro in Tel Aviv

Christen umarmen Israel

Harlem Shake - IDF Version

Drei Gründe für Instabilität in Nahost


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Architektur in Israel




Shalom
Thomas
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Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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