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02. November 2014

Inhaltsverzeichnis




















Israelisches Patent gegen Hunger in der Welt
Fast die Hälfte aller Nahrungsmittel verderben beim Transport oder wegen falscher Lagerung. Millionen Menschen müssen deshalb hungern. Ein israelisches Patent von Pimi Argo könnte das ändern. Mit einer Formel aus Hydrogen Peroxide und ein paar weiteren Zutaten könnten Gemüse und Früchte 10 Wochen lang frisch gehalten werden, so Nimrod Ben-Yehuda, Mitgründer von Pimi. 15 Jahre Forschung an der Hebräischen Universität und am Technion in Haifa seien notwendig gewesen, um 0,6% der Formel zu finden, damit der Konservierungsstoff ohne chemische Rückstände auch wirklich funktioniert. (ToI, PimiAgro) TS
Nimrod Ben-Yehuda (Foto: Courtesy)

Kipa zum Ausdrucken
Um eine Kipa zu kaufen, muss man nicht mehr ins Geschäft gehen. Mittlerweile kann die typisch jüdische Kopfbedeckung ausgedruckt werden - mit einem 3D-Drucker. Informatik-Professor Craig Kaplans lässt winzige Kunststoffschichten mittels 3D-Drucktechnik übereinander legen und verschmelzen. Seine Kipot sind in acht Farben und zwei verschiedenen Stilen erhältlich. (livenet) KR

Hilfe für Männer-Krebs
  • Auch eine gutartigen Prostata-Vergrößerung (BPH) drückt auf die Harnwege und kann zu einer Urämie führen: Harn im Blut. Abhilfe schafft das ClearRing-System von ProArc Medical. Metallringe schieben die Vergrößerung zurück und halten die Harnröhre frei (Video). Bei einem ambulanten Eingriff wird das Katheder-System in die Harnröhre eingeführt und wie ein Ballon bei der Prostata aufgeblasen. Mit 2 Schnitten wird ClearRing in die Prostata implantiert. Nach der Entleerung des Ballons verbleiben die Ringe an Ort und Stelle. Der Eingriff dauert 10 Minuten und wurde von Dr. Yair Feld (Technion) entwickelt. (israel21c) DJ
  • Die vierthäufigste Krebserkrankung bei Männern ist Blasenkrebs. Das Katheder-System BWT von Elmedical bringt das Chemotherapeutikum Mitomycin C direkt in die Blase, so dass es nicht im Blut zirkuliert. Der Katheder ist innen heiß und hat außen Körpertemperatur. Die Temperatur bei der Verabreichung führt dazu, dass die krankheitsfreien Intervalle von 3-16 Monaten auf 40-70 Monate gesteigert werden können. Elmedical wurde 2003 von Uzi Eshel in Hod-Hasharon gegründet. (israel21c) DJ

ClearRing
von
ProArc Medical










BWT von Elmedical

Diabetes durch Virusinfekt der Mutter
Diabetes Typ 1 kann bei Ungeborenen durch einen Virusinfekt der Mutter hervorgerufen werden. Prof. Zvi Laron (Schneider Children's Medical Center) hat zusammen mit schwedischen und amerikanischen Forschern die Entstehung dieser Autoimmunerkrankung bei Föten untersucht. Ein Virusinfekt der Mutter kann zur Schädigung ihrer eignen Bauchspeicheldrüse und/oder des Ungeborenen führen. Die ersten Vorboten von Diabetes Typ 1, die sogenannten Inselzellautoantikörper, konnte der Kinderendokrinologie im Nabelschnurblut des Föten nachweisen. (israel21c) DJ

Die innere Uhr des Darms
Darmbakterien reagieren empfindlich auf Jetlag, Schichtdienst und Zeitumstellung. Die Folge können Übergewicht, Asthma und Stoffwechsel-Erkrankungen sein. Wie Christoph Thaiss vom Weizmann Institut im Fachjournal Cell berichtet, ändert sich während des Tages
die Bakterienzusammensetzung der Darmflora. Bei nachtaktiven Mäusen betreibt der Darm tagsüber Entgiftung und nachts Stoffwechsel-Prozesse. Die innere Uhr des Darms wird über die Nahrungsaufnahme getaktet. Wird diese verändert, geraten Darmflora und Blutzuckerspiegel durcheinander. (tlz) DJ



Tel Aviv ist beste kulinarische Destination
Das amerikanische Lifestyle Magazin Saveur hat Israels "kulturelle Hauptstadt" Tel Aviv-Jaffa zu einer der besten kulinarischen Adressen der Welt erklärt. Tel Aviv rangiert unter der Rubrik "Herausragend" neben Florenz in Italien und Lyon in Frankreich. In Tel Aviv gibt es über 4.500 Lebensmittelgeschäfte und Restaurants, sowie 3 große Märkte mit frischen Produkten. Tel Avivs neuer Status als kulinarisches Paradies der Welt reiht sich ein in Auszeichnungen wie "Top Start-Up City des 21. Jahrhunderts international" (Newsweek), "Eine der zehn besten Party-Städte weltweit" (Lonely Planet) oder die "Hauptstadt der mediterranen Coolness" (The New York Times). (Israel21c, Israelheute, IsraelHayom) TS
Foto: Bino Gabso vom Tel Aviver Restaurant "Dr. Shakshuka".

Israel zum Kichern in Frankfurt
Der Imbiss "Giggle Pea" (wörtlich Kichererbse) in Frankfurts Brüningstraße lädt zu selbstgefertigten, typisch "israelischen" Speisen ein, die noch dazu "vegan" sind: Falafel und Humus. Inhaber Or Kern, 38, ursprünglich Informatiker, backt sogar die Pita Brote selber. Und die Kunden kommen zum Startup, weil es einfach gut
schmeckt und alles frisch zubereitet wird. "Immer wieder streiten sich die Kulturen im Nahen Osten, wer die Kichererbsen-Spezialitäten erfunden hat", erklärt Kern diplomatisch. Fest steht: Er ist mit beiden Gerichten bei Tel Aviv aufgewachsen, obgleich seine Großeltern aus Frankfurt nach Israel eingewandert sind. (fnp) Frankfurt hat noch mehr in Sachen israelischer Küche zu bieten, z.B. im "Carmel" (Frizz, FNP, HR, Genuss), bei Aroma (TripAdvisor, FeinamMain), im Chez IMA. Wer es koscher mag, natürlich bei Sohar in der Jüdischen Gemeinde. TS



Strom für 40.000 Haushalte
In der Eshkol-Region entsteht die größte Fotovoltaik-Anlage Israels. In der Negewwüste, nahe dem Gazastreifen und deshalb Ziel der Raketen (zuletzt am Freitag) werden 180.000 Fotovoltaik Solarplatten aus China mit deutscher Technik auf einer Fläche von 100
Hektar aufgestellt. Das Kraftwerk wird eine Nennleistung von 55 Megawatt haben und Ende des Jahres fertig sein. Richard Gattereder ist Geschäftsführer der M+W Solar, einer Tochter des Weltunternehmens Meissner und Wurst (M+W Group) aus Stuttgart. Auftraggeber ist die Enlight Renewable Energy. Rekordverdächtige 95% des Heißwasserverbrauchs werden mithilfe der Sonneneinstrahlung aufbereitet. Dennoch werden nicht einmal 2% des Strombedarfs mithilfe der Sonne gedeckt. Laut Wissenschaftsminister Ophir Pines-Paz hätten unermessliche Gasvorkommen vor der Küste politischen Willen zum schnellen Ausbau des Solarsektors geschwächt. Anders als die Offshore-Förderanlagen für Erdgas, die selbst beim besten Schutz militärisch angreifbar blieben, ließen sich die an Land befindlichen, dezentral verstreuten Sonnenkraftanlagen nicht ohne weiteres zerstören. (JA) TS

Korrektur:
Der Erfinder des USB Stick war und bleibt natürlich Dov Moran, und nicht Dr. Eli Harari, wie in der letzten Ausgabe von ILI-News angegeben. Harari ist einer der Gründer von SanDisk. Diese Firma hat Morans Erfindung zu einem weltweiten kommerziellen Erfolg gemacht, ohne die weder Handys noch MP3-Spieler denkbar wären. (Hagalil, ToI) TS
Dov Moran
Foto: Sahm




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Soldatinnen als Sex-Objekte
Eine israelische Modefirma macht mit einem Marketing-Gag Furore: Ein Kalender mit Soldatinnen in aufreizenden Posen soll eine Kollektion finanzieren, die «Militär und Straße vereint». Sie haben die «mächtige Armee Israels durchkämmt» und die Schönsten aus dem «auserwählten Volk auserkoren». So preisen zwei männliche Veteranen den «Israeli Army Women Calendar» ihres Modelabels MTKL an. Der Kalender zeigt zwölf hübsche Soldatinnen in aufreizenden Posen, aber relativ züchtiger Bekleidung. Die Monats-Pin-Ups sind über das Internet für USD 25 plus Versand-Kosten erhältlich und sollen die erste Kollektion der Firma finanzieren. Die Verquickung von Sex, Kommerz, Militär und Patriotismus stößt bei weiblichen Stimmen sauer auf. Die Bloggerin Sigal Samuel beim New Yorker «Forward» hält den Kalender für «das am wenigsten aufreizende Pin-Up aller Zeiten» und einen abschreckenden Ausdruck «israelischer Macho-Kultur». (indiegogo, tachles, blog) TS

Gefangene Modeschau
Erstmals wurde im Newe Tirza Frauengefängnis mit seinen 200 Insassen eine Modeschau veranstaltet mit selber gestalteten Kleidern, als Mittel der Rehabilitierung der Gefangenen. Die Kleider wurden von Models präsentiert. (Ynet) TS

Internationaler Preis für 3-D Mode
Noa Raviv, Abgängerin der Shenkar School of Engineering and Design hat gemeinsam mit Stratasys gedruckte 3D Modedesigns geschaffen, inspiriert von klassischen römischen wie griechischen Skulpturen. Raviv wurde daraufhin bei der internationalen 3D Printshow in Paris zur "Besten Modeschöpferin des Jahres" erklärt. (Nocamels) TS

Flugausbildungsprojekt für diskriminierte Jugendliche
Im letzten Jahr ging die Umsiedlung äthiopischer Juden nach Israel zu Ende. Doch viele fühlen sich in Israel auch wegen ihrer Hautfarbe ausgegrenzt. Sie stehen in der sozialen Hierarchie Israels ganz unten. Israel Cnaan, ehemaliger Oberst der israelischen Luftwaffe, möchte dies ändern, indem er sie zu Piloten ausbildet. Er sucht an
Foto: Sahm
Schulen nach besonders begabten äthiopischen Jugendlichen. Gute Kenntnisse in Mathematik und Englisch sind die Voraussetzung, um nach 6 Monaten den Pilotenschein bestehen. Der eröffnet ihnen in der israelischen Gesellschaft viele Möglichkeiten, sagt Cnaan. Rund EUR 12.000 für Ausbildung und Fluglizenz zahlt die Stiftung, der Cnaan vorsteht. "Für mich hat sich ein Traum erfüllt. Normalerweise wäre ich beim Militär einer von vielen gewesen. Und das ist alles nur möglich geworden durch den Kurs hier und die Werte, die mir vermittelt worden sind". So Benny, einer der Flugschüler. (DLF) KR

Israelische Kulturtage in Trier
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Trier veranstaltet bis Mittwoch, 19. November, die 6. Israelischen Kulturtage. Schirmherr ist Oberbürgermeister Klaus Jensen. Als Ehrengast kam Hildegard Müller zum
Eröffnungsempfang im Kurfürstlichen Palais. Die Präsidentin der Deutsch-Israelischen Wirtschaftsvereinigung sprach über wirtschaftliche Beziehungen zwischen den beiden Ländern. Zum Programm der Kulturtage gehören Vorträge, Kinofilme und ein Konzert. Vortrags- und Diskussionsabend am Montag, 17. November, um 19.30 Uhr in der Trierer Synagoge: "Israel, die Hamas und der jüngste Gaza-Krieg". (Volksfreund, DIG) TS

Oberbürgermeister Peter Feldmann in Tel Aviv
Zweites Treffen des trinationalen Austauschs mit Frankfurt, Tel Aviv und Eskisehir. Je zehn junge Menschen aus der Mainmetrople sowie Partnerstädten aus Israel und der Türkei nehmen teil. Nun reiste Oberbürgermeister Peter Feldmann nach Tel Aviv - zum Abschluss der zweiten Runde des Programms. Im April 2015 findet das letzte Treffen in der Türkei statt. "Ich finde es wichtig, dass Städtepartnerschaften über eine diplomatische und wirtschaftliche Ebene hinausgehen. Sie sollen auch den Jugendlichen ihre Gemeinsamkeiten zeigen", sagte Feldmann. (Frankfurt) TS




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Abbas hat Morde an Juden angeordnet
Der allgemein als "gemäßigt" bezeichnete palästinensische Präsident Mahmoud Abbas (im Gegensatz zum "Hardliner" Netanjahu) hat in einem Interview eingestanden, dass die Autonomiebehörde
Palästinenser beauftragt habe, Juden/Israelis zu töten. Weil die Kämpfer wie Soldaten Befehle ausgeführt hätten in einem Kampf, müssten sie aus den israelischen Gefängnissen freigelassen werden. Sowie ein Waffenstillstand erreicht sei, werde in jedem anderem Land die Vergangenheit vergessen (!). Abbas scheint nicht zu wissen, dass in zivilisierten Ländern, darunter Israel und Deutschland, Mörder durchaus strafverfolgt werden, im Gegensatz zu Soldaten (solange sie keine Kriegsverbrechen verübt haben). (virtual, Youtube, PMW) TS

Israel hat Tempelberg geschlossen
Wegen der schweren Unruhen in Jerusalem hat Israel erstmals seit 1967 am Donnerstag für ein paar Stunden den Tempelberg für Alle geschlossen, auch für Moslems. Eine "richtige Entscheidung", wie der Polizeiminister erklärte. Jordanien übte Druck auf Jerusalem aus, die Heilige Stätte nach wenigen Stunden wieder zu öffnen. Gemäß Status Quo dürfen nur Moslems auf dem Berg
Moslems beten nach Mekka gerichtet.
Foto: Sahm
beten, nicht aber Juden oder Christen. Die Moslems verstoßen seit Herbst 2000 gegen den Status Quo von 1967, indem sie "Ungläubigen" den Besuch im Felsendom und in der El Aksa Moschee verweigern. Zum Freitagsgebet durften nur Frauen und Männer über 50 den Berg betreten. Bis 1967 war das Heiligtum für jegliche "Ungläubige" gesperrt. (FrontPage, CNN, ToI) TS

Schweden anerkennt "Palästina"
Schwedens enge Beziehung zu Israel werde nun durch eine "gleichberechtigte Beziehung" zu den Palästinensern ergänzt, erklärte Schwedens Außenministerin Margot Wallström. Die Anerkennung "Palästinas" bestätige das Recht der Palästinenser auf Selbstbestimmung. Der Schritt soll moderate Kräfte unter den Palästinensern unterstützen und jungen Palästinensern Hoffnung auf eine
Schwedens Königspaar
friedvolle Lösung des Konfliktes geben. Nabil Abu Rudeine, Sprecher von Präsident Mahmud Abbas, sprach von einem "mutigen und historischen" Schritt. Israels Premierminister Benjamin Netanjahu erklärte, solche "einseitigen Maßnahmen" trügen nichts zum Frieden in der Region bei. Die Palästinenser könnten nur durch Verhandlungen ihren Staat erhalten. Aus Protest hat Israel seinen Botschafter in Stockholm zu "Konsultationen" nach Jerusalem gerufen. Außenminister Lieberman erwägt, die diplomatischen Beziehungen herabzustufen. Strategieminister Juval Steinitz bezeichnete den schwedischen Schritt als eine Attacke auf den Bestand und die Sicherheit Israels. (mfa, Israelnetz, Haaretz, Ynet) TS

Lieberman erhält Ikea Bausatz
Der israelische Außenminister hat Schweden kritisiert: "Schweden muss verstehen, dass das politische Geflecht im Nahen Osten komplizierter ist, als das Zusammenbauen eines Ikea-Möbelstücks. Hier muss man verantwortlich und sensibel handeln." Die schwedische
Außenministerin Wallström konterte unbeeindruckt: "Ich sende Außenminister Lieberman gerne einen Ikea-Bausatz. Dann wird er sehen, dass man dafür einen Partner braucht, Zusammenarbeit und eine gute Anleitung." Außenamtssprecher Emmanuel Nahshon erwiderte: "Wenn Ikea da Möbelteile schickt mit einer Anleitung in einer unverständlichen Sprache und Schrauben fehlen, hilft alles nichts." (Israelheute, INN) TS

Anerkennung "Palästinas" undenkbar
CDU-MdB Philipp Mißfelder hält eine Anerkennung "Palästinas" durch Deutschland für "undenkbar". Die Anerkennung Palästinas bei den UN als Staat wurde zu Recht abgelehnt, da sie im klaren Widerspruch zu den Grundsätzen der UN-Charta stehe. Nach Artikel 4 kann nur ein friedliebender Staat Mitglied der UN werden, der die Verpflichtungen der Charta übernehmen kann. Die Charta der Hamas jedoch spricht dem UN-Mitglied Israel das Existenzrecht ab. Auch ein klares Bekenntnis zu friedlichen Beziehungen mit Israel fehle, wie die Raketenangriffe auf Israel im Sommer dieses Jahres gezeigt haben. Die Zweistaatenlösung könne nur durch Verhandlungen erreicht werden und nicht durch unilaterale Abstimmungen einzelner Länder. (JA) TS

Jordaniens König kritisiert Israel
König Abdullah, hatte zu Beginn dieser Woche bei seinem Treffen mit jordanischen Abgeordneten gesagt, dass Israel arabische Kinder en Masse töte. Israels Botschafter Daniel Nevo in Jordanien sagte dazu: "Der König, wird von Ländern wie Saudi-Arabien, Katar und sogar Ägypten unter Druck gesetzt. Die sehen nicht das ganze Bild." (JPost, 02elf.net) KR

Kein Vertrauen in Obama
Nur noch 16% der Israelis glauben, dass die Obama-Regierung eher pro-Israel als pro-Palästinensisch sei. Das ergab eine Umfrage. Kurz zuvor hieß es, dass ein anonymer Sprecher Obamas den israelischen Premierminister als "Chickenshit" bezeichnet habe, was "Hühnerkacke" oder auch Angsthase bedeutet. In einem Telefonat mit Netanjahu hat sich Außenminister Kerry mittlerweile für diese Beleidigung, die zuerst dementiert wurde, entschuldigt. (JPost, Haaretz, heplev, Ynet) TS

Beste Armee in der Region
Mehrere Studien haben festgestellt, dass Israel über die stärkste und beste Armee in der Region verfüge. Mit einem Verteidigungsbudget von USD 15 Mrd., 176.500 aktiven Soldaten an der Front, 3.870 Panzern und 680 Flugzeugen habe Israel seit seiner Gründung 1948 Antworten auf Bedrohungen durch stehende Armeen sowie "asymmetrischer Feinde" gefunden. (algemeiner, JPost) TS



"Hightech" aus Gaza: In Gaza wurde ein Computerspiel entwickelt mit dem Namen "Befreit Palästina". Die Spieler setzen Gewalt und Diplomatie ein, um schrittweise an ihr Ziel zu gelangen. Unter den zur Auswahl stehenden Waffen befinden sich Sprengjacken für Selbstmordattentate, Raketen und Maschinengewehre. Das Spiel soll nach Angaben seiner Entwickler einen "Geist des Widerstandes unter palästinensischen Kindern" fördern. (Haaretz) TS
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ADL fordert Abbas heraus: Die amerikanische Organisation forderte von Präsident Abbas, den Anschlag in Jerusalem zu verurteilen, bei dem ein Baby und eine junge Frau an einer Straßenbahnhaltestelle
vom palästinensischen Terroristen Abdel Rahman al-Shaludi vom Jerusalemer Viertel Silwan ermordet worden sind. 8 Menschen wurden verletzt. Doch die offizielle Homepage der Fatah-Partei huldigte den "heldenhaften Märtyrer". Nach den "geplanten Schüssen" auf Rabbi Jehuda Glick bezichtigte ADL-Chef Abe Foxman den Präsidenten Abbas gar der "anfeuernden und unverantwortlichen Kommentare wegen des Beschlusses Israels, den Tempelberg zum ersten Mal seit 1967 auch für Moslems zu sperren. Abbas hatte das als "Kriegerklärung Israels" bezeichnet, obgleich Moslems mit gewalttätigen Demonstrationen immer wieder für eine Aussperrung von "Ungläubigen", also Juden wie Christen, gesorgt hatten. (ADL, ADL) TS

Herpa entschuldigt sich: Herpa, deutscher Hersteller von Modellflugzeugen, entschuldigte sich für eine "negative Erwähnung" des Zionismus. In der Monatsschrift "WingsWorld" hat Herpa einen Bericht über EL AL veröffentlicht. Der Zionismus stehe "unter dem Patronage der USA" und verübe eine "gewalttätige illegale Besatzung und Vertreibung". Der Direktor für internationale Beziehungen des Simon Wiesenthal Center, Dr. Shimon Samuels, sprach mit Walter Wehr,
Herpas Generaldirektor für Verkauf und Produktion. Wehr veröffentlichte eine Erklärung auf der Webseite der Firma: "Wir bedauern zutiefst, dass die genannten beiden Sätze einen diffamierenden Eindruck wecken konnten. Wir möchten betonen, dass wir in dem Artikel ausschließlich die herausragenden Leistungen der Fluggesellschaft El Al würdigen wollten, die angesichts des schwierigen Umfelds, unter denen sich die israelische Airline behaupten muss, besonders bemerkenswert sind." (Herpa, algemeiner) TS

Die USA könnten von Israel lernen: Weniger als 10% der rund 1.000 Angriffsflüge der US-Air Force in Syrien endeten wegen schlechter Aufklärung, fehlenden Bodentruppen und der Furcht, Zivilisten zu treffen, mit dem Abwurf von Bomben. Zudem seien Waffen und
Hilfsgüter in den vom IS kontrollierten Gebieten abgeworfen worden. Laut BBC hätten nur 90 von 949 Angriffen den IS getroffen. Im Vergleich dazu hätten israelische Kampfjets die dreifachen Ziele aus der Ziel-Datenbank getroffen, vor allem dank guter Aufklärung. Während des Gaza Kriegs habe Israels Luftwaffe mehr als 6.000 Ziele getroffen, darunter 1.000 durch F-16 Bomber, die Bodentruppen Unterstützung aus der Luft lieferten. (algemeiner) TS

Geschmackloser Haaretz: Scharfe Kritik an einer Karikatur von Amos Biderman im Haaretz. Gezeigt wird Ministerpräsident Netanjahu am Steuer eines Flugzeugs mit der Aufschrift "Israel", wie er auf die Twin Towers in New York zufliegt. Die Kritik wurde von ADL geäußert und dem Vater einer jungen Frau, die am 11.9.2001 dort ihr Leben verloren hat, als arabische Terroristen die WTC Türme zu Fall brachten und etwa 3.000 Menschen ermordeten. Der Karikaturist wollte mit der Zeichnung zeigen, wie Netanjahu die Beziehungen zwischen USA und Israel in die Katastrophe führe. (algemeiner, ADL, honestreporting) TS








Zwei Themen beherrschen Israels Alltag: die fortgesetzten Unruhen in Jerusalem und die angespannten Beziehungen mit den USA. Die Steinwürfe und Attacken auf Juden in Jerusalem werden überwiegend von "Minderjährigen" durchgeführt, durchaus strafmündigen Jugendlichen, und zugleich von der palästinensischen Autonomiebehörde und radikalen Organisationen im Gazastreifen angefeuert. Israelische Reaktionen darauf, darunter die Schließung des Tempelberges, sollten die Gemüter beruhigen, wurden von Palästinensern aber als "Kriegserklärung" und Anlass für weitere Unruhen aufgefasst. Ob das schon tatsächlich eine 3. Intifada ist, wie von Präsident Abbas behauptet, ist eine Definitionsfrage. Die Beziehungen mit den USA sind angespannt und durch gegenseitige persönliche Beleidigungen belastet. Für die Opposition in Israel ist das ein Anlass, Neuwahlen anzustreben. Doch bleibt es wohl ein Wunschtraum linker Politiker, die Wahlen gewinnen und Netanjahu absetzen zu können. (memri, INN, INN) TS



Daniel Barenboim: "Es kann nicht sein, dass ich automatisch als Antisemit bezeichnet werde, weil ich die israelische Regierung kritisiere: Zum einen sind die Palästinenser genauso Semiten wie wir Juden, und zum anderen wird das Handeln einer Regierung und nicht ein Volkes kritisiert."
Es gibt keine "Semiten". Die Einteilung der Menschen in Rassen ist eine Erfindung der Aufklärung mit der Absicht, die Juden als "minderwertige" Rasse zu bezeichnen.

Barenboim
Foto: Sahm
Niemand redet heute mehr über "Arier". Haben die Ägypter im 7. Jahrh. etwa Rasse gewechselt, als sie die arabische Sprache angenommen haben? Ging es um "Rasse", als arische Deutsche vor 70 Jahren Krieg gegen arische Franzosen, Polen oder Russen führten? Zudem ist es Antisemitismus, wenn Barenboim beim Nahostkonflikt allein die israelische Regierung kritisiert, nicht aber die Palästinenser. Die israelische Regierung ist demokratisch von der Mehrheit des israelischen Volkes gewählt worden. Genauso stehen alle Palästinenser in der Verantwortung, weil sie 2006 mit Mehrheit die Hamas gewählt haben, deren politisches Programm eine Vernichtung Israels vorsieht. Würde Barenboim etwa behaupten, dass "die Deutschen" nichts mit ihrer Regierung und ihren Beschlüssen zu tun hatten, nach zwei Weltkriegen, dem Holocaust und heute, mit der Politik der inzwischen dreimal gewählten Kanzlerin Angela Merkel? Ist der verbreitete Anti-Amerikanismus etwa nur legitime Kritik an Bush oder Obama? Und wieso sollte ein Jude nicht auch antisemitisch denken können? Gibt es etwa keine "Arier" oder Deutsche, die früher Hitler und heute Merkel kritisieren, und Hass auf "die Deutschen" empfinden? (DW) TS



Hannas Reise
Die ehrgeizige Hanna nimmt in Israel eine ehrenamtliche Tätigkeit auf, um ihre Job-Chancen bei einer Unternehmensberatung zu verbessern. In Tel Aviv wird die junge Deutsche mit zwei besserwisserischen
Landsleuten konfrontiert, und mit ihrem provokanten neuen israelischen Arbeitskollegen Itaj, der obendrein recht attraktiv ist. Bald knistert es zwischen Hanna und Itaj. Die Erfahrungen, die Hanna in Tel Aviv sammelt, führen bei der jungen Deutschen zum Überdenken ihres bisherigen Leben... Filmvorführung: am Montag, 3. November 2014 um 20:00 Uhr im Broadway Filmtheater Trier, Paulinstraße 18, 54292 Trier. (facebook, Broadway, DIG, Kino) TS



Formel 1: Chance für Roy Nissany
Ein deutsch-israelischer Soldat, 19, Roy Nissany, könnte zur Legende im israelischen Sport werden: Er ist der erste Israeli im Auswahltest für ein Formel 1-Rennen des Schweizer Sauber-Team. Der Rennfahrer errang in zwei Saisons in der F3-Klasse zwei Podestplätze. Das Team wird entscheiden, ob Nissany künftig in der Formel 1 vertreten sein wird. (israelvalley) KR

Titelverteidiger Maccabi Tel Aviv besiegt Alba Berlin
Für Maccabi Tel Aviv war es fast ein Heimspiel in der Berliner O2-Arena bei so viel blau-gelber Unterstützung, den Vereinsfarben von Maccabi Tel Aviv, eigentlich das Zuhause der Berliner Albatrosse. Immerhin galt das dritte Vorrundenspiel der Euroleague als »Game of the Week«.
Denn mit Maccabi Tel Aviv kam der aktuelle Champion der europäischen Königsklasse nach Berlin. Die Israelis erteilten den Berlinern eine denkwürdige Lehrstunde in Sachen Basketball. Auch wenn die Albatrosse in den letzten Spielminuten noch einmal aufholten und den Gästen aus Tel Aviv den Sieg nicht kampflos überließen, entschied Maccabi das Spiel mit 69:84 überlegen für sich. »In Berlin fühlen wir uns sicher«, sagt Jackie. »Anders als im Rest Europas. Die Stimmung hier in der Halle ist respektvoll und entspannt.« (JA) TS



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Im Jahr 2015 begehen Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen. Ein Grund mehr warum der Israeltag Bestandteil jeder Stadt sein sollte - egal wie klein, oder groß. Noch ist genug Zeit sich Gedanken über die Planungen für dieses Jubiläumsjahr zu machen, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt!
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Saffed - Jüdischer Mystizismus

Der Tempelberg

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Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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