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16. November 2014
Inhaltsverzeichnis





















Mit Omega-3 das Rauchen mindern
Mit Omega-3 Kapseln lässt sich das Rauchen mindern, so eine Studie der Haifa Universität. Die Kapseln sind billig und haben fast keine Nebenwirkungen, mindern aber den Hunger nach Nikotin, so Dr. Sharon Rabinovitz Shenkar. (sagepub) TS

Eisenkappe gegen Elektro-Terror
Bei der Homeland Security Konferenz in Tel Aviv hat Israels Stromgesellschaft (IEC) eine "Eisenkappe" der Firma mPrest Systems aus Petach Tikwa vorgestellt, das Stromnetz vor einer Cyberattacke zu schützen. Sowie das System Störungen im Stromfluss entdeckt, wird ein Segment des Stromnetzes abgeschaltet, um Schäden zu vermeiden und die Ursache der Störung zu ermitteln. Jetzt schon sind 300 Sensoren in ganz Israel eingebaut worden. mPrest Sensoren werden auch bei der echten "Eisenkappe" eingesetzt, mit der Israel die Raketen aus dem Gazastreifen abgefängt. (ToI, mPrest) TS

Abwehr für Passagierflugzeuge
Der Abschuss des malaysischen Airliners M017 durch russische Separatisten erinnerte daran, dass Passagierflugzeuge wehrlos sind und nicht einmal gewarnt werden, wenn eine Rakete auf sie gezielt ist. In friedlichen Gegenden der Welt ist das vermeintlich kein Problem... Die Israel Missile Defense Organisation, Civil Aviation Authority und Elbit Systems haben ein Abwehrsystem gegen
Sam-Raketen getestet. Es soll in israelische Flugzeuge eingebaut werden. "Wir haben das System gegen alle relevanten Bedrohungen geprüft", erklärte Adi Dar von Elbit Systems. Der Infrarot-Sucher der anfliegenden Rakete wird mit einem Laserstrahl "verwirrt" und abgewendet. Die Idee kam den Israelis, nachdem 2002 in Kenia eine Maschine abgeschossen werden sollte. (autoblog, Janes) TS



Die ausgelöschte Supermacht
Fast zweitausend Jahre lang hat das Assyrische Reich den Mittleren Osten beherrscht. Vor etwa 2.700 Jahren ist das mächtige Reich im heutigen ISIS-Gebiet zwischen Nord-Irak und Syrien implodiert. Fortan wurde es von den Hethitern (der heutigen Türkei) und den Babyloniern (heute Irak) beherrscht. Der plötzliche Zusammenbruch sei eine Folge von Überbevölkerung und Dürre gewesen. Diese Erkenntnisse eines türkisch-amerikanischen Forscherteams lösen ausgerechnet in Israel Sorgen aus. Israel steht auf dem internationalen Index überbevölkerter Länder an zweiter Stelle nach Singapur und vor Kuwait. Adam Schneider der University of California, San Diego und Selim Adali von der Istanbuler Universität behaupten, erstmals einen Zusammenhang zwischen Klimawechsel und dem Untergang einer Supermacht hergestellt zu haben. In der ehemaligen assyrischen Hauptstadt Ninive hat übrigens ISIS vor kurzem das Grab des biblischen Propheten Jonah abgerissen. (Haaretz, greenprophet) TS

Das Grab des Jona:
Vorher, nachher




Helme für US-Piloten
Die US-Airforce beauftragt die israelische Firma Elbit Systems, Pilotenhelme der F-16 Kampfjets mit elektronischen Modulen auszustatten. Elbit entwickelte eine hochmoderne Blickfeldanzeige für Piloten, die ihre Sicherheit und Treffgenauigkeit deutlich erhöht. Der neue Deal hat einen Umfang von USD 29 Mio.. (Globes) MN

Sicherheit für die USA
Das US-amerikanische Verteidigungsministerium sucht in Israel nach Ideen für den Heimatschutz. In einem Wettbewerb in Tel Aviv sollen Start-Up Firmen ihre Innovationen im Bereich Homeland-Security präsentieren. Für den Gewinner winkt ein Preis von USD 100.000. (ToI) MN
US Secretary of Defense Chuck Hagel (li) und Israels Verteidigungsminister Moshe Ya'alon (re)
Nanotechnologie aus Israel
Das internationale Unternehmen für Nanotechnologie OCSiAl plant eine Werkanlage im Süden Israels zu errichten. Dafür will OCSiAl USD 30 Mio. investieren. Mit jährlich 50t einwandigen Kohlenstoffnanoröhrchen soll die Produktionsstätte eine der größten der Welt werden. (Globes) MN

Mehr Sicherheit für Microsoft
Aorato ist ein Vorreiter in Sachen Cybersecurity und entwickelte eine spezielle Firewall für die Hauptverzeichnisse, die von Firmen für die Speicherung empfindlicher Informationen angelegt werden. Jetzt wurde die junge israelische Firma von Microsoft für USD 200 Mio. erworben. Globalplayer Microsoft verspricht auf seiner Blogseite, dadurch mehr Sicherheit für seine User anbieten zu können. (Microsoft) MN

Zölle für umweltfreundliche Waren abschaffen
Israel schließt sich den im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) geführten multilateralen Verhandlungen über den Handel mit Umweltgütern an. Das teilte das israelische Wirtschaftsministerium im Oktober 2014 mit. Ziel der Verhandlungen ist es, Einfuhrzölle auf umweltfreundliche Waren abzuschaffen und damit die Entwicklung umweltfreundlicher Technologie zu fördern. Israel rechnet sich gute Chancen aus, seine Weltmarktposition im Bereich der Cleantech-Industrie auszubauen. (gtai) TS
Foto: Sahm

Teen's Alarm App weiß, wann zu wecken ist
Kann man sich noch ein paar Minuten im Bett leisten, um trotzdem pünktlich in der Schule oder bei der Arbeit zu sein? Smartalarm hat die Antwort: Ein israelischer Teenager entwickelte mit amerikanischen High-School
Freunden Smartalarm. Zach Bambergers, Abiturient an der American Hebrew Academy, saß im Bus zur Schule und kam wegen Staus zu spät. Seine Idee: Eine Weck-App, die Wetterberichte und Verkehrsmeldungen in die Weckzeit einkalkuliert und damit ein Zuspätkommen verhindert. Die App entscheidet dann über die richtige Weckzeit. (ToI) KR





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Amos Oz erhält Siegfried-Lenz-Preis
Der israelische Schriftsteller Amos Oz erhält den erstmals verliehenen, mit EUR 50.000 dotierten Siegfried-Lenz-Preis und damit einer der höchstdotierten Literaturpreise im deutschsprachigen Raum. Gerühmt für seine Sprachmacht und Fähigkeit, Zeit- und Gesellschaftsgeschichte in individuellen Schicksalen darzustellen, wird Oz schon seit
Jahren als möglicher Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Der bekannteste Roman ist seine drei Generationen umfassende, faszinierende Familiengeschichte "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis". Oz verband mit Siegfried Lenz eine langjährige Freundschaft. (HamburgerAbendblatt, ORF) KR

Homeland Security Conference in Tel Aviv
Der für die städtische IT und das E-Government zuständige Stadtrat Jan Schneider nahm als Vertreter der Stadt Frankfurt vom 9. bis 12. November an der Homeland Security Conference in Tel Aviv teil. Themen der Konferenz waren Prävention und Bekämpfung von Kriminalität, Terrorismus, Sicherheit für kritische Infrastrukturen wie die Strom- und Wasserversorgung sowie Informationstechnologie. Die Konfernez wurd zum dritten Mal vom Staat Israel ausgerichtet. 750 Teilnehmer aus 60 Ländern nahmen teil. (frankfurt-live) TS

Hospital der Hoffnung
Gil Haskel, Direktor der israelischen Organisation für Entwicklungszusammenarbeit MAHSAV, hat in Ashdod den Startschuss für die Operation "Hospitals of Hope" (Krankenhäuser der Hoffnung) gegeben. Die Operation wird NIS 1,2 Mio. (EUR 0,5 Mio.) kosten und ist eines der
Projekte des Außenministeriums, mit denen sich Israel an der Bekämpfung des Ebola-Virus beteiligt. Israel wird jeweils zwei Container mit medizinischer Ausrüstung in drei Länder schicken, die besonders heftig unter dem Virus leiden - Sierra Leone, Liberia und Guinea. Teil der Ausrüstung sind mobile Kliniken, die über eine Kapazität von 20 Betten verfügen, ein Behandlungswagen und alles, was zum schnellen Aufbau der Klinken und zur sofortigen Behandlung der Patienten benötigt wird. (Botschaft, Mashav) TS

Israelische Soldaten retten Palästinenser
Während die Welt Israel für seine Sicherheitsmaßnahmen kritisiert, retteten israelische Soldaten einem palästinensischen Araber das Leben. Als Grenzpolizisten bei einer Patrouille in Hebron einen bewusstlos auf der Straße liegenden Jugendlichen sahen, kamen sie sofort zu
Hilfe. Der junge Mann hatte keinen Puls mehr und atmete auch nicht. Der israelische Militärmediziner begann sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen, während sein Kollege einen Krankenwagen rief. Später stellte sich heraus, dass der junge Mann einen Stromschlag erlitten hatte und dass die erste Hilfe des israelischen Soldaten es den Ärzten im Krankenhaus ermöglichte, ihm das Leben zu retten. (israelheute, YouTube) KR

Warum mögen wir, was wir wollen?
Eine israelische Studie, veröffentlicht in "Frontiers of Psychology", erklärt, dass Vorlieben eine besondere Form des Lernens sind, die durch Erinnerungen destabilisiert werden können. Praktische Auswirkungen dieser These können sich für mögliche neue Wege in der Drogentherapie ergeben. Prof. Yadin Dudai, Neurobiologe am Weizmann-Institut und Dr. Avi Mendelsohn, ein Forscher an der Mount Sinai School of Medicine Icahn am Berg Sinai, überwachten die Studie. (ToI) KR



Zur Verteidigung Polens: An Israel wenden
Falls Polen überleben will, sollte es sich an Israel wenden, so der polnische Verteidigungsminister Tomasz Semonyak. Der Angreifer müsse wissen, dass ihm irreparabler Schaden beigefügt werde. Das sei die Bedeutung von Abschreckung. Israel sei ein kleines Land mit arabischer Übermacht als Nachbarn. Israels Doktrin lautet, die Kapazität für eine derartige Reaktion zu haben, dass keiner angreifen will, selbst wenn er andere Vorteile hat. (russian) TS

Klage gegen Mahmoud Abbas
Die israelische Menschrechtsorganisation Shurat HaDin hat eine Klage wegen Kriegsverbrechen gegen Palästinenserpräsident Abbas vor dem internationalen Gerichtshof eingereicht. In der Klage heißt es, dass die Fatah Organisation für mehrere Raketenangriffe während
des letzten Gaza Krieges verantwortlich war, wofür wiederum Abbas persönlich einstehen muss. Der Fatah-Führer könne vor dem internationalen Gerichtshof (ICC) angeklagt werden, da Abbas jordanischer Bürger ist und Jordanien ein Mitglied des ICC sei. Während des Gaza Krieges brüstete sich die Fatah mit dem Abschuss von 122 mm und 107 mm Raketen auf zivile Zentren in Israel. (JPost, Tower, ToI, Israelheute) TS

"Unüberlegte Effekthascherei"
DIG-Präsident Reinhold Robbe kritisiert neue EU Außenbeauftragte Federica Mogherini, die sich für die Anerkennung eines Palästinenserstaates durch weitere EU-Staaten einsetzen will. Der DIG-Präsident zeigte seine tiefe Enttäuschung über diesen inakzeptablen Vorstoß von Federica Mogherini. Diese unüberlegten und offensichtlich nur auf Effekthascherei basierenden Äußerungen seien in keiner Weise geeignet, den Dialog zwischen Israel und der palästinensischen Autonomieregierung wieder zu beleben, erklärte Robbe. Während die Vorgängerin von Mogherini, die Britin Catherine Ashton, bereits überfordert gewesen sei mit ihrem Amt, sei die neue Außenbeauftragte mit ihrem Antrittsbesuch im Nahen Osten in sämtliche Fettnäpfchen getreten. (HC, Israelnetz) TS
2002, während der 2. Intifada, beschuldigte die Italienische Presse Mogherini "der Fan zu sein, der mit Arafat schläft".

Israel an der Front im juristischen Kampf gegen Terror
Das israelische Außenministerium hat eine Konferenz mit Delegierten aus 28 Ländern organisiert zur Frage des juristischen Kampfes gegen Heimkehrer von Kämpfen des globalen Dschihad in Syrien und Irak. Es ging um den Umgang mit Geheimdienst Information bei Gerichten,
ohne die Quellen preiszugeben. Diskutiert wurde auch die Ermittlung und Strafverfolgung von Körperschaften, die Terror finanzieren und Geld waschen. Beamte des Außenministeriums präsentierten Gesetzesvorlagen, die eine Balance zwischen Terrorprävention und Schutz der Menschenrechte halten. Viele Länder kommen nach Israel, um an der Expertise im Kampf gegen Terror und Prävention teilzuhaben, erklärte Dana Benvenisti-Gabay von der Abteilung für regionale Sicherheit. (mfa) TS

Griechenland, Israel und Zypern halten Konsultationen
Auf der Tagesordnung standen regionale wie internationale Angelegenheiten, illegale Aktionen in internationalen Gewässern und die Verbreitung von Terror. Auch wenn nichts davon in der offiziellen Mitteilung stand, dürfte der Konflikt mit der Türkei ein wichtiger Gesprächspunkt gewesen sein. Weil die Türkei den Norden Zyperns illegal besetzt hält, stellt sie auch Ansprüche auf die Erdgasvorkommen unter der See zwischen Zypern und Israel. (mfa) TS



Irans Ayatollah Khamenei fordert Zerstörung Israels: "Das barbarische, wolfähnliche, kindertötende Regime muss zerstört und die Palästinenser im Westjordanland müssen bewaffnet werden". So der oberste iranische Führer Ayatollah Ali Khamenei. Es gebe keine andere Kur, als das Regime auszulöschen. Premierminister Netanyahu erklärte dazu, dass er den P5+1 Ländern in einem Brief verbatim die Worte Khameneis zitiert habe. Der geistige Führer des Iran habe zudem neun Gründe und Wege verbreitet, wie und warum Israel ausgelöscht werden müsse. Netanjahu erklärte, dass Iran nicht in den Besitz einer Atombombe gelangen dürfe. (eipa, wiesenthal, icej, wirtschaftsblatt, ToI) TS
Khameneis Neun-Punkte-Plan zur Auslöschung Israels

Verdrehte Beschuldigungen: Die Ereignisse in Israel werden in den Medien teilweise verdreht oder beschönigt. So wurde behauptet, dass israelische Polizisten die El Aksa Moschee "gestürmt" und Teppiche verbrannt hätten. Tatsächlich hatten sich in der Moschee
radikale Palästinenser verbarrikadiert und die Polizei von dort mit Brandsätzen und Steinen beworfen. Die Polizei entfernte die Barrikaden, Schränke und Stühle, um das Tor zur Moschee zu schließen. Doch an der Behauptung, dass die Polizei die Moschee "gestürmt" habe, entzündeten sich die Unruhen in Jerusalem. Das ist auch deutlich im Video des Telegraph zu sehen. Deutlich zu erkennen ist, wie Feuerwerkskörper aus der Moschee heraus abgeschossen werden, noch ehe die Polizisten kommen. (Telegraph, wordpress) TS

Hamas: Zweitreichste Terrorgruppe: Die Hamas steht nach IS auf dem 2. Platz der reichsten Terror-Organisationen der Welt, laut dem Wirtschaftsmagazin "Forbes". Die Hamas hat Einnahmen von USD 1 Mrd. Es folgen die Hisbollah (USD 500 Mio.), die Taliban (USD 400 Mio.) und Al-Qaida (USD 150 Mio.). Für die Einnahmen gehen die Terrorgruppen wie kriminelle Organisationen vor: Drogenhandel oder Raubzüge. Auch erhalten sie Geld durch Spenden, u.a. durch Katar. (Beer7, Israelnetz) TS
Wer hat all das Spielzeug finanziert?

Wieder Pallywood? Im Dorf al-Mughayyir ist der zweite Stock einer Moschee in Brand geraten. Das ist Fakt. Unklar ist, ob es ein Kurzschluss war, oder ob Siedler, "jüdische Siedler" oder gar "jüdische Extremisten" das Feuer gelegt haben. Israelische Polizei
erklärte, keine hebräischen Schmierereien gesehen zu haben. Anders muslimische "Augenzeugen". Zwei Fotografen, Atef Safadi/EPA und Abbas Momani/AFP fotografierten einen brennenden Koran. Ein gestelltes Bild? Warum würde ein palästinensischer Muslim es erlauben, dass sein heiligstes Buch weiterbrennt? Die natürlichste Reaktion auf brennende Objekte in der Moschee sollte sein, die Flammen zu löschen. Aber dieser Koran ist nicht nur verbrannt und verkohlt, sondern er steht noch immer in Flammen. (AL-Akbar, irishtimes, honestreporting, wordpress) TS

Israel will Metalldetektoren am Tempelberg einrichten: An den Eingängen zum Haram A-Scherif (Tempelberg) sollen E-Tore, also elektronische Metalldetektoren aufgebaut werden. Die Qassam Webseite des militärischen Armes der Hamas veröffentlichte eine wütende Reaktion des Wakf, der muslimischen Behörde. Das komme einer Übernahme "voller israelischer Kontrolle" über den islamischen Komplex gleich. Der islamische Rat verurteilte das als "groben Verstoß gegen die Heiligkeit der Moschee, eine Beschränkung der Religionsfreiheit und als klare
Jeder Jude, der an die Klagemauer möchte, wird schon seit Jahren kontrolliert und durchleuchtet
Einmischung in die Macht und Befugnisse des islamischen Wakf, der die gesamte muslimische Welt repräsentiere. Ein Polizeisprecher erklärte auf Anfrage, dass heute nur nicht-muslimische Besucher mit einem Metalldetektor geprüft würden. Unklar war dem Polizisten, was die Suche nach Messern oder Waffen mit Religionsfreiheit zu tun habe, zumal Besucher der Klagemauer bereits seit Jahren strengstens kontrolliert werden. (Qassam, jcpa) TS

Ausstellung in der Al-Quds Universität: Palästinensische Studenten der Al-Quds-Universität in Jerusalem haben eine aktuelle Ausstellung geschaffen. Der Präsident der Universität ist der "moderate" Sari Nusseibeh. Im Vordergrund das ausgeschnittene Bild von Yehuda Glick. Dahinter ein Auto, das einen Menschen überfahren hat. Dazu eine Karikatur, die in palästinensischen sozialen Medien für die "Auto-Intifada" wirbt. (wordpress) TS


Jüdischstämmiger Gysi wird zur Minna gemacht: Gregor Gysi ist "jüdischstämmig". Das wird immer wieder betont. Jeder hat Vorfahren. Da fragt sich, wie "stämmig" denn die anderen Spieler bei der Linken sind. Inge Dora Minna Höger verrät bei Wikipedia nicht, von wem oder was sie abstammt, also scheint sie einfach nur so arisch-stämmig zu sein. Annette Groth hat eine Doktorarbeit zum Thema "Die Rolle der Brigaden im Entwicklungsprozess Botswanas" geschrieben und ist evangelisch angehaucht dank ihres Vaters. Als Zehnjährige hat sie in Namibia gelebt, der ehemaligen deutschen Kolonie in Afrika. Ihr Vater war Missionar der Vereinten Evangelischen Mission. Groth O-Ton: "Für mich war Jesus schon ein Revolutionär. Der wollte nämlich bestehende Ungerechtigkeiten auch verändern. Und
Inge Dora Minna Höger und Anette Groth
wenn man Jesus so versteht, als Revolutionär, dann bin ich auch fromm." Weiter: "Ich bin wirklich höchst sensibel gegen jede Form von Rassismus und Ausgrenzung und sozialer Ungerechtigkeit." Groth scheint also im Auftrag des Herrn zu handeln, wenn sie den jüdischstämmigen Gysi auf dem Klo ausgrenzen lässt. (Wiki, Wiki, Kirche-im-WDR, lizaswelt) TS



Phantom Nation
Die Erfindung der Palästinenser als Hindernis für den Frieden. Auf 956 Seiten hat Schai Ben-Tekoa einige Mythen platzen lassen. Anhand alter Karten von "Palästina" stellte er fest, dass Libanon, Syrien und Jordanien Teile des alten Palästina "besetzt" halten. Dann wendet er sich dem "a-historischen Volk" der Palästinenser zu. Es stellt sich heraus, dass der Begriff "Palästinenser" erstmals 1970 in Dokumenten der UNO vorkommt, erst 3 Jahre nach dem
6-Tage-Krieg. Erst danach hebt die Frage nach einem palästinensischen Staat ab. Der berühmte Spruch von Golda Meir 1969, es gebe kein palästinensisches Volk, entsprach deshalb der damaligen Wirklichkeit. Bis in die 60-ziger Jahre nannten die Araber das Land "Bilad del Scham", also die Provinz Syriens. Der heutige Held des palästinensischen Nationalismus, Mufti Hadsch Amin El Husseini, predigte, dass es kein Land namens "Palästina" gebe. In einer Mufti-Biographie aus dem Jahr 1948 kommen weder Palästina noch Palästinenser vor. (Bedein, Amazon) TS








Wahlkampf in Israel?
Vor allem die linken Parteien in Israel sind der Meinung, dass Netanjahu "abgeschafft" werden müsse. Nichts liegt da näher, als Neuwahlen anzustreben. Entsprechend ist die Unruhe groß im Parlament, zumal bis Dezember der Staatshaushalt verabschiedet werden muss. Laut Umfragen sind 45% der Israelis gegen
Richard C. Schneider: "Dies und das und viel Chaos in Nahost"
Wahlen und nur 38% dafür, während 17% "keine Meinung" haben. Doch Neuwahlen würden nicht unbedingt die "Erlösung" bringen. Mit 25% für den Likudblock, 15% für Liebermans Partei hätten die linken Parteien mit Gewissheit keine Chance, Netanjahu aus dem Amt zu drängen. Wahlen jetzt würden Netanjahu wahrscheinlich eine 4. Amtsperiode bescheren. (IsraelHayom, Israelnational) TS



Extremisten
Wenn man im englischen Google das Schlagwort "Extremisten" eingibt, so ist die Auslese bei muslimischen Extremisten ziemlich dürr. Doch es wimmelt von jüdischen Extremisten. Muslimische Extremisten morden in Nigeria und peitschen Christen auf den Philippinen aus, während deren jüdische "Kollegen" meist nur demonstrieren, den Tempelberg besuchen oder böswillige Absichten hegen, wie etwa auf dem Jerusalemer Tempelberg zu beten. Palästinenser sind selten Extremisten und töten auch nicht. Meistens sind es ihre Autos, die ganz von alleine "extremistische" Juden an Straßenbahnhaltestellen überfahren. Die Überfahrenen sind oft "Siedler", etwa ein dreijähriges Baby oder ein Kindermädchen aus Ecuador.
Im Gazastreifen gibt es keine "Extremisten", sondern bestenfalls "Aktivisten" oder "Militante". Während in Israel die Extremisten rechts oder gar rechtsextrem sind, sucht man bei den Militanten und Aktivisten unter Palästinensern vergeblich nach vergleichbaren medialen Hilfestellungen zur politischen Einordnung. Offenbar gibt es bei den Palästinensern keine Einordnung gemäß rechts oder links. Präsident Abbas wird oft als "gemäßigt" bezeichnet, wobei nicht erklärt wird, im Verhältnis zu was er eigentlich "gemäßigt" ist. Die Fatah-Partei ist zwar Mitglied bei der sozialistischen Internationale, wird jedoch selten oder nie als links oder sozialistisch bezeichnet. Und die Hamas? Die müsste eigentlich als linksliberal bezeichnet werden, wenn sie Armenküchen unterhält. Weil sie keinen Staat anstrebt, sondern ein islamisches Kalifat anstelle von Israel, kann sie auch nicht rechts stehen. TS



Deutsch-Israelische Gesellschaft Trier
Vorträge (dig-trier, facebook):
  • Dr. Matthias Küntzel: Israel, die Hamas und der jüngste Gaza-Krieg, Montag, 17. 11. 2014, 19:30 Uhr in Synagoge Trier, Gemeindesaal, Kaiserstraße 25, 54290 Trier. (facebook)
  • Dr. Gil Yaron: Die Rolle der Armee in der israelischen Gesellschaft. Mittwoch, 19. 11. 2014, 19:30 Uhr in Synagoge Trier, Gemeindesaal, Kaiserstraße 25, 54290 Trier. (facebook)

Podiumsdiskussion: Junges jüdisches Engagement gegen Antisemitismus und Delegitimierung von Israel. Podium: Ilia Choukhlov, Igor Mitchnik und Anastassia Pletoukhina, Moderation: Jehoshua Chmiel am Samstag, 22.11.2014 18:30 Uhr im Jugendinformationszentrum (JIZ) München, Sendlinger Straße 7
Am Sonntag, 23. 11. 2014:
10:00 Uhr Dr. Isabel Enzenbach: Neue Qualität oder Déjà-Vu? Fragen aus der Antisemitismusforschung zum Sommer des Antisemitismus 2014
11:15 Uhr Dr. Florian Hartleb: Rechtsextremismus reloaded? Europa in Bewegung
13:30 Uhr Remko Leemhuis: Gegen Zinsen, Rothschild und Lügenpresse. Zur antisemitischen Propaganda auf den "Mahnwachen für den Frieden"
14:45 Uhr Diana Liberova: Antisemitismusprävention in der Zuwanderungsgesellschaft. Workshop. Anmeldung unter anmeldung@ejka.org

"Ist Jerusalem teilbar?"
Podiumsdiskussion mit Mordechay Lewy, Israels ehemaligem Vatikanbotschafter und Berater des Jerusalemer Bürgermeisters, Prof. Dr. Omar Kamil, Wissenschaftler und Forscher mit Schwerpunkt Nahost, Universität Erlangen, Uwe Becker, Kirchendezernent der Stadt Frankfurt am 15. Dezember 2014, 19 Uhr im Haus am Dom, Domplatz 3, Frankfurt: "Ostjerusalem ist die Hauptstadt Palästinas" (gemäßigte Palästinenser) - "Jerusalem ist die Hauptstadt Palästinas" (radikale Palästinenser) - "Die Stadt Jerusalem ist Corpus Separatum und internationalem Recht unterstellt" (UN-Teilungsbeschluss 1947) -"Jerusalem ist die ewige Hauptstadt Israels" (Israel, 4.1.1950) "Jerusalem ist völkerrechtlich umstritten" (Osloer Prinzipienvertrag 1993) - Jerusalem, geteilte Hauptstadt einer Zwei-Staaten-Lösung ( EU-Außenbeauftragte Mogherini, 8. 11.14)



Israeli im Direktorium
Eine große Ehre für den israelischen Sport: Moshe Ponti, Vorsitzender des israelischen Judoverbandes, wurde eines von zehn Mitgliedern im Direktorium des Welt-Judoverbands. (One) MN



Bitte ernst nehmen: WIR BRAUCHEN IHRE HILFE!!!
Entgegen irrtümlicher Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch Organisationen, religiöse Gemeinschaften oder andere Quellen regelmäßig unterstützt - und das, obwohl wir 7 Tage in der Woche (fast) rund um die Uhr für Sie und für Israel arbeiten; eine Arbeit die leider genauso maßlos unterschätzt wird, wie die Kosten, die mit dieser Arbeit entstehen, für:
  • die wöchentlichen Newsletter
  • unsere rund-um-die-Uhr Präsenz in den neuen Medien (Internet, Facebook, Twitter)
  • unseren diversen Publikationen
  • den jährlichen Israeltagen und anderen Veranstaltungen
  • und vor allem auch in Zusammenhang mit dem alle 2 Jahr stattfindenen Israelkongress und der damit verbundenen Vernetzungarbeit; ein Kongress der aufgrund nicht ausreichender finanzieller Mittel für 2015 auf der Kippe steht!
Wir sind auf regelmäßige Spenden angewiesen!!!


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BIC: SCFBDE33





Jetzt ist die Zeit gekommen, sich Gedanken über den nächsten Israeltag zu machen!
Egal wie klein, oder groß, der Israeltag sollte Bestandteil jeder Stadt sein!
Noch ist genug Zeit, doch man sollte sich nicht täuschen. Die Zeit vergeht zumeist schneller als man denkt, zumal 2015 ein besonders Jahr wird; ein Jahr in dem Deutschland und Israel das 50-jährige Jubiläum der Aufnahme ihrer diplomatischen Beziehungen begehen. Ein Grund mehr warum der Israeltag Bestandteil jeder Stadt sein sollte!
Das ILI-Team ist gerne behilflich mit ausreichend Material, Tips und Ideen. Das Handbuch für 2015 liegt bereit für Sie zum Abruf! Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, der
ISRAELTAG 2015 BRAUCHT SIE!
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
Israeltag@il-israel.org







Sumsum

Wegen Israel flieht Gysi aufs Klo

ZDF: Fakt oder Fiktion
Der Tempel Salomos


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Helft uns, die breite Vielfalt dieses wunderbaren Landes in Bildern einzufangen und wiederzugeben...


















Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 12. Mai 2015
ist wieder Israeltag!


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