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07. Februar 2016

Inhaltsverzeichnis


















Neuigkeiten für 2016
In Israel stehen 5 Neuheiten für 2016 in den Startlöchern: 1. "SQream" ist ein Datenspeicher, der Daten bis zu 100 Mal schneller aufnehmen, komprimieren und verarbeiten kann als andere Systeme. 2. "Nuro Secure Messaging" schließt Sicherheitslücken durch vierfache Verschlüsselung und verhindert so Werkspionage. 3. "LogDog" durchsucht E-Mails auf Phishing Links, die Kreditkartennummern, Passwörter oder Bankdaten stehlen. 4. "Deep Instinct" ist ein Virenschutzprogramm, das über einen lernfähigen Algorithmus Viren schneller erkennt. 5. "Argus Cyber Security" sichert selbstfahrende Autos vor Hackerangriffen. (ToI) BK

Dämpfer gegen aggressiven Blutkrebs
Mit einer medianen Überlebensrate von nur 5 bis 7 Jahren gilt das Mantelzell-Lymphom (MCL) als der aggressivste Blutkrebs. "MCL hat ein genetisches Kennzeichen", erklärt Prof. Dan Peer aus der Universität Tel Aviv. "In 85%
der Fälle wird dieses aggressive Lymphom durch eine erhöhte Aktivität des Gens CCND1 definiert" Das Gen CCND1 produziert 3.000 - 15.000 Mal zu viel des Proteins Cyclin D. Ein neues Verfahren lokalisiert und blockiert die Wiedergabe dieses Proteins in weißen Blutzellen mit einer synthetischen Faser aus Ribonukleinsäure- Molekülen (siRNA). Die Forscher konzipierten nun lipidbasierte Nanopartikel Peers (LNPs) mit Antikörpern, die genetisch passgenau andocken. (nocamels) EL

Uganda: Waisenkinder kochen mit Biogas
Homebiogas, eine israelische Biotechnologie-Firma hat in einem Waisenhaus in Uganda eine ihrer ersten Biogasanlagen installiert. Sie kann aus organischen Abfällen Energie herstellen, mit denen man drei Stunden pro Tag einen Elektroherd betreiben kann. Die Kinder seien begeistert gewesen. Aus weiteren 70 Ländern gibt es Anfragen für eine Versuchsanlage. Die Kosten betragen USD 1.500. (algemeiner) BK




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Schildkröten für Gourmets
Vor 400.000 Jahren hatten Jäger der paläolithischen Periode eine Vorliebe für Schildkrötenfleisch und bereiteten es zu wie für ein französisches Gourmet Essen. In der Qessem Höhle unweit von Tel Aviv entdeckte Prof. Avi Gopher von der Tel Aviv Universität
Schnittspuren an Schildkrötenknochen
mitsamt dem Panzer im Ganzen im Feuer gebackene Schildkröten oder auch fachgerecht zuvor zerlegte. Eine Sensation sei die professionelle Vorbreitung, sagte Gopher. Er erforscht die Essgewohnheiten vorgeschichtlicher Menschen. Das repräsentiere ein ungewöhnlich hohes Niveau der biologischen wie kulturellen Entwicklung des Menschen, so Prof. Ran Barkai, ebenfalls von der Tel Aviv Universität. Der Homo Erectus und der Neandertaler hätten vor allem Großwild gejagt und im Vergleich "primitivere" Speisen genossen. Anhand der Knochenreste in der Qessem-Höhle wurde klar, dass die Urmenschen lieber größere Tiere wie Schweine, Pferde und Rinder verspeist haben, weil das Einfangen von Kleintieren wie Hühner oder Hasen größeren Aufwand bedeutete. (Jpost, algemeiner) TS

Wanderer findet 3:500 Jahre altes ägyptisches Siegel
Amit Haklai wanderte mit seinen Kindern auf den Hörnern von Hittin (Karnei Hittin), als er ein kleines weißes Objekt in der Form eines geschnitzten Käfers mit eingravierten Markierungen bemerkte. Er erkannte, dass es ein altägyptisches Siegel sein müsse und übergab es der Antikenbehörde. Dr. Daphna Ben-Tor, Kurator im Israel-Museum: "Der Skarabäus stellt Pharao Thutmosis III [1481-1425 vor Chr.] auf seinem Thron sitzend dar und seinen Namen in Hieroglyphenschrift." Thutmosis regierte in Kanaan, im heutigen Norden Israels, und startete von dort Eroberungszüge, dokumentiert auf monumentalen Tafeln am Karnak-Tempel in [Luxor], Ägypten." Die Antikenbehörde übergab Haklai eine Dankesurkunde. (Haaretz, Jpost) TS
Foto: Sahm: Luxor

Das Siegel (Antikenbehörde)



Neue Hotels 2016
In Israel werden 2016 zahlreiche neue Hotels eröffnet, in den Stadtzentren und auf dem Land, in renovierten alten Häusern oder in Neubauten. (Beispiele unter "Bilder der Woche"). Das Poli Hotel in Tel Aviv wurde mit 40 Zimmern in einem renovierten Bauhaus-Gebäude am historischen
Magen David Platz untergebracht. Das Post Hotel in Jerusalem ist in die alte Hauptpost Jerusalems eingebaut und bietet in bester Lage im Stadtzentrum nahe der Altstadt europäischen Komfort. Das W Hotel in Jaffo bringt in den mit Stuck geschmückten Zimmern eines alten Klosters modernen Luxus in den ältesten Teil von Tel Aviv. Das Restaurant des Hotels ist in Ruinen aus dem 12. Jahrh. eingebaut. Das neu gebaute Isrotel in der "Deutschen Kolonie" in Jerusalem mit 250 Zimmern hat zwei integrierte Templerhäuser. (Touristisrael) TS

Februar 2016 Events in Israel
February 1-6 - Eilat Kammer Musik Festival.
February 3-6 - Frauen Tennis Fed Cup, mit Teilnehmern aus 14 Nationen
February 5-6 - Alphaville in Tel Aviv. Alphaville kommen im Rahmen ihrer Europ-Tour.

Winternoise Festival in der Straßen Jerusalems an jedem Montag
February 8-18 - Australiisches Film Festival in der Jerusalem Cinematheque.
February 18-19 - DJs W&W in Tel Aviv. Tanzen mit den 15 besten DJs der Welt!
February 27 - Greg Dulli in Tel Aviv mit seiner Show "An Evening with Greg Dully"
February 24-25 - Jethro Tull, Rock Opera in Tel Aviv. (Touristisrael) TS

Non-Stop Blick auf Strand von Tel Aviv
Die Stadtverwaltung von Tel Aviv-Yafo hat eine neue Webseite eingerichtet, die ununterbrochen den Strand und das Meer zeigt. Symbole unter dem Live-Streaming zeigen die Windstärke und Richtung, den Zustand des Meeres und die Höhe der Wellen an. Durchschnittlich scheint an
318 Tagen im Jahr die Sonne. Tel Aviv gilt als eine der besten Strandstädte. Dank der neuen Webseite können sich Bewohner der Stadt und Menschen in der Welt per Mausklick vom Zustand des Meeres am Strand von Tel Aviv informieren und entscheiden, ob sie surfen oder sonnenbaden wollen. (Telaviv) TS








Israelische Ölpumpen aus Indiana
Aus Anlass der Cybertech-Messe 2016 in Tel Aviv traf sich der Wirtschaftsminister von Indiana (USA) mit Vertretern der Firma Omen aus Lod, Airportcity, die in Richmond eine Produktionsstätte eröffnen will. USD 16 Mio. will Omen
investieren und 100 neue Arbeitsplätze schaffen. Bis 2021 sollen die Investitionen um weitere USD 7 Mio. aufgestockt werden. Subventionen und Schulungen der "Indiana Economic Development Corporation" werden das Unternehmen fördern. Omen stellt Ersatzteile für amerikanische und deutsche Autos her. (insideindianabusiness, omen) BK

Fragen Sie Dr. Online
Zu den 10 bestklassierten Anwenderprogrammen des Düsseldorfer Wettbewerbs Medica App zählt eine in Israel entwickelte Plattform für medizinische Online-Versorgung. Über die Seite docotme.co kann jeder täglich 24 Stunden lang per Video oder Chat in seiner Muttersprache Kontakt zu einem Team von Ärzten oder Krankenpflegern aufnehmen. Am Ende wird ein medizinisches Gutachten erstellt und im Bedarfsfall sogar ein Rezept geliefert. (doctome, israelvalley) BK

Reform im öffentlichen Nahverkehr
In Israel wurden die Tarife für öffentliche Verkehrsmittel reduziert, um Autofahrer zum Umsteigen auf Bahn und Bus zu animieren. Im Nahverkehr in Jerusalem sank der Preis für eine Fahrt von NIS 6,90 auf NIS 5,90. Von Rehovot nach Herzelia fährt man für NIS 25,- und kann dann
dort kostenfrei in Nahverkehrsbusse umsteigen. Benötigt wird dazu eine Rav-Kav-Chipkarte, die es in annonym und personalisiert gibt. Mit einer Monatskarte kann man in seinem Großraum Tel Aviv oder Jerusalem heute zum halben Preis, für nur noch rund EUR 70,-, Fernbusse und den Nahverkehr benutzen. (transreform) LJ

"Tante Emma" im Internet
Bei Amazon oder eBay kann man seit Jahren Waren und Dienstleistungen bequem rund um die Uhr ordern. Tante Emma-Läden gingen in der Folge reihenweise pleite, weil sie sich den Service nicht leisten konnten. Seit 2013 entwickelten Raanan Cohen, ehemals CEO von
MobileMax und Lior Sion, ehemals CTO von GetTaxi (jetzt Gett) die mobile Plattform Bringg für den Einzelhändler. Ab USD 150 pro Monat für 500 monatliche Lieferungen können die Geschäfte ihren Handel professionell organisiert Online abwickeln lassen und sogar ihre Mitarbeiter als Boten anstellen. Kunden können die Lieferung über eine Handy-App in Echtzeit verfolgen. Mit Büros in New York und Tel Aviv arbeitet die Organisation jetzt so erfolgreich in rund 80 Ländern, dass sie von Investoren USD 5 Mio. erhielt, um ihren Service auszubauen. (Nocamels) EL

Gärtnern wie ein Fisch im Wasser
Unter Salat, Basilikum, Chinakohl, Zwiebeln, Tomaten, Gurken in Hydrokulturen schwimmen Fische, die die Pflanzen düngen und von Ihnen zugleich Sauerstoff bekommen. So entsteht ein Kreislauf ohne Abfall und mit einem um 70-90% reduzierten Wasserverbrauch im Vergleich zum Anbau auf einem Acker. Hydrokultur und Aquaponics werden die traditionelle Landwirtschaft nicht ersetzen, aber in wasserarmen Ländern mit kargen Böden können sie die Ernährung gut ergänzen. (itrade) EL

Aktienindizes in Tel-Aviv wachsen
Die Tel-Aviver Börse erweitert ihre Aktienindizes und nimmt weitere Werte auf. So wird nun aus dem TA-25 der TA-35; TA-75 wird TA-90 und TA-100 wird zu TA-135. Man möchte es besonders institutionellen Anlegern einfacher machen, in den israelischen Markt zu investieren, ohne Einzelwerte prüfen zu müssen. (Jpost) LJ

Wirtschaftsprognose 2016
Noch blüht das Geschäft mit dem Mobiltelephon, aber der Wettbewerb ist groß, und einige Anbieter werden, wie schon 2015, auf der Strecke bleiben. Da der Israeli sein Auto liebt, werden gute Geschäfte erwartet. Besonders
gefragt sind Automarken aus Asien. Die Textilbranche leidet unter der Konkurrenz des Internet und einige große Labels werden gezwungen sein, Filialen zu schließen, um Kosten zu senken. Immobilienpreise bleiben zunächst hoch, sollen aber gegen Ende des Jahres sinken, was u.a. an staatlicher Förderung für preiswerten Wohnraum liegt. Versicherungen haben wegen der niedrigen Zinsen ebenfalls Probleme und suchen Investoren mit Eigenkapital. (israelvalley) BK

Cyber-Tech aus Israel
Israelische Cybertech-Unternehmen haben 2015 auf dem globalen Markt etwa USD 1,2 Mrd. umgesetzt. Das ist eine Steigerung von 40% gegenüber dem Vorjahr.
Insgesamt arbeiten im Sektor der Cyber-Sicherheit in Israel rund 17.000 Beschäftigte. Von den 440 Firmen wird allerdings knapp die Hälfte zu Startup-Unternehmen gerechnet, die sich im sogenannten Keimstadium befinden. Der Jerusalem Venture Capital Fund, der in Beer Scheba die JVP Cyber Labs (JVP) ausgelagert hat, gilt als aktivster Investor der israelischen Cybertech-Branche. Noch höhere Summen investiert das israelische Verteidigungsministerium in Cybertech, das USD 7 Mrd. für militärische Zukunftsprojekte im Negev bereitgestellt hat. Insgesamt sollen dort auf 4 Militärbasen 35.000 Soldaten stationiert werden. Neben dem bestehenden Militärflughafen bei Arad zählen dazu eine Trainingsbasis bei Rimona, der militärische Technologie-Campus neben der Ben-Gurion-Universität in Beer Scheba sowie ein im Bau befindlicher Geheimdienstkomplex. (BZ) KR

Koscher und billig
Die israelischen Fastfood-Ketten Burgeranch und Cofix haben eine Zusammenarbeit vereinbart. Burgeranch bietet koschere Hamburger. Cofix legt den Schwerpunkt auf Kaffee und andere Getränke. Gemeinsam können beide ihre Produktpalette erweitern. Die neuen Lokalitäten sollen vor allem in der Nähe von Einkaufszentren entstehen. Das macht sie zusammen mit extrem niedrig gehaltenen Preisen für Familien attraktiv. (Arutzsheva, ToI) BK

Der König kehrt zurück
Die beliebte Fastfood-Kette Burger King eröffnet nach einer Karenzzeit von 6 Jahren wieder 10 Restaurants in Israel. 50 sollen es bis 2020 werden. Nach erfolgreichem Start in Israel im Jahre 1994 wurden alle "Burger Kings" 2010 zunächst wieder geschlossen. Grund war der weltweite Boykott der Kette durch Muslime, nachdem in Ma'ale Adumin, einer als "Siedlung" eingestuften Vorstadt von Jerusalem, ein Burger King-Restaurant eröffnet worden war. (Arutzsheva) BK

Steuer will Rabbis in die Tasche greifen
Künftig sollen Rabbiner, Beschneider und private Koscheraufpasser Buch führen und ihre Einkünfte versteuern. Die Forderung der Steuerbehörde wurde in der Regierung diskutiert. Für geweihtes Wasser und teuer bezahlten Kabbalistensegen soll künftig auch Mehrwertsteuer abgeführt werden. Hunderte Millionen Schekel gehen am Fiskus vorbei, wenn dem Rabbi für eine "kostenlos" ausgerichtete Hochzeit oder Beschneidung die empfohlenen NIS 1.000 Trinkgeld zugesteckt werden. (Israelhayom) TS



Mehr als die Hälfte der Haredim arbeiten
Das Zentralbüro für Statistik stellte fest, dass erstmals in der Geschichte des Staates Israel mehr als 50% der ultra-orthodoxen Männer (Haredim) in einem Arbeitsverhältnis stehen. 2003 waren es nur 36%. Daraufhin hatte der damalige Finanzminister Benjamin Netanjahu
Kürzungen der Sozialleistungen angeordnet, um Anreize zur Arbeitsaufnahme zu schaffen. Rund 73% der ultra-orthodoxen Frauen arbeiten. Insgesamt arbeiten 86% der jüdischen Männer in Israel und 80% der Frauen. Wissenschaftler Gilad Malach, der sich mit der Kultur des ultra-orthodoxen Judentums befasst, spricht von einem "historischen Wandel": die Haredim haben sich von einer die Torah studierenden Gesellschaft in eine arbeitende und gleichzeitig Torah studierende Gesellschaft gewandelt. (Israelnetz) EL

Überreste der Raumfähre "Columbia" in Israel
Anläßlich der "Ilan Ramon International Space Conference" kamen Überreste der am 1. Februar 2003 bei der Rückkehr in die Erdatmosphäre explodierten Space Shuttle Raumfähre "Columbia" nach Israel. Die
amerikanische Raumfahrtbehörde NASA lieh diese für die Dauer der Konferenz auf Bitten der Witwe des ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon, Rona, aus. Unter anderem sollen die Teile des damals mit an Bord gewesenen israelischen Forschungsprojektes "Meidex" für immer einen Ehrenplatz in Israel erhalten. Bei der Eröffnung der Ausstellung waren Rona Ramon, Vorsitzende der Ilan Ramon Stiftung, der Minister für Wissenschaft und Technologie, Ofir Akunis, und US-Botschafter, Daniel Shapiro, anwesend. (israelheute) KR

Vorsicht, Hurrikan!
Die deutsche Rockband "The Scorpions" gastiert im Juli in Tel Aviv. Sie tritt zum dritten Mal in Israel auf. Frontsänger Klaus Meine schickte extra eine Videobotschaft nach Tel Aviv: "Wir freuen uns auf Israel", sagte er, "und wir werden euch durchrocken wie ein Hurrikan." Der Kartenverkauf hat bereits begonnen. (touristisrael, algemeiner) BK

Pop Ikone Jennifer Lopez kommt nach Israel
Die lateinamerikanische Pop-Diva Jennifer Lopez will im Sommer in Israel auftreten. Sie wird ihr erstes Konzert im Tel Aviver Jarkon-Park geben. Bis dahin haben weitere Top-Sänger zugesagt, in Israel aufzutreten, u.: Sia, Elton John, Deep Purple and Julio Iglesias. Die Diva Latina feiert seit mehr als zwei Jahrzehnten Erfolge als Sängerin, Tänzerin, Modedesignerin und Produzentin. (onlysimchas, ToI, Haaretz) TS BK

Ein Jude, der Sufi-Musik in hebräisch schreibt
Ben-Tzur, in Israel geboren, lebt die meiste Zeit in Indien. Musik lernte er durch indische Lehrer. Seine Eigenkompositionen verfaßt er in hebräisch. Verheiratet ist er mit einer indischen Muslima. Über sich selbt sagt er "Für die Juden bin ich ein Jude, für die Moslems ein Moslem. Aber welche Sprache ich auch immer spreche, es hat immer die gleiche Bedeutung." Sein neues Album heißt "Junun", über die Hälfte der Lieder in Hebräisch, die anderen in Hindi und Urdu. (ToI) KR

Er spielt mit Gott und singt ohne Worte
In der israelischen Musikszene gilt Daniel Zamir seit einem Jahrzehnt als feste Grösse. Nun hat er sein elftes Album «Forth And Back» bei einer deutschen Plattenfirma herausgebracht. «Ich bin orthodoxer Jude», sagt Daniel Zamir. «Die jüdische Tradition, Spiritualität und die jüdischen Gesetze bestimmen mein Leben.» Der
chassidische Einfluss kommt im ersten Stück «Thirty Six» auf dem aktuellen Album am Besten zum Ausdruck - das einzige, auf dem der jüdische Künstler singt und sein Gesang sich auf Silben beschränkt. «Singen ohne Worte hat einen viel höheren spirituellen Stellenwert als Singen mit Worten», so Daniel Zamir. Worte seien in ihrer Bedeutung auf konkrete Aussagen begrenzt. Beim Singen ohne Worte habe jedoch jede Note, jeder Klang eine spirituelle, endlose Bedeutung. (haOlam) KR

Musik mit Tradition
Mark Eliyahu kombiniert den einzigartigen Sound alter Musikinstrumente, z. B. Kamanche oder Baglama, mit biblischen Texten wie den Liedern Salomons. Viele andere Musiker nehmen diese Idee auf und knüpfen an die Traditionen der Jahrhunderte alten jüdischen Musik an, wie das Video dokumentiert. (UwI) KR

Biblischer Salat im Waldorf
Für den diesjährigen Kochwettbewerb im Waldorf Astoria, Jerusalem, kreierte Itzik Barak einen Salat auf biblischer Grundlage. Die Bedingung war, daß der Salat 7 Zutaten enthalten müsse. Nach einigem Nachdenken fiel ihm Deuteronomium 8:8 ein. Weizen, Gerste, Weinreben,
Feigen, Granatäpfel, Olivenöl und Honig werden hier genannt. Barak wollte mit diesem Salat eine Kreation entwerfen, deren Zutaten überall auf der Welt frisch vorhanden sind und einfach zubereitet werden kann. Wettbewerbsdatum: 24. Februar. (BZ) KR



"Schwarze Schafe" auf hoher See
Wenn ein Schiff im Mittelmeer plötzlich seinen üblichen Kurs ändert, vollzieht es ein verdächtiges Manöver und gerät sofort ins Fadenkreuz der israelischen Firma "Windward". Sie überwacht rund um die Uhr Daten von etwa 200.000 Schiffen weltweit. "Europa hat eine rund 120.000 Kilometer lange Küste. Sie ist sehr schwer
zu kontrollieren", so Ami Daniel. Mit Matan Peled hat er "Windward" vor 5 Jahren gegründet. Sie waren Marinesoldaten. Im Meer konzentrieren sich wirtschaftliche Interessen, während die Sicherheit bislang stiefmütterlich behandelt worden sei. In Deutschland herrsche in Sicherheitsfragen eine Art "Seeblindheit". Dabei gebe es Bedarf für mehr Transparenz im Schiffsverkehr. Eine strukturierte Auswertung verfügbarer Daten wie bei "Windward" sei neu. Im Mittelmeer seien viele Schiffe mit problematischer oder gefährlicher Fracht unterwegs, sagt Daniel. "Manchmal sind es Flüchtlinge, mal Schmuggelware, Bomben, Drogen oder geheime Technologie." Im Dezember haben nach Informationen der Firma rund 9.000 Schiffe Europa besucht. Mehr als 5.500 seien mit sogenannten Schattenflaggen unterwegs gewesen - käufliche Flaggen von Ländern wie Liberia oder Panama, die kaum auf Sicherheitsvorkehrungen an Bord bestehen. "Man weiß in vielen Fällen gar nicht, wer wirklich hinter einer Firma steht." Allgemeine Informationen über Schiffe seien oft wenig hilfreich dabei, "schwarze Schafe" zu identifizieren, erklärt Sprecherin Michal Chafetz. "Viel wichtiger ist ihr Verhalten." Als Beispiel nennt sie ein Transportschiff, das an der afrikanischen Küste entlang fährt, dann für drei Stunden anhält und anschließend eine Kehrtwendung vollzieht, ohne jemals in einem Hafen anzulegen. Ein solches Abweichen vom normalen Verhalten werfe Fragen auf. Zu den Kunden von "Windward" auf vier Kontinenten gehören Geheimdienste, Sicherheitsfirmen und Finanzagenturen. (INN, Windward) TS

Michael Douglas wirbt für Israel
Der Hollywood-Schauspieler Michael Douglas wird Ende Januar drei bekannte amerikanische Universitäten besuchen, um auf dem Campus über Israel zu sprechen. Er will damit ein wirksames Zeichen gegen die in Studentenkreisen verbreitete Diffamierung Israels setzen. Der Vorsitzende der Jewish Agency, Nathan Sharansky wird ihn begleiten. (europeisrael) BK

Israel anerkennt nichtorthoxe jüdische Strömungen
Die israelische Regierung hat die Einrichtung eines separaten Gebetsplatzes südlich der sogenannten Klagemauer genehmigt, wo Frauen mit Kipa und Thorarollen, Reformjuden und Andere gemäß ihren
Vorstellungen beten können. Der Platz untersteht nicht dem orthodoxen Judentum, dessen Monopol an der Klagemauer so durchbrochen wird. Der Regierungsbeschluss gilt als Anerkennung nicht-orthodoxer jüdischer Sekten und Strömungen. Ausgerechnet die Palästinenser protestierten gegen die Schaffung dieses neuen Gebetsplatzes, weil es ein Verstoß gegen den "status quo" und sogar gegen "internationales Recht" sei. Die Palästinenser betrachten auch die Klagemauer und deren Vorplatz als ihr Eigentum. (JPost, ToI, Jewishpress, INN, ap, JPost) TS

Strafmaß für Olmert
Der ehemalige Regierungschef Ehud Olmert hat zugegeben, die Untersuchungen zu seinen Gerichtsverfahren verfälscht zu haben. Am Mittwoch will nun das Oberste Gericht seine Strafe festlegen und verkünden. Zuletzt hatte Olmert plädiert, zwei Strafen "zusammenzulegen" und so seine Zeit im Gefängnis, voraussichtlich 3 Jahre, zu halbieren. (Haaretz, IH) TS








EU-Diplomat beim Schmuggeln erwischt: Israelische Zöllner haben am Grenzübergang nach Jordanien an der Allenbybrücke im SUV-Fahrzeug eines EU-Diplomaten Dutzende Kilo Gold, Schmuck aus purem Geld, 700 Smartphones und Ampullen mit Steroiden entdeckt. Der Diplomat sei ein "politischer Berater" der EU-Mission in Nahost. Der Fahrer war ein Palästinenser aus Ostjerusalem. Der Wert der Schmuggelware wurde mit etwa EUR 2,5 Mio. beziffert. Während der Diplomat freigelassen wurde, verlängerte ein Jerusalemer Gericht die Haft für den Fahrer bis Sonntag. (Globes, JPost) TS


Deutsche Zeitung benutzt Nazi-Sprache: Einem Artikel der Süddeutsche Zeitung (SZ) wird vorgeworfen, Nazi-Rhetorik nachzuahmen, indem er die Schuld für palästinensischen Terrorismus Israel aufbürdet. Mit der Überschrift "Israel leidet an seinem Kreislauf
der Rache" zitierte der Israel-Korrespondent der Zeitung, Peter Münch, in einem Artikel aus einem Interview mit Said Zidani, einem palästinensischen Philosophie-Professor an der Al-Quds-Universität in Jerusalem. Darin sagte der, dass Palästinenser Israelis nicht nur aus Verzweiflung ermorden, "sondern auch als Akt des Widerstands." Nach Angaben des Artikels laufen Zidanis Bemerkungen nicht auf eine Rechtfertigung der Gewalt hinaus. Antisemitismus-Experten sehen das anders. "Solche Schlagzeilen projizieren klassische antisemitische Stereotype auf den jüdischen Staat", sagte Prof. Monika Schwarz-Friesel der Jerusalem Post. (haOlam, AJC, MenaWatch) KR

Was weiß der Geier...? Ein Geier aus dem israelischen Naturschutzgebiet Gamla ist vier Kilometer weit in den libanesischen Luftraum eingedrungen. Die Bewohner des libanesischen Dorfes Bint Jbeil hielten ihn für einen israelischen Spion, fingen ihn ein und fesselten ihn mit einem Band. Blauhelme der UNO vermittelten im Konflikt und brachten den Gefangenen fast unverletzt in einen nahe gelegenen Kibbutz. (sciencesetavenir, ToI, Guardian) BK

Journalisten droht Entzug ihrer Pressekarte: Nach dem schweren Terroranschlag am Mittwoch nahe dem Damaskustor in Jerusalem droht der Ministerpräsident mit scharfen Gegenmaßnahmen, während
der Presseamtschef Nitzan Chen Journalisten mit dem Entzug ihrer Akkreditierung drohte, wenn ihre Medien Tatsachen verdrehen und Entscheidendes auslassen. So hatte CBS berichtet, dass Polizisten drei Palästinenser erschossen hätten, ohne zu erwähnen, dass eine israelische Polizistin erschossen und eine weitere schwer verletzt worden ist durch drei schwerbewaffnete Terroristen aus Kabatia, einem Dorf bei Jenin im Norden des Westjordanlandes. Ein namenloser Reporter protestierte: die Titel würden in den Redaktionen komponiert. (JPost) TS

BDS - Europas Eigentor? Das israelische Außenministerium hat in Zusammenarbeit mit Vertretern der Wirtschaft ein Programm entwickelt, das mögliche Folgen der Etikettierung im Rahmen der BDS-Kampagne der EU auffangen soll. Betroffene Produzenten, die Einbußen verzeichnen, sollen dies dem Ministerium melden. Es wird ihnen behilflich sein, neue Absatzmärkte für Golanwein, Datteln, Paprika u.a. zu finden. China, Japan oder Indien bieten da vielversprechende Alternativen. (israelvalley) BK



Das Israelbild in deutschen Schulbüchern
Diese brandaktuelle Studie steht ab sofort zum Download zu Verfügung... (HC)



DIG Heilbronn-Unterland
Die DIG Heilbronn-Unterland hat für das Kalenderjahr 2016 mehrere Veranstaltungen zu aktuellen Themen mit qualifizierten Referenten und Kooperationspartnern geplant. Erster Termin mit Herrn Dr. Joseph Croitoru am 18. Februar 2016 zum Thema: "Die Türkei in der Zerreißprobe: Islamisierung, innere Konflikte und das getrübte Verhältnis zu Israel" ab 19 Uhr in der Weinvilla, im ersten Stock (Musikzimmer).

SAVE THE DATE: 4. Deutscher Israelkongress


Der 4. Deutsche Israelkongress (#Israelkongress) wird am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main stattfinden. Die Vorbereitungen laufen - Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen! (#DILK16, Israelkongress)








Gute Leistung in der Fed-Cup Vorrunde
Nach einer Niederlage gegen die Türkei bezwangen die israelischen Tennisdamen überzeugend Estland. Damit bewahrten Sie die Chance auf ein Weiterkommen im Fed-Cup. Dazu bedarf es jetzt noch einen Sieg gegen den Favoriten in der Gruppe C, Kroatien. Bei Redaktionsschluss war der Stand 1:1. (Sport5) OO

Israelische Judoka bei European Open
Mit drei Bronze- und einer Silbermedaille beendeten die israelischen Judoka ihre Beteiligung am European Open. Thar Butbul (m, 73kg), Noa Minsker (w, 48kg) und Timny Nelson Levy (w, 57kg) landeten jeweils auf dem dritten Platz. Or Sasson (m, +100kg) konnten erst im Finale geschlagen werden. Damit landeten die israelischen Judoka in der Medaillentabelle auf dem 14. Platz. Insgesamt 52 Nationen nahmen an dem Turnier in Sofia teil. (Ippon, Sport5) OO



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Sacha
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Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!

Am 19. Juni 2016
findet der 4. Deutsche Israelkongress statt!


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