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22. Februar 2016

Inhaltsverzeichnis



















Neue Wege der Krebsbehandlung
Wissenschaftlern des Technion ist möglicherweise ein Durchbruch bei der Behandlung von Krebsarten gelungen, die Lunge, Bauchspeicheldrüse oder andere Organe betreffen. Bisher konzentrierte sich die Forschung auf
die Frage, wie die Vermehrung (Transkription) schadhafter Gene zu blockieren sei. Ein neuer Ansatz geht davon aus, dass ein bestimmtes Protein das Gen vor dem Promotor, der es aktiviert, gleichsam verbergen kann, etwa wie die Sonne bei einer Sonnenfinsternis vom Mond verborgen wird. Auf diese Weise wird das schadhafte Gen nicht mehr kopiert und vermehrt. (toi) Div

Leukämie heilbar?
Seit über zehn Jahren suchen der Immunologe Professor Zelig Eshhar vom Weizmann Intitut und der Wissenschaftler Dr. Carl Jung von der Universität Pennsylvania einen Weg, Leukämie zu heilen. Versuche in
Tel Aviv mit Ratten und Mäusen zeigten bereits Erfolge. Nun konnten die Spezialisten aus Pennsylvania bekannt geben, dass es ihnen gelungen war, 27 von 29 Patienten mit aggressiver akuter lymphomatischer Leukämie (ALL) im fortgeschrittenen Stadium durch den Einsatz genetisch veränderter T-Helferzellen gänzlich zu heilen. (toi) Div

Mit Tanz gegen Parkinson
Alex Kerten, Heilpraktiker aus Herzlija und Verfasser des Bestsellers "Good-bye Parkinson's, Hello Life", ist überzeugt, dass Parkinson nicht nur eine neurodegenerative, sondern auch eine psychische Krankheit ist. Er hat die so genannte "Gyro-Kinetics-Methode" entwickelt, die Parkinson-Patienten ganzheitlich behandelt. Sie verbindet medikamentöse Therapie mit Atemübungen, Entspannung und Tanz. Ärzte aus Israels größten Krankenhäusern bestätigen, dass Kerten mit seiner Methode die Symptome der Krankheit auf ein Minimum reduzieren konnte. Denn häufig geht ihr Ausmaß allein auf den Schock zurück, den die Diagnose "Parkinson" auslöst. (toi) Div

Grippe bald Vergangenheit?
Das israelische Unternehmen BiondVax hat einen einen "universellen" Impfstoff patentieren lassen, der wirksam gegen alle bekannten und zukünftigen Typen von Influenza einschließlich Vogelgrippe und Schweinegrippe sein soll. (yt, bv) EL

Energiesparen mit Technologie aus Herzliya
"Lightapp Technologies" aus Herzliya analysiert den Stromverbrauch und erstellt einen Bericht, der zugleich Maßnahmen zur Energieeinsparung vorschlägt.
Die Werkshallen werden mit Sensoren ausgestattet. Außerdem werden Aussentemperatur und Wetterlage einbezogen. Die Daten werden elektronisch ausgewertet. Das System wird bereits in rund 150 israelischen Firmen erfolgreich genutzt. Drei Universitäten aus Kalifornien haben sich nun mit dem gemeinsamen Projekt "E2e" an Lightapp gewandt, um es auch in Betrieben der USA zu prüfen. Bis zum Jahresende sollen 120 amerikanische Fabriken an dem Projekt beteiligt werden. Wenn es sich als effektiv erweist, erhoffen sich "Lightapp Technologies" einen weltweiten Erfolg. (toI) Div

Im Negev entsteht die größte Solaranlage der Welt
2017 sollen die 50.000 computergesteuerten Spiegel ihren Dienst antreten. Nach Fertigstellung soll das Kraftwerk das größte seiner Art sein. Da Israel keine eigenen Erdölreserven hat, wurde die sonnigste Region des Landes schon früh Zentrum der Solartechnik. (faz, wiki) EL

Minerva, Patronin der Netzwerke
Nach dem Prinzip "Vorbeugen ist besser als Heilen" hat ein israelisches Security-Startup ein Programm entwickelt, das Computermalware bereits unschädlich macht, bevor sie sich installieren und entfalten kann. "Minerva" enttarnt den Angreifer nicht, sondern betrügt ihn. Schleicht sich ein Virus in ein Netzwerks ein, so landet es zunächst in
der "Sandbox", wo es sich sicher glaubt, da es dort noch keinen Schaden anrichten kann und deshalb auch nicht gejagt wird. Erreicht es ein aber Endgerät, lügt Minerva ihm vor, er sei immer noch in der Sandbox. Also schlägt es noch nicht zu und Minerva hat Zeit, es unschädlich zu machen. Der immense Vorteil: Minerva braucht das schädliche Virus nicht zu kennen, was bei allen anderen Virenschutzprogrammen der Fall ist. Minerva ist vielseitig. Die Göttin unterstützt Windows XP bis 10, verbraucht nur 1% der CPU-Leistung und wenig Speicherplatz (toi) Div




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Jerusalem vor 7.000 Jahren bewohnt
Die Besiedlung Jerusalems läßt sich 7.000 Jahre zurückverfolgen. Neue Ausgrabungen durch die Israel Antiquities Authority an einer neugebauten Straße nach Shuafat im Nordosten Jerusalems bestätigen dies. Neben den Häusern wurden auch Überreste von Töpferwaren,
Werkzeugen und Mahlwerkzeuge wie ein Mörser aus Basalt entdeckt. Der Fund einer Perle aus Karneol könne bedeuten, das dort Schmuck entweder hergestellt oder importiert wurde, erklärte die Ausgrabungsleiterin Ronit Lupo. Die Ausgrabung wird organisiert und finanziert von der Moriah Jerusalem Development Corporation. (toi, ynet ) KR

Landwirtschaft vor 12.000 Jahren
Israelische Archäologen haben nicht weit vom See Genezareth ein prähistorisches Dorf im Jordantal entdeckt. Überraschenderweise unterscheidet sich das Dorf deutlich von anderen seiner Zeit in Israel. Die Ergebnisse sind "entscheidend für das Verständnis der sozioökonomischen
Prozesse, die den Übergang von mobilen Gesellschaften von Jägern und Sammlern der Altsteinzeit zu neolithischen landwirtschaftlichen Gemeinden markiert", sagt die Leiterin der Ausgrabungen, Dr. Leore Grosman von der Hebräischen Universität. (noc ) EL



Touristen lieben Israel
Schlechte Nachrichten für die Verfechter der BDS-Kampagne: Israel ist nach wie vor ein beliebtes Urlaubsland. Da der Tourismus einen der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren darstellt, lässt sich das Ministerium einiges einfallen: Bilder des Badeortes Eilat am Roten
Meer sieht man auf den kultigen schwarzen Taxis durch London fahren. Internationale Stars werden zu einem Gratisaufenthalt eingeladen und ziehen, so hofft man, weitere Besucher nach sich. Pauschalreisen, Ausflüge oder Restaurantbesuche kann man jetzt im Winter mit attraktiven Preisnachlässen buchen. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnete das Tourismusministerium 2015 zwar einen minimalen Rückgang der Besucherzahlen von 3%. Der ist aber ganz eindeutig auf die wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Russland zurückzuführen. Lediglich Jerusalem erleidet einen spürbaren Einbruch bei den Hotelbelegungen: Es sind jedoch die Israelis selbst, die zurzeit wegen der Messerattacken auf Juden nicht unbedingt in die Hauptstadt fahren wollen. (toi) Div

Ryanair von Bratislava nach Eilat Ovda
Der irische Billigflieger Ryanair hat eine neue Flugverbindung von Bratislava (Pressburg) nach Israel angekündigt. Im Winter 2016 will Ryanair zweimal wöchentlich von der slowakischen Hauptstadt nach Eilat Ovda fliegen. Zudem werden Brüssel (täglich), Edinburgh (zweimal wöchentlich) und Manchester (dreimal wöchentlich) in den Flugplan aufgenommen. (aw) KR

Aschermittwoch mit Thomas Gottschalk
In diesem Jahr war TV-Moderator Thomas Gottschalk nach Israel gereist, um im Benediktiner-Kloster am Berg Zion in Jerusalem die Aschermittwochsmesse zu feiern. Dabei empfangen Katholiken ein mit Asche gemaltes Kreuz auf der Stirn. Am Tag davor hatte Gottschalk eine Lesung vor den Mönchen gehalten. In Jerusalem stürzte er auf der Straße und konnte sich nicht mehr alleine fortbewegen. "Ich bin ja nicht der Erste, der auf heiligem Boden ins Straucheln geriet. Insofern nehme ich den Schmerz in Demut auf mich", sagte der 65-Jährige. (n-tv) EL




Schoko-Land Israel
Die Schokoladenfirma Max Brenner, heute Teil der Strauss-Gruppe, hat es geschafft, in Israel eine Schokoladenkultur zu begründen, die inzwischen international beliebt ist. Oded Brenner, Confiseur aus Paris, und sein Freund Max Fichtmann gründeten 1996 die erste Firma in Israel,
die nicht nur Pralinen und Schokoladentafeln herstellte, sondern auch eigene Schokoladenbars eröffnete. Inzwischen macht die Firma einen jährlichen Umsatz von USD 50 Mio., und sie zog weitere Gründungen nach sich. Es gibt in Israel 28 Schokoladenhersteller, die ihre Produkte in 42 Länder exportieren. (iv) Div

Araber werden Unternehmer
Arabische Israelis sollen als Unternehmer der High-Tech-Branche fit gemacht werden. Das ist das Ziel einer Schule in Kafr Qasim nordöstlich von Tel Aviv. In einem
drei- bis viermonatigem Kurs werden junge Araber in die Fachsprache der Unternehmer eingeführt, sie erfahren, welche Möglichkeiten der Kapitalbeschaffung es gibt und wie man sich geschickt vernetzt. Zielgruppe dieses "TRI/O" genannten Projekts sind Araber um die 30, die bereits über Kenntnisse in Hightech verfügen und genügend Begeisterung mitbringen. Arabische und jüdische Israelis sollen auf diese Weise Gelegenheit zur Zusammenarbeit bekommen. Das Konzept geht auf die Initiative einer amerikanischen Stiftung zurück, die auch einen Großteil der Kosten dieser Schule trägt. Den Rest übernehmen jüdisch-arabische Organisationen aus Israel. Für die Studierenden ist der Schulbesuch kostenfrei. Weitere Schulen sind in Beersheba und Jerusalem geplant. (alg, glob, iv) Div

Israel & Korea: Joint Venture für die Zukunft
Die Flugzeugbaufirma Israel Aerospace Industries und der koreanische Herstellerfirma für Verbundmaterial, Hankuk Carbon, planen im Joint Venture Verfahren die Entwicklung einer STOVL (senkrecht startenden und landenden) Drohne mit einem Höchstabfluggewicht zwischen 220,5
und 330,5 kg. Sie ist hauptsächlich für den koreanischen Markt bestimmt. Aber die Pläne beider Unternehmen sind zukunftsweisend: die Flotte der israelischen STOVL-Panther-Drohnen soll durch Trägergestützte Drohnen erweitert werden. Drohnen haben Bedeutung im Bereich Energieversorgung, Sicherheit und Geopolitik. (upi) Div

Freihandel zwischen Russland und Israel
Russland und Israel planen für die Gründung von Joint Ventures in den High-Tech - Branche und in der Landwirtschaft ein Freihandelsabkommen. Das bestätigte laut Nachrichtenagentur Tass der israelische
Landwirtschaftsminister Uri Ariel und der stellvertretende russische Landwirtschaftsminister Sergey Levin. Vertreter beider Seiten erörterten auch Rentenzahlungen der russischen Regierung an israelische Bürger, die aus der ehemaligen Sowjetunion in den jüdischen Staat eingewandert waren. (alg) EL








Gewinner des Israel-Preises stehen fest
Jedes Jahr seit 1953 verleiht der Staat Israel am Jom Haazmaut, dem Unabhängigkeitstag, seine höchste Auszeichnung, den Israel-Preis, an verdiente Wissenschaftler. Meir Lahav und Leslie Leiserowitz vom Weizmann-Institut in Rehovot erhalten die Preise in
den Bereichen Chemie und Physik. Die Linguistin Edit Doron von der Hebräischen Universität Jerusalem wird für ihre Forschungen zur Entwicklung des antiken Hebräisch zum modernen Iwrit ausgezeichnet. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse lassen sich, dem Preiskomitee zufolge, auch auf das Studium anderer Sprachen übertragen. (ja) KR

66. Berlinale: Sandsturm "Sufat Chol" ein Spielfilmdebut
Die israelische Regisseurin Elite Zexer porträtiert in ihrem Spielfilmdebüt, vorgestellt während der Berlinale, starke, stolze und unabhängige Frauen, die trotz alltäglicher Demütigungen und Abhängigkeiten ihren Männern auf
Augenhöhe begegnen. "Sand Storm" folgt in seiner Geschichte und Kamera eng dem Leben und der Sicht dieser Frauen und ihrem Versuch, sich mit den vorhandenen, traditionellen Strukturen auseinanderzusetzen. In Sundance gewann der Film in diesem Jahr bereits den Großen Preis der Jury im Wettbewerb "Weltkino Spielfilm". "Sufat Chol" ("Sand Storm"), Regie: Elite Zexer, DarstellerInnen: Lamis Ammar, Ruba Blal, Hitham Omari, Khadija Al Akel, Jalal Masrwa. (bff) KR

"Platz der Toleranz"
Der Jerusalemer Zionsplatz bekommt einen neuen Namen und bald auch eine neue Gestalt. Im Sommer 2015 war hier die 16jährige Shira Banki anlässlich der Gay-Parade von einem religiösen Fanatiker mit Messerstichen ermordet worden. In ihrem Angedenken soll der Platz nun "Platz der Toleranz" heißen und zu einem Ort der Begegnung umgestaltet werden. Sein bisheriges Aussehen stammt noch aus der britischen Mandatszeit. (alya) Div

Israelische Soul- Sängerin gewinnt Frankreichs "Grammy"
Die 1978 in Frankreich geborene und in einem Vorort von Tel- Aviv aufgewachsene Soul-Sängerin Yael Naim gewann den Victoires de la Musique (Frankreichs Grammy) als Sängerin des Jahres. Die Victoires de la Musique Awards werden durch eine Jury aus 600 Fachleuten aus dem französischen Musikindustrie vergeben. Naim sagte, ihre früheren Soloauftritte mit dem Orchester der israelischen Luftwaffe waren ein Segen für ihre Karriere. Ihren Durchbruch in der Musikszene verdankte Naim ihrer Hit-Single "New Soul", die im Jahr 2008 von Steve Jobs persönlich für die Apple-Werbung ausgewählt wurde. (I21c, fb, y-net) EL
Yael Naim in Israel (Photo: Dana Kopel)

Deep Purple in Tel Aviv
In den 70gern des vorigen Jahrhunderts noch bekannt als lauteste britische Popband wurden sie Pioniere des Heavy Metal und Hardrock: Deep Purple wird am 22. Mai 2016 in Tel Aviv erwartet. Die Fans freuen sich auf "Child in Time", "Smoke on the Water" und "Lalena '. Das Konzert steigt im Rishon LeZion Amphitheater. Tickets gibt es hier. (tii) EL

Israelische Staatsbürgerschaft für Beate Klarsfeld
Die nichtjüdische deutsche Nazi-Jägerin Beate Klarsfeld, 77, bekam am in Jerusalem die israelische Staatsbürgerschaft als Anerkennung für ihren "Einsatz für das jüdische Volk", so Innenminister Arje Deri bei der
feierlichen Überreichung ihrer neuen Ausweispapiere. Zusammen mit ihrem französischen Mann Serge Klarsfeld hat Beate Klarsfeld mit detaillierten Dokumentationen auf zahlreiche unbehelligt lebende nationalsozialistische Täter hingewiesen: U.a. Kurt Lischka,Alois Brunner,Klaus Barbie,Ernst Ehlers und Kurt Asche. Gemeinsam mit ihrem Mann hatte sie durchgesetzt, dass in Frankreich der einstige Gestapo-Chef von Lyon, Klaus Barbie, sowie französische Kollaborateure mit dem Naziregime vor Gericht gestellt wurden. (welt, toi) EL




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Wissenschaftskooperation und sicherheitspolitischer Realismus
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag den israelischen Premier Benjamin Netanjahu und eine Delegation israelischer Regierungsmitglieder in Berlin zu den sechsten gemeinsamen Regierungskonsultationen empfangen. Als Grundlage für die Zusammenarbeit sehen sie die "ausgezeichnete und produktive Wissenschaftskooperation zwischen Deutschland und Israel". Zur Frage der Sicherheit Israels und des Atomabkommens mit dem Iran erklärte die

Bundeskanzlerin: "In der Europäischen Union bemühen wir uns darum, die Dinge realistisch zu sehen", was die Bedrohung Israels durch den Terrorismus angehe. Es gelte zu erörtern, wie man gemeinsam Terror bekämpfen könne. "Normale freundschaftliche Beziehungen mit dem Iran kann es derzeit nicht geben", erklärte Merkel. Grund sei, dass der Iran bislang das uneingeschränkte Existenzrecht Israels nicht anerkenne. (in, bild) Die Veranstalter des 4. Deutschen Israelkongresses drückten ihr Bedauern darüber aus, dass im Vorfeld der Regierungskonsultationen in den Medien häufig nur wenig Positives aus den deutsch-israelischen Beziehungen berichtet und vielmehr Themen, zu denen politische Differenzen bestehen, betont wurden. Auch drückten sie ihre Unterstützung für den weiteren Ausbau der deutsch-israelischen Beziehungen auch auf zivilgesellschaftlicher Ebene aus, wofür konkret auch der 4. Deutsche Israelkongress am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main eine besondere Möglichkeit bieten wird, wie Sacha Stawski, Vorsitzender von ILI - I Like Israel und Direktor der Israel Allies Foundation in Deutschland, betont: "Die deutsch-israelischen Beziehungen sind sehr vielfältig und gehen über die politische Ebene hinaus. So bestehen starke wirtschaftliche Beziehungen, ein reger wissenschaftlicher und kultureller Austausch und eine Vielzahl kommunaler Partnerschaften zwischen beiden Ländern. Diese Themen sind Bestandteil der Regierungskonsultationen und bilden auch die Grundlage für die Gespräche beim 4. Deutschen Israelkongress, der sich zum Ziel gesetzt hat, im Sinne unseres Mottos ,building partnerships' diese Beziehungen weiter auszubauen." (Israelkongress) EL

Nein zu BDS - Ja zur Kennzeichnung - Großbritanniens Cyber - Sicherheit
Großbritannien wendet sich mit neuen Richtlinien gegen den Israel-Boykott. Das verkündete der Minister für Kabinettsangelegenheiten, Matthew Hancock, am Mittwoch in Jerusalem. Die Richtlinien gelten für sämtliche
Behörden in Großbritannien. Wer dem nicht Folge leistet, müsse mit "schweren Strafen" rechnen, heißt es in einer Pressemitteilung des britischen Kabinettbüros. Der Boykott "vergiftet und polarisiert die Debatte, schwächt die Integration und fördert Antisemitismus". Zugleich stellt das Kabinettbüro klar, dass die Regierung die Kennzeichnung von Siedlungsprodukten weiterhin unterstützt. Das jährliche Handelsvolumen zwischen beiden Ländern beträgt rund USD 7 Mrd. Großbritannien und Israel werden künftig zusammenarbeiten, um Angriffe auf die "Cyber-Sicherheit ihrer nationalen Institutionen" zu bewältigen. Mr. Hancock traf sich dazu, begleitet von britischen Geschäftsleuten, mit Wirtschaftsführern und lokalen Regierungsbeamten in Tel Aviv, Beer Sheva und Jerusalem. (jpost, in, thejc) EL

In Ägypten Unterrichtsthema: Frieden mit Israel
Das ersten Mal wird in einem ägyptischen Schulbuch positiv auf die Herbeiführung eines Friedens mit Israel eingegangen. In 1.300 Schulbücher steht nun, dass Nobelpreisgewinner Sadat, neben Begin Fortschritte für den Frieden in dieser Region gebracht hat. Die Rolle Mubaraks dagegen wird marginalisiert. (toi) KR

Brücke über den Jordan
Israel und Jordanien haben ein gemeinsames Bauprojekt beschlossen, das praktische und symbolische Bedeutung haben könnte: Eine Brücke über den Jordan soll beide Länder verbinden. In der Folge können auf beiden
Seiten Industriezonen eingerichtet werden. Der Handel wird intensiviert und Jordanier können in israelischen Unternehmen, besonders im Bereich Hotellerie, Arbeitsplätze finden. Schon jetzt arbeiten 172 Jordanier in den Hotels von Eilat, 1500 weitere haben bereits einen Vertrag in der Tasche. (iv, i-suisse) Div

Paris wird BDS-freie Zone
Der Pariser Stadtrat hat in einer Verlautbarung alle mit der BDS-Kampagne verbundenen Aktivitäten verurteilt. Bei Demonstrationen im Pariser Stadtgebiet darf nicht mehr für BDS geworben werden; zu Veranstaltungen zur Unterstützung von BDS aufrufen, dürfen in städtisch subventionierten Räumen nicht mehr stattfinden. Selbst die Israel nicht wohlgesonnene Bürgermeisterin Anne Hidalgo schloss sich dem Wunsch an. (lmj) Div

Mit Sniper gegen Antisemiten
Sniper hat seine Tätigkeit aufgenommen. Darüber informierten der israelische UN-Botschafter Danny Danon und der Knessetsprecher Yuli Edelstein den Zionistischen Weltkongress. Sniper ist eine App, eine Art Suchmaschine,
die antisemitische Äußerungen im Internet anhand von Schlüsselwörtern ausfindig machen kann. Wer künftig zum Mord an Juden aufruft oder das Foto einer brennenden Israelflagge veröffentlicht, findet sich alsbald mit Informationen zu seiner Person und seinen Postings auf einem Schwarzem Brett wieder. (ynet, alya) Div




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Palästinenser schützt Israeli : Eine Palästinenserin aus Hebron hat versucht, sich mit einem Messer auf einen israelischen Soldaten zu stürzen. Der Angriff misslang, weil sich ihr ein Palästinenser in den Weg stellte. Er selbst erlitt leichte Verletzungen und wird in Jerusalem behandelt. Die Attentäterin wurde getötet. (lmj) Div

Das Ende der Heimlichkeit für BDS: B'Tselem, eine von mehreren oppositionellen Menschenrechtsorganisation in Israel, unterstützt die BDS-Kampagne. Sie könnte nun in Schwierigkeiten
geraten, denn gemäß einem neuen Gesetz sollen mehrheitlich von ausländischen Regierungen finanzierte NGOs ihre Geldgeber offenlegen. Wie sich nun zeigt, stammt das stattliche Budget von USD 7 Mio. der Jahre 2012 bis 2014 zu 65% von der EU, von europäischen Regierungen sowie christlichen Organisationen in den USA und Europa, wie "Brot für die Welt" und "Pax Christi", deren Spendengelder steuerabzugsfähig sind. Zur Unterstützung gegen dieses Gesetz erhielt B'Tselem umgehend eine weitere Summe von EUR 30.000 von der "European Endowment for Democracy" (EED) unter der Präsidentschaft von Elmar Brok. (ih) Div

Hässliche Köpfe : News Reporter behaupten, dass die Überschriften ihrer Artikel lediglich die Realität widerspiegeln. Warum also unterscheiden sich
Schlagzeilen über Israel so von Berichten über ähnliche Vorkommnisse in anderen Ländern? Wenn ein amerikanischer Polizist einen mit einer Machete bewaffneten Angreifer erschießt, sagen die Schlagzeilen die Wahrheit. Aber wenn ein Terrorist in Israel stirbt, während er angreift, sind die Überschriften einfach nur schockierend. HonestReporting Daniel Pomerantz wirft einen Blick auf die Presse. (uwi, yt)








"Tel-Aviv-Krimi" im März in der ARD - (Preview schon morgen)
"Der Donnerstags-Krimi" der ARD bekommt einen neuen Tatort: Tel Aviv. Am 3. März ab 20:15 Uhr ermittelt die Berliner Kommissarin Sara Stein (Katharina Lorenz) im ersten Teil, "Tod in Berlin", den Mordfall an einem Star
der Berliner Club-Szene. Privat verliebt Sara sich in den Tel Aviver Pianisten David Shapiro, gespielt von Superstar Itay Tiran. Die beiden heiraten und ziehen nach Tel Aviv, wo dann am 10. März der zweite Teil "Shiv'a" spielt.
Die Kamera tauchte bei den Dreharbeiten tief ein in das moderne Israel. Außergewöhnlich für eine Primetime-Filmproduktion ist, dass bis auf Katharina Lorenz und Samuel Fizi alle Schauspieler Israelis sind. Für die Zukunft sind weitere Folgen geplant. Die Filmproduzenten sagen über die Produktion in Israel: "Das gesamte Team hat sich sehr wohl gefühlt in Tel Aviv! Die Menschen gaben uns von Anfang an das Gefühl willkommen zu sein und das israelische Team nahm uns mit offenen Armen auf. Wir waren überwältigt von der spannenden, pulsierenden und lebendigen Stadt und freuen uns auf die nächsten Dreharbeiten." Die Culture Lounge des Jüdischen Filmfestivals Berlin & Potsdam präsentiert am Montag, 22. Februar 2016 um 20 Uhr - Filmkunst 66, Bleibtreustraße 12, 10623 Berlin in Kooperation mit der ARD Degeto eine Preview dazu. Kartenverkauf ab sofort unter Tel: 030 - 882 17 53 (täglich ab 17 Uhr) oder online unter www.filmkunst66.de Eintritt: 8 Euro / 7 Euro (ermäßigt) (ard) EL

Lesung mit Tuvia Tenenbom
Leipziger Buchmesse - Literaturforum "buch aktuell" Halle 3 / Stand E401, Donnerstag 17, März um 17 Uhr: Lesung und Diskussion: Allein unter Juden, Allein unter Deutschen // Ende 2012 erschien Tuvia Tenenboms furioser Reisebericht Allein unter Deutschen, der heftig diskutiert wurde und monatelang auf der Bestsellerliste stand. Nach seiner
Deutschland-Tour hat sich Tenenbom auf Entdeckungsreise durch Israel begeben. Das Ergebnis ist eine ebenso unterhaltsame wie erhellende Erkundung eines Landes der Extreme, wie man sie so noch nie gehört hat. Tenenboms Bücher Allein unter Deutschen und Allein unter Juden erscheinen bei Suhrkamp, Hörbücher im John Verlag. (fb) TS


Die Umbrüche im Mittleren Osten - Europas Missverständnisse und Wahrnehmungsprobleme
Montag 29.2.2016 um17:30 Uhr Vortrag und Debatte mit Dr. Dan Schueftan - Direktor des Zentrums für Nationale Sicherheitsfragen an der Universität Haifa; Chair und Moderation: Markus Kaim, Stiftung Wissenschaft und Politik; Gastprofessor Hertie School. Die Veranstaltung findet im Forum der Hertie School of Governance, Friedrichstraße 180, in 10117 Berlin statt. (FB, MFFB)

Dem Trauma der Shoah Gestalt geben
100 Werke von 50 Künstlern - 24 wurden von den Nationalsozialisten ermordet, die anderen haben überlebt -, Zeichnungen, Skizzen und - in einzelnen Fällen - auch Gemälde aus den Ghettos und Vernichtungslagern wurden aus dem Bestand der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem ausgewählt, um sie - erstmals in Deutschland - in dieser Ausstellung des Deutschen Historischen
Museums zu zeigen. Diese Arbeiten sind die wahrheitsgetreue Wiedergabe der damaligen Wirklichkeit, versehen mit der Kraft der visuellen Vorstellung. Das Unfassbare fassbar zu machen, das ist die Aufgabe dieser Bilder, sie sind sowohl künstlerische wie auch menschliche Aussage, aber auch als geschichtliche Dokumente zu betrachten: "Kunst aus dem Holocaust", Deutsches Historisches Museum in Berlin, Unter den Linden bis 3. April 2016. (lk) KR

SAVE THE DATE: 4. Deutscher Israelkongress
Der 4. Deutsche Israelkongress (#Israelkongress) wird am 19. Juni 2016 unter dem Motto "building partnerships" in Frankfurt am Main stattfinden. Die Vorbereitungen laufen - Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen! (#DILK16, Israelkongress)




Israelischer Web- Entwickler neuer Sponsor von Manchester City
Wix.com gehört zu den erfolgreichsten israelischen Web-Entwicklungsmarken. Nachdem bereits der diesjährige Super Bowl gesponsert wurde, unterzeichneten die Entwickler nun eine Vertrag mit der internationalen City Football Group. Damit werden die Israelis u.a. die Webseite des renommierten Fußballvereins Manchester City neu gestalten.(yt, bi, cityam) OO
Man City Spieler Zabalete im Promo - Video

Foul im Kampf um FIFA-Präsidentschaft
Scheich Salman aus Bahrain möchte der nächste FIFA-Präsident werden. Um seinen arabischen Rivalen, Prinz Ali aus Jordanien, zu diskreditieren, behauptete der Scheich, Ali habe den ehemaligen israelischen Nationalspieler Shimon Cohen in sein PR-Team aufgenommen. Tatsächlich hat Prinz Ali einen Shimon Cohen als PR-Berater eingestellt. Nur handelt es sich dabei um einen angesehen Waliser PR-Experten und Namensvetter des israelischen Fußballers. Der anti-Israelische Verleumdungsversuch hat die Aussichten Salmans auf eine erfolgreiche Kandidatur weiter dezimiert. (dm, Jta) OO
Der Waliser PR-Experte Shimon Cohen

Als erster Israeli in die NFL
Als Torhüter der israelischen U-19 und U-21 Fußballnationalmannschaften machte sich Gal Mesika bei seinen heimischen Fans bereits einen Namen. Dann wurde er zum Kicker der israelischen Footballnationalmannschaft
ernannt und nahm am ersten Spiel der Mannschaft gegen Spanien teil (Israel gewann 28-20). Jetz ist Gal der erste Israeli, auf den Teams aus der weltbesten Footballliga NFL aufmerksam geworden sind. Im März beginnen die Try-Outs in den USA. Die Reichweite und Präzision seiner Schüsse zeigt er hier auf Youtube. (fs) OO

Israelisches Internet schneller als Ronaldo
Fußballweltstar Ronaldo wirbt für das israelische TV- und Internetunternehmen HOT. Der Auftritt Ronaldos kommt in Israel gut an, nur die Palästinafreunde unter seinen Fans sind nicht so begeistert. (yt, ibt) OO

Krav Maga für indische Cricket-Frauen
Der Cricket Verband von Goa verordnet seinen U19 und U21 Auswahlmannschaften Krav Maga Training. In Zusammenarbeit mit dem renommierten israelischen Krav Maga Experten Elroy Vaz erweitern die Spielerinnen so ihre mentalen und physischen Fähigkeiten. (VCricket) OO








Ein ganz normaler Staat?
"So viele Bücher über Israel - das von Michael Brenner ist endlich ein gutes" ( Broder)
"Die Juden überlebten als winzige Minderheit nicht trotz ihrer Sonderstellung in der Geschichte, sondern genau deswegen",meint Brenner. Erst Ende des 18. Jahrhunderts hätten "westliche Denker" versucht, "das Judentum zu 'normalisieren'", was gründlich schiefging. Einhundert Jahre später war "die 'Judenfrage' in aller Munde". "Die 'Judenfrage' des 19. Jahrhunderts ist im 20. und 21.

Jahrhundert durch die 'Israel-Frage' ersetzt worden", so Brenner. Dass der "Traum in den Köpfen einiger weniger Visionäre" in Palästina verwirklicht wurde, ist eines der Mysterien der jüngsten Geschichte. Aber, wie sagte es schon Theodor Herzl in seinem Roman "Altneuland"? - "Wenn Ihr wollt, ist es kein Märchen." (welt) EL
Michael Brenner: Israel. Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates. C.H. Beck, München. 288 S., EUR 24.95

Israels Herz erleben
Temperaturen bis zu 45 Grad, endlose Weiten, atemberaubende Naturphänomene. Zu Fuß, ohne Geld, nur mit Karte und Rucksack ausgestattet, durchquert Christian Seebauer Israel. In seinem Buch "Israel Trail mit Herz" schildert er eine zuvor noch nie erfahrene Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe. (in) EL

HonestReporting E-Buch zum herunterladen
HonestReporting hat ein neues E-Buch Online gestellt, bei dem es um die gesammelten Expertisen rund um das Thema Medienberichterstattung geht und eine Hilfestellung darstellt, um auf einfache Weise zwischen wahrhaftiger und voreingenommener Berichterstattung leichter unterscheiden zu können: "Red Lines: The Eight Categories of Media Bias."



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Talk about tasty coexistence

Is this the end of flu? Israel's BiondVax develops universal flu vaccine

It Really Is Bias: Comparing Anti-Israel Headlines

WATCH: The Ugly Heads of BBC & CNN Anti-Israel Media Bias Revealed

120 Days of Terror

Israelische Girl-Band bezaubert auch arabische Welt (FAZ)



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Landesweite Alarmübung (Heplev) TS




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!

Am 19. Juni 2016
findet der 4. Deutsche Israelkongress statt!


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