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29. Februar 2016

Inhaltsverzeichnis


















Raketenalarm in Sekundenschnelle
Eine App kann jetzt die Einwohner in Reichweite von Raketen aus dem Gazastreifen früher warnen als das öffentliche Alarmsystem. Die israelische Armee hat in jahrelanger Arbeit und mit mehreren Mio. Schekeln diese App entwickelt. Unter dem Namen "Home Front Command" kann sie jeder auf seinem Smartphone installieren. Er bekommt nicht nur die Warnung, sondern auch Anweisungen für zweckmäßiges Verhalten, die auf die Umgebung abgestimmt sind, in der er sich befindet. (alya) Div

Früherkennung mit dem Smartphone
MobileODT sorgt mit einer neuen App für die Möglichkeit, Gebärmutterhalskrebs rechtzeitig zu erkennen. Eine Lupe mit einer Lichtquelle werden an das Smartphone angeschlossen. Mittels seiner Kamera können Bilder des Gärmutterhalses an einen Arzt geschickt werden. Gebärmutterhalskrebs gehört zu den gefährlichen Krebsarten, ist jedoch heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird. Die App hilft auch, etwaige Verletzungen nach einer Vergewaltigung festzustellen. (israelvalley, slate) Div

Die Brille aus dem Netz
Ab Juni dieses Jahres brauchen Sie für Ihre neue Brille nicht mehr auf einen Termin beim Augenarzt zu warten: Das Startup-Unternehmen "6over6", Gewinner eines Startup-Wettbewerbs in Tel Aviv, bietet eine App namens "GlassesOn" an, die durch die Kamera eines Smartphones
Sehschärfe, Augenabstand und eventuell vorliegenden Astigmatismus misst und sofort das entsprechende Rezept ausstellt. Die passenden Gläser können direkt im Internet bestellt werden. Diese Möglichkeit hat besonders Brillenträger in abgelegenen Gegenden als Zielgruppe im Blick. Im April wird "60ver6" seine App auf der "Medical World Americas Conference" in Houston vorstellen. (toi) Div

Gute Nase für Bomben, Gift und Geld
Die elektronische Nano-Nase von Tracense aus Herzlia untersucht eine extrem hohe Anzahl von Gerüchen in Echtzeit auf ihren Ursprung. Das Gerät meldet Sprengstoffe, Gifte, Waffen - aber auch größere Geldmengen oder Drogen, die z.B. von Passagieren an Flughäfen durch die Sicherheitskontrollen geschmuggelt werden. Für das Gerät interessiert sich auch die amerikanische Homeland Security. (ing.de, start-up) KR

Handys hoch und weg von den Lenden
Eine Studie des Technion belegt, was bisher in den Bereich Esoterik verschoben wurde: Smartphones machen unfruchtbar. Die Studie mit 106 Männern weist auf eine Assoziation zwischen Handy-Nutzung und
Qualität des Spermas hin. Bei einer Gesprächsdauer von ≥1 h / Tag und während des Aufladens wurden höhere Raten von anormalen Spermien (60,9% versus 35,7%, p <0,04 und 66,7% im Vergleich zu 35,6%, p <0,02, ) gemessen. Unter den Männern, die ihre Handys ≤50 cm von der Leiste entfernt tragen, wurden nicht mehr abnorme Spermien als normal gefunden. (47,1% versus 11,1%). Eine multivariante Analyse ergab, dass das Telefonieren während der Ladezeit des Smartphones und Rauchen die Spermien am meisten schädigt. (rbmjourn, noc) Div/ KR

Dem Stress zu Leibe rücken
Neurowissenschaftler der Universität Tel Aviv suchen derzeit nach einer neuen Möglichkeit, physiologischen Auswirkungen von Stress auf die Spur zu kommen. Sie suchen Faktoren, die die jeweilige Stärke der Stressbelastung messbar machen. Dazu dienen Bluttests, Magnetresonanztomographie, Messen der Herzfrequenz
und Hirnaktivität sowie Gentests. Besonders aufschlussreich war die Entdeckung einer veränderten Genexpression in einem Gen der microRNA-Gruppe, die zu einer eingeschränkten Verbindung zwischen dem präfrontalen Kortex und der für Stressempfindung zuständigen Hirnregion führt. Das Team unter der Leitung von Professor Talma Hendler möchte zunächst einen Weg finden, den Stressgrad auf einfachere und preiswerte Weise zu ermitteln, etwa durch ein EEG-Headset. Ein weiteres Forschungsprojekt soll eine Therapie und ein Trainingsprogramm erarbeiten, das hilft, Stressreaktionen selbst zu positiv zu beeinflussen. (toi) Div

Der Parkplatz ist sicher
"Anagog", ein israelischer Startup, erhielt auf der Mobilfunkmesse in Barcelona den Preis für das beste Autozubehör. Anagog hilft dem Autofahrer in unbekannten Städten bei der leidigen Parkplatzsuche. Per
GPS meldet der Fahrer seinen Standort und eine App leitet ihn zu dem nächsten freien Parkplatz. Anagog speichert sogar die Parkgewohnheiten der Einwohner und weiß, dass der Wagen von Herrn X mittwochs gegen 9.30 Uhr seinen Parkplatz verlässt und dass dieser dann bis 17.30 Uhr frei bleibt. Das Anagog-System kann dem verzweifelt suchenden Autofahrer also um 9.15 Uhr Hoffnung machen, dass spätestens in 15 Minuten ein Parkplatz in einer Seitenstraße auf ihn wartet. Aber Anagog kann noch mehr. Sie haben vergessen, ihr schlafendes Baby vom Rücksitz zu nehmen? Kaum entfernen sie sich vom Auto, gibt Anagog ein Warnzeichen und bittet Sie, einmal auf dem Rücksitz nachzusehen. Selbstverständlich hilft die App auch, das Auto später wiederzufinden. (toi) Div

Russland sucht das Superhospital
"ArchiMedicX" will zusammen mit dem russischen Internetdienst Mail.Ru den medizinisch unterversorgten Russen helfen. ArchiMedicX und Mail.ru suchen das für den spezifischen Fall ein geeignetes Krankenhaus im Ausland und informieren über mögliche Wartezeiten, die dort gesprochenen Sprachen, die Preise der Behandlung und sogar über die Qualität der Verpflegung. (toi) Div

"Truvada" statt Kondom
HIV ist immer noch eine bedrohliche Krankheit. Das israelische Gesundheitsministerium hat nun eine medikamentöse Prophylaxe gestattet. Risikogruppen können vor dem Geschlechtsverkehr statt Kondom das Medikament Truvada nehmen, das Schutz vor Ansteckung gewährleistet. Truvada ist allerdings nicht ohne Nebenwirkungungen. Deshalb darf es nur unter ärztlicher Aufsicht genommen werden. (jp) Div




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Qumranrollen digitalisiert
Die Universität und Akademie der Wissenschaften in Göttingen erhalten von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) EUR 1,6 Mio. zur Erforschung der Qumran-Rollen, die in den 1950er
Jahren am Toten Meer gefunden wurden. An den 2.000 Jahre alten Schriftrollen sollen mehrere hundert verschiedene Schreiber gearbeitet haben. Die Göttinger Wissenschaftler wollen diese Schriften zusammen mit den Universitäten Haifa und Tel Aviv sowie der Israel Antiquities Authority (IAA) digitalisieren. Geplant ist eine Verknüpfung verschiedener Datenbanken und zusätzlicher Informationen wie Lesevarianten, Parallelhandschriften oder englischen Übersetzungen. Das Projekt ist zunächst auf fünf Jahre ausgelegt. (srg, ih) KR

Stoffkollektion aus der Zeit König Davids
Archäologen unter der Leitung von Dr. Erez Ben-Yosef der Universität Tel Aviv, haben eine große Sammlung Gewebe aus der Zeit des Königs David gefunden. Dies ist das erste Mal, dass Textilien aus dieser Zeit entdeckt
worden sind. Die Wissenschaftler erhoffen sich Aufschlüsse über die Mode der Israeliten und ihrer Nachbarn vor 3.000 Jahren. Die Stofffetzen stammen von Taschen, Kleidern, Zelten, Seilen und Schnüren, erklärte der Leiter der Ausgrabung Eres Ben-Josef. Die meisten Funde bestehen aus Schafswolle. Dieser Stoff sei für diese Zeit selten, meint die Archäologin Vanessa Workman. Das bedeute, dass die damaligen Menschen fortschrittliche Produktionsmethoden und Handelsnetzwerke hatten. Die Stoffe weisen auch unterschiedliche Qualität auf: von einfach gestrickt bis hochwertig ausgearbeitet und mit Kupferwerk versehen - Luxusartikel für höhere Gesellschaftsschichten. Die Archäologen führten ihre Ausgrabungen im Timna-Tal durch. Dort befinden sich Kupferminen, die bereits die Ägypter und der biblische König Salomo kannten. Kupfer galt als unschätzbar wertvoll. "Wenn jemand wusste, wie man Kupfer herstellt, galt er als gut ausgebildet in einer sehr ausgeklügelten Technologie", erklärte Ben-Josef. Die Stoffe sind gut erhalten. Grund dafür ist die Trockenheit in dem Gebiet. Die Forscher versprechen sich auch Erkenntnisse über die in der Bibel erwähnten Edomiter. Die wohnten im Königreich Israel und betrieben vermutlich die Minen. (inn, Arutz7) KR/TS



Paradies für Ornitologen
Israel ist ein Paradies für Ornitologen. An der Kreuzung von 3 Kontinenten passieren zweimal im Jahr das Land auf ihrem Zug vom Norden in die Wärme Afrikas zum Überwintern, etwa 500 Mio. Vögel, darunter 550 verschiedene Spezies. (toi) TS



Neue Wege führen durch Israel
Der Krieg in Syrien hat eine neue Handelsroute durch Israel entstehen lassen, von Haifa nach Jordanien. Besonders die Türkei und Bulgarien nutzen diesen Weg, ihre Waren auf sicherem Weg in arabische Länder oder
sogar den Iran zu bringen. Der Terminal Nahar Hayarden an der jordanisch-israelischen Grenze ist so überlastet, dass die israelische Regierung eine weitere Fahrspur plant. Israel kassiert nicht nur die Zölle. Es hofft, so auch die Beziehungen zu arabischen Staaten und zur Türkei verbessern zu können. (i24n) Div

25 Jahre Microsoft Israel
Vor 25 Jahren eröffnete Microsoft in Israel ein erstes Forschungszentrum, das "R&D Center Israel". Es war die erste Niederlassung des Unternehmens außerhalb der
USA. Bei der jährlich stattfindenden Show "Think Next" sandte Bill Gates nun seine Gratulation per Videobotschaft nach Tel Aviv. Der derzeitige Generaldirektor von Microsoft, Satya Nadella, war persönlich anwesend und würdigte den 2012 in Israel gegründeten Akzelerator für Microsoft-Unternehmen, der zu den erfolgreichsten der Welt gehört. Inzwischen haben 454 Absolventen des Akzelerator-Programms einen Gewinn von USD 1,78 Mrd. erwirtschaftet. Nadella traf auch PM Benjamin Netanjahu. Dabei ging es um Cybersicherheit und nicht näher benannte Themen. (toi) Div

Oracle kauft israelischen Cloud-Anbieter
Der US-Softwarekonzern Oracle kauft das auf Cloud-Lösungen spezialisierte Unternehmen Ravello Systems. Es heißt, die Transaktion habe einen Wert von USD 400 bis 500 Mio. Ravello hat eine Software entwickelt, mit der Unternehmen Anwendungen vom eigenen Server in die Cloud transferieren können. Die Anwendungen liegen dann etwa bei Amazon oder Google und sind gegen Mietgebühr online zu nutzen. (prod) KR

Israelischer Radar in Honduras
Die honduranische Air Force hat für etwa USD 30 Mio. Radarsysteme der Aerospace Industries Elta gekauft, um Flugzeuge abzufangen, die Drogen aus Südamerika nach Honduras transportieren. "Drogenschmuggler", sagte der Stabschef der Honduranischen Armee Francisco Alvarez Urbina Isaiah, werden sich "jetzt neue Wege zu suchen müssen, weil israelische Experten ein leistungsstarkes Radarsystem an mehreren strategisch wichtigen Punkten des Landes installiert haben." (alg) EL








Israelisches Trio A-WA begeistert die arabische Welt
Mit einer heißen Mischung aus alten jemenitischen Melodien, Hip-Hop-Rhythmen, Disco, Dub, Elektro und arabischen Dialekttexten begeistern drei jüdische Schwestern derzeit Israelis, Araber und Europäer. Die Herren der bekannten israelischen Band Balkan Beat Box
produzieren den Sound zu den wendigen Stimmen der drei Schwestern. Im Outfit moderner Heldinnen aus Tausendundeinernacht - abgesehen von den Tennisschuhen - verwandeln die Sängerinnen in traditioneller Kleidung jedes ihrer energiegeladenen Konzerte in Wüstenpartys. Weit über die Grenzen Israels hinaus klicken Hundertausende ihre Videos an. A- WA ("aiwa" ausgesprochen) heißt "Ja" auf Arabisch. (youtube, zeit, tt) KR/EL

Wenn Nächstenliebe heilt
Selbst im Schatten der blutigen Terrorwelle lebt die israelische Sitte weiter, dem Feind zu helfen, wenn er in Not ist. Yuval Roth gehört zu den Israelis, die kranke und schwerbehinderte Palästinenser an Checkpoints
abholen und ins Krankenhaus fahren. Vierhundert Israelis tun das regelmäßig freiwillig, aus Nächstenliebe. Gegenüber "Israel Heute" erzählt Roth, wie sehr die palästinensischen Familien diesen Einsatz schätzen. Palästinenser erwarten keine Hilfe von Israelis, denn ihnen wird von ihrer Führung weisgemacht, dass alle Israelis böse seien. (ih) KR

Innovation mit Cannabis
Der erste internationale Gipfel in Jerusalem und Tel Aviv für Innovationen der Cannabis-Industrie findet vom 7.-8. März statt. Zahlreiche Sprecher werden die Grundlagen der neuen Cannabis Industrie erklären und Höhepunkte der israelisch-wissenschaftlichen Cannabis-Forschung vorstellen. Ebenso werden die neuen Regeln und Gesetze rund um den neuen Markt diskutiert. Gemäß einer Pressemitteilung wird das Treffen Investoren aus aller Welt, Forscher und Kulturexperten für einen Austausch zusammenbringen. (JPost) TS

Lange gesund leben in Israel
Laut einer Studie der Zeitschrift "The Lancet", gehört Israel zu den 10 Ländern der Welt mit den gesündesten und langlebigsten Menschen. Zwar ist die
Lebenserwartung in den meisten Ländern der Welt gestiegen, aber der Gesundheitszustand wuchs nicht in gleichem Maße. Israel liegt an 6. Stelle, was Lebensdauer und Lebensqualität angeht, gefolgt von Frankreich an 7. Stelle. Japan führt auf Platz 1. Am schlechtesten schneidet unter 188 untersuchten Ländern Lesotho ab. (sa, iv) Div

Netanjahu dezidiert für Homo-Rechte
Jeder Mensch, auch der Homosexuelle, sei Ebenbild Gottes, sagte Netanjahu anlässlich des LGBT Tages in der Knesset: ",Jeder Mensch ist nach dem Bild Gottes geschaffen' - das ist die Grundidee vom Menschen, die unsere Nation schon vor Jahrtausenden bestimmt hat. Und es ist zugleich das Prinzip, dass das Leben unseres Volkes heute zu bestimmen hat!" (gaystream) EL



BDS im Abseits
Verfechter der BDS-Kampagne geraten immer mehr in die Defensive. Nun will sich auch Kanada gegen BDS aussprechen. Angesichts der gemeinsamen Geschichte, der guten diplomatischen und wirtschaftlichen
Beziehungen beider Länder soll nach Wunsch der Mehrheit des Parlaments jede Werbung für BDS als eine Form des Antisemitismus verurteilt werden. Kanadas islamische Verbände sehen darin einen "gefährlichen Präzedenzfall". (lemondejuif) Auch an der McGill Universität in Montral konnte sich BDS nicht durchsetzen (MontrealGazette). Weitere konkrete Siege gegen BDS konnten in jüngster Zeit, unter anderem in Spanien, Iowa (USA) und Florida (USA) erzielt werden, während in London und Paris ebenfalls Schritte gegen BDS unternommen wurden. Auch in Wien versucht man sich gegen BDS durchzusetzen. Die Stadt ist bemüht eine Absage einer dort geplanten Veranstaltung zu erreichen und stellt unmißverständlich klar: "Die Stadt Wien lehnt jeden Boykott Israels ab und finanziert keine diesbezüglichen Aktivitäten oder Organisationen". (JPost) Gleichwohl bangen einige Zehntausende Palästinenser in der West Bank, aufgrund des Drucks auf dort ansässige israelische Firmen, um Ihre Arbeitsplätze (Ynet). Div/SSt

Beduinen kämpfen für Israel
Seit über 30 Jahren kämpfen Beduinen in einem eigens für sie gegründeten Bataillon in der IDF. Bislang waren sie nur entlang der Grenze zum Gazastreifen stationiert. Während der zweiten Intifada verlor das Bataillon bei einem Angriff
der Hamas vier Soldaten. Auch am Gazakrieg vor anderthalb Jahren nahm die Einheit teil: "Könnte sein, dass manche von uns dabei auch gegen entfernte Verwandte kämpften", sagt Ijada, stellvertretender Kommandant. Dennoch gab es noch nie einen Fall von Fahnenflucht zum Feind: "Wenn es Deserteure gab, dann nur aus persönlichen Gründen. Keiner verließ uns aus ideologischen Gründen." (welt) KR

Kenia ignoriert die PLO
Kenias Präsident Uhuru Kenyatta hat Israel besucht und neben Jerusalem auch einige Orte im Westjordanland besichtigt. Das Exekutivkomitee der PLO unter Führung von Hanan Ashrawi ist außer sich vor Zorn. Da die von
Israel besetzten Gebiete angeblich durch internationale Verträge als Staat Palästina angesehen würden, sei ein Besuch ohne Absprache mit der Autonomiebehörde rechtswidrig. Israel und Kenia verbinden enge diplomatische Beziehungen und Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror. (mj) Div

Moskau statt Australien
Israels Staatspräsident Reuven Rivlin hat einen geplanten Staatsbesuch in Australien abgesagt, um zu einem "dringenden" Treffen mit dem russischen Präsidenten Vladimir Putin nach Moskau zu fliegen. Das wurde bei
einem Treffen von Rivlin mit Premierminister Benjamin Netanjahu beschlossen. Ein hoher australischer Beamter äußerte sich empört über diese "unhöfliche Behandlung von Freunden". In Moskau will Rivlin mit Putin über aktuelle Entwicklungen in Nahost, darunter in Syrien, reden, wo russische wie israelische Kampfflugzeuge unterwegs sind. Es gehe auch um die Lieferung russischer S-300 Luftabwehrraketen an Iran. Das israelische Außenministerium hält den Affront gegen Australien für einen "Fehler". (toi) TS

Ägyptischer Botschafter: Glücklich und stolz in Israel
Präsident Reuven Rivlin hat die Beglaubigungsschreiben neuer Botschafter aus Japan, Malta, Bosnia & Herzegovina und vor allem aus Ägypten entgegengenommen. Kairo ist seit 2012 nicht mehr mit einem Botschafter in Tel Aviv
vertreten. Inzwischen haben sich vor allem wegen des Kampfes gegen Terroristen auf dem Sinai und der Feindschaft gegen die Hamas im Gazastreifen die Beziehungen erheblich aufgewärmt. Präsident Rivlin begrüßte Botschafter Hazem Ahdy Khairat mit den Worten, dass es etwas Besonderes sei, Botschafter unserer "nächsten und wichtigen Nachbarn" zu empfangen. Ägypten sei 'Um El Donya', die "Mutter der Welt". Botschafter Khairat dankte und sagte: "Wir müssen die Verantwortung übernehmen zum Vorteil aller Menschen in dieser Region, um Wohlstand, Gerechtigkeit, Hoffnung und Gleichheit zu erreichen." (israelnetz, toi, ihh) TS

Israelische Hilfsorganisation "IsraAid" in Deutschland gegründet
Als Reaktion auf die anhaltende Flüchtlingskrise hat sich am 25. Februar der Verein "IsraAid Germany" gegründet. Ziel des Vereins ist es, die psycho-soziale Betreuung von Flüchtlingen in Deutschland zu verbessern. Die Arbeit von
IsraAid in Deutschland wird getragen vom American Jewish Committee (AJC) und der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) und maßgeblich durch das Ethnomedizinische Zentrum in Hannover und von Mitgliedern der Synagogengemeinde Oranienburger Straße unterstützt. (AJCBerlin) SST




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Arabische Journalisten auf Israel-Tour : Vier arabische Journalisten haben auf Einladung des israelischen Außenministeriums Israel besucht und kennengelernt. Sie stammen aus dem Irak, aus Syrien und Ägypten, leben aber alle im Ausland und möchten
ihre Identität geheim halten. Die Gastgeber zeigten ihnen die Knesset, Yad Vashem und den Obersten Gerichtshof, machten sie aber auch bekannt mit der komplexen Wirklichkeit des Landes. Alle vier zeigten sich beeindruckt und gaben an, dass sich ihre Sicht auf das Land durch die Erfahrung vor Ort positiv verändert habe. (ilnet) Div

Reuters-Chef von Hamas festgenommen: Der Chef des Reuters-Büros in Jerusalem, Luke Baker, ist von der Hamas-Organisation im Gazastreifen festgenommen worden, nachdem er für die Vereinigung der Auslandspresse (FPA) eine Pressekonferenz mit dem Hamas-Offiziellen Mahmoud A-Zahar in Gaza
organisiert hatte. Baker selbst spielt auf Twitter den Vorfall herunter. Er sei von Hamas Sicherheitskräften zu einem "höflichen Gespräch" eingeladen worden. Ihm sei erst Tee und dann Kaffee gereicht worden. Niemand habe ihm gedroht. Die Sicherheitsleute seien unbewaffnet gewesen. Baker berichtete über die von ihm organisierte Pressekonferenz, dass - laut A-Zahar - die Hamas keinen Krieg gegen Israel plane, und dass die "Angriffstunnel" von Gaza in israelisches Territorium nur "defensiv" seien. Erst kürzlich wurde ein Reporter der Washington Post von der israelischen Polizei verhört - und nicht verhaftet! Die FPA machte daraus einen weltweit berichteten Skandal. (HonestR, Twitter, Ynet) TS

Iran will Angehörige von Terroristen entschädigen : Den Angehörigen von "Märtyrern der Intifada im besetzten Jerusalem" will die Regierung in Teheran USD 7.000 bezahlen. Das hat der iranische Botschafter
im Libanon, Mohammad Fatehali, vor Journalisten in Beirut angekündigt. Zudem sollen die Familien von Terroristen, deren Häuser von Israel als Abschreckung zerstört werden, jeweils USD 30.000 Dollar erhalten. Fatehali erklärte: "Das Blut der Märtyrer wird ganz Palästina befreien, vom Fluss bis zum Meer." Das israelische Außenministerium verurteilte die Maßnahme als "Beweis für die weitreichende Beteiligung des Iran an der Unterstützung für anti-israelischen Terror." Zuvor hatte Israels Verteidigungsminister Mosche Ja'alon davor gewarnt, dass der Iran sogenannte Schläferzellen vorbereite und bezahle, um Anschläge in Israel, den USA und Europa zu verüben. (inn, JPost, Botschaft) TS

Schande für Deutschland
  • Köln: Bürgerzentrum feiert die Intifada Am 27. Februar 2016 fand im Kölner Bürgerzentrum Alte Feuerwache eine "Feier zum 47. Jubiläum der DFLP" statt. Die sogenannte "Befreiungsorganisation" DFLP hat in ihrer Geschichte mehrere tödliche Bombenanschläge verübt. Diese DFLP feierte das Bürgerzentrum Alte Feuerwache und das auch noch unter dem Motto: "Solidarität mit der Intifada". Mit anderen Worten: Die Intifada ruft "Stecht die Juden ab" und das Bürgerzentrum Alte Feuerwache in Köln feiert das mal richtig derbe ab und zeigt Solidarität. (tapferimnirgendwo) SSt
  • Bochum: Werbung für Juden-Boykott an der Ruhr Uni Die Ruhr Universität Bochum lässt zu, dass in ihren Räume für einen Boykott Israels geworben wird. Am 18. März wird im Blue Square der Ruhr Uni in der Bochumer Innenstadt Salah Al-Khawaja auftreten. Al-Khawaja ist Mitglied und Koordinator des Sekretariats der Palästinensischen Nationalkomitees der BDS. BDS steht für ,Boykott, Investitionsentzug und Sanktionen' und ist eine antisemitische Kampagne gegen Israel. Die BDS-Kampagne setzt sich dabei nicht nur für den Boykott israelischer Produkte ein: Sie will verhindern, dass israelische Künstler im Ausland auftreten oder Künstler Israel besuchen. Auch ein Boykott des akademischen Austausches gehört zu ihren Zielen. Veranstalter ist der "Arbeitskreis Palästina". (Ruhrbarone, JPost) SSt
  • Bayreuth: Israelfeindlicher Organisation »Code Pink wird der »Wilhelmine-von-Bayreuth-Preis für Toleranz und Humanität in kultureller Vielfalt« verliehen. Trotz vielfachen Protests, einschließlich der Einwände der Bayreuther Oberbürgermeisterin Brigitte Merk-Erbe, hat der Stadtrat mit mit 23 zu 18 Stimmen diese unverständliche Entscheidung getroffen. Der israelische Botschafter in Deutschland, Yakov Hadas-Handelsman, faßt die Entscheidung so zusammen: »Die Definition von Toleranz und Humanität in Bayreuth ist anscheinend: mit Holocaustleugnern in Iran zusammenzuarbeiten, Juden zu boykottieren und Israel das Existenzrecht abzusprechen.« (fisch+fleisch, HC/AJC, HC/Botschaft, Botschaft, JPost, Nordbayerischer, Welt) SSt



































Dan Schueftan spricht in Bremen
Mittwoch, 02.03.2016, 20 Uhr, Jüdische Gemeinde Bremen, Schwachhauser Heerstr. 117 Europas Missverständnisse und Wahrnehmungsprobleme. Dr. Schueftans Erkenntnisse zur nationalen Sicherheit Israels im Kontext der dramatischen Umbrüche im Mittleren Osten. Dr. Dan Schueftan ist Direktor des National Security Studies Center an der Universität Haifa und dort auch Leiter des Internationalen Graduiertenprogrammes für National Defense. (dig-bremen) EL

SAVE THE DATE: 4. Deutscher Israelkongress
Der 4. Deutsche Israelkongress (#Israelkongress) wird am 19. Juni 2016 unter dem Motto "building partnerships" in Frankfurt am Main stattfinden. Die Vorbereitungen laufen - Informationen zum Programm und zur Anmeldung folgen! (#DILK16, Israelkongress)




40.000 Teilnehmer beim Tel-Aviv Marathon
Zum 8. Mal fand der jährliche Tel-Aviv Marathon statt. 40.000 Läufer aus 60 Ländern nahmen teil. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern waren die Kenianer am schnellsten. Der älteste Läufer im Feld war 92. Für Kinder gab es einen eigenen Mini-Marathon, sowie einen Wettbewerb für behinderte Handradfahrer. (toi, IFA, Israelpress) OO

Eilat: Gastgeber der Windsurf WM
Vergangene Woche fand die WM in der bedeutendsten olympischen Windsurfkategorie (RS:X) in Eilat statt. In den vier Wettbewerben (Männer, Frauen und je U21) starteten 140 Surfer aus 40 Ländern. Bei Redaktionsschluss führten Polen sowohl die Männer- als auch die Frauenwettkämpfe an. Neben den Wettkämpfen lobten die Surfer die gute Organisation, die atemberaubende Kulisse sowie die Begeisterung der Israelis. (rsxclass, sailweb) OO

Als erster Israeli in die NHL
Mit 13 Jahren entschied sich David Levin nach Kanada zu ziehen und an seinem Traum von einer professionellen Eishockey-Karriere zu arbeiten. Drei Jahre später wurde er in eine der renommiertesten kanadischen Eishockey-Nachwuchsligen geholt. Der 17-jährige hat nun reelle Chancen, als erster Israeli für eine der besten Mannschaften der Welt in der nordamerikanischen Profiliga NHL zu spielen. Seine größte Motivation: Zeigen, dass man auch aus dem Sonnenland Israel Profi in der kältesten Sportart werden kann. (J Post) OO

Basketballfrauen weiter auf Erfolgskurs
Mit einem 63:62 Sieg über die favorisierten Türken sicherten sich Israels Basketballfrauen den zweiten Sieg in Folge und die Möglichkeit, bei der EM im kommenden Jahr in Tschechien dabei zu sein. Entscheidend für die Qualifizierung werden die Spiele gegen Rumänien und Bosnien im November sein. (one) OO

Erfolge für Turner in Moskau
Die Gymnastikfrauen konnten 2 Bronzemedaillen beim Grand Prix in der russischen Hauptsadt gewinnen. Sowohl mit dem Band als auch im Kombinationsteil überzeugten sie. Bei den Herren konnte Alexander Shatilov bei den Bodenübungen ebenfalls eine Bronzemedaille gewinnen. (Sport5) OO








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Der Countdown zum ILI-Israeltag am, bzw. rund um den 17. Mai 2016 hat begonnen. "Jede Stadt und jedes Fest setzt andere Akzente und doch vereinen sich alle, um über Grenzen, Kulturen und Religionen hinweg in einem großes bunten überregionalen Netzwerk den 68. Unabhängigkeitstag eines einzigartigen und oft falsch verstandenen Landes als Fest für Jedermann zu feiern", so Sacha Stawski. Rund 65 Orte in Deutschland haben sich in der Vergangenheit dem bunten Netz mit vielfältigen Veranstaltungen und Angeboten angeschlossen, um den Geburtstag des Staates Israel auf vielfältige Weise zu feiern. Informationsmaterial sowie kleine Give-Aways stehen für die Organisatoren bei uns zum Abruf bereit und werden im April verschickt. Weiteres Material von Honestly Concerned kann angefordert werden. Nun liegt es bei Ihnen! Eine Übersicht über die teilnehmenden Orte wird es in demnächst auf unserer Website geben.

Selbstverständlich unterstützen wir Sie bei allen Fragen zur Organisation ihres Israeltages. Kontakt zu ILI für den Israeltag 2016: israeltag@il-israel.org














100 Jahre in 10 Minuten

Was denken Israelis über Kurden

Brüche in der Hüfte mechanisch zusammenhalten

Tanzen mit der Waffe

Wenn Jerusalems Gemüsemarkt seine Tore schließt



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Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!

Am 19. Juni 2016
findet der 4. Deutsche Israelkongress statt!


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