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04. April 2016

Inhaltsverzeichnis




















Israelischer Professor doppelt geehrt
Professor Hossam Haick, Biotechnologe vom Technion -Institut in Haifa, wurde gleich zweimal geehrt: Für seine Forschungen und Erfindungen zur vereinfachten
Früherkennung bestimmter Krebsarten und medizinischen Geräten zur Messung und Behandlung von Körperwerten erhielt er in Deutschland den Humboldt-Forschungspreis 2016. Die amerikanische Zeitschrift "GOOD" wählte ihn unter die 100 Persönlichkeiten, die dazu beigetragen haben, unsere Welt besser zu machen. Besonders fiel ins Gewicht, dass Prof. Haick 2014 einen Online-Kurs für Nanotechnologie in arabischer Sprache angeboten hat, an dem über 5.000 Studierende teilgenommen haben. (toi, jpost) Div

Asthmamedikament aus Israel für die USA
"Cinqair", vom israelischen Pharma-Riesen Teva entwickeltes Medikament für schweres Asthma, erhielt vom US-Prüfungsamt für Medikamente FDA (Food and Drug Administration) jetzt die Zulassung. Außer Teva haben bereits Novartis/Schweiz und die britische Firma GlaxoSmithKline ein ähnliches Mittel auf den Markt gebracht. Teva ist eine ernstzunehmende Konkurrenz. (reuters) Div

Neue Zähne in Rekordzeit
Natürliche Zähne sind nur selten bis ins hohe Alter schön, und Implantate, die Alternative zum herausnehmbaren Gebiss, sind teuer und aufwendig. Das größte Problem stellt das Kieferimplantat aus Titanic dar, das der Zahnarzt als Basis in den Kieferknochen einbaut. Es dauert bis zu einem halben Jahr, bis die neue Basis und der Kiefer miteinander verwachsen. Die israelische Firma Magdent
hat nun ein Minigerät zur Erzeugung eines elektromagnetischen Feldes entwickelt. In das Implantat eingebettet, beschleunigt es das Einwachsen der Basis in die Knochen und verbessert die Knochenqualität. Schon nach zwei Wochen kann mit dem Zahnaufbau begonnen werden. Bisher sind nur Kaninchen in den Genuss dieser Implantate gekommen, aber die Tests waren so erfolgreich, dass man das Verfahren auch bei Menschen anwenden will. Das System wurde bereits in den USA und in Europa patentiert. (toi) Div

Der Tremor kommt zur Ruhe
Im Rambam- Hospital von Haifa stellte ein Ärzte-Team ein Verfahren vor, mit dem man den durch Parkinson hervorgerufenen Tremor abstellen kann. Der Patient wird dabei in den Magnetresonanztomographen geschoben und bekommt einen Helm übergestülpt, der Wellen im Ultraschallbereich erzeugt. Nach einer Stunde steht der Patient auf und der Tremor ist verschwunden. Diese Behandlung wurde bereits in verschiedenen Ländern erfolgreich durchgeführt. Entwickelt wurde sie in Israel durch InSightec. (Onlysimchas) Div

Energie für den Haushalt: Den Bäumen abgeschaut
3GSolar aus Jerusalem hat ein Gerät entwickelt, das ähnlich wie das Chlorophyll in Pflanzen einen chemischen Prozess zur Energiegewinnung aus Licht in Gang setzt. Das Prinzip nutzt so genannte elektrochemische Farbstoff-Solarzellen (Graetzel-Zellen) in Gebäuden und Häusern und kann genügend Energie zum Betreiben von Haushaltsgeräten produzieren. (al) Div

Ofek sieht alles
Ofek Aerial Photography aus Netanya, das größte Kartographie -Unternehmen in Israel, half 2013 in der europäischen Finanzkrise dem Nachbarstaat Griechisch-Zyprern, dem Staatbankrott zu entgehen. Denn den Zyprioten fehlte ein Kataster für die Besteuerung von
Grundbesitz - eine Routineaufgabe für Ofek. Für seine Luftaufnahmen verwendet Ofek 3D-Kameras in Verbindung mit Lidar-Technik. Mit Laserstrahlen können sie jede Bodenunebenheit bis auf wenige Zentimeter vermessen. Das ermöglicht lokal in Israel die Besteuerung von Grundbesitz in Gegenden, wo staatliche Beamte nicht vor Ort Vermessungsarbeiten durchführen können und hilft, weltweit Überschwemmungskatastrophen zu verhindern. (toi) Div

Superauge findet Umweltsünder
OpGal, Hersteller von Wärmebildkameras, hat mit EyeCGas FX ein Gerät entwickelt, das für saubere Luft sorgt. Hatte man bisher rauchende Schlote als stärkste Luftverschmutzer in Verdacht, so ist man heute
nicht weniger gefährlichen Quellen auf der Spur: undichten Stellen in Pipelines für Benzin, Öl und Chemikalien. Unterirdische Benzintanks und Tankstellen stehen ebenfalls unter dem Verdacht, für schädliche Emissionen verantwortlich zu sein, die mit bloßem Auge nicht sichtbar sind. Die EyeCGas FX Kamera kombiniert Infrarotbilder mit hochauflösenden Farbbildern und kann in Sekundenschnelle flüchtiges Gas erfassen, abbilden und entsprechend Alarm auslösen. Nach Schätzung der Umweltbehörde des Haifa-Distrikts können die Schadstoffe in der Luft bei regelmäßiger Kontrolle mit EyeCGasFX um 40% reduziert werden. (ToI) Div

Magic Wand schützt Israel
«Zauberstab» heißt ein hochmodernes Raketenabwehrsystem, das Israel in Zusammenarbeit mit den USA entwickelt hat. Ein letzter gemeinsamer Test steht noch aus, bevor der Zauberstab in Israel stationiert
wird. Er kann mehrere Angriffe gleichzeitig abwehren, falls Hamas und Hisbollah zum selben Zeitpunkt angreifen. Er errechnet die Flugbahn der abgefeuerten Raketen und neutralisiert als erstes jene, die sensible Ziele treffen sollen. Auch Langstreckenraketen aus dem Iran kann der Zauberstab rechtzeitig orten und ausschalten. Die USA haben die Entwicklung dieses Schutzschirmes mit USD 3,3 Mrd. bezuschusst. (ilvalley) DIV




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Tell Qudadi neu erforscht
Wohl nur in Israel wird ein Kraftwerk rund um eine antike Festung gebaut, um sie zu erhalten. Tell Qudadi liegt im Norden von Tel Aviv an der Yarkon Mündung mitten im Reading Kraftwerk. Ab 1937 ausgegraben, wurden die
damaligen Funde erst jetzt wissenschaftlich geprüft von Forschern der Tel Aviv Universität. Die ersten Ausgräber datierten die Burg in die Zeit des assyrischen Eroberers Tiglath-Pileser III im Jahr 734 BCE. Eine Neuuntersuchung der damals gefundenen Keramik ergab, dass alles aus Libanon, Galiläa oder dem Negew im 7. Jahrh. BCE gebracht worden war. Eine Keramik stammte aus Lesbos. Tell Qudadi scheint in der neo-assyrischen Zeit (911 und 612 BCE) Teil eines Bollwerks von Strandfestungen zwischen Ägypten und Syrien gewesen zu sein. (Haaretz) TS

Deutscher Arzt gibt gefundene Münze zurück
Dr. Tonio Sebastian Richter aus Deutschland hatte vor 25 Jahren bei einem Besuch in Jerusalem ein "Metallstück" gefunden und mit nach Hause genommen. Nachdem er es gesäubert hatte, entdeckte er, dass es sich um eine Münze mit dem Abbild des Kaisers Comodos aus dem Jahr 178 n.Chr. handelt. Auf der Rückseite steht auf Griechisch "Aschkelon". Richter schickte die Münze an das Israel-Museum, wo der Kurator Dr. Haim Gitler herausfand, dass es sich um ein einziges bekanntes Exemplar handelte und deshalb wohl auch ausgestellt werde. (Ihayom) TS



9 Gründe für Tel Aviv
Vogue präsentiert ihre Tips für den nächsten Urlaub am Mittelmeer: In Tel Aviv kommen Geschichte, Kultur und das wildeste Nachtleben auf der Erde zusammen. Schlendern Sie seine mäandernden Straßen entlang und Sie werden zwischen wunderschön restaurierter Bauhaus-Architektur und jahrhundertealten Gebäuden aus Stein in lebendigen Märkten stöbern... nur wenige Schritte von malerischen Sandstränden und dem saphirblauen Mittelmeer. (Vogue) EL

Von Tel Aviv nach Jerusalem in 30 Minuten
2018 soll man mit einer Frequenz von 4 Zügen/ Stunde in einer halben Stunde von Jerusalem nach Tel Aviv reisen können. Für EUR 1,65 Mrd. wird eine Bahntrasse für einen Zug gebaut, der 6 Tunnel und 8 Brücken passieren und auch am Flughafen Ben Gurion halten soll. Bisher dauert die Fahrt 75 Minuten. Die alte Trasse Linie stammt noch aus osmanischer Zeit. (il-valley) Div



Freihandelszone zwischen Israel und China
Israel und China haben sieben akademische Kooperationen mit chinesischen Universitäten unterzeichnet. Das Programm wird in den nächsten 9 Jahren voraussichtlich rund USD 68 Mio. kosten. Während ihres Besuchs sagte die chinesische Vize-
Premierministerin Liu Yandong, dass China und Israel über die Schaffung einer Freihandelszone verhandeln wollen. "Die chinesische Wirtschaft ist in eine neue Phase eingetreten. Im Laufe der nächsten fünf Jahre soll Pekings Verkehrsinfrastruktur, die Telekommunikation und die Nukleartechnologie gestärkt werden", erklärt sie. "Unsere Hoffnung ist, dass mehr israelische Unternehmer Projekte in China übernehmen." Im Rahmen einer Innovationskonferenz wurde auch vereinbart, dass Israel und China einen Vertrag für 10 Jahre gültige Einreise Visa unterzeichnen. "Bisher hat China solche Vereinbarungen für 10-Jahres-Visa für mehrfache Einreisen nur mit den USA und mit Kanada. Diese Vereinbarung ist eine enorme Leistung der israelischen Diplomatie", sagte Hagai Shagrir, der Direktor des Nordostasien Außenministerium Abteilung. (toi) DC

Sicherheitszusammenarbeit mit Indien
Das staatliche Rüstungsunternehmen Rafael Advanced Defense Systems, das durch Iron Dome weltbekannt wurde und Indiens stark expandierende Reliance Defense wollen künftig ihre Luftverteidigungssysteme gemeinsam produzieren. Das Abkommen wird auf ein Volumen von mehr als USD 10 Mrd. für die nächsten zehn Jahre geschätzt. Reliance wird eine Mehrheitsbeteiligung an dem Joint Venture von 51% halten. (allgemeiner) EL

Intelligenz und Risikobereitschaft fördert wirtschaftliche Stabilität
2015 lagen die ausländischen Direktinvestitionen in Israel bei USD 11,6 Mrd. - eine Steigerung um 90% gegenüber 2014, als USD 6,7 Mrd. aus dem Ausland investiert wurden. Trotz der weltweiten Rezession des letzten Jahrzehnts stieg das israelische BIP-Wachstum sogar über
dem von der OECD und den Vereinigten Staaten. Israels Arbeitslosenquote bewegt sich dabei konstant auf dem niedrigen Level von rund 5%. Israel hat zudem den Ruf als Drehscheibe der Innovation - die "Startup Nation" mit mehr Startups pro Kopf weltweit außerhalb des Silicon Valley. Israel ist führend in global wichtigen Feldern wie Big Data, Cyber-Sicherheit, Wassertechnik, Landwirtschaftstechnologie und Gesundheit. Globale Riesen wie Microsoft, Motorola, Google, Apple, Facebook, Intel, HP, EMC, Siemens, GE, IBM, GM Deutsche Telekom und Cisco haben eine Präsenz in Israel, sehen das Land als internationale Drehscheibe für Exzellenz und Innovation. Beim "Israel Dealmakers Summit 2016" trafen sich globale Unternehmen und Investoren aus der ganzen Welt in San Francisco, um diese Vernetzung weiter auszubauen. Es gibt neuerdings auch Direktflüge zwischen Tel Aviv und dem Silicon Valley (toi, dealmakers, CNBC ) DC

Startup - Vernetzung Berlin -Tel Aviv
Die ersten fünf israelischen Unternehmen beziehen jetzt ihre Büroräume in Berlin. Berliner Firmen sollen sich bald in Tel Aviv niederlassen. Das ist Teil eines
Abkommens zwischen Berlin Partner und Tel Aviv Global, die sich für eine weltweite Vernetzung von Startups einsetzen. "Berlin und Tel Aviv haben viel gemeinsam. Beide Städte stehen für Kreativität und Unternehmensgeist. Sie ziehen junge Talente an und bieten diesen die richtige Umgebung, um ihre Ideen zu verwirklichen", sagte Berlins regierender Bürgermeister Michael Müller. Ila Oren, Gründerin von Tel Aviv Global, erkennt in dem Firmenaustausch die Chance für israelische Unternehmen, einen Fuß in den deutschen Markt zu setzen und in einem nächsten Schritt andere Länder in Europa zu erschließen. (mittelstand, toi) DC

Energie für Gibraltar
Das israelische Startup Eco Wave-Power (EWP) wird für USD 5 Mio. eine 5-Megawatt-Anlage bauen, die voraussichtlich innerhalb von zwei Jahren 15% von Gibraltars Elektrizität produziert. EWP macht Strom mittels einzigartig geformten Bojen, die mit den Wellen steigen und fallen. Sie nutzen die Energie von Stürmen wie von Tiden. (noc) DC

Israelischer Navigator kann weltweit vermarktet werden
Das Startup Cellepathy hat mit "Ergo" den ersten Platz in der ConnecteDriver 2016 Auto App Challenge, einen der angesehensten Fahrer App Wettbewerbe der Automobilindustrie, gewonnen. "Ergo" personalisiert über das Smartphone die Fahranweisungen des Navigators
und analysiert Fahrverhalten und Gewohnheiten. Dies macht es möglich, Turn-by-Turn-Anweisungen so anpassen, dass die Fahrer nur die Informationen erhalten, die sie wirklich hören müssen, ohne durch unnötige Ansagen in ihrer Konzentration gestört zu werden oder parallel telefonieren zu können. Dadurch kann eine typische Unfallursache vermieden werden. Nun wurde Cellepathy von Dreamit aus einem Bewerberpool von fast 1.000 Unternehmen aus über 40 Ländern für die Unternehmensförderung ausgewählt. Dreamit gilt laut Forbes mit einem Unternehmenswert von mehr als USD 1 Mrd. als einer der 10 wichtigsten Akzeleratoren weltweit. (toi, youtube ) DC

Smarte Stadt für Brasilien
Mit ihren Konzepten für eine moderne und umweltfreundliche smarte Stadt gewannen drei israelische Firmen die ersten Preise für die Ausschreibung für die Entwicklung von Croatá, einer neuen Stadt für mehr als
20.000 Menschen mit niedrigem Einkommen im Nordosten Brasiliens. Hinter dem Wettbewerb in Tel Aviv stehen die italienische Unternehmensgruppe "Planet Idea", das italienische Zentrum für soziale Innovationen, "Social Fare", das Unternehmer-Zentrum der Tel Aviver Universität, "StarTAU", und das israelische Innovationszentrum für globale Sicherheit "Tyco". (IN, toi) EL








Facebook App, um Freunde und Familie schnell zu informieren
Die in Tel Aviv entwickelte Facebook-App "Sicherheits-Check" half den Nutzern, Freunde und Familien zu informieren, ob sie nach den tödlichen Angriffen in
Belgien am Dienstag in Sicherheit waren. Im Jahr 2011 hatte Facebook Japan nach dem Erdbeben und dem Tsunami den Prototypen des Sicherheits-Checks eingeführt, das Disaster Message Board. Die Technologie wurde dann für die vollständige Entwicklung an das israelische F & E-Team geschickt. Auch im November 2015 in Paris verwendeten nach den Terroranschlägen rund 4,1 Mio. Menschen diese App. (thetower) DC

Spanische Medien lieben "Oma Jamila"
Die 76 Jahre alte Jamila Hir aus dem drusischen Dorf Peki'in eroberte die Herzen der spanischen Öffentlichkeit. Sie vertrat Israel beim renommierten Festival der Frauen, das jedes Jahr in Segovia stattfindet. Hir ist als Inhaberin
einer Firma, in der natürliche Seifen und Kosmetika hergestellt werden, die erste drusische Frau, die eigenständig eine Fabrik aufgebaut hat. Heute beschäftigt sie Hunderte Juden, Muslimen, Christen und Drusen und ihr kleines Geschäft wuchs auf einen Gewinn von rund USD 50 Mio. mit Exporten in 40 Länder. Sie ist Witwe, Mutter von fünf Kindern, Großmutter von 15 Enkeln und fünffache Urgroßmutter. (jbn) DC

Vom Bildschirm auf den Couchtisch
Das Fernsehen zeigt eine Reklame mit Ihrem Lieblingsgetränk und binnen einer Stunde steht es auf Ihrem Tisch: In Israel hat die Firma Dov-e den Taxidienst "Gett" eingerichtet, der genau solche Wünsche erfüllt. Die Reklame im Fernsehen holt mit einem Ultraschallsignal Ihr Handy aus dem Schlafmodus, und Sie können sofort die Bestellung für Ihr Getränk oder Ihr Lieblingsessen eingeben. Von einer angeschlossenen Taxizentrale fährt jemand zur nächsten geöffneten Verkaufsstelle und bringt Ihnen dann das Gewünschte. (toi) Div

...und später in Berlin studieren
"Deutsch" wird als Unterrichtsfach in Israel immer beliebter. 16 Schüler des Ironi Aleph Gymnasiums waren vergangenes Jahr in Nürnberg. Dieses Jahr kamen die
Nürnberger Schüler auf Gegenbesuch nach Tel Aviv. "Deutsch ist schon speziell mit all diesem Der, Die, Das", lautet die vielfach gehörte Schülerklage in Tel Aviv. Andererseits, meint der 17-jährige Daniel, sei das Vokabellernen nicht so schwer, weil viele deutsche Wörter wegen der lateinischen Herkunft englischen ähnelten. Manche sind über das Jiddische sogar mit dem Hebräischen verwandt. Zudem wollen die Jugendlichen später in Deutschland studieren. Am liebsten in Berlin. (fr) EL

Israelisches Filmfestival in Paris
In Paris findet derzeit (30. März - 5. April) das 16. Israelische Filmfestival statt. 9 Spielfilme, 9 Dokumentarfilme und einige Kurzfilme stehen auf dem Programm; gleichzeitig können israelische Autoren ihre Bücher präsentieren. Besonders sehenswert ist nach Aussage des Veranstalters, Charles Zrihen, eine Dokumentation über den Choreographen Ohad Naharin von Regisseur Tomer Heymann. Der Film als Kunstgattung spielt in Israel eine wichtige Rolle und die Förderung des "Israel Film Fund" sorgt für Vielfalt und experimentelles Kino. (ilvalley) Div



BND spionierte Netanyahu aus
Der Bundesnachrichtendienst (BND) habe jahrelang den israelischen Premier Benjamin Netanjahu ausspioniert. Weitere Ziele waren die Weltraumbehörde NASA, das US-State Departement, das österreichische
Innenministerium und andere "Freunde" Deutschlands, wie sogar der Vatikan. Telefongespräche zahlreicher Botschaften wurden abgehört. Das berichtete der Spiegel. 2013 habe Merkel nach der Abhöraffäre der NSA gesagt: "Spionieren unter Freunden tut man nicht." Dennoch habe der BND auch weiterhin spioniert. (Spiegel, Ynet, FAZ) TS

Indien feiert die "landwirtschaftliche Supermacht" Israel
Israels Agrartechnik hat Indien stark beeinflusst. Derzeit betreibt Israel 13 landwirtschaftliche Zentren in Indien. Laut Landwirtschaftsminister Uri Ariel sollen sie auf 28 erweitert werden. In den letzten 6 Jahren wurden die Netzwerke rund um die "Centers of Excellence" für die landwirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Israel und Indien immer wichtiger, erklärte Presseattaché
Shimon Mercer-Wood
Shimon Mercer-Wood: "Die Zentren sind Demonstrationsfarmen, in denen indische Bauern israelische Techniken lernen, um auf ihren Höfen anzuwenden." Das Wichtigste sei der Aufbau von Vertrauen. Erst wenn die Bauern sehen, wie sich Veränderungen auswirken, würden sie neue Methoden anwenden wollen. Die israelische Tropfbewässerungsmethode wurde ein Liebling vieler indischen Bauern. Auch die Ertragsteigerung der Nationalfrucht Mango durch sinnvollen Obstbaumschnitt hat die Menschen beeindruckt. (allgemeiner) EL

Abbas gegen Messerstecher
Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas ist nach eigenen Angaben darum bemüht, die Messerattacken auf Juden zu stoppen. Von Israel wünscht er sich, dass es ihn testet und ihm mehr Verantwortung für die Sicherheit im
Westjordanland überträgt, so Abbas im israelischen Fernsehsender "Kanal 2". "Unsere Sicherheitskräfte gehen in die Schulen und durchsuchen die Taschen der Schüler, um zu sehen, ob diese Messer bei sich haben", erklärte Abbas. In einer Schule hätten sie 70 Jungen und Mädchen mit Messern aufgegriffen. "Wir haben die Messer sichergestellt und den Schülern gesagt: ,Das ist ein Fehler. Wir wollen nicht, dass ihr mordet und getötet werdet. Wir wollen, dass ihr lebt, und dass die andere Seite auch lebt", so der Präsident weiter. Dass er Beileidsbriefe an die Familien von Palästinensern schreibe, die während der Ausübung eines Anschlags getötet wurden, bedeute nicht, dass er den Terror unterstütze. "Ich möchte nicht, dass er ein Märtyrer wird. Ich möchte, dass er lebt. Aber wenn er gestorben ist, ist es vorbei. Ich weiß nicht, wohin er geht. Also lasst uns hierzu keine Abrechnungen machen. Fragt euch selbst, warum ein 15-Jähriger ein Messer nimmt, weiß, dass er sterben wird, und trotzdem geht. Es ist, weil er keine Hoffnung hat." (INN) TS

Marine versenkt Fischerboot
Israels Marine hat vor der Küste von Gaza ein aus Ägypten kommendes Fischerboot versenkt. Mit Luftschüssen forderte die Marine ein Stoppen des Bootes. Doch die mutmaßlichen Schmuggler warfen erst geladene Säcke über Bord und sprangen dann ins Meer. Als das
Fischerboot führerlos weiterfuhr, haben es die israelischen Marinesoldaten mit gezielten Schüssen versenkt. Zuvor hatte Israel eine Erleichterung für die Fischer von Gaza beschlossen. Sie dürfen jetzt 9 statt 6 Seemeilen weit aufs Meer hinausfahren, was zusätzliche Einkünfte von etwa EURO 100.000 pro Jahr für die Wirtschaft von Gaza bedeutet. (JPost) TS




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Hamas hält israelische Leichen und Gefangene: Die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas hat erstmals öffentlich eingestanden, 4 Israelis fest zu halten, darunter die Leichen von 2 im Krieg von
Im Gazastreifen gefallene Soldaten
2014 gefallenen Soldaten. Ebenso hält sie 2 Israelis fest, einen Beduinen und einen Äthiopier, die aus eigenen Stücken in den Gazastreifen gewechselt sind. Beide Seiten dementierten, dass es Gesprächskontakte gebe für einen Gefangenenaustausch. Die Hamas fordert die Freilassung aller seit 2011 amnestierten und wieder verhafteten Palästinenser. (ToI, JPost) TS

Frankreich bittet Israel um Hilfe : Das Ichilov-Krankenhaus in Tel Aviv kennt sich mit Terror aus. Die Mitarbeiter wissen, was zu tun ist, wenn viele Verwundete gleichzeitig eingeliefert werden. Davon will
Frankreich profitieren. Frankreichs Gesundheitsministerin Marisol Touraine hat die israelische Klinik besucht. Sie erinnerte an den "dramatischen Terrorangriff Ende letzten Jahres" in Paris. Frankreich müsse "über den besten Weg nachdenken, unsere Krankenhäuser im Falle neuer Angriffe vorzubereiten", sagte Touraine. Sie kündigte eine Zusammenarbeit der beiden Länder an, "um von der israelischen Erfahrung zu lernen". (INN) TS

Der "Spiegel", das Sturmgeschütz gegen den jüdischen Staat: Der Spiegel hat einmal mehr einen Beitrag ins Heft genommen, in dem Israel und sein Premierminister dämonisiert und delegitimiert werden. Es gebe, so die These, gar keine wirkliche Bedrohung des jüdischen Staates; vielmehr überhöhe Benjamin Netanjahu die Gefahr und schüre die Angst, um sich als Retter aufspielen zu können und seine Macht zu erhalten. Selbst vor antisemitischem Vokabular schreckt die Autorin nicht zurück. Mehr HIER. (mena) SSt

Pro-Hamas und Existenzrecht Israels abstreitende Veranstaltungen in Stuttgart : In Stuttgart fand ein "Festakt" der Palästinensischen Gemeinschaft in Deutschland zum "Tag des Bodes statt". Worum es ging, machte schon die Einladung deutlich: Die Auslöschung
Israels. Passend dazu, mindestens auch einer der Ehrengäste: Majed Alzeer, Direktor des Palestinian Return Centers, ein nicht unbedeutender Hamas Funktionär und ehemaliger "Aktivist". Doch das wirklich bedeutende an dieser Veranstaltung war, wo diese stattfand: in der Turn- und Versammlungshalle im Hallschlag statt, die im Juli 2014 von der Stadt Stuttgart eingeweiht wurde, nachdem sie für mehrere Millionen aufwendig saniert wurde. Wie es dazu kam, dass diese Investitionen nun dazu benutzt wurden, um das Existenzrecht Israels in Frage zu stellen, und um Terroristen eine Bühne zu bieten, ist nicht bekannt, sollte aber auf keinen Fall auf sich beruhen bleiben. (HC) SSt








Israel wendet sich nach Osten: Israel pflegt immer engere Kontakte zu Russland und baut seine Kontakte mit Indien, Indonesien und China aus. Staatspräsident Reuven Rivlin hat einen lange geplanten Staatsbesuch in Australien verschoben, um Präsident Vladimir Putin in Moskau zu treffen. Am 21. April will Premier Netanjahu in Moskau vorsprechen. Israel und Russland koordinieren auf militärischer Ebene zudem ihre Flüge über Syrien. Mit Indien wurden riesige Rüstungskooperationen abgesprochen. Eine indonesische Delegation besuchte Israel und auch mit China vertiefen sich die Kontakte. TS



Was ist los in Tel Aviv?
Klicken Sie einfach HIER rein...
  • Sonntag 10. April: Der britische Sänger und Songwrither David Craig kommt nach Tel Aviv für sein erstes Konzert in Israel.
  • Donnerstag 14. April: Catch the Wildlife Photographer of the Year, die weltweit größte und renommierteste Fotoausstellung beginnt in Tel Aviv. (culturetrip)
Und vieles mehr.


Tilman Tarach in Bremen und Hamburg
Tilman Tarach wird am Dienstag, 12. April 2016, 19:30 Uhr, im »Kukoon« in Bremen-Neustadt, Buntentorsteinweg 29 sein neu aufgelegtes Buch "Israel - Der ewige Sündenbock" vorstellen und am Donnerstag, 14. April 2016, 19 Uhr, im Amerikazentrum, Am Sandtorkai 48 in 20457 Hamburg
auftreten. Für eine Teilnahme an der Veranstaltung in Hamburg ist eine Anmeldung über das Hamburger DIG-Büro oder unter kontakt@dighamburg.de notwendig. Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit zur Veranstaltung. Eine Veranstaltung der DIG Hamburg in Kooperation mit der Friedrich Naumann Stiftung für die Freiheit. (Kukoon, DIG-HH) TS

SAVE THE DATE: 4. Deutscher Israelkongress

Der 4. Deutsche Israelkongress (#Israelkongress) wird am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main stattfinden. Jetzt anmelden - bis zum 15. April gilt ein Frühbucherrabatt! Die Teilnehmer-Anmeldung ist auf der Kongress-Website www.israelkongress.de möglich. Dort sind auch besondere Angebote für Gruppen, Aussteller und Sponsoren sowie eine Übersicht zu Hotelkontingenten zu finden. (#DILK16, Israelkongress)



Junge Kanusportler sind Gäste von Hapoel Tel Aviv
Seit über 20 Jahren sind Holon und Hannover- Münden Partnerstädte. Nun haben die Israelis eine Mündener Jugendgruppe zum Purim - Feiern und zum sportlichen Austausch eingeladen. (hna) EL

20. Karrieresieg für Dudi Sela
Israels bester Tennisspieler, Dudi Sela, konnte in der vergangenen Woche seinen 20. Karrieresieg in Shenzhen, China, einfahren, wo er im Finale den Chinesen Di Wu mit 6-4 und 6-3 bezwang. Damit kletterte er auf der Weltrangliste um weitere vier Plätze auf Nummer 84 und qualifizierte sich direkt für die beiden Grand Slam Turniere French Open und Wimbledon. Sela macht sich nun auf die am Sonntag beginnenden Israel Open in Ra'anana. Das mit USD 125.000 dotierte Turnier gilt als ein Sprungbrett für junge Talente auf der ATP Tour. (JPost, JPost, JPost) OO

Gold für Judoka Or Sasson
"Ich war glücklich, die israelische Nationalhymne in Georgien zu hören", kommentierte Or Sasson seinen Triumph beim Grand Prix in Tiflis in der Kategorie über 100kg. Sein erster Titel beschert ihm einen Platz unter den Top-10 der Welt und viel Motivation für das olympische Turnier in Rio in diesem Sommer. (JPost) OO

Turnerinnen krönen die letzten Erfolge
Nach mehreren Bronzemedaillen in den vergangenen Wochen krönten die israelischen Turnerinnen nun ihre Leistungen mit einer Goldmedaille beim Grand Prix in Thiais, Frankreich. Mit den Bändern blieben die fünf unbezwingbar. Bereits am Donnerstag begannen die nationalen Meisterschaften in Israel. Im Juni findet die 32. Gymnastik EM in Israel statt. Danach geht es für die Turnerinnen zu den olympischen Spielen nach Rio. (JPost) OO








Israel - Der ewige Sündenbock
Tilman Tarach legt sieben Jahre nach der Erstausgabe eine völlig überarbeitete und aktualisierte Neuauflage seines Buches über das traditionelle Bild vom Nahostkonflikt vor und untersucht dabei akribisch auch
die aktuelle Rolle der Medien. DerKurier etwa titelte am 18. Oktober "Fünf Palästinenser tot nach Messer-Attacken". Der Journalist Karl Pfeiffer bemerkt dazu treffend: "Dieser Logik zufolge hätte die Überschrift am 12. September 2001 lauten müssen: "15 Saudis bei Flugzeugabstürzen getötet". Tarach hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesem weit verbreiteten Narrativ eine durch reichhaltige Quellen gut belegte Geschichte des Nahostkonflikts entgegenzustellen. (Amazon) EL



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Einfach mal relaxen und träumen
WATCH: The UN just issued a statement in SUPPORT of Israel that you won't believe!
Kaum zu fassen, dass die UN tatsächlich auch einmal etwas Positives zu Israel zu vermelden hat... Oder wohl eher nicht! April April!



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Das war Purim in Israel.



-Street photography in Tel Aviv - von Evyatar Dayan -

Klänge der Altstadt (heplev)











Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!

Am 19. Juni 2016
findet der 4. Deutsche Israelkongress statt!


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