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24. April 2016

Inhaltsverzeichnis


















Nuklearmedizin: Bildgebung mit Cadmiumzinktellurid
Das GE Healthcare-Zentrum in Rehovot und das Ramban-Krankenhaus in Haifa haben mit "NM/CT670CZT" im Bereich Nuklearmedizin ein neues System für die Bildgebung entwickelt. Es stellt dreidimensionale Bilder
von menschlichen Organen her, falls nötig, von mehreren Organen gleichzeitig, sodass eine einzige Injektion mit einer radioaktiven Substanz ausreicht. Man injiziert dem Patienten Cadmiumzinktellurid (CZT), eine Substanz, die eine hohe Zahl an Photonen produziert. Die Detektoren für CZT sind kompakter und lassen sich dicht nebeneinander in eine einzige Kamera einbauen. Diese kann mehrere sich überlagernde Bilder produzieren, die eine genauere Diagnose ermöglichen als mit herkömmlichen Computertomographen. (ToI) Div

Die Zukunft gehört FilaFlex
Frau oder Mann von morgen werden nach Ansicht der israelischen Modedesignerin Danit Peleg keinen begehbaren Kleiderschrank mehr brauchen. Man speichert die Kleidung im PC. Bei Bedarf wird sie dann mit dem
3D-Drucker ausgedruckt. Peleg hat fünf Prototypen origineller Damenkleider entworfen, die aus FilaFlex bestehen, einem Plastikderivat. Es sei so angenehm zu tragen wie Textilien. Doch die wenigsten Haushalte verfügen über einen 3D-Drucker. Selbst der schnellste Drucker braucht derzeit noch fast zwei Tage für eine neue Gewandung. (ilval) Div

Selbstmordrisiko bei Holocaust Überlebenden
Bei Juden, die während des Holocaust geflohen sind, ist die Selbstmordrate 1,7 Mal höher als bei Juden, die vorher aus Europa fliehen konnten oder danach emigriert sind. So eine medizinhistorische Auswertung der
Universität Haifa. Stephen Levine und Jitzchak Levav von der Abteilung für psychische Gesundheit der Universität Haifa führen das Selbstmordrisiko auf die direkte Betroffenheit der Holocaust -Überlebenden zurück. Besonders belastend sei dabei das Wissen der Überlebenden darüber, was ihren Angehörigen und Freunden angetan wurde. 220.665 Juden, die bis 1966 nach Israel immigrierten, haben an der Studie teilgenommen. "Die Untersuchung hat einen signifikanten Unterschied zwischen Männern und Frauen gefunden", sagt Levine. Bei Männern hätten psychologische Mechanismen wie Abhärtung oder die natürliche Selektion die Wahrscheinlichkeit für einen Selbstmord abgemildert. Bei Frauen hätten die Schuldgefühle gegenüber zurückgelassenen Freunden oder Familienmitgliedern das Risiko für einen Selbstmord erhöht. (IN) TS

Bedächtigkeit versus Dynamik: Schweizer in Israel
Sieben Schweizer Fachkräfte in leitender Funktion haben sich fünf Tage lang in Israel aufgehalten, um sich über Startups zu informieren, die auch für den Schweizer Markt interessant sein könnten. Tel Aviv, Jerusalem und Haifa waren Stationen der Reise, bei der die Gäste vor allem
wissen wollten, wie man Risikokapitalgeber als Investoren gewinnt. Der Fokus galt der Pharmaindustrie, der Medizin, den Medien und technologischen Entwicklungen. Die israelische Wirtschaft sei unglaublich dynamisch, fand Chantal Landis, Leiterin von IAA, der weltweit führenden Vereinigung anerkannter Persönlichkeiten aus allen Bereichen der Marketing-Kommunikation. Die Schweizer gingen lieber auf Nummer sicher. Entsprechend wollte Landis bereits drei Monate vorher das Programm festlegen, was jedoch aus israelischer Sicht eine Ewigkeit darstellt. In Israel sei es hingegen unkompliziert, ein spontanes Treffen mit Führungskräften zu arrangieren. (il-sui) Div

Iron Dome und Hourglass
Auf unerklärliche Weise sind seit 2014 mehrere neue Tunnel an der Grenze des Gazastreifens zu Ägypten eingestürzt und haben eine merkliche Zahl "Märtyrer" hinterlassen. Sie wurden jedes Mal mit einem
krawallartigen Volksfest beerdigt. Nun ist es der israelischen Armee gelungen, auch an der Grenze zu Israel einen Tunnel auszumachen und zu sprengen. Bei der Feier zum 85. Jahrestag der Armee erklärte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, dieses sei aufgrund eines völlig neuen technischen Verfahrens ermöglicht worden, das einer Revolution in der Verteidigung gleichkäme. Es handele sich um eine "unterirdische Eisenkuppel" (Iron Dome). Sie soll angeblich aus einem elektronisch gesicherten Zaun, einer Art unterirdischer Mauer bestehen, die mit Sensoren und Messgeräten ("Hourglass" genannt) bestückt jeden Hohlraum erfassen kann. Die Installation des komplizierten Systems wird allerdings mindestens zwei Jahre beanspruchen - eine lange Zeit in einem latenten Kriegszustand, wie Kritiker den Optimismus des Premierministers zu dämpfen versuchen. (eu-il, ANSAmed, ToI) Div




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Siegel von Thutmose III in Jerusalem gefunden
Neshama Spielman, 12, hatte sich an dem Temple Mount Sifting Projekt beteiligt, bei dem mehr als 170.000 Volontäre aus Israel und aller Welt vom Tempelberg durch Moslems mit
Lastwagen abtransportierten "Schutt" nach archäologischen Funden durchsieben. Prof. Gabi Barkay hatte das Projekt 2004 gestartet. Neshama entdeckte eine "Scherbe, die etwas anders aussah". Einmal gereinigt stellte sich die "Scherbe" als Siegel des Pharao Thutmose III (1479 - 1425 v. Chr.) heraus. Pharao Thuthmose III hat in Kanaan eine ägyptische Provinz eingerichtet, nachdem er bei Megiddo die Koalition der kanaanitischen Könige geschlagen hatte." In biblischer Zeit stand Jerusalem 300 Jahre lang unter ägyptischer Herrschaft. Barkay sagt, dass Thutmose III sich rühmte, 1.000 Städte unterworfen zu haben. Bei dem "Sifting-Projekt" sind auch Funde aus der Zeit des Ersten Tempels von König Salomon entdeckt worden, ein weiterer Beweis für die biblische Geschichte und die Verbindung der Juden zum Tempelberg, den die UNESCO in einer Resolution kürzlich verleumdet hatte. (JPost, Haaretz, I24news) TS



Preis für Gazellenpark in Jerusalem
Eine große "grüne Lunge" mitten in Jerusalem, der Gazellenpark, erhielt von der Stadtverwaltung den Designer-Preis 2016, vergeben von Ot Haltzuv, einem Konsortium aus Designern und Architekten. Sie wurden
alle vom Zauber der Gazellen verführt. Der Park erstreckt sich über 250 Dunam (250.000 m2) Land und enthält fünf natürliche und künstliche Teiche. Es gibt zudem zwei Fließgewässer und Bereiche, in denen man Vögel und andere kleine Lebewesen wie Streifenhörnchen beobachten kann - eine künstliche Insel, die über Holzbrücken erreicht werden kann. Es gibt Dutzende wilder Gazellen, die frei umherstreifen. "Das Leitprinzip des Parks ist revolutionär, was öffentliche Orte in Städten in Israel angeht - ein Naturschutzgebiet in der Mitte Jerusalems", sagte Bürgermeister Nir Barkat bei der Eröffnung des Parks. Der Park befindet sich in der Südwestecke der Stadt, am Fuß der Schnellstraße 50 (Begin Boulevard) und Pat-Kreuzung. (heplev) TS

"... Sie kommen in dein Schloss und dein Schlafzimmer..."
In Tel Aviv ist man sicher: die Froschplage bezieht sich auf französisches Essen. Also, wenn Sie auf der Suche sind nach einer französischen Spezialität, finden Sie einige bei , So French So Food und Bretonne (Facebook) DC

Warum es toll ist, in Israel homosexuell zu sein
Tel Aviv ist offiziell die beste Stadt für Homosexuelle in der Welt. Dank seiner Weltklasse-Pride-Woche an den Ufern des Mittelmeers und nie endenden schwulen Partys in den Clubs hat Tel Aviv sogar New York City getoppt. Die Umfrage von American Airlines und GayCities.com zeigt, dass das beliebteste Reiseziel für homosexuelle Reisende - mit 43% der Stimmen, die ewige "White City" ist. (timeout) DC



Israelische Madschoul Datteln erobern die Welt
Die besten Datteln stammen aus Israel, obgleich heimisch in Marokko. Madjoul (Madschoul) heißen die fleischigen und süßen Früchte. 80% des Dattel-Weltmarkts wird inzwischen von
Israel beliefert. In der Arawa-Wüste, im Süden des israelischen Kernlandes, wo 40% der Dattelhaine stehen, haben Datteln inzwischen die Paprika-Plantagen ersetzt. Datteln sind vollgepackt mit Mineralien, Vitamin B und Cholesterol-senkenden Zutaten, also sehr gesund. 60% der Dattelhaine stünden im Jordantal "auf gestohlenem palästinensischem Boden". Deshalb müssten alle israelischen Datteln boykottiert werden, so ein Aufruf von BDS. Doch die Palästinenser im Westjordanland protestieren gegen den Boykott: Undenkbar, ohne Madjoul-Datteln Ramadan zu feiern. (Haaretz, Jordantimes, freshplaza) TS

BauernZeitung berichtet über Hof HaSharon
Die BauernZeitung berichtet über den landwirtschaftlichen Betrieb HaSharon in Israel, der 2003 von drei Kibbuzim gegründet wurde und heute zu den Musterbetrieben des Landes in Sachen Milchviehhaltung gehört. Die israelische Kuh kommt auf die höchste Milchleistung weltweit.
HaSharon liegt sogar noch über dem israelischen Niveau "Die sehr hohe Milchleistung verdankt man vor allem einem neuartigen Haltungssystem in Freilaufstellen, der ausgefeilten Futterversorgung und Gesundheitsbetreuung sowie dem klugen Herdenmanagement mit modernster Computertechnik". Kunden aus Asien, Afrika und Südamerika, also aus Ländern mit ähnlichen klimatischen Bedingungen, wollen ähnliche Anlagen bei sich errichten." Die israelischen Partner planen, errichten und rüsten große Milchviehanlagen aus. Unternehmen aus Israel sind in mehr als 50 Ländern auf fünf Kontinenten aktiv. So wurde erst kürzlich in Vietnam eine Milchviehanlage für 15.000 Kühe übergeben. Ähnliche oder noch größere sind bereits in China und Indien im Bau." (gov.il) DC

Oracle kauft Software aus Tel - Aviv
Der amerikanische Software-Gigant Oracle hat das in Tel Aviv ansässige Daten- Unternehmen Crosswise erworben. Laut israelischen Medienberichten bezahlte Oracle USD 50 Mio. Crosswise hat ein geräteübergreifendes System entwickelt, das die von einzelnen Verbrauchern
verwendete PCs, Smartphones, Tablets, digitalen Fernseher und andere angeschlossene Geräte identifiziert. Dadurch können, laut Oracle, "Marketing und Premium-Publisher die Vorteile von Cross-Device-Werbung, Personalisierung und Analysen realisieren." Mit anderen Worten: Ziel der Aktion ist, für Werbekunden geeignete Verbraucher zu finden. Dies ist die zweite Akquisition von Oracle in Israel in diesem Jahr. Schon im Februar 2016 hat Oracle, angeführt von Gründer Chairman und CTO Larry Ellison, Cloud-Software für EUR 500 Millionen gekauft. (jpost, globes) DC

Neues Innovationszentrum in Israel
Der Telekommunikationsriese Motorola hat die Eröffnung eines neuen Innovationszentrums in Israel angekündigt, dessen Schwerpunkt auf Kybernetik, Analytik und Mobiltelefonie liegen wird. Ein Sprecher von Motorola
sagte, das Zentrum sei "eine Möglichkeit, sich mit den Innovationen der Start-up-Nation zusammenzuschliessen und von den ausgezeichneten israelischen Talenten zu profitieren." Aufgrund seiner langen und engen Partnerschaft mit Israel war das Unternehmen lange im Fokus der BDS-Bewegung. Motorolas Chief Executive Officer Greg Brown traf sich mit Israels Premierminister Benjamin Netanjahu. Brown sagte: "Dies ist ein grossartiger Ort für Innovationen, Technologie-Gründerzentren und Investitionen in gemeinsamen Initiativen." (Audiatur) TS

Bayer investiert USD 10 mio.
Der israelische Tech-Accelerator Trendlines hat ein neues Projekt landwirtschaftlicher Technologie angekündigt, in das Bayer USD 10 Mio. investieren will. 5 Jahre lang will Bayer mit israelischen Firmen kooperieren in Bio-Pestiziden, Verpackungstechnologie und Technologien zum Züchten von Pflanzen und Tieren. (ToI) TS

Iron Dome schießt erfolgreich amerikanische Drohne ab
Das Iron Dome Raketenabwehrsystem hat in einem ersten Test auf amerikanischem Boden eine Drohne erfolgreich abgeschossen. Ursprünglich war das System für Kurzstrecken-Qassam-Raketen aus Gaza entwickelt. In den letzten Jahren hat man Iron Dome aufgerüstet und kann
(Foto: Rafael)
auch bemannte Flugzeuge, Artillerie, Hubschrauber und Gleitbomben abfangen. Der Test wurde in Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Rüstungskonzern Raytheon, der sich auf die Entwicklung der militärischen Verteidigungssysteme und zivile Lösungen im Bereich der Cyber-Kriegsführung spezialisiert, durchgeführt. Die US-Armee erwägt, das System von Rafael zu kaufen. (Ynet) DC








Noemi Campbell in Israel
Internationales Supermodel Naomi Campbell besuchte erstmals Israel. Ex Präsident Schimon Peres hat sie empfangen, um ihr den Preis "Frauen führen Wandel an" zu überreichen. Campbell setzt sich weltweit für Frauen und bedürftige Gemeinschaften ein. (JPost) TS

Das richtige Leben beginnt erst mit 90
Der israelische ex-Präsident Schimon Peres, 92, hat der Queen Elisabeth zum 90. Geburtag gratuliert und geschrieben: "Eure Majestät, aus eigener Erfahrung kann ich Ihnen mitteilen, dass meines Erachtens das Leben erst mit 90 beginnt und immer besser wird." (IHH) TS
Peres-Selfie während des Exodus aus Ägypten

Griechischer Priester entzündet eine Fackel bei Jom haAtzma'ut
Erstmals wird ein griechisch-orthodoxer Priester bei der Eröffnungszeremonie zum israelischen Unabhängigkeitstag eine der zwölf Fackeln entzünden, die die israelitischen Stämme symbolisieren. Dies kündigte Kultur- und Sportministerin Miri Regev an. Für die Ehre werden traditionell Menschen ausgewählt, die sich herausragend
für das Land eingesetzt haben. Der Jom haAtzma'ut fällt dieses Jahr auf den 12. Mai. "Keiner bemüht sich wie Priester Gabriel Naddaf um die Integration seiner Gemeinschaft in die israelische Gesellschaft", unterstrich Regev. "Naddaf zeigt, wie wichtig gleiche Rechte und Pflichten in einer Gesellschaft sind. Er hält seine christliche Gemeinschaft an, in der Armee zu dienen und damit Israel zu verteidigen." (IHH) TS

Tel Aviv - keine Fahrräder auf Bürgersteigen
Mangels Fahrradwegen tummeln sich Fahrradfahrer mit und ohne Elektroantrieb auf den Bürgersteigen von Israels Metropole. Das führt immer wieder zu schweren Unfällen mit Fußgängern. Ab1. Mai soll Tel Aviv sicherer werden. Fahrradfahrer erhalten dann einen Strafzettel über EUR 50,- , wenn sie den Bürgersteig benutzen, anstatt auf der Straße zu fahren. (Jpost) TS

Ärzte willkommen!
Ein neues hochmodernes Hospital entsteht in Ashdod, aber es fehlt noch an ärztlichem Personal. Der Staat wirbt deshalb für Einwanderung nach Israel, besonders in den USA und in Frankreich. Obwohl Ashdod in Reichweite der Hamas-Angriffe aus dem Gazastreifen liegt, sei das Krankenhaus sicher, sogar gegen chemische Kampfstoffe. Was potentielle Einwanderer eher abhält, ist die vergleichsweise niedrige Bezahlung israelischer Ärzte. (il-sui) Div

Israel - ein "Hit" auf der Triennale in Mailand
Nach einer Unterbrechung von zwanzig Jahren findet vom 2. April bis 12. September 2016 die XXI. Internationale Triennale mit dem Titel "Das 21. Jahrhundert. Design after Design" zu den Themen Design, Kunst, Architektur und Mode in Mailand statt. 20 israelische Jungdesigner, Studenten des "HIT", Holon Institute of Technology, sind mit dabei. Israels Botschafter in Italien, Naor Gilon, gab der Hoffnung Ausdruck, dass Israels Teilnahme den kulturellen Austausch zwischen seinem Land und der Design-Metropole Mailand vertiefen werde. (ansamed) Div

Albert II ist "stolz und privilegiert" als Freund Zions
Shimon Peres hat die Auszeichnung «Freunde Zions» an Albert II, Kronprinz des Fürstentums von Monaco, verliehen. Hinter der Auszeichnung steht das «Friends of Zion Heritage Center», das in Jerusalem ein Museum unterhält und Mitglied einer globalen Initiative ist, die
Brücken baut zu Millionen Freunden des jüdischen Staates in aller Welt, im Bestreben, der anti-israelischen Boykottbewegung BDS die Stirn zu bieten. Albert II spreche im Namen des Hauses Grimaldi, meinte er bei der Verleihungszeremonie. Er sagte, wie stolz und privilegiert er sich fühle durch die Annahme der Auszeichnung als "Symbol für die engen Beziehungen zwischen Israel und Monaco" (Tachles) DC



Palästinenserpräsident Abbas besuchte Berlin
Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, führte in Berlin Gespräche mit Bundeskanzlerin Merkel. Dazu erklärte der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt: "Die Forderung von Palästinenserpräsident Abbas an die Staatengemeinschaft, Druck auf Israel auszuüben, wäre glaubwürdiger, wenn er der Gewalt gegen die Bürger
Jürgen Hardt
Israels stärker entgegentreten würde. Auch der israelischen Regierung würde es leichter fallen, auf die Siedler in den Palästinensergebieten einzuwirken, wenn die Zahl der Attentate und Übergriffe zurückginge. Ein Friedensdialog, der lediglich enttäuschte Erwartungen produziert, wäre kontraproduktiv. Allerdings stellt sich die Frage, wer auf die Palästinenser wirklich Einfluss hat und für sie sprechen kann. Denn seit über zehn Jahren hat es im Westjordanland keine Wahlen mehr gegeben. Eine Chance für Frieden kann es nur geben, wenn das Existenzrecht und die Sicherheit des jüdischen Staates Israels anerkannt und zugesichert werden." (CDUCSU) TS

Premierminister von Singapur besuchte Israel
Erstmals seit der Unabhängigkeit Singapurs hat ein Regierungschef des kleinen Staates Israel besucht. Lee Hsien Loong war auf Visite bei der Hebräischen Universität und bedankte sich bei Premierminister Netanjahu für die jahrelange militärische Kooperation beider Länder. (Jpost, ToI) TS

UNESCO-Generaldirektorin distanziert sich von der UNESCO
Die Generaldirektorin der UNESCO, Irina Bokova hat sich von einer anti-israelischen Resolution ihrer eigenen Kulturorganisation distanziert. In einem Brief an Parteichef Yair Lapid von "Jesch Atid" erklärte sie,
die Resolution gehe nicht auf sie zurück. "Die Entscheidung hat der Wirtschaftsrat und der Verwaltungsrat der UNESCO getroffen." Zu den Unterstützern der Resolution zählen Länder, zu denen Israel enge Beziehungen pflegt: China, Ägypten, Frankreich, Indien, Mexiko, Nigeria, Russland, Spanien und Vietnam. Sechs Staaten, darunter Deutschland, die USA und Großbritannien, hatten gegen die Resolution gestimmt; 17 Länder enthielten sich. Bokova ist seit 2009 Chefin der Unesco und damit auch für den Bereich Bildung zuständig. Sie stammt aus einer Kaderfamilie der kommunistischen Elite, studierte in den 70er-Jahren in Moskau am Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen, setzte ihre Ausbildung später in den USA fort und war seit 2005 Botschafterin Bulgariens in Frankreich und Monaco. Seit 2009 leitet sie die UNESCO. Im Oktober 2015 hatte Bukova den Vorstoß der arabischen Staaten "bedauert", die Klagemauer als Teil der Al-Aqsa-Moschee anerkennen zu lassen. Sie lässt sich nicht für platten Antisemitismus einspannen. Stattdessen lobt sie Israels Erziehungskonzept für Kinder im Krankenhaus und kooperiert vorsichtig mit dem jüdischen Staat. ( IN, toi, united, toi, change.org) DC

Israelische Sicherheitstipps für internationale Flughäfen
Seit dem Terroranschlag auf den Flughafen in Brüssel schauen Sicherheitsbehörden aus der ganzen Welt nach Israel. Ehemalige israelische Luftsicherheitsbeamte teilen ihr Know-how auf Terrorismus - Konferenzen, bei privaten Konsultationen und Touren durch Ben Gurion. "... wären
die Passagiere in Brüssel schon im Außenbereich des Flughafens durch eine Sicherheitskontrolle gegangen, ihre Körpersprache beobachtet worden, wie sie ihre Koffer aus dem Auto nahmen und auf die Gepäckwagen luden, wären diese Bomben mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gefunden worden", sagte Rafi Sela, Direktor von "AR Challenges", einem internationalen Transport Security-Unternehmens mit Sitz in Israel. Arabische Bürger Israels beklagen oft, dass Ben Gurion Sicherheitsbeamte sie viel genauer untersuchen als jüdische Israelis, eine Art ethnische Profilierung, die von den US-Luftfahrtbeamten abgelehnt wird. Aber Sicherheit ist ohne Profiling nicht zu erreichen. (usatoday, audiatur) DC




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Unicef erklärt Israels Kinder für unglücklich: Das Kinderhilfswerk Unicef hat eine komplizierte Studie veröffentlicht, in der die Situation von Kindern in 35 "reichen Ländern" untersucht und bewertet wird. Die kroatische Zeitung "Jutarnji List" hat alle Statistiken in
dieser Studie zu einer einzigen zusammengelegt. Ergebnis: unter Berücksichtigung von Bildung, Einkommensunterschieden, Zufriedenheit und Förderung behinderter Kinder sei man zu dem Schluss gekommen, das Dänemark auf Platz 1 liege, das Schlusslicht sei aber (nach der Türkei und Bulgarien) Israel. Dass noch Ende 2015 die UNO zu einem völlig anderen Ergebnis gekommen ist, scheint weder die Unicef noch die Kroaten zu beeindrucken. (unicef, Vecernjilist, israelnetz) Div

Ban Ki Moon entschuldigt palästinensischen Terror : Danny Ayalon klagt den doppelten Standard an und fordert Ban Ki-Moon auf: " verurteilen Sie den palästinensischen Terror!" (facebook) DC

Wenn Teenager zu Mördern werden, um in den "Himmel" zu kommen: Dem 19-jährige Abd al-Hamid Abu Srur, der den Bombenanschlag auf die Jerusalemer Buslinie 12 verübt hat, waren durch die Bombe beide
Beine weggerissen worden. Er starb im Krankenhaus. 21 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt. Die Hamas übernahm die Verantwortung. Der Täter war kein armes Flüchtlingskind. Seine Onkel sind bekannte Kaufleute. Er machte gerne Shopping - Touren nach Jordanien. Die Großfamilie des jungen Mannes verteilte auf den Straßen Süßigkeiten, sang Loblieder und pries dessen "Märtyreraktion gegen israelische Bürger". Da in letzter Zeit viele junge, gutaussehende Männer als Attentäter getötet wurden, sind auch immer mehr adoleszente Mädchen bereit, sich zu opfern, in der Hoffnung, "nach ihrem Tod im Himmel " mit diesen Jungs zusammen zu kommen, sagte Gilad Erdan, Minister für öffentliche Sicherheit in Israel. Eine internationale Verurteilung der zynischen Gehirnwäsche, die aus Teenagern gut situierter Elternhäuser Selbstmordattentäter macht, blieb bislang aus. (Israelheute, theStar, Jpost ) DC

REALSATIRE: Doch keine Tsunamis für Palästina : Der palästinensische Professor für Stadtplanung und Katastrophenschutz an der An-Nadschah-Universität in Nablus, Dschalal al-Dabik, widersprach dem Gerücht, das auf vielen palästinensischen Seiten verbreitet wurde: Israel plane, die palästinensischen Gebiete mit Tsunamis anzugreifen, die ausschließlich Palästinenser schädigen. (IN) EL








Vorbild Erdogan?
Israels Opposition verblüfft einmal mehr durch Chaos und Gerüchte. Erst hieß es, dass der Chef des "Zionistischen Lagers", der ehemaligen Arbeitspartei und größten Oppositionspartei, Geheimgespräche mit Premierminister Benjamin Netanjahu über einen Anschluss an die Regierungskoalition führe. Das brachte Jitzhak Herzog die Kritik ein, eine "Marionette Netanjahus" zu sein und "stramm nach rechts zu marschieren". Diese Gespräche wurden abgebrochen, als die Polizei Herzog wegen vermeintlich veruntreuter Gelder zur Befragung einbestellte. Herzog stellte sich der Polizei und erklärte, ein ruhiges Gewissen wegen dieser "Verleumdungen" zu haben. Bei einer öffentlichen Veranstaltung sagte Herzog, dass er und seine Partei die eigenen Interessen befolgen und nicht die palästinensischen. Herzog wurde daraufhin aus den eigenen Reihen des Rassismus bezichtigt und beschuldigt, den "Friedensprozess" aufgegeben zu haben. Der Machtkampf um die Spitze der sozialistischen Oppositionspartei wird noch lange anhalten. Die Woche endete mit einem Kettenunfall auf der Küstenstraße, bei dem Herzog leicht verletzt worden ist. TS



Gitta Connemann (MdB, CDU) trifft auf Malte Lehming (Tagesspiegel)
Dienstag, den 26. April 2016 um 19 Uhr im Hotel Hilton Berlin, Mohrenstraße 30, 10117 Berlin
Die Veranstaltungsreihe "Tacheles Talk Israel"

der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Berlin und Potsdam wird die Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann (CDU), Vizepräsidentin der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, auf den Berliner Journalisten Malte Lehming als Gesprächspartner treffen. Connemann ist seit Januar 2015 Vizechefin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Lehming leitet seit 2005 die Meinungsseite beim "Tagesspiegel". (Einführung Michael Spaney, Vorstand DIG Berlin, Direktor Mideast Freedom Forum Berlin). Anmeldung bitte unter: schalom@digberlin.de

LITERATURTAGE MMXVI
vom 24. April bis zum 8. Mai 2016, de DROM e.V., Bahnhofstr. 1, 18236 Kröpelin und 2. Deutsch-Israelische Kulturtage Mecklenburg-Vorpommern - "der Himmel ist blau", 08. Mai bis 19. Juni 2016 u.a. auch mit dem Vorsitzenden von ILI und Honestly Concerned, Sacha Stawski, Donnerstag, 12. Mai, 19.30 Uhr: "Die Darstellung Israels in den Medien". Der Vortrag und die Diskussion
ist Teil der "2. Deutsch-Israelischen Kulturtage Mecklenburg-Vorpommern", die unter der Schirmherrschaft des Botschafters des Staates Israel, S.E. Yacov Hadas-Handelsman, und des Ministerpräsidenten des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, am Sonntag, 8. Mai 2016 um 15 Uhr eröffnet werden. Das ausführliche Programm finden Sie unter (the-sky-is.blue). Der Eintritt ist frei. DC



SAVE THE DATE: 4. Deutscher Israelkongress

Rund 3.000 Teilnehmer, 200 unterstützende Organisationen und jede Menge Prominenz werden zum 4. Deutsche Israelkongress (#Israelkongress) am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main erwartet. Sein auch Sie mit dabei. Jetzt anmelden! Die Teilnehmer-Anmeldung ist auf der Kongress-Website www.israelkongress.de möglich. Dort sind auch besondere Angebote für Gruppen, Aussteller und Sponsoren sowie eine Übersicht zu Hotelkontingenten zu finden. (#DILK16, Israelkongress)








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Der Garten Eden war in Jaffa...

Pessachvorbereitungen: Das Vorbereiten von "Shmurah Matzah"




Shalom
Thomas
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Am 17. Mai 2016
ist wieder Israeltag!

Am 19. Juni 2016
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