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12. Juni 2016

Inhaltsverzeichnis


























Niere wiederverwertet
Chirurgen des Beilinson Krankenhauses entnahmen die Niere einer an Schlaganfall gestorbenen Frau und transplantierten sie in ihren Bruder. Der verstorbenen Frau war diese Niere neun Jahre zuvor transplantiert worden. Es handelt sich um die fünfte solche Operation weltweit und die erste zwischen Verwandten. (israelnationalnews, INN) DC

Kräuterextrakt reguliert Blutzuckerspiegel
Frutarom aus Tel Aviv, in Deutschland für Gewürzmischungen und Marinaden bekannt, hat mit Portusana® einen Auszug aus dem Kraut Portulak entwickelt. Dessen positive Auswirkung auf den Blutzuckerspiegel bei Erwachsenen mit Typ-2-Diabetes wurde durch israelische Wissenschaftler in einer Studie bestätigt. (ncbi, portusana, youtube) DC

Autoimmun- Behandlung bekommt neues Leben
Professor Nathan Karin der Rappaport Fakultät für Medizin am israelischen Technion Institut entwickelte und erforschte über Jahre einen Antikörper, der Zellen im Immunsystem aktiviert, wodurch Entzündungen deutlich zurückgehen. Nun hat Pfizer eine Vereinbarung zur Vermarktung des Produkts unterzeichnet. (technion, globes) DC

Petunien duften weniger
Die globale Erwärmung verringert den Duft von Petunien. Alon Can'ani, Doktorand an der Hebräischen Universität, hatte die Mechanismen der Produktion von Duftmolekülen bei Petunien untersucht. Petunien produzieren bei wärmeren Temperaturen deutlich weniger Parfüm. Can'ani kaufte Stecklinge und kultivierte sie in optimaler
Foto: Sahm
Temperatur (22-24 Grad Celsius). Dann wurden sie aufgeteilt. Einige wuchsen unter optimalen Bedingungen, der Rest in erhöhter Temperatur in einem Phytotron, einem Gewächshaus mit Kontrolle der klimatischen Bedingungen. Ab 28 Grad war die Duftproduktion erheblich reduziert, weil hohe Temperaturen die Proteine zur Duftherstellung störten. Can'ani konnte nicht sagen, ob seine Entdeckung auch für andere Blumen und Pflanzen gelte. Als nächstes wolle er Tabakpflanzen prüfen, Nachtschattengewächsen wie Petunien. (Haaretz) TS

Entwicklungsgelder für 3D-Organ Druck mit Bio - Farbe
Israels Chief Scientist will die Firma Collplant mit NIS 5,6 Mio. (EUR 1,5 Mio.) fördern. Es geht um die Forschung und Entwicklung der Verwendung von Kollagen auf pflanzlicher Basis als Grundlage für biologische Farben für den 3D-Druck von Geweben und Organen. (globes) DC

Internationale Konferenz für Herzmedizin in Haifa
Hunderte Internationale Forscher und medizinisches Fachpersonal trafen sich zur Konferenz "Zustand des Herzens" im Rambam Hospital in Haifa. Es ging um globale Herausforderungen in der kardiovaskulären Therapie und um einen Austausch über Veränderungen der Diagnostik durch computerisierte Spitzentechnologie. (jewishpress) DC

Medizin-Tourismus in China präsentiert
Israels Handelskammer in China veranstaltete ein Seminar zu "Israeli Medical Tourism and Women Empowerment" (Israelischer Medizin-Tourismus und Frauenförderung). China ist beeindruckt von israelischen Ärzten, der hochwertigen Gesundheitsversorgung und fortschrittlichen medizinische Einrichtungen. (globaltimes) TS

Wenn das Hemd den Blutdruck misst
Das Startup Sensifree aus Petach Tikwa hat eine Niedrigenergie RF-basierte Sensortechnologie entwickelt, die biometrische Daten wie Herzschlag und Blutdruck messen kann, ohne den Körper zu berühren. Die Sensoren können in Uhren, Fitness-Tracker, Schlaf-Monitore oder in intelligente Kleidung eingebaut werden. Sensifree hat USD 5 Mio. Finanzierung gesammelt. (globes, sensifree) TS

Tel Aviv testet Elektro-Straße
Elektroautos leiden unter kurzer Betriebsdauer der Batterie. Das israelische Start-up ElectRoad hat eine Technik entwickelt, mit der Fahrzeuge während der Fahrt aufgeladen werden können. Die Lösung sind elektrische
Aufladestationen unter den Straßen. Sie versorgen die Fahrzeuge über eine kabellose Verbindung mit Energie. Die Technologie wäre beim Stadtverkehr sinnvoll. Linienbusse wären nach Verlassen der Elektro-Straße noch in der Lage, fünf weitere Kilometer zu fahren. Die Integrierung einer solchen Technologie in bestehende Straßen dauert etwa einen Tag pro Kilometer. Mit der entwickelten Technologie könne die Strahlung auf ein Minimum und der Ausstoß von Abgasen erheblich reduziert werden. Die Technologie wird im Norden Tel Avivs getestet, wo eine Kupferleitung in den Asphalt eingelassen wurde, die mit einem Transformator am Straßenrand verbunden ist. (jewishbusiness, electroad) TS

Neue israelische Inseln?
Herzliya will vor Israels Küste zwei künstliche Inseln aufschütten. Die erste dient der Bebauung mit 40.000 Wohneinheiten, Hotels und einem Stadion. Auf der zweiten Insel soll ein Flughafen für Inlandsflüge entstehen. Auch Tel Aviv bereitet Pläne für eine Insel vor, auf der ein internationaler Flughafen entstehen soll. (Globes) TS

Innovative Startups im chinesischen Silicon Valley
Startup Gemsense aus Haifa schlug 200 chinesische Unternehmen und gewann den 1. Platz bei der "Zweiten China Messe für Innovation und Technologie" in Shenzhen. Gemsense gewann auch den 3. Platz in der Sektion VR. Gemsense konzentriert sich auf die Entwicklung von IoT und VR/AR Technologien. Es bietet die Hardware: einen winzigen Computer mit passenden Sensoren und eine immanente Software, die es jedem User ermöglicht, binnen Minuten seine eigenen Spiele zu kreieren. (news.sys, youtube) TS



3.300 Jahre altes Amulett entdeckt
Schüler haben bei einer archäologischen Ausgrabung in Zipori im Norden Israels ein 3.300 Jahre altes ägyptisches Amulett entdeckt. Der Skarabäus ist aus der Zeit des Pharao Ramses der 19. ägyptischen Dynastie. Skarabäen wurden meist als Grabbeilagen verwendet, aber auch von Lebenden an Ringen getragen. (JNS) TS

Silbermünzen aus der Hasmonäer Zeit
Ein Schatz von Silbermünzen aus der Hasmonäer Zeit (126 BCE) wurde bei einer archäologischen Ausgrabung der Israel Antiquities Authority (IAA) nahe Modi'in gefunden. Der Schatz war in einer Felsspalte versteckt,
an der Wand einer beeindruckenden Villa. Avraham Tendler, Leiter der Ausgrabung: "Die Silbermünzen aus der Hasmonäer Periode bestanden aus Schekeln und Halb Schekeln (Tetradrachmen und Didrachmen). Sie waren Tyrus (heute Libanon) geprägt worden und tragen die Abbilder des Königs Antiochos VII und seines Bruder Demetrius II." Der Hort wartete 2140 Jahre bis zu seiner Wiederentdeckung. Eine jüdische Familie habe auf dem Hügel während der Hasmonäer Zeit ein landwirtschaftliches Anwesen errichtet. Sie pflanzte Olivenbäume und Weinberge auf benachbarten Hügeln. Im Tal baute sie Getreide an. Die Archäologen entdeckten versteckte, in den Felsen gehauene Gänge, die während der Bar Kochba Aufstände gegen die Römer benutzt wurden. (Haaretz) TS




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Jerusalemer Lichterfest
Eine Woche lang bot ein nächtliches Lichterfest in Jerusalems Altstadt Lichtinstallationen. Sie wurden auf bekannte Gebäude und auf das Damaskustor projiziert. Es gab beleuchtete Musiker, simulierte Wasserfontänen und spektakuläre Lichtershows. (rjstreets, youtube, youtube, ToI) TS

Britische Tourismuskonferenz (ITT) in Israel
Führende Mitglieder der britischen Reise- und Tourismus-Industrie trafen sich bei der Reise- und Tourismus-Jahreskonferenz am 7-8. Juni 2016 im Hilton Hotel Tel Aviv. Die Konferenz findet jedes Jahr in einem anderen Land statt, und erstmals nach 22 Jahren in Israel. Neben britischen Abgeordneten und Honoratioren kamen der Präsident von Hilton Worldwide, die Geschäftsführer von TUI und Thomas Cook, der UK Sales Director und Vertreter von Qatar Airways. (ITT, Programm, Gästeliste) DC

Luftfahrt: Israel wird Mitglied bei Eurocontrol
Wenn sich Flugzeuge verspäten, wird es teuer: Rund EUR 1,5 Mio. pro Monat kosten die rund 482 Minuten Verspätung, die durchschnittlich jeden Tag auf dem Ben Gurion Flughafen in Israel zusammenkommen. Nach
mehreren Anläufen wurde der Nahoststaat in die Europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) aufgenommen und ist neben Marokko das einzige nichteuropäische Mitgliedsland. Die Aufnahme in die Organisation bedeutet, dass Israel jetzt die gleichen Vorteile erhält wie europäische Fluglinien beim Flugnavigationsmanagement, bessere Start- und Landeslots, sowie kürzere Start- und Landezeiten. Künftig sollen israelische Fluglinien auf dem Weg nach Europa weniger Verspätung haben. (Ynet) TS

Tel Aviv - New York mit Azerbaijan Airlines
Azerbaijan Airlines hat eine wöchentliche Verbindung Tel Aviv-New York eingerichtet. Ab dem 15. Juni wird dies auf zwei wöchentliche Flüge (Sonntag und Mittwoch) erweitert. Zum Flug gehört eine zweistündige Zwischenlandung in Baku. Der Hin- und Rückflug kostet USD 700. (Globes) TS



Israel Aerospace und Rheinmetall bauen Radar für Kanada
Israel Aerospace Industries Ltd. (IAI) und Rheinmetall Canada haben sich zusammengeschlossen, um Kanada mit dem schon geprüften MF-STAR Radar auszustatten. ELM-2248 MF-STAR soll die kanadische Marine mit
einem fortschrittlichen digitalen und multifunktionalen seetüchtigen Radar aufwerten. Der Radar kann problemlos verschiedenen Schiffstypen angepasst werden, ob 1.200 Tonnen Korvetten oder Zerstörern mit einem Gewicht von 7.000 Tonnen. (Globes) TS

"Übersetzung in einer Stunde" - 3. Niederlassung in den USA
"One Hour Translation" (OHT) mit Forschungszentren in Rehovot und Beer Schewa hat seine dritte Niederlassung in den USA eröffnet, in Lehi, Utah. Bislang gab es bereits Niederlassungen in Palo Alto und Washington, D.C. OHT bietet qualitativ hochwertige Übersetzungen für 75 Sprachen und 3.000 Sprachpaare mit über 15.000 professionellen Übersetzern in 100 Ländern. Angeboten werden wissenschaftliche, wirtschaftlich, technische und andere von menschlichen Übersetzern hergestellte Übersetzungen. Zu den Kunden gehören Unternehmen wie Microsoft, Amazon, IBM, Xerox, Shell, Ikea, 3M und Allianz. (globes, israelactive) TS
CEO Ofer Shoshan

Neues Hightechzentrum bei Haifa
In Yokneam wurde der Grundstein für das neue Zentrum des israelischen Hightech-Riesen Mellanox gelegt. Es soll bis 2018 fertiggestellt sein. Von 2.600 Angestellten des Unternehmens arbeiten 1.800 in Israel. Die Firma beschäftigt Angestellte von Tel Hai bis Beersheba,
einschließlich Ramallah und Gaza. Yokneam, eine Kleinstadt mit 22,000 Einwohnern nahe Haifa, nennt sich auch "Start-up Village" und ist Sitz von über 100 high-tech Firmen, darunter Intel und Galil Medical. Sie exportieren jährlich für USD 5 Mrd. - Mellanox, Teva und Checkpoint zählen zu den wenigen israelischen Unternehmen die, trotz umfassender Kooperation mit dem Ausland, dennoch von Israelis geleitet werden. (ToI, Youtube) TS

Moovit integriert mit Uber
Vergangene Woche hat VW in Israels Gett investiert. Jetzt soll Israels App Moovit in Deutschlands Mitfahrzentrale von Uber integriert werden. Uber ist schon in 131 Städten in 22 Ländern aktiv. Viele Mitfahrer benutzen gemäß einer amerikanischen Studie auch öffentliche Verkehrsmittel. (techcrunch, Moovit) TS

Frachter des Jahres
Grupo Modelo SA, Mexiko, Hersteller des Corona-Biers und Teil der AB-INBEV-Gruppe, dem größten Bierhersteller der Welt, wählte bei ihrer jährlichen Preisverleihung in Mexico City das israelische Containerschiff ZIM zum Frachter des Jahres. Die Auszeichnung wird an hervorragende Transportfirmen vergeben, gemäß den Kriterien Kundenfreundlichkeit, Verfügbarkeit und Qualität der Container, Engagement des Managements und Transitzeiten. (port2port) TS

Israelisches Ess-Fest in Japan
Das israelische Wirtschaftsministerium veranstaltete das erste Israel Food Festival in 25 Costco Geschäften in ganz Japan. Ein separates Festival mit israelischen Speisen fand in Hanoi (Vietnam) statt. Israel exportiert nach Japan Nahrungsmittel im Wert von USD 75 Mio. Bei dem dreitägigen Festival konnten die Japaner israelische Spezialitäten kosten, darunter Matzes, Pita-Brot, israelische Tee-Sorten, Kekse, Tahini und Weine. Alle diese Waren werden jetzt bei der Costcos-Kette angeboten. (Ynet) TS

Rekordwert bei ausländischen Investitionen 2015
Ausländische Investitionen in israelische Vermögenswerte haben sich in den 11 Jahren, seitdem die Boycott Sanktionen und Desinvestition Bewegung (BDS) gegründet wurde, fast verdreifacht, so die Finanznachrichten
Bloomberg. 2015 erreichten diese Investitionen einen Rekord von USD 285,12 Mrd. Nicht-israelische Investoren haben dabei allein USD 37,6 Mrd. in israelische Start-ups investiert und USD 5,89 Mrd. ausgegeben, um sie aufzukaufen. (I24news) TS








Queen Mary 2 in Haifa
Der höchste, breiteste, größte und teuerste britische Luxus-Ozeanliner, die RMS Queen Mary 2, das Flaggschiff der Cunard Line, hat in Haifa angelegt. Das Schiff ist 345 m lang und hat eine Verdrängung von 76,000 T. Es befindet sich auf einem 42-tägigen Trip von Hongkong nach Southhampton. (Port) TS

Empire State Building in Blau und Weiß.
Aus Anlass der jährlichen Israel Parade wurde das Empire State Building in New York City am 5. Juni in den Farben der israelischen Flagge, blau und weiß, angeleuchtet. Trotz schwerer Regengüsse marschierten 30.000 Menschen aus Solidarität
mit Israel durch die Straßen von New York. Der Gouverneur von New York, Andrew Cuomo, verfügte, dass alle Unternehmen, die die Boykott-Bewegung BDS unterstützten, von New York boykottiert werden sollten. Im kanadischen Toronto beteiligten sich 20.000 Menschen an einem Marsch für Israel. Dabei wurden USD 1,1 Mio. für israelische Wohltätigkeitsvereine gesammelt. (united, united, flickr, esbnyc) TS

Historischer Besuch der jüdischen LGBT Vertreter aus den USA in Israel
"Visiting Israel with Pride": Gemeinsam mit der US Jewish Federation und israelischen wie amerikanischen LGTB wollte man mit dem
Israel-Besuch von über 100 Führungskräften der US-LGBT Vorurteile aus dem liberalen Lager, das Israel traditionell kritisch sieht, abbauen. Die Delegation nahm teil an einer Gedenkfeier für Shira Banki, die im letzten Jahr während der Pride Parade in Jerusalem ermordet worden ist. Danach gingen die Teilnehmer mit Kippas in Regenbogenfarben zur Klagemauer und zu einem Sabbat-Gottesdienst. Im Yad Vashem Holocaust-Museum informierten sie sich über die Verfolgung der jüdischen und nicht-jüdischen Mitglieder der LGBT-Gemeinschaft. Anschließend besuchten sie Start-ups in Tel Aviv und trafen sich mit israelischen LGBT Künstlern und Geschäftsleuten. (Ynet) TS

Sechs Tage voller Wunder
Während des Sechs-Tage-Kriegs war wie durch ein Wunder die ägyptische Luftwaffe "offline", Funkstille. Israelische Jets zerstörten sie am Boden. Und dann kamen noch mehr Wunder. Ebenfalls wunderbar: Das Video hatte am ersten Tag schon 26.000 Views. (youTube) DC








Jerusalem und Tel Aviv wünschen Ramadan Kareem
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat: "In diesem Jahr haben wir an der Verbesserung der Stadt gearbeitet, ihrem Aussehen und der
Infrastruktur. Wir organisierten kulturelle Veranstaltungen zu Ehren des Ramadan und zur Freude der Bewohner. " Die Stadtverwaltung installierte Festbeleuchtung in Ost-Jerusalem und in der Altstadt. Es fand eine umfassende Abfallsammlung statt und Straßen wurden neu geteert. Kulturelle Veranstaltungen sind geplant und die Einrichtung von offenen Märkten. Das Sozialamt wird Essensmarken für Bedürftige verteilen. Trinkwasserbrunnen sind zum Nutzen der Gläubigen aufgestellt worden. Der Bürgermeister wünschte: "Ramadan Kareem und kul aam und antm khair." Auch in Tel Aviv hat die Stadtverwaltung auf Werbepylonen Ramadan Mubarak gewünscht. (Jerusalem, Facebook) TS

Jerusalem Unity Preis zum 2. Mal verliehen
Vor zwei Jahren wurde aus Anlass der Ermordung der Teenager Eyal Yifrach, Gilad Shaar und Naftali Frenkel durch Hamas-Terroristen der "Jerusalem Unity Prize" gestiftet. Geehrt werden Organisationen, die Beiträge für die Einheit Israels und die jüdische Welt leisten.
Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat wandte sich in der Trauerwoche an die Familien der Teenager. Nach deren Entführung war er Zeuge des Wir-Gefühls der israelischen Gesellschaft geworden. Jüdische Gemeinden in der ganzen Welt haben am 3. Juni den Jahrestag der Entführung und Ermordung mit einem Tag der Einheit begangen. "Wenn ich mit meinen Kindern rede, die ihren geliebten Bruder an eine Gruppe von 30 palästinensischen Terroristen verloren haben, die den Angriff organisiert hat, sage ich ihnen, dass sie nicht mit Hass groß werden sollten", so die Mutter von Naftali Frenkel. "Ich sorge dafür, dass sie zwischen der Hamas und unseren arabischen Nachbarn unterscheiden." (Unity, jns, audiatur) DC

Jerusalem Tag in der Knesset
Zum 49. Jahrestag der Befreiung von Jerusalem, der Hauptstadt Israels, sendete Präsident Reuven Rivlin Grüße an die Bürger des Staates Israel und das jüdische Volk auf der ganzen Welt: "Wir lieben Jerusalem und sind mit ihm verbunden, Jerusalem ist Israels Herz und wir feiern
gemeinsam seine Befreiung." Premierminister Netanjahu zitierte in der Knesset aus den Propheten und Psalmen: "Juda wird immer existieren und Jerusalem von Generation zu Generation. Denn er hat die Riegel deiner Tore gestärkt und gesegnet eure Kinder in eurer Mitte." (YouTube, mfagov.il) DC




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Obgleich Terror nichts mit dem Islam zu tun hat: Bekanntlich haben IS (Islamischer Staat), die islamistische Hamas-Organisation im Gazastreifen und anderer palästinensischer Terror "nichts mit dem Islam" zu tun. So wird es jedenfalls in deutschen Medien dargestellt. Doch die deutsche Botschaft in Tel Aviv scheint anderer Ansicht zu sein und verknüpft den
muslimischen Fastenmonat Ramadan mit dem Terror in Israel: "Liebe Landsleute, nach dem gestrigen Anschlag im Tel Aviver Sarona-Markt, bei dem nach bisherigen Erkenntnissen 4 Personen getötet und 16 verletzt wurden, können weitere Anschläge während des Ramadan (und darüber hinaus) nicht ausgeschlossen werden. Wir möchten deshalb noch einmal an unsere Verhaltenshinweise aus den Reise- und Sicherheitshinweisen erinnern, die Sie vollständig unter folgendem Link abrufen können. Wir raten landesweit zu erhöhter Vorsicht, insbesondere in der Nähe von Bushaltestellen und Bahnhöfen. Menschenansammlungen sollten nach Möglichkeit gemieden werden. Der Fastenmonat Ramadan wird voraussichtlich noch bis zum 4. Juli dauern. Wir rufen Sie dazu auf, den Hinweisen in diesem Zeitraum besondere Beachtung zu schenken." (Rundschreiben der Botschaft) TS

Polizist beherbergt Terrorist: Unter den fliehenden Israelis nach dem Anschlag war auch ein junger Mann, der Passanten um ein Glas Wasser bat. Ein israelischer Polizist sah ihn und lud ihn, da er gerade Freizeit hatte,
in seine Wohnung nahe dem Anschlagsort ein. Er reichte ihm ein Glas Wasser und ließ ihn im Salon mit seiner Frau und den Kindern zurück, um seinen Kollegen zu helfen. Im Hausflur stürmte ihm ein Polizeikollege mit gezückter Pistole entgegen. Er war einer jener Polizisten, die den anderen Terroristen vor der Cinemathek angeschossen und überwältigt hatten. Beide rannten zurück in die Wohnung. Dort erkannte der Kollege, dass der "Gast" genauso gekleidet war, wie der Terrorist, den er gerade überwältigt hatte. Sie nahmen ihn gemeinsam fest und jetzt sitzt der Terrorist im Schikma-Gefängnis. (Haaretz, ToI, Israelnetz) TS

Fakten und Zahlen - Islam in Israel: In seiner Unabhängigkeitserklärung hat Israel Religionsfreiheit für alle bestimmt. Aus Anlass des Ramadan hat die Regierung jetzt Fakten zum Islam in Israel veröffentlicht. Es gibt 1.454.000 muslimische Staatsbürger in Israel, 17% der Gesamtbevölkerung. 300 bezahlte Imame und Muezzine stehen im
Ramadan Festbeleuchtung in Jerusalem
Staatsdienst. 6 muslimische Bekenntnisse, darunter Schiiten, Sunniten und Alawiten sind offiziell anerkannt. Seit 1948 hat sich die Zahl der Moslems in Israel verzehnfacht. Seit 1988 ist die Zahl der Moscheen um 500% angestiegen, von 80 auf über 400. 8 muslimische Gerichte regeln gemäß der Scharia ihre internen Angelegenheiten wie Ehen und Begräbnisse. Zudem gibt es ein nationales Berufungsgericht unter der Aufsicht des Justizministeriums. 26.000 Muslime studieren an israelischen Universitäten und 1.700 dienen (freiwillig) beim Militär. (mfa) TS








Tiefe Trauer und große Freude. Das ist in Israel ein traditionelles Wechselbad. Kaum sind die Toten des Anschlags im Vergnügungszentrum von Tel Aviv begraben, wird das Schavuotfest gefeiert, bei dem der Empfang der Torah, des Gottesgesetzes auf Sinai, gedacht wird. Zugleich ist es ein Erntefest, bei dem vor allem Milchprodukte genossen werden. Trauer und Freunde ist eine Gratwanderung. Im Angesicht der Gaskammern in Auschwitz haben Juden musiziert, gelehrt und gemalt, um ihre Menschenwürde zu behalten. In Israel geht der Heldengedenktag nahtlos in die Unabhängigkeitsfeiern über. Mit großer Eile kehrte in Tel Aviv im Vergnügungszentrum Sarona nach dem Terroranschlag die "Normalität" wieder ein. Für Israelis ist das keine Obszönität oder Respektlosigkeit gegenüber den Todesopfern, sondern ein Zeichen der Stärke, sich durch Terror und Mordanschläge nicht erniedrigen zu lassen. Das Leben ist wichtiger als der Tod, sagen die Israelis, während die Palästinenser ihre eigene Zukunft immer wieder verbauen, indem sie sagen: "Wir lieben den Tod so wie die Juden das Leben lieben." TS








Anya Mirkin plötzlich gestorben
Im Alter von nur 29 Jahren ist die israelische Athletin Anya Mirkin, Siegerin beim Europäischen Taekwondo Wettkampf vermutlich an Herzstillstand gestorben. Mirkin ist in Dnepropetrovsk geboren. Sie siegte mehrmals in Israel und erhielt eine Taekwondo Bronze-Medaille bei den europäischen Wettbewerben 2008. Sie nahm an den olympischen Spielen in London teil. (taekwondo, en-israel) TS

Muhammad Alis kompliziertes Verhältnis zu Israel
Der verstorbene Boxweltmeister Cassiuis Clay alias Muhammad Ali hatte ein kompliziertes Verhältnis zu Israel und den Juden. Erst konvertierte er zum Islam und schloss sich dem Kampf der Palästinenser an. Am Ende seines Lebens nahm er an der Bar Mitzva-Feier seines jüdischen Enkels teil. (Israelnetz) TS

Bronze bei Judomeisterschaften
In Guadalajara, Mexiko, gewann Golan Polak eine Bronzemedaille bei den Judoweltmeisterschaften in der Kategorie bis 60 Kg. Die Bronzemedaille ging an den Israeli ohne Kampf, weil sein Gegner beim Semifinale, der Russe Kamal Khan-Magomedov den mongolischen Ringer Tumorales Davaadorj verletzt hatte und disqualifiziert wurde. (Israel-today) TS

Mehr Israelis für Olympia qualifiziert
Maor Tiyouri ist die 35. Israeli, die sich für die Teilnahme an den olympischen Spielen in Rio qualifiziert haben, nachdem sie in Ottawa einen Marathon 2:42:22 Stunden beendet hat. Das israelische Team für Mountain Biking erhielt den 22. Rang und wird sich erstmals bei olympischen Spielen beteiligten. (JPost) TS



Film-Legende Iris Berben (65) stellte auf Einladung der Initiative "Herausforderung Zukunft" im American Colony Hotel ihr Buch "Jerusalem - Menschen und Geschichten einer wundersamen Stadt" vor. Berben reiste 1968
erstmals nach Israel. Sie gilt als eine der profiliertesten Förderinnen der deutsch-jüdischen Aussöhnung und Zusammenarbeit. Die Schauspielerin: "Es gibt kein Land, in dem ich so oft tanze, lache, mich geborgen fühle. Israel hat mein Herz und meine Augen geöffnet. Jerusalem hat eine besondere Magie. Ich habe mich in dieses Land, in die Menschen verliebt." Mit Berben waren die frühere Bundestagspräsidentin Rita Süßmuth, Schauspieler Zachi Noy, Ministerpräsident a.D. Jürgen Rüttgers, ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht und die frühere First Lady Alissa Olmert bei der Präsentation anwesend. (Roemer, Bild) TS

ILI AKTION... AKTUELLER DENN JE: JETZT ZUM SONDERPREIS VON NUR EUR 10,- BESTELLEN!
Bestellen Sie jetzt Ihre Ausgabe des ursprünglich 2006 von Klaus Faber, Julius H. Schoeps und Sacha Stawski herausgegebenen Sammelbandes "Neu-alter Judenhass", der sich mit dem Antisemitismus im islamischen und christlich-westlichen Kulturkreis befasst und heute aktueller ist, denn je. 31 Autorinnen und Autoren äußern sich zu verschiedenen Aspekten des neu-alten Judenhasses (deutsche Medien und Nahostkonflikt, islamischer Antisemitismus, politische Perspektiven): unter ihnen jüdische und nicht-jüdische Deutsche. Deutsche arabischer, islamischer und türkischer Abstammung, Israelis, US-Staatsbürger und Österreicher, Christen,
Juden, Muslime und Menschen mit anderer oder ohne Glaubenszugehörigkeit. Politiker, Experten, Wissenschaftler und Repräsentanten engagierter Institutionen und Vereinigungen. Der Sammelband gibt unterschiedliche Positionen zu einer Problematik wieder, die heute aktueller ist denn je. In einem Punkt stimmen die Autorinnen und Autoren überein: Es besteht Anlass zum Handeln gegen den neu-alten Antisemitismus - in ganz Europa, vor allem in Deutschland, und auch in Nahost. Gebundene Ausgabe: 424 Seiten, Verlag für Berlin-Brandenburg; Auflage: 2 (2006), ISBN: 3866501633, UVP EUR 24,90 - Aktionspreis: EUR 10,-. Hier bestellen: ili@il-israel.org, Stichwort Buchaktion. (HC)



Konzerte im Juni in Israel
Im Juni konzertieren Brian Wilson (Beach Boys), Simply Red, Foreigner ("I Want to Know What Love Is""), Alice Cooper und Barry Manilow in Israel. (touristisrael) DC
Brian Wilson (Beach Boys)

Israel als Schwerpunkt
Die «NordArt», eine der größten internationalen Gegenwartskunst-Schauen, steht im Zeichen der israelischen Kunstszene. Zur offiziellen Vor-Eröffnung am Freitag in Büdelsdorf (Kreis Rendsburg-Eckernförde)
erschienen Israels Botschafter Yakov Hadas-Handelsman und Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Torsten Albig (SPD). Im «Kunstwerk Carlshütte», einer ehemaligen Eisengießerei mit mehreren Industriehallen und einem großen Skulpturenpark, zeigen knapp 250 Künstler aus etwa 50 Ländern rund 1.000 Arbeiten. Bis bis zum 4. Oktober werden mehr als 70.000 Besucher erwartet. (Nordart, Welt) TS

Nur noch wenige Tage bis zum 4. Deutscher Israelkongress (#Israelkongress)
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Melden auch Sie sich jetzt an und sein Sie bei diesem besonderen Ereignis mit dabei! Anmeldung unter www.otick.de/israelkongress. (Firmenpresse, Israelkongress, Facebook, Youtube, Twitter, #DILK16)

Sacha Stawski, Vorsitzender ILI, mit SE Botschafter Hadas-Handelsman










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Eine Übersicht der bereits stattgefundenen - und noch anstehenden Feierlichkeiten rund um den Israeltag 2016, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER. Der zentrale Treffpunkt und Höhepunkt der diesjährigen Israeltage ist der 4. Deutsche Israelkongress. Dieser findet am 19. Juni 2016 in Frankfurt/M. statt. Alle sind herzlich eingeladen. Siehe www.Israelkongress.de
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org




Nach dem Anschlag in Tel Aviv haben israelische Ärzte um das Leben einer der Terroristen gekämpft, während Palästinenser den Anschlag feierten.











Garten des Friedens in Sataf bei Jerusalem

Mehr Kartoffeln, Trinkwasser und Umweltschutz dank Kläranlage in Kibbuz Erez am Gazastreifen

Sarona in Tel Aviv, wo der Anschlag stattfand



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Alt und neu (ToI)

Herodianische Säulen und Stuckdecke in der Krypta der El Aksa Moschee

Nach dem Erdbeben von 1927: Deckenbalken der El Aksa Moschee sind 2000 Jahre alt und aus libanesischem Zedernholz. Wiederverwendung von Tempelbalken

1898: Kaiser Wilhelm zieht nach Jerusalem ein

Damaskustor früher und heute

Klagemauer vor 100 Jahren und heute

Ölberg und Blick auf Tempelberg

Blick auf Ölberg und Garten Getsemane

Zionstor in der osmanischen Zeit (bis 1917) und nach 6-Tage-Krieg (1967)

Jaffagate 1898 und heute



Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Am 19. Juni 2016 ist
der 4. Deutsche Israelkongress!


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