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03. Juli 2016

Inhaltsverzeichnis
























Greentech: Startup erfolgreich gegen "Energiefresser"
Blue Minds Innovation Ltd., das von Eveline Steinberger-Kern 2014 gegründete Startup in Tel Aviv, hat eine Software für Energieversorger und deren Kunden entwickelt, die es ermöglicht, künftig ohne zusätzliche Hardware Energiefresser im Haushalt oder im Betrieb
zu identifizieren. Fünf Partner - darunter namhafte Energieversorger - aus Österreich, Israel und Italien testen bereits den Funktionsumfang der Software in der Beta-Phase. Nach einer erfolgreichen Seed-Finanzierungsrunde über EUR 500.000 wird derzeit der Kreis der internationalen Entwicklungspartner weiter ausgeweitet. (Oekonews) KR

Drohnen spüren geklaute Autos auf
Israelischen Sicherheitsfirmen dürfen Drohnen zum Aufspüren gestohlener Fahrzeugen einsetzen. Ituran verbuchte erste Erfolge: Eine der Drohnen lokalisierte ein geklautes Auto in den palästinensischen Autonomiegebieten. Das Fahrzeug konnte zu
seinen Eigentümern zurückgebracht werden. Mit dem Einsatz von Drohnen gegen Autodiebe kann der Abwärtstrend für Fahrzeugdiebstahl verstärkt werden: Von Januar bis Mai wurden mit insgesamt 5.400 geklauten Autos 19% weniger Fahrzeuge gestohlen, als im Vorjahr in derselben Zeitspanne. (Ynet) TS

Schwimmende Drohne getestet
Erstmals (in der Weltgeschichte) hat ein unbemanntes Schiff, also eine von Elbit Systems Ltd. entwickelte schwimmende Drohne, vor Haifa ein Torpedo
abgeschossen. Es handelt sich um ein Seagull (Seemöwe) multi-mission, autonomous Unmanned Surface Vessel (USV) System. Bei dem Test wurde geprüft, wie ein Leicht-Gewicht-Torpedo geladen und abgeschossen wird. Das unbemannte Schiff soll künftig für U-Boot-Jagd, zum Entschärfen von Minen und zum Schutz von Öl-Plattformen im Meer eingesetzt werden. Die schwimmenden Drohnen können von anderen Schiffen oder vom Land aus gelenkt werden. Die israelische Marine will die "Seemöwen" erwerben. (globes) TS



Heiligtum des Gottes Pan entdeckt
Israelische Archäologen haben in Susita, im Norden des Landes ein Heiligtum des griechischen Gottes Pan gefunden. Bei Ausgrabungen durch das Zinman Institut für
Dr. Eisenberg mit der Maske des Pan
Archäologie der Universität Haifa, entdeckte das Team ein monumentales römisches Tor in der antiken Stadt Hippos. Es soll zum Heiligtum des Pan geführt haben, dem Gott der Herden und Hirten, der als halb Mensch, halb Ziege dargestellt wird. Das einst 20 Meter hohe Tor stamme aus der Zeit des römischen Kaisers Hadrian, der von 117 CE bis 138 CE herrschte. Die Entdeckung des Heiligtums wird helfen, Licht auf eine weltweit einzigartige Bronzemaske des Pan werfen, die im vergangenen Jahr entdeckt wurde. "Die Verehrung von Pan ging einher mit Trinkgelagen, Opferkult und ekstatischen Ritualen, einschließlich Nacktheit und Sex ", sagte der Archäologe Michael Eisenberg. (Haaretz, breaking, algemeiner) TS




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Spaziergänge durch Jerusalem
Jeden Samstag bietet die Jerusalemer Stadtverwaltung 31 verschiedene kostenlose geführte Touren auf Englisch an. Start ist
am Safra-Platz um 10 Uhr. Es wird durch moderne Viertel und zum biblischen Jerusalem geführt, zu berühmten Monumenten aber auch zu geheimen Gängen, hoch auf die Dächer und hinunter ins "unterirdische" Jerusalem. Audio- Spaziergänge gibt es als App auf Englisch, Arabisch, Chinesisch, Niederländisch, Französisch, Deutsch, Hebräisch, Italienisch, Japanisch, Koreanisch, Portugiesisch, Russisch, Spanisch... (Israel21c) DC

Luthers "Wacholder" ist weißer Ginster
In der hebräischen Bibel wird Weißer Ginster mehrfach erwähnt. In der Übersetzung durch Martin Luther wurde daraus "Wacholder", da es in Europa keinen Weißen Ginster gibt, so die Israel-Reiseleiterin Uschi Engel. Nach 1Könige 19,4-5 geht der Prophet Elia in die Wüste und findet Schatten unter einem Ginsterbusch. Psalm 120,4 spricht von "Ginsterkohlen" (bei Luther nur "Kohlen" genannt) - Holzkohle aus Ginsterwurzeln speichern die Hitze sehr
lange und sind deswegen gut zum Kochen und Heizen geeignet. In Hiob 30,4 ist vom Benagen der Wurzeln des Ginsters die Rede. Der biblische Weiße Ginster (Retama raetam), heißt auf Hebräisch "Rotem". Auf sandigen, steinigen Böden, sowie in den Wüsten und Halbwüsten ist der Ginster heimisch. Der der 1-3 Meter hohe Busch ist sehr Salz-tolerant und verfügt über extrem lange Wurzeln, die bis zu tiefliegendem Grundwasser vordringen, so dass er auch lange Trockenperioden überstehen kann. (Reiseleiter) TS



Wie Israel Finanzkrisen meisterte
Im Interview mit Katharina Höftmann von "Zwischenzeilen" erklärte Yael Mevorach, Vize-Direktorin der Budget-Abteilung im israelischen Finanzministerium: Die Finanzkrise 2008 hat viele Länder Krise extrem hart getroffen. "Wir waren nach anderthalb Jahren wieder auf Kurs, mit positivem Wachstum und einem starken Arbeitsmarkt. Unser Finanzsektor ist viel sicherer, es gab keine toxischen Anlagen im System und wir mussten auch nicht unsere Banken retten. Unsere Steuerpolitik ist sehr verantwortungsbewusst. 2007 hatten wir einen ausgeglichenen Haushalt und in den Jahren davor ein gutes Wirtschaftswachstum. Wir haben unseren Staatsapparat ein Stück verkleinert und waren so in einer guten Position, als die Krise begann." (Israel-Schweiz) TS
Yael Mevorach

Cisco kauft "Cloudlock"
Die Start-Up-Firma "CloudLock" gewährleistet Internet-Sicherheit. Sie wird für EUR 265 Mio. vom amerikanischen "Cisco Systems" übernommen. "CloudLock" hat seinen Firmensitz in Waltham in Massachussetts, aber sein Entwicklungszentrum steht in Tel Aviv. "CloudLock" hat 150 Angestellte, 30 davon arbeiten in Israel. Über 700 Kunden nehmen die Dienste von "CloudLock" in Anspruch. (Israelnetz, Globes, WSJ) TS








Bundeswehroffizier rettet israelischer Frau das Leben
Der Marineoffizier Sebastian Hoder, 26, trug sich bei seiner Rekrutierung als Knochenmarkspender ein. Schon ein Jahr später erhielt er eine Anfrage des Rambam-Hospitals in Haifa, wo die Ärzte bei Larissa Brodaski, 36, nach der Geburt ihrer Tochter das Sézary-Syndrom festgestellt haben, ein selten vorkommendes Lymphom. Nur eine
Larissa und Sebastian (mitte) im Rambam Hospital mit Pflegepersonal. Foto: Pioter Fliter, RHCC.
Knochenmarkspende konnte sie retten. Unter ihren Verwandten gab es keinen geeigneten Spender. Über das zentrale internationale Knochenmarkspenderregister ergab sich der damals 21-jährige Bundeswehrsoldat Sebastian als geeigneter Spender. Nach ihrer Heilung machte sich Larissa über Facebook nach der Suche von Sebastian. Jetzt hat Larissa ihren "deutschen Bruder" nach Israel eingeladen. Sie zeigte dem Marineoffizier das ganze Land. Gemeinsam besuchten sie das Transplantationszentrum im Rambam-Krankenhaus. In der Hämatologie, wo Larissa betreut worden war, sagte Professorin Zila Zuckerman: "Der Fall von Larissa ist eine medizinische Erfolgsgeschichte. Viele Faktoren haben daran einen Anteil. Larissa auf ihren beiden Beinen stehen zu sehen, gesund und lächelnd und ihren Spender kennenzulernen, damit schließt sich für uns alle ein Kreis." (Facebook, charismatismus) TS

Genesis-Preis für Itzhak Perlman
Der mit USD 1 Mio. dotierte Genesis - Preis, der "jüdische Nobelpreis", geht in diesem Jahr an den Geiger Itzchak Perlman. Er setzt sich seit langem für die Rechte behinderter Menschen ein. Seine Familie war sehr arm.
Als Kind war es für ihn selbstverständlich, dass es zu Hause nur selten ausreichend Essen gegeben habe. »Trotzdem gaben meine Eltern immer Zedaka (Almosen). Diese Lektion meiner Kindheit prägt mich bis heute.« Das Preisgeld werde er deshalb auch Hilfsprojekten für benachteiligte Menschen und Einrichtungen spenden. Oskar-Preisträgerin Helen Mirren moderierte in Jerusalem die Zeremonie für die Verleihung. Helen Mirren wurde zuvor für ihre Leistung im Bereich Kunst und Humanität vom Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat der Jerusalem in Gold Preis verliehen. Sie ist bekannt für klare Worte, etwa zu BDS: "Eine wirklich schlechte Idee". (JA, BR- Klassik, toi ) DC KR

Digitaler Soundmixer präsentiert neues Album
Kutiman (Ophir Kutiel) wurde berühmt durch seine virtuose Choreografie der Werke anderer Künstler. "Thru-you" - durch euch: Der Name ist Programm. Nun präsentiert er ein Album mit eigenen Songs zwischen Soul, Jazz und 60ies-Sound: "6am" (deutschlandradio, spiegel) KR

Fast 300 Neueinwanderer an einem Tag
82 Juden aus Frankreich und knapp 200 aus der Ukraine landeten an einem Tag in Israel. Insgesamt wollen 500 französische Juden in diesem Jahr einwandern. Die Stiftung für Internationale Freundschaft von Christen und Juden (IFCJ) betreibt seit zwei Jahren eine eigene
Einwanderungsabteilung und organisiert die Flüge. Bislang hat sie 3.334 Juden bei Ihrer Einwanderung nach Israel begleitet. Jeder Neueinwanderer bekommt neben dem Flug eine einmalige Zahlung von USD 1.000, Kinder bekommen USD 500, zusätzlich zur finanziellen Unterstützung und anderen Hilfen des israelischen Einwanderungsministeriums. (israelheute) DC KR

Rekordspende für Ben-Gurion-Universität
Laut «American Associates, Ben-Gurion University of the Negev» (AABGU) gehen USD 400 Mio. aus dem Erbe des Unternehmer-Paares Dr. Howard und Lottie Marcus an die Universität: "Die erste Begegnung der Familie Marcus mit
der Ben-Gurion-Universität war im Jahr 1997 und sie blieben an diesen Ort wegen ihrer Forschungsstudien in den Bereichen Wasser, Entsalzung und Wüsten. Sie unterstützten die Forschungsarbeiten in diesen Themengebieten, unter anderem durch ein Labor und Stipendien für Studenten." Ein erheblicher Anteil der Summe ist für die Arbeit des «Zuckerberg Institute for Water Research» vorgesehen. Das Institut gilt weltweit als erste Adresse beim Thema Wasserversorgung. - Die Familie Marcus musste in den 1930er Jahren vor den Nationalsozialisten aus Deutschland fliehen und verlor viele Familienmitglieder im Holocaust. Sie wanderten nach Amerika aus, wo Howard Marcus als Zahnarzt gearbeitet hat. Howard Marcus starb im Jahr 2014 um Alter von 104 Jahren, Lottie im Dezember vergangenen Jahres mit 99 Jahren. (BGU, J-post, tachles, fokus-jerusalem, israelhayom) KR



Stimmen zum Brexit und seinen Folgen für Israel
Unter Israelis wurde Brexit wenig emotional kommentiert. Von offiziellen Stellen gab es gar keine Reaktion. Sharon Pardo, Professor für europäische Studien an der Ben-Gurion-Universität im Negev, meint,
dass sich eine schwache EU negativ auf Israel auswirke, vor allem da sie Israels wichtigster Handelspartner sei. Aus diplomatischer Sicht verliere Israel einen wichtigen Partner mit Einfluss auf die Politik der EU, wobei Deutschland diesen Verlust auffangen werde. Geringe Konsequenzen vermutet der Diplomat und Direktor für Kommunikation der Jewish Agency, Yigal Palmor: Für Israel würde sich nur etwas ändern, wenn das Vereinigte Königreich an bisherigen Positionen, wie dem Kampf gegen die Terrororganisation ISIS, rütteln würde. Das israelische Finanzministerium glaubt, dass der Brexit Chancen für Israel bieten könnte: "Es ist möglich, dass sich Israels Möglichkeiten, auf dem EU Markt zu konkurrieren, sogar verbessern." Auch könnte die Nachfrage nach israelischen Exporten im Vereinigten Königreich, durch den Ausstieg wachsen. Sorgen machen sich israelische Studenten, von denen viele mit europäischen Pässen und Stipendien, an britischen Universitäten lernen und forschen: für sie könnte der Ausstieg höhere Studiengebühren und einen unsicheren Aufenthaltsstatus bedeuten. (ToI, JPost, Ynet, Zwischenzeilen) TS

Vertrag mit Türkei abgesegnet
Der "Versöhnungsvertrag" Israel/Türkei wurde unterzeichnet und im Nachhinein auch mit 7 zu 3 Stimmen nach einer 4 ½ stündigen Debatte im israelischen Kabinett abgesegnet. Kritisiert wurde, dass
der Vertrag erst nach seiner Unterzeichnung dem Kabinett vorgelegt worden sei. Das Abkommen enthält keine Verpflichtung der Türkei, sich für eine Rückkehr der im Gazastreifen festgehaltenen israelischen Gefangenen und Gefallenen einzusetzen. Ein "gefährlicher Präzedenzfall" sei die Zahlung von Entschädigung für "Terroristen" der IHH auf der Mavi Marmara. Die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr israelischer Touristen in die Türkei wurden durch den Terroranschlag im Atatürk-Flughafen in Istanbul zerschlagen. (globes, Haaretz, ToI) TS

Nahostquartett kritisiert Israel
Der Wortlaut des Reports des Nahostquartetts (USA, EU, UN und Russland) für den UN Sicherheitsrat wurde veröffentlicht. Mörderische palästinensische Terrorattacken werden darin als "tragische Beispiele" erwähnt, die das "Misstrauen" vertiefen, während
israelischer Siedlungsbau und Siedlergewalt gegen Palästinenser die Instabilität schüre. Die Gewaltwelle seit Oktober 2015 sei dank der palästinensischen Sicherheitskräfte zurückgegangen, während den Israelis "exzessive Gewalt" bestätigt wird. Die palästinensische Führung habe sich "wiederholt gegen Gewalt" ausgesprochen. In dem Report werden jedoch ausführlich Hass und Drohungen gegen Palästinenser durch israelische Extremisten und in sozialen Netzwerken dargestellt. Premierminister Benjamin Netanjahu reagierte auf den Report diplomatisch. Kern des Problems sei die Weigerung der Palästinenser, Israel anzuerkennen. Er monierte, dass der Report weder die Verherrlichung der Terroristen noch deren Finanzierung durch die Autonomiebehörde erwähne. (Report, Response) TS




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Linksgerichtete "Friedensaktivisten" in Ramallah attackiert: Linksgerichtete israelische "Friedensaktivisten" von "Zwei Staaten, ein Heimatland" sind in zwei Autos ohne Abstimmung mit den Behörden und trotz eines strikten Verbots für Israelis, palästinensische Gebiete zu betreten, nach Ramallah gefahren, um "Freunde" zu besuchen. Palästinenser haben die beiden Fahrzeuge der Israelis mit Steinen und Brandbomben angegriffen. Niemand wurde verletzt. 8 Israelis konnten sich mit eigener Kraft wieder nach Israel retten. Israelische Soldaten drangen nach Ramallah
ein, um nach dem letzten fehlenden Israeli zu suchen. Der wurde von der palästinensischen Polizei unversehrt übergeben. Die "Friedensaktivisten" wurden in Israel verhört. Der Aktivist Miron Rapoport, Journalist des Haaretz, sagte: "Zu keinem Zeitpunkt fühlten wir uns bedroht." (ToI, JPost) TS

Widersprüchliche Darstellungen: Am Donnerstag früh drang ein Palästinenser in eine Wohnung in Kirjat Arba bei Hebron ein, und erstach die in ihrem Bett schlafende 13 ½ Jahre alte Hillal Jafa Ariel (eine Nichte
von Landwirtschaftsminister Uri Ariel). Sicherheitskräfte hatten den Palästinenser beobachtet, wie er den Sicherheitszaun überwand. Sie brachen die Haustür auf. Ein Sicherheitsmann wurde durch Messerstiche des Palästinensers schwer verletzt, woraufhin ein anderer Sicherheitsmann den Terroristen erschoss. Der Militärsprecher veröffentlichte ein Foto des blutüberströmten Kinderzimmers, in dem der Mord stattfand. Soweit die israelische Darstellung. Wafa, die offizielle PLO-Agentur berichtete: "Israelische Soldaten haben am Donnerstag einen 17-Jährigen aus Bani Naim getötet, unter dem Vorwand einer Messerstecher Attacke in der illegalen Siedlung außerhalb Hebrons. (Palästinensische) Sicherheitskräfte sagten Wafa, dass bewaffnete israelische Soldaten das Feuer auf Mohammad Mahmoud Tarayra eröffnet hätten, weil er vermeintlich einen israelischen Siedler erstochen habe. Gemäß israelischen Armeequellen sei ein Palästinenser in eine illegale israelische Siedlung eingedrungen und habe ein israelisches Mädchen in ihrem Schlafzimmer niedergestochen..." Weiter berichtet Wafa, dass seit Oktober 2015 über 220 Palästinenser von israelischen Sicherheitskräften erschossen worden seien, "unter dem Vorwand, an Messerstecher-Angriffen oder Überfahrattacken angeblich beteiligt gewesen zu sein". Deutsche Medien berichteten teils mit tendenziösen Titeln und Formulierungen. (Wafa, n-tv, Spiegel, Focus, Bild) TS

Redaktion lässt Hass schüren: Die Redaktion des ZDF schreibt unter der Überschrift "Hass Propaganda in Israel": "Seit Oktober 2015 hat es in Israel unzählige Anschläge gegeben. Der Hass zwischen Palästinensern
und Juden scheint auszuufern, denn auch der Staat schürt diesen Hass. Eine Reportage aus Tel Aviv." Wer meint, hier sei die Rede von Israel, wird positiv überrascht. Der Beitrag entspricht im Wesentlichen den Fakten und konzentriert auf den von Palästinensern geschürten Hass und den jüdischen Todesopfern. ( ZDF) DC

Vergessene Kriege: 876 Tote in 6 Tagen: Die von Tony Blair gegründete Stiftung für Glauben verbreitet unter "Centre on Religion & Geopolitics" täglich Meldungen zu vergessenen Kriegen in Afrika und Asien. Von Nigeria über Libanon, Syrien, Indien und bis Afghanistan wurden allein in der vergangenen Woche von Montag bis Freitag 876 Tote vermeldet. Es handelt sich dabei um Zivilisten, Kämpfer, Soldaten und Polizisten. Die Opfer wurden zerhackt, geköpft, erschossen oder gebombt. (Center) TS

Terrororganisation sagt El Quds Demonstration ab: Die islamistische Terrororganisation im Libanon, Hisbollah, hat am Freitag ihre geplante, von Iran angeordnete, El-Quds Demonstration im Beiruter "Märtyrer-Viertel" abgesagt, aus Angst vor einem möglichen Terroranschlag von ISIS oder El Qaida. (Daily) TS

Auszeichnung für "Schweigen brechen" zurückgezogen: Die Ben Gurion Universität hat die "Berelson Auszeichnung für jüdisch-arabische Verständigung im Gedenken an Jitzhak Rabin" für die umstrittene Organisation "Schweigen brechen" (BtS) zurückgezogen. Die Präsidentin der Universität, Prof Rivka Carmi, hatte ein Veto gegen den Beschluss der
Jehuda Schaul von BtS erkärt israelische "Apatheid" in Hebron
Abteilung für nahöstliche Studien eingelegt, weil BtS nicht "würdig" sei und "nicht im Konsens stehe". BtS sammelt anonyme Zeugenaussagen von Soldaten zu vermeintlichen Kriegsverbrechen der israelischen Armee und verbreitet sie dann im Ausland, was zu einer Delegitimierung Israels führt. Die Organisation beklagte die "undemokratische" Rücknahme der mit USD 5.000 dotierten Auszeichnung und veröffentlichte sogleich einen Spendenaufruf. Europäische Regierungen unterstützen BtS seit Jahren mit Millionensummen. (BTS, Haaretz, NGO-monitor) TS








Orlando, Brüssel und Istanbul waren Botschaften des "radikalen Islam" an die Welt. Die Dutzenden Opfer waren willkürlich. Nicht so das Opfer des 17-jährigen radikalen Islamisten aus Bani Naim, der ein 13-jähriges Mädchen schlafend in ihrem Bett mit einem Küchenmesser erstochen hat, vermeintlich, weil sie irgendwann mit ihren Eltern den Tempelberg in Jerusalem besucht habe. "Regierung bereitet Strafaktion vor" titelte n-tv.de, noch ehe das Blut im Bett und auf dem Fußboden des Kinderzimmers getrocknet war. Tatsächlich wurden zwecks Abschreckung und nicht als Strafaktion dem Clan des Terroristen die Einreisegenehmigungen zur Arbeit in Israel entzogen. Ebenso wurde das Familienhaus des Terroristen zur Sprengung vorbereitet, nachdem seine Mutter ihren Sohn für die Mordtat lobte und bald eine großzügige Rente der Autonomiebehörde einziehen darf. Ist das wirklich eine "Strafaktion"? Eine "Strafaktion" wollte vielmehr eine Verwandte des Mörders vollbringen. Am Freitag versuchte sie, einen israelischen Polizisten in Hebron zu erstechen. Sie wurde erschossen. Und wie reagiert das Nahostquartett (USA, EU, UN und Russland)? In einem Report für den UNO Sicherheitsrat wird Israel zu einem Baustopp in den Siedlungen und einem Rückzug aufgefordert. Als Israel das 2005 im Gazastreifen genau das tat, wurde es mit 12.000 Raketen beschossen. Frieden hat es jedenfalls nicht gebracht. TS








Rekordsumme für Star aus Tel Aviv
Eran Zahavi von Maccabi Tel Aviv wechselt für die Rekordsumme von USD 8 Mio. in den chinesischen Club Guangzhou R & F. Der 28-Jährige wird in den nächsten zweieinhalb Jahren geschätzt USD 12,5 verdienen, sowie
für jedes Tor einen Bonus von USD 20.000 erhalten. Der Ausnahmespieler führte das Team fast im Alleingang. Drei Meisterschaften sind ihm zu verdanken. Er brach den 61-jährigen Rekord in einer Saison mit 35 Toren und mit 7 Treffern ballerte er Tel Aviv fast alleine durch die Champions-League-Quali gegen Edinburgh, Pilsen und Basel. (toi, Bild, J-post) DC



Tel Aviv - nicht nur Bauhaus
Für alle, die glauben, Tel Aviv gut zu kennen: Die deutsche Journalistin Dr. Andrea Livnat (leitende Redakteurin von haGalil), lebt seit vielen Jahren in Israel und hat "111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss" (Verlag emons:) zusammengetragen. Nicht die "weiße Stadt", sondern das unbekannte TA, verborgene Plätze und sie weiß zu jedem Ort eine interessante Geschichte zu erzählen. Momentaufnahmen einer jungen Stadt. Andrea Livnat: »111 Orte in Tel Aviv, die man gesehen haben muss«. Mit Fotografien von Angelika Baumgartner. Emons, Köln 2015, 240 S., EUR. 14,95 (amazon, WienerZeitung, aviva, JüdischeAllgemeine) DC



Heidelberg: Vortragsreihe
  • Das Junge Forum der DIG Heidelberg lädt zu folgenden Vorträgen mit anschließender Diskussion ein: 06.07.2016 | 19 Uhr | Hörsaal 1 der Neuen Uni Heidelberg. Carmen Matussek: Antijüdische Verschwörungspropaganda in der arabischen Welt. In vielen arabischen Ländern sind antisemitische Klassiker wie die Protokolle der Weisen von Zion und Hitlers Mein Kampf seit Jahrzehnten Bestseller. Die Islamwissenschaftlerin Carmen Matussek hat untersucht, wie Antisemitismus und der Glaube an eine jüdische Weltverschwörung in der arabischen Welt verbreitet werden. (Facebook) DC
  • 11.07.2016 | 20 Uhr | Hörsaal 1 der Neuen Uni Heidelberg: Lothar Galow-Bergemann: Israel und die deutsche Linke - Warum es kein Rufmord ist, über (linken) Antisemitismus zu reden. In Deutschland hat man gelernt, dass Antisemitismus schlecht ist. Verstanden hat man ihn trotzdem nicht. Dieser Zustand ermöglicht es, dass man gleichzeitig antisemitischen Denkmustern anhängen und davon überzeugt sein kann, nichts damit zu tun zu haben. Das gefährliche Potential dieser Mixtur wird in Krisenzeiten besonders deutlich. (Facebook) DC
  • 18.07.2016 | 20 Uhr | Hörsaal 1 der Neuen Uni Heidelberg: Alex Feuerherdt: There is no Business like NGO Business - Eine kritische Analyse der Aktivitäten von Nichtregierungsorganisationen in den palästinensischen Gebieten. Nirgendwo auf der Welt ist die Dichte an NGOs so hoch wie in den palästinensischen Gebieten. Dabei empfängt pro Kopf weltweit niemand mehr ausländische Finanzhilfen als die Palästinenser, und die Uno hat ihnen sogar ein eigenes Flüchtlingshilfswerk eingerichtet. Generell lässt sich nicht ernsthaft behaupten, dass die Verhältnisse dort die schlimmsten auf dem Erdball wären. (Facebook) DC



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Eine Übersicht der stattgefundenen Feierlichkeiten zum , inkl. Fotos und Berichten, gibt es HIER.
Der nächste Israeltag wird im Mai 2017 stattfinden. Genauere Details folgen in Kürze.
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

Fotos, Videos, Impressionen und Medienberichte vom 4. Deutschen Israelkongress
Das war der #DILK16: 3.000 Teilnehmer und ein großartiges Programm!
Eine erste Übersicht mit Links zu Fotos und Berichten über den 4. Deutschen Israelkongress finden Sie HIER.
Eine Vielzahl von Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions, finden Sie HIER. Weitere werden noch folgen.
In Kürze folgt eine ausführliche Dokumentation von Fotos, Videos und Impressionen rund um den 4. Deutschen Israelkongress auf der Website des Deutschen Israelkongresses: http://israelkongress.de/

Fotos von der Party, dem Business Empfang der IHK Frankfurt, dem Empfang der Stadt Frankfurt und dem VIP Empfang

Laudatio von Henryk M. Broder

Fotos: Mannhöfer, Herlich, Haller, Wagner

Einige Medienberichte







Strand von Tel Aviv

Drohnenflug von Tel Aviv zum Hafen von Jaffo

Einführung Jerusalem

Tuvia Tenenbom beim 4. Deutschen Israelkongress

4. Deutscher Israelkongress - Videogrußbotschaft von Präsident Reuven Rivlin
Eine Vielzahl weiterer Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions des 4. Deutschen Israelkongresses, finden Sie HIER. Weitere werden noch folgen....



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Hebräische Buchwoche - 3 Bücher für NIS 100
Renner waren Kinderbücher und Geschichtliches, sowie Kochbücher


Alt und neu: Pfad entlang der Stadtmauer Jerusalems


Tel Aviv 1910 und heute




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2017 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!


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