HIER klicken für Online Version






07. August 2016

Inhaltsverzeichnis


















Hackerfalle
Die Cybersicherheitsfirma Cymmetria aus Tel Aviv nutzt Lockvögel und "digitale Brotkrumen", um Hacker auf ihre "MazeRunner"-Plattform zu locken, wo sie erfasst und analysiert werden. Man arbeitet mit militärischen Täuschungstricks, um Hacker in Sicherheit zu wiegen. Ein Erfolgsmodell. (Businessinsider) TS

Hightech für Diamanten
Im Mai brachte OGI Systems mit "OGI Maximus" das weltweit erste Scannersystem für die leichte Messung extragroßer Rohdiamanten auf den Markt. Im Juni kam mit OGI Solico die erste "magische Box", die Rohdiamanten checkt und schneidet. (israeldiamond, ogisystems) DC

Tröpfchenbewässerung für Pilze
Netafim aus Hatzerim bei Beer Schewa, der weltweit größte Wasserspezialist, hat Mushroom Master entwickelt, das erste Tropfbewässerungssystem für Pilze. Es reduziert die Abhängigkeit von teurer Torfbodenverschalung und Bakterienbefall. (israel21, youtube) DC

Können Pflanzen Risiko bewerten?
Dass Tiere mitunter riskant leben, ist bekannt. Aber offenbar können auch Pflanzen pokern. Eine Studie von Wissenschaftlern am Tel-Hai-College sowie an der Universität Oxford zeigte, dass Erbsenpflanzen es riskieren, ihre Wurzeln in Töpfe mit stark variablen Nährstoffmengen zu versenken, wenn ihre einzige Alternative konstant über geringe Nährstoffmengen verfügt. (cell.com) DC

Wi-Fi quer über die Niagarafälle
Radwin, Telekommunikationsunternehmen aus Tel Aviv, bekannt für seine geniale Hardware für die drahtlose Punkt-zu-Punkt und Punkt-zu-Mehrpunkt Breitbandübertragung unter Extrembedingungen, hat jetzt auch Hornblower Niagara Cruises, den offiziellen
kanadischen Tourenbootbetreiber an den Niagarafällen, ausgerüstet, um auf den Booten schnelles Wi-Fi anzubieten. Radwin ist international tätig. Nach dem Tsunami von 2004 spendete Radwin 1.000 Geräte zur drahtlosen Breitbandübertragung für die Wiederherstellung von Thailands Kommunikationsnetzwerk. (radwin) DC

Entspannte Innenschau
Aspect Imaging entwickelt kleine, kostengünstige MRI-Scanner, die auch für Klaustrophobiker geeignet sind. WristView scannt Körperglieder wie Hand oder Handgelenk, und Embrace scannt Neugeborene. WristView hat die europäische CE-Kennzeichnung erhalten und die Zulassung für den amerikanischen Markt läuft. (globes) DC

Gute Gefühle gegen Bakterien
Wissenschaftler am Technion-Institut haben das Wohlfühlzentrum bei Mäusen stimuliert und entdeckt, dass ihre Immunzellen zweimal so viele Bakterien töten als jene von nicht stimulierten Mäusen. Die Resultate könnten den Placebo-Effekt erklären. (ToI, nature) DC

Zwerggemüse für kleinen Hunger
Origene Seeds züchtet eine Reihe von Gemüsearten in Minigröße. "Sweet Drops" haben eine lange Haltbarkeit und werden in speziellen Packungen als "Finger Food" für Arbeit, Schule und Freizeit vermarktet. (israelagri, origenesseeds) DC

Agiles Panzerfahrzeug für jedes Gelände
Maximaler Schutz für die Soldaten und minimale Kosten: Israel hat ein neues bewaffnetes Radfahrzeug für Patrouillen- und Spähfahrten (APC) entwickelt. Der Eitan ist ein Mehrzweck-APC, der eine schnelle, strategische Mobilität über vielfältiges Gelände mit einer
Geschwindigkeit von 90 Kilometern pro Stunde für bis zu 12 Soldaten und maximalem Schutz ermöglicht. 2002 hatte Deutschland den Verkauf von gepanzerten Dingos an Israel verweigert, aus "Angst", dass die in besiedelten (palästinensischen) Gebieten eingesetzt werden könnten. So war Israel gezwungen, selber einen bestens geschützten APC auf Rädern zu entwickeln. Dank seiner niedrigen Entwicklungs- und Produktionskosten ist Eitan preiswerter als jeder andere APC auf Rädern der Welt. (worldisraelnews, YouTube, whq-forum) DC



Sechs Waqf Angestellte auf Tempelberg verhaftet
Israel hat sechs Angestellte der islamischen Behörde Wakf auf dem Tempelberg verhaftet, weil sie ohne Genehmigung der Antikenbehörde Renovierungsarbeiten im Felsendom durchgeführt hätten. Nach Angaben des israelischen Rundfunks wollten sie auf dem heiligen Felsen, wo Abraham den Isaak opfern wollte und wo sich einst das Allerheiligste im Tempel befand, Gerüste errichten. (Maan) TS
Auf dem heiligen Felsen...




Ihre Anzeige hier...

Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org



8.000 neue Hotelzimmer innerhalb von 4 Jahren
Die Knesset hat das von Tourismus-Minister Yarin Levin vorgeschlagene "Hotel-Gesetz" genehmigt. Damit werden Planungs- und Bauzeiten für Hotels deutlich verkürzt. Hotelzimmer sind in Israel relativ teuer. Israelis ziehen es daher vor, ihren Urlaub auf Zypern oder in Griechenland
zu verbringen. Hotelketten brauchen ab sofort nur noch eine Genehmigung für baugleiche Hotels. "Innerhalb von 4 Jahren werden wir um die 8.000 neue Hotelzimmer haben", erklärte der Minister. Steigende Angebote, so hofft Levin, sorgen für niedrigere Zimmerpreise. (israelheute) KR

Zeitlos schön - Akko
Die bereits im dritten Jahrtausend vor Christus besiedelte Hafenstadt im Norden Israels wurde 1104 von den Kreuzrittern erobert. Deren architektonischen Spuren sind ausgesprochen gut erhalten und aufwendig restauriert. Davor lebten hier Ägypter, Griechen und Römer. Auch
Napoleon hat Akko belagert, allerdings erfolglos. Unter der heutigen Altstadt befinden sich alte Kreuzrittersäle und Gewölbe. Die Altstadt selbst ist seit dem Jahr 2001 UNESCO Weltkulturerbe und ein Traum für Historiker: Wer alte Geschichte und frischen Fisch liebt, kommt in Akko auf seine Kosten. (akko.org.il, n24) KR



Konkurrenz für große Banken
Die Knesset hat einen Gesetzesentwurf des Finanzministers Moshe Kahlon akzeptiert, der auf eine radikale Öffnung des Kreditmarktes zielt und den Zugang neuer Wettbewerber durch regulatorische, teilweise protektionistische Mittel erleichtern soll. Bis heute verfügen die drei größten israelischen Banken - Hapoalim, Leumi und die Discount Bank - über einen Marktanteil von rund 70%. (nzz) KR

Israels Frischwassergewinnung - Vorbild für die ganze Region
Zwischen 1998 und 2012 gab es in Nahost die schlimmste Dürre seit 900 Jahren. Das trug entscheidend zum Ausbruch des "Arabischen Frühlings" bei. Durch konsequentes Wassermanagement und eine verbesserte Technologie zur Meerwasserentsalzung besitzt Israel so viele Frischwasserreserven wie noch nie. Israelische
Sorek Entsalzungsanlage
Forscher haben eine Methode entwickelt, um das Verstopfen der Membranen zu verhindern. Poröses Vulkangestein bindet die Mikroorganismen des Salzwassers frühzeitig, um nicht die extrem feinen Löcher der Membran zu verschließen. Inzwischen gewinnt Israel 55% seines Frischwassers durch die Meerwasserentsalzung. 2018 sollen Wasserexperten aus Ägypten, Jordanien, der Türkei, Israel, der Westbank und dem Gazastreifen zu einer "Water Knows No Boundaries"-Konferenz an einem noch nicht genannten Ort zusammenkommen, um zu beraten, wie künftig die ganze Region mit ausreichend Frischwasser versorgt werden kann. (trends, inhabitat, scientific) KR

Milliardengeschäft mit Unterhaltungskonzern
Playtika aus Herzlija ist für USD 4,4 Mrd. an das Konsortium Giant Network Technology aus Shanghai verkauft worden. Playtika entwickelt Spiele wie Bingo Blitz und Slotomania, verfügbar via Apple App Store. Playtika wird mit eigenem Management-Team unabhängig weiter
in Herzlija arbeiten. Plyatika Spieler benutzen eine virtuelle Währung, die sich nicht in echtes Geld umwandeln lässt, auch wenn die Spieler Geld ausgeben können, indem sie in den Spielen Objekte kaufen. Chinesische Firmen wollen über ihr Heimatland hinaus expandieren. China ist selber bereits der weltweit größte Markt für Onlinespiele. Giant ist eine der größten chinesischen Gaming-Firmen mit monatlich fast 50 Millionen aktiven Usern. (Tachles) TS

eBay kauft israelisches Startup
eBay hat SalesPredict aus Netanya gekauft, Hersteller von Technologie, die das Konsumentenverhalten verfolgt und Vorlieben beim Onlineeinkauf analysiert. Einige Angestellte von SalesPredicts werden zu eBays israelischem Entwicklungszentrum (ebenfalls in Netanya) wechseln. (ToI, salespredict) TS

Teva übernimmt Allergan
Die israelische Ratiopharm-Mutter Teva schloss die Übernahme der Generikasparte des Botox-Herstellers Allergan im Volumen von USD 40,5 Mrd. ab. Bis 2019 rechnet Teva mit Synergieeffekten durch die Fusion von insgesamt USD 25 Mrd. Fünf Milliarden davon sollen als Dividende an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Erez Vigodman, der Vorsitzende des israelischen Konzerns, sagt, nach dem Deal werde "eines von sechs Rezepten in den USA, eines von sechs in Großbritannien und eines von acht in Deutschland Teva sein". (onvista, tachles) DC

Monster-Tunnel unter Tel Aviv
Nicht die Hamas, sondern Deutsche werden riesige Tunnel unter Tel Aviv bauen. Drei Tunnel-Bohr-Maschinen (TBM) kommen aus Deutschland, wobei eine schon eingetroffen ist. Sie sollen die Röhren für die künftige U-Bahn von Tel Aviv bis in die Vorstädte schaffen. Jede Monstermaschine ist etwa 100 Meter lang, wiegt 800 Tonnen und kann pro Tag über 25 Meter Tunnel vorantreiben. Jede Maschine wird von 25 Arbeitern bedient. Für sie stehen in der TBM Toiletten, ein Speisesaal und eine Ausschauplattform bereit. (Ynet) TS








Papstsängerin bezeichnet Franziskus als "Rockstar"
Die israelische Popsängerin Ahinoam Nini hat schon vor drei Päpsten gesungen. Jetzt war sie eingeladen, vor 2,5 Mio. Gläubigen auf dem "Feld der Gnade" bei Krakau in Polen aufzutreten, wo Papst Franziskus seine große Messe zelebrierte. Nini grüßte mit den Worten "Schalom, people of the world" und sang drei Lieder, davon eines auf Hebräisch. Während der Papst die Gläubigen aufforderte, die Bibel als ihr "GPS" zu benutzen, meinte Nini, dass Franziskus der "Rockstar" der jugendlichen katholischen Gläubigen in Polen sei. (Twitter) TS
Nini mit Papst Franziskus

Arabisch wird zum Hit
Alte orientalische Klänge treffen auf moderne Hip-Hop- und Elektrobeats. Immer mehr israelische Künstler begeben sich auf die Spuren ihrer Großeltern, die aus dem Jemen, Irak, Marokko oder Tunesien einwanderten. Die israelische Schwesternband A-WA hat mit "Habib Galbi" einen Hit gelandet, der im Radio, auf Partys, Hochzeiten, in Clubs und Bars gespielt wird. Das arabische Lied hatte die Großmutter aus dem Jemen den drei Schwestern beigebracht und sie haben daraus eine moderne Version gebastelt. (Presse) KR

Angelika Schrobsdorff gestorben
Die Schriftstellerin Angelika Schrobsdorff verstarb im Alter von 88 Jahren nach langer Krankheit. Am 24. Dezember 1927 kam sie während eines Zwischenaufenthalts ihrer Mutter in Freiburg im Breisgau zur Welt. Ihr Leben lieferte Stoff für ein Dutzend autobiographisch inspirierte Tatsachenromane. Angelika Schrobsdorff schrieb vor allem über ihr eigenes Leben: ihre Flucht vor den Nazis, ihre
Wahlheimat Jerusalem oder ihre Männer. Die ersten zwölf Lebensjahre verbrachte die Tochter eines von preußischen Landjunkern abstammenden Berliner Bauunternehmers und seiner jüdischen Frau Else, geborene Kirschner, in Berlin. Erst nach der Reichskristallnacht betrieb die Mutter mit den beiden Töchtern Angelika und Bettina die Flucht nach Bulgarien, während der Sohn Peter als Freiwilliger in der französischen Armee diente und fiel. Während die Großeltern mütterlicherseits in Theresienstadt umkamen, überlebten die drei Frauen in Bulgarien. Während eines Israel-Aufenthalts lernte sie den französischen Dokumentarfilmer Claude Lanzmann kennen, mit dem sie von 1971 bis 1983 zusammenlebte. Aus dem «Haus im Niemandsland oder Jerusalem war eine schwere Adresse» im Viertel Abu Tor kehrte sie 2006 nach Berlin zurück. (Tachles, JA) TS



Völkermord an den Armeniern - ein weiterer Schritt zur Anerkennung
Ein israelischer Parlamentsausschuss erklärte, man solle den Mord an 1,5 Mio. Armeniern durch osmanisch türkische Truppen im Ersten Weltkrieg als "Völkermord" bezeichnen. Wegen der empfindlichen Natur von Israels diplomatischen Beziehungen zur Türkei hatten das alle
vorigen Regierungen Israels strikt vermieden. Knesset-Sprecher Yuli Edelstein, ein Mitglied von Premierminister Netanjahus Likud-Partei, hatte vor einem Jahr die Tür zur Völkermord Anerkennung geöffnet. Das Problem ist mit der Ausschuss-Erklärung nicht beendet. Diejenigen, die die Völkermord Anerkennung begünstigen, fordern weiterhin eine offizielle Bestätigung durch das Parlament. Rivlin selber hatte sich schon geäußert:" Ich war der erste Präsident, der sagte, dass es ein Völkermord war. Wenn wir nicht für die Armenier sprechen - was sollen sie für uns sagen?" ( themedialine, J-Post, ToI ) DC

Freunde der Westbank im Europäischen Parlament
Wenn das Europäische Parlament im September aus der Sommerpause zurück ist, wird die mehr als 10 köpfige Interfraktionelle Gruppe "Freunde der Westbank im Europäischen Parlament" ihre Arbeit aufnehmen. Mitglieder des Europäischen Parlaments (MdEP) aus mehreren Ländern, unter der Leitung des tschechischen Europaabgeordneten Petr Mach (Europa der Freiheit und direkte Demokratie Group) wollen gegen die Markierung von Produkten aus der Westbank und gegen die Unterstützung der BDS-Bewegung arbeiten. Die Parlamentarier trafen sich mit dem Samaria Regional Council Chairman Yossi Dagan in Prag. (Y-net, petrmach) DC

Für den Kampf gegen den Terror lernen
Etwa ein Dutzend leitende Polizeibeamte aus den USA kamen zu einer einwöchigen Veranstaltung nach Israel, um erweiterte Trainingstechniken der israelischen Polizei für die Terrorbekämpfung kennen zu lernen. Unter der Delegation sind Polizeichefs aus Orlando, Florida und San Bernadino, Kalifornien. Sie erlebten vor kurzem Terroranschläge in ihren Städten. (J-Post) DC

Terrorattacken in Israel massiv rückläufig
Seit Beginn der Gewaltwelle im Oktober starben 41 Israeli und rund 250 Palästinenser. Gemäß Zahlen der IDF bedeuten die sechs Terrorattacken des Juli einen massiven Rückgang der Gewaltwelle ab Oktober 2015. Ein hochrangiger IDF-Offizier erklärte, dass die Juli-Zahl die Richtigkeit der vom Sicherheitssystem angewandte Taktik gegen den Terror bestätige. Dazu gehörten eine Kombination präziser Geheimdienstinformation. (Tachles) TS




Ihre Anzeige hier...
Hier könnte Ihre Werbung stehen!
Die "ILI-News" erreichen etwa 27.000 Leser.
Mediendaten individuelles Angebot auf Anfrage an: ili@il-israel.org




Israel verhaftete Leibwächter von Abbas: Israelische Grenzschützer verhafteten in Beth Anoun nahe Hebron einen Leibwächter des palästinensischen Präsidenten Mahmoud Abbas. Der Mann stand im Verdacht, sich an terroristischen Aktivitäten gegen israelische Militärs
und Zivilisten beteiligt zu haben. Details sind noch nicht öffentlich. Zuvor stellte sich heraus, dass der Fahrer des Fahrzeugs, aus dem Schüsse auf das Auto der Familie von Rabbi Michael Mark abgegeben worden waren, in den Diensten der palästinensischen Sicherheitskräfte stand. Bei dem Anschlag wurde der Rabbiner ermordet. (JPost, JPost) TS

Städteplaner auf dem "Feldweg" : Die erste künstliche palästinensische Stadt Rawabi zwischen Ramallah und Tel Aviv soll einst Wohnungen für zehntausende Menschen haben, so der Erbauer und Multimillionär
Rawabi und die zweispurige Zufahrtsstraße
Bashar el Masri. Die Wasserversorgung konnte er dank einer israelischen Sondergenehmigung sichern: 300 m³ pro Tag. Doch die Stadt ist nur über einen schmalen gepflasterten Feldweg zugänglich. El Masri fordert von Israel die Genehmigung, die Straße zu erweitern. Als el Masri Rawabi plante und hochzog, hatte er nicht bedacht, dass es rundum nur palästinensisches Privatland gibt. Es gelang ihm nicht, sich mit den palästinensischen Eigentümern zu arrangieren. Sollte die israelische "Zivilverwaltung" palästinensisches Privatland in den militärisch besetzten Gebieten "für öffentliche Zwecke" enteignen, wäre das ein Präzedenzfall. Denn dann könnten die Israelis genauso palästinensisches Privatland für ihre Siedlungen enteignen, was bislang verboten ist. (JPost) TS

Keine Geige für Gaza: Aus einem BBC- Bericht zu Bewohnern des Gazastreifens: "Ich leite eine Gruppe von 26 Musikern - wir spielen traditionelle palästinensische Musik. Aber seit zwei Monate konnten
wir nicht arbeiten. Diese Hamas, glaubt, dass sie die Chefs des Islam sind. Violine, Piano, Flöte sind verboten. Nur die Trommel ist erlaubt. Sie sagen, dass kein anderes Instrument im Koran erwähnt wird. Die Hamas hat schon einen meiner Sänger verprügelt, weil er für die Fatah sang. Wir mussten ihn für eine Krankenhausbehandlung nach Israel schicken." (bbc, heplev) DC








Sportbegeisterte werden erst Mal von den olympischen Spielen in Rio in den Bann gezogen. Immerhin wird der 11 israelischen Sportler gedacht, die 1972 in München ermordet worden sind und das im Beisein der größten israelischen Delegation, die jemals an den olympischen Spielen teilnimmt. In Israel werden derweil "saure Gurken" gezüchtet, wie Journalisten die fast nachrichtenlose Sommerzeit nennen. Die Knesset macht Sommerpause, sodass auch das innenpolitische Hickhack erst mal auf Eis gelegt ist. Aufregung erzeugte ein Videofilm, in dem unter Applaus israelischer "Friedensaktivisten" ein palästinensischer Vater seinen dreijährigen Sohn anstubst, israelische Soldaten mit Steinen zu bewerfen, damit die ihn dann - so die Aufforderung des Vaters -erschießen mögen. Peinlich, dass der Junge dem lächelnden Soldaten die Hand schüttelt und dann mit Steinen nur kindlich spielt. Und dann hat der israelische Geheimdienst einen Projektchef der Wohltätigkeitsorganisation World Vision aus dem Gazastreifen verhaftet. Muhammed el Halabi wurde vorgeworfen, im Dienste der Hamas mutmaßlich Millionenbeträge an die Terrororganisation abgezweigt zu haben, anstatt sie den Bedürftigen zukommen zulassen. Noch ist nichts nachgewiesen und World Vision dementiert jegliche Vergehen ihres Mitarbeiters. Erst ein Prozess gegen El Halabi wird seine mögliche Schuld nachweisen. Die Bundesregierung und Australien wollen der Organisation vorerst keine weiteren Finanzmittel zur Verfügung stellen. World Vision will bis zur Aufklärung der Angelegenheit keine Gelder mehr in Gaza auszahlen. TS








Silber im Dreisprung
Die israelische Dreispringerin Hanna Knyazyeva-Minenko gewann bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Amsterdam eine Silbermedaille im Dreisprung mit 14,51 Meter. (J-Post) TS

Platz der Trauer für Olympia
Vor 44 Jahren, bei den Spielen in München, wurde die olympische Idee missbraucht als Schauplatz für einen palästinensischen Terrorangriff, bei dem elf israelische Sportler ermordet wurden. Möge ihr Andenken ein Segen
sein. 44 Jahre nach dem Attentat durch die palästinensische Terror-Organisation "Schwarzer September" gab es im Vorfeld der Spiele in Rio eine Gedenkzeremonie. Auf dem dafür errichteten Platz der Trauer im Olympischen Dorf fand die Zeremonie im Namen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) statt. Neben den elf Israelis soll der Platz auch an den deutschen Polizisten erinnern, der beim gescheiterten Rettungsversuch der israelischen Geiseln 1972 umgebracht wurde. Ebenso ist er für die beiden Opfer des Bombenanschlags bei den Spielen von Atlanta 1996 da. Der Platz erinnert zudem an den georgischen Rodler Nodar Kumaritashvili, der durch einen Unfall bei den Winterspielen in Vancouver 2010 ums Leben kam. Der neue Präsident des IOC, Thomas Bach, sprach nach einer Schweigeminute von der Bedeutung dieses Innehaltens vor den Spielen: "Bewusst haben wir die Erinnerungsstätte mitten ins Olympische Dorf gebaut, weil hier Sportler aus der ganzen Welt friedlich zusammenleben." Teil des im Grünen gelegenen Platzes sind zwei Steine aus dem antiken Olympia, die mit Glas umschlossen sind. Der Platz der Trauer wird ein fester Bestandteil aller künftigen Olympischen Dörfer sein. (INN, sz) DC

Golf für Olympia
Die 24-jährige Laetitia Beck wird im ersten olympischen Golf-Turnier seit 1904 Israel repräsentieren. Die junge Frau begann im Alter von neun Jahren, Golf zu spielen. Mit 12 war sie Meisterin des Caesarea Klubs. Zurzeit trainiert sie in Florida. Golf ist ein sehr junger Sport in Israel. Das olympische Golf-Turnier der Damen findet vom 17.-20. August statt. (top100, israelheute, JA) KR

NBA-Star Stoudemire wechselt nach Israel
Der sechsmalige Allstar Amar'e Stoudemire hat knapp eine Woche nach seinem Rücktritt als Profi in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA die Fortsetzung seiner Karriere beim israelischen Euro-Cup-Teilnehmer Hapoel Jerusalem bekannt gegeben. Der Routinier erhält in Jerusalem einen Zweijahres-Vertrag. (rp) KR

Zwischenfall in Rio
Die israelische und die libanesische Sportlerdelegation sollte eigentlich in einem gemeinsamen Bus zur Eröffnungszeremonie gebracht werden. Doch der Leiter der libanesischen Delegation sperrte mit seinem Körper die Tür, um die Israelis daran zu hindern, den Bus zu besteigen. Die Veranstalter aus Brasilien gaben dem Druck der Libanesen nach und schickten für die Israelis einen anderen Bus. Das berichtete der israelische Rundfunk. (TapferimNirgendwo, Sport1, Ynet, Haaretz, TimesofIsrael) TS

Auch "Palästina" schickt eine Delegation
Sechs "palästinensische" Athleten werden "Palästina" in Rio vertreten. Drei sind Deutsche mit einem palästinensischen Elternteil und einer ist Ägypter. Nur zwei haben sich durch sportliche Leistungen qualifiziert.
Vier wurden eingeladen, weil sie aus einem Drittwelt-Land ohne sportliche Infrastruktur stammen. Beste Chance, als erster Palästinenser auf dem Podium zu stehen, hat der Judoka Simon Yacoub aus Leipzig. Der Dressur-Reiter Christian Zimmermann, 55, aus Köln hat immerhin bei einem Reiterwettbewerb 2014 in der Normandie den 68. Platz belegt. (ToI) TS

Israel aus FIFA ausschließen?
Linksgerichtete Israelis und die palästinensische Autonomiebehörde haben 150.000 Unterschriften für eine Petition gesammelt, den israelischen Fußballbund aus der FIFA auszuschließen. Der Grund: 7 Vereine haben ihren Sitz in Siedlungen, darunter in Maaleh Adumim, Givat
Zeev, Ariel und Kirjat Arba. Jene Vereine verstoßen vermeintlich gegen internationales Recht, weil sie auf Land spielen, das ihnen nicht gehöre. 2015 scheiterte die PA schon einmal mit dem Versuch, Israel aus der FIFA rauszuwerfen. Shlomi Barzel, Sprecher der israelischen Fußballvereinigung, erklärte, dass 75 % der Mitgliedsländer der FIFA für einen Ausschluss Israels stimmen müssten. Ein Rauswurf sei daher unwahrscheinlich. (JPost) TS








Wir sind auf jede Hilfe angewiesen...
Unsere Arbeit ist heute wichtiger denn je: 75 Israeltage haben wir mit Ideen, Material und mehr unterstützt. Pünktlich jede Woche - 52 Mal im Jahr - erscheinen die ILI News. "Nebenbei" sind wir noch die Veranstalter Deutschen Israelkongresses, sowie Co-Sposor oder Unterstützer einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen und Veröffentlichungen. Das alles kostet Geld trotz ehrenamtlicher Hilfe. Wir sind auf Ihre Spenden und Fördermitgliedschaften

angewiesen! Ohne Ihre finanzielle Hilfe können wir diese vielfältige Israel-Arbeit nicht stemmen. JEDE SPENDE ist wichtig!
Bitte unterstützen Sie uns großzügig und regelmäßig im Rahmen Ihrer Möglichkeiten!
Spendenkonto: ILI - I Like Israel e.V., Santander Bank, Kt.Nr. 1507866200, BLZ 50033300, IBAN DE90500333001507866200, BIC SCFBDE33XXX

ILI fördern und Bildband erhalten...
Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahres Abo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




Danke an alle die sich am beteiligt haben! Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER. Der nächste Israeltag wird im Mai 2017 sein. Der nächste Israelkongress wird 2018 sein. Details zu beiden folgen. Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

Fotos, Videos, Impressionen und Medienberichte vom
4. Deutschen Israelkongress
Das war der #DILK16: 3.000 Teilnehmer und ein großartiges Programm! Eine erste Übersicht mit Links zu Fotos und Berichten über den 4. Deutschen Israelkongress finden Sie HIER.
Eine große Vielzahl von Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions, finden Sie HIER. In Kürze

folgt eine ausführliche Dokumentation von Fotos, Videos und Impressionen rund um den 4. Deutschen Israelkongress auf der Website des Deutschen Israelkongresses: http://israelkongress.de. Der nächste Israelkongress wird in 2018 sein.







Route 90 von Eilat nach Jerusalem

Eilat

Delfin-Riff in Eilat

5 Gründe, weshalb Apartheid und Israel nicht gleich sind

Israels olympische Hoffnung: Windsurfing

1980 gab es in Tel Aviv nur ein Hochhaus

Die Montefiori-Windmühle in Jerusalem

Eitan: Israels neuer Truppentransporter

WATCH: Palestinian Urges IDF to Shoot His Son on Camera; Soldier and Boy High-Five Instead



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.



Ein israelischer "Lady Soldat"





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2017 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!


ILI-News:
Abonnieren | Spanische ILI-News | Spenden | Impressum | Mitgliedschaft

©2005-2016 ILI - I Like Israel e.V.- Veranstalter des Deutschen Israelkongresses
Weiterverbreitung jeglicher Art nur mit schriftlicher Genehmigung von
ILI - I Like Israel e.V.
www.i-Like-Israel.de ilibloggt.heplev.com www.Israelkongress.de ili@il-israel.org