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18. September 2016

Inhaltsverzeichnis


















Botox nadelfrei in die Blase
Botulinumtoxin (Botox®, NeuroBloc®) wird seit einigen Jahren in der Urologie auch zur Behandlung überaktiver Blase und nervenbedingter (neurogener) Blasenentleerungsstörungen, etwa bei
Rückenmarkschädigung eingesetzt. Durch Botox erfolgt eine Teillähmung der Blasenmuskulatur. So kann die Harnblase mehr Urin über einen längeren Zeitraum speichern. Üblicherweise wird das Mittel unter Narkose an verschiedenen Stellen in der Blasenmuskulatur injiziert. Das israelische Startup Vensica Medical entwickelte ein schmerzloses, nadelfreies und nahezu infektionsfreies Ultraschall-Kathetersystem zur Behandlung überaktiver Blasen, Blasenkrebs und interstitieller Zystitis. Vensica hat durch einen privaten Investor USD 0,5 Mio. für Forschung, Entwicklung und Fertigstellung des Gerätedesigns von 'VensiCare' erhalten und hofft auf Expansion. (vensica, globes) DC

Farbige Tätowierungen perfekt entfernen
Der PicoWay® Pikosekundenlaser von Syneron Medical aus Yokneam erhielt eine Zulassung der US-Food and Drug Administration (FDA). Der Titan-Saphir-Laser zur Entfernung von blauen und grünen Farben mit der ultrakurzen 785nm Wellenlänge ist der erste seiner Art auf dem ästhetischen Markt. In der jüngsten Studie entfernte das Gerät 22 Tattoos von 15 Patienten ohne Nebenwirkungen. Die Firma ist in 86 Ländern vertreten. (investors, syneron) DC

Uni Bamberg wird Partner von Tel-Aviv Uni
Die Universität Bamberg hat eine neue Partneruniversität: die Tel Aviv University. Zum Ende des Sommersemesters unterzeichneten der Bamberger Universitätspräsident Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert und der Vizepräsident der Tel Aviv University, Prof. Dr. Raanan
Rein, eine Kooperationsvereinbarung. Sie tritt am 1. Oktober zum Wintersemester 2016/17 in Kraft. "Wir sind glücklich darüber, dass wir mit der forschungsstarken Tel Aviv University eine der bedeutendsten israelischen Universitäten für eine Partnerschaft gewinnen konnten", sagt Ruppert. "Noch nie kam eine Kooperationsvereinbarung so reibungslos und schnell zustande", so Dr. Andreas Weihe, Leiter des Akademischen Auslandsamts der Universität Bamberg. "Das zeigt, welche Bedeutung diese Partnerschaft für beide Seiten hat." Die Universität Bamberg freut sich auf die ersten Studierenden aus Tel Aviv und hat bereits ein Stipendium zur Verfügung gestellt. (uni-bamberg) KR



1.900 Jahre alte Wandmalereien in Galiläa entdeckt
Ausgrabungen des Institutes für Archäologie der Hebräischen Universität in Jerusalem brachten bei Zippori (Sepphoris), dem jüdischen Zentrum von Galiläa in der römischen und byzantinischen Zeit, Hunderte Fragmente römischer Wandmalereien zu Tage. Die Fresken tragen neben floralen Mustern und
Das Hinterteil eines Tigers und der Kopf eines Bullen
geometrischen Motiven die frühesten Zeugnisse figurativer Bilder. Die Wände waren Teil eines monumentalen Gebäudes mit großem Innenhof samt Nebengebäuden und unterirdischen Zisternen aus dem ersten und frühen zweiten Jahrhundert. Es stand nördlich des Decumanus, der Kolonnaden-Straße von Ost nach West bis zum Fuß der Akropolis. Aus noch unbekannten Gründen war der Gebäudekomplex im dritten Jahrhundert abgebaut und durch einen größeren ersetzt worden. Das Team der Hebräischen Universität arbeitet hier seit den 1990er Jahren. Man fand neben gut befestigten Straßen einen römischen Tempel, Badehäuser, ein Theater, zwei Kirchen, eine Synagoge und eine Fülle von Mosaiken. (new.huji) DC

Wie Alexander der Große in die Synagoge kam.
Ein außergewöhnliches und rätselhaftes Mosaik unter den Ruinen der Synagoge von Huqoq aus dem fünften Jahrhundert nach Christus, zeigt ein Treffen zwischen zwei hochrangigen männlichen Figuren, von denen eine ein großer General zu sein scheint. "Man findet häufig
Kunstfiguren in spätantiken und frühbyzantinischen in Mosaiken, die durch Inschriften gekennzeichnet sind", sagt Karen Britt, Kunsthistorikerin an der Western Carolina University, eine Expertin für Mosaik. "Die Tatsache, dass diese nicht markiert sind, macht es für den modernen Betrachter verwirrend." Die Szene zeigt für den Kampf gerüstete Elefanten. Man denkt dabei an die Makkabäer und deren Aufstand gegen die Fürsten des Seleukidenreiches Mitte des 2. Jahrh. v Chr. Aber Grabungsleiterin Jodi Magness , Archäologin an der University of North Carolina, glaubt, dass Alexander der Große abgebildet sei. Sein Treffen mit dem Hohepriester von Jerusalem ist zwar nie passiert, aber es war ein beliebtes Stück historischer Fiktion: "Nach Alexanders Tod im Jahre 323 v. Chr., als sein Ruhm sich verbreitete, weil er das Gesicht des Nahen Ostens verändert hat, haben Juden wie andere alte Völker versucht, sich mit ihm und seiner Größe zu verbinden. Deshalb begannen solche Legenden zu zirkulieren." (nationalgeographic) DC




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Die Liebe zu Israel geht durch den Magen
In den 1950er Jahren erlebte das junge Israel eine schwere Nahrungsmittelknappheit. Doch kluge und sparsame Wasserwirtschaft brachte die Wüste zum Blühen, Obst- und Gemüseanbau expandierte Dank der innovativen Technik und des Erfindergeistes der Israelis in erstaunlich kurzer Zeit, die Milchwirtschaft
Tali Friedman führt eine Gruppe durch Jerusalems offenen Markt.
lieferte Rekordmengen, Gourmet-Schokolade erhielt global Anerkennung und selbst die alte Weinindustrie wurde wiederbelebt und erhielt internationales Lob. Zeitgleich brachten Einwanderer Rezepte aus allen Ecken der Welt und israelische Spitzenköche gewannen internationale Auszeichnungen für eine neue Klasse gesunder Küche, in der einheimische Zutaten mit klassischen Speisen und Gerichten des Nahen Ostens zu einer neuen Einheit verschmelzen. Heute kann man sich durch das Land buchstäblich durchfuttern.
  • "Auf der Suche nach der israelischen Küche"

    Einführung in georgische Gerichte acharuli und ameruli im Khachapuria Restaurant des Jerusalemer Machane Yehuda Markt
    Roger Shermans Dokumentarfilm mit dem gleichen Namen lieferte die Vorlage für seine Tour. "Es ist schon erstaunlich: Überall dort, wo ich den Film vorgestellt habe, fragte man mich, ob wir Touren organisieren können." Die Erste fand im Mai 2015 statt. Weitere Gruppen sind für Oktober 2016, Januar und Mai 2017 geplant. Die Reiseroute von Via Sabra Tour enthält Restaurants, Straßen-Food-Anbieter, Märkte, Weingüter, Käsereien, Bauernhöfe und alten Ruinen.
  • Flavors of Florentin

    Original Gazoz auf einer Tour von Florentin
    Probieren Sie den sephardischen Einfluss im Süden von Tel Aviv mit Aaron Gertz Tours. Florentin wurde gegründet von jüdischen Einwanderern aus Saloniki. Hier gibt es mit Käse gefüllte Hibiskusblüten, Limonaden aus hausgemachtem Sirup und meisterhaftes Marzipan. algertz@gmail.com, +972-(0)52-640-8998
  • Shuk und Kochen (Tel Aviv)

    Viele kulinarische Touren führen die Besucher durch die Open-Air-Märkte ("Shuk") in Tel Aviv und Jerusalem. Die Teilnehmer probieren Gewürze, Fleisch und Fisch unter der Leitung eines Koches und kaufen ein, um eine "ethnische Mahlzeit" zu Hause oder im Restaurant mit einem Küchenchef zu kochen. In Tel Aviv sind Inbal Baums Delicious Israel und Orly Ziv's Cook in Israel zu beachten. Baum nimmt Gruppen zum Carmel-Markt und zu ihrem Küchen Studio, um koschere Gerichte wie Shakshuka mit Kräutern, Sabich, auf offener Flamme gegrillte Auberginen und frische Salate mit Kohlrabi, Pomelo oder Fenchel vorzubereiten. Zum Abschluss gibt es Malabi Vanillesoße und mit Kardamom gewürzten Kaffee. Ziv ist klinische Ernährungswissenschaftlerin griechischer Herkunft. Sie beginnt ihre Tour im Carmel-Markt mit einem Frühstück in kleinen Bäckereien und Restaurants, gefolgt von Geschäften und einem Kochkurs Ramat Hasharon. Die Teilnehmer dürfen bei der üppigen sephardischen Mahlzeit der Familie von Ziv mitessen. Donnerstags und freitags wird auch das Herstellen von Challa, dem Sabbatbrot, geübt.Details:info@cookinisrael.com
  • Tour durch Tel Aviv

    Orly Ziv, rechts, mit den Gästen auf ihrer "Cook in Israel" Tour
    Israels unbegrenzte Boutique Tours führt die Besucher zum Levinsky Markt für Verköstigungen, zum Mittagessen in einem Weingut, Boulevard-Shopping in der Innenstadt von Tel Aviv, Bistro Besuchen und einer Tour durch Jaffo mit Abendessen. Das Finale bildet eine Show blinder und gehörloser Schauspieler im Nalaga'at Theater und seinem Blackout Restaurant. Details: office@israelunlimited.com
  • Shuk mit Köchin (Jerusalem)

    Tali Friedman auf Kochtour
    Die Machane Yehuda Markt Tour mit Köchin Tali Friedman: "Kommen Sie hungrig, weil wir den ganzen Tag lang essen". Friedman begann ihre Touren 2009. Sie führt die Teilnehmer zu einer Reihe von Anbietern saisonaler Zutaten. Sie kaufen ein und Friedman zeigt in ihrem Atelier, wie sie eine einfache mehrgängige mediterrane Mahlzeit mit frischen Zutaten vorbereitet. Details: +972-53-809-4872, tali@haatelie.com


  • Kobi Peretz vom Shem Tov Restaurant im Machane Yehuda Shuk
    Für nordafrikanische Köstlichkeiten wie Mufleta, Matbucha und marokkanischem Fisch bietet ein Kochbuch von Chefkoch Kobi Peretz des Lokals Shem Tov im Markt erste Einblicke. Von Sonntag bis Donnerstag bietet er auch Führungen durch den Markt mit Verköstigungen und Shopping. Am Ende wird in seinem Restaurant eine Mahlzeit zubereitet Jerusalem Kochkurse Details: + 972-2-566-1441, fun@zu-zu.co.il und contact@yallabasta.co.il, + 972-55-664-6684
  • Biblische Food Tour

    My Israel Wine Tours führt die Besucher zu den Weinbergen, Bauernhöfen, Olivenölproduzenten und Brot Bäckereien auf der Suche nach dem Geschmack biblischer Zeiten. Abhängig vom Wetter, der Jahreszeit und der religiösen Ausrichtung führt Amir Katz in historische und andere Fakten über sieben einheimische Lebensmittel der Bibel ein: Weizen, Gerste, Traubenwein, Feigen, Granatäpfel, Olivenöl und Dattelhonig. Wussten Sie, dass Dattelhonig die Kreuzzüge finanziert hat? Details: amir@myisraelwinetours.com, + 972-52-727-5422
  • Old City Geschmack und Tour durch Jerusalem

    Frischer Griess-Kuchen. Foto Adi Jasman
    Unbegrenzte Boutique Tours bietet eine kulinarische Erkundung der Altstadt Jerusalems, um "Verständnis des Einflusses jeder ethnischen und religiösen Gruppe auf das Essen von Israel zu vermitteln", sagt CEO Aviv Jasman. Apfelstrudel, Humus, Tahini und Süßigkeiten im arabischen Markt, Treffen mit einem armenischen Koch, Mittagessen in einem alten Wohnhaus und Abendessen in einem Restaurant werden mit einer Tour durch die Westmauer Tunnel, zu Töpfern und Ansichten vom Ölberg durchsetzt und einem Blick vom Balkon auf das Herz der Altstadt gekrönt. Details: + 972-77-408-0230, office@israelunlimited.com
  • Kaffee, Tahini und Gewürze in Nazareth

    Wachen Sie auf und riechen Sie den Kaffee in Nazareth. Foto von Itai Aviran
    Via Sabra führt Teilnehmer in die Kaffeekultur von Nazareth ein. Es werden alte Einrichtungen erkundet, die Avihai Tsabari "einen versteckten Schatz" nennt. In der größten arabischen Stadt Israels werden Sie durch den alten Markt zu hippigen neuen Restaurants geführt. Details: info@viasabra.com; + 972-3-518-8188. Eine weitere kulinarische Nazareth-Tour, bietet Delicious Israel mitsamt dem Besuch in einer Tahini-Fabrik, einem Süßwarenladen aus alter Zeit und einer 100 Jahre alten Gewürzmühle.
  • Westgaliläas Geschmack

    Boutique Tours bietet einen multikulturellen Besuch in Akko: Baha'i Gärten, eine gemütliche tunesische Synagoge und dem Marktplatz in einer Kreuzfahrerfestung. Zu Probieren gibt es Humus und süßen Kaffee, sowie eine umfassende Einführung in Heilkräuter. Nach dem Mittagessen in einem Fischrestaurant von Akko, wo die Teilnehmer dem Koch helfen können, fahren die Besucher mit der Seilbahn Rosh Hanikra. Details: + 972- 77-408-0230, office@israelunlimited.com
  • Weingüter / Brauereien

    My Israel Wine Tours, Israel Wine Journeys, Israel Wine Tours, Wine Tours in Israel, Israel Wine Tour and Delicious Israel führen durch die israelische Wein- und Bier-Szene auf den Golanhöhen , in Galiläa, Carmel, Judäa und Samaria, über die judäischen Hügel, Zentral Israel und durch den Negev. (Via Sabra, Foraging Israel)
  • Essbar und wild

    Nahrungssuche mit Ronit Peskin.
    Ronit Peskin von Foraging Israel bietet einen wilden Spaziergang, wilde Klassen und wilde Koch-Workshops überall im Umkreis von 90 Minuten rund um Jerusalem für Kleinkinder bis hin zu Senioren. Die Teilnehmer lernen essbares wildes Grünzeug, Samen, Gewürze, Gemüse und Obst, sowie wildwachsende Heilpflanzen kennen. Details: + 972- (0) 50-710-1791, RMPeskin@gmail.com (Israel21c) TS



Israelische Cybersicherheit kooperiert mit VW
Volkswagen gründet gemeinsam mit drei israelischen Expertenteams CYMOTIVE Technologies, ein Unternehmen für Cybersicherheit im Automobilbereich. Unter der Leitung von Yuval Diskin, Tsafrir Kats und Dr.
Tamir Bechor wird die neue Firma die Cybersicherheit für vernetzte Automobile und mobile Dienste entwickeln. Yuval Diskin, früherer Leiter des israelischen Sicherheitsdienstes, ist begeistert: "Gemeinsam mit Volkswagen bauen wir ein Spitzenteam aus Experten für Cybersicherheit auf. Wir sind uns der schwerwiegenden technologischen Herausforderungen bewusst, denen wir in den nächsten Jahren bei den Sicherheitsbedrohungen für das vernetzte Auto und der Entwicklung von autonomen Fahrzeugen gegenüberstehen werden." (motors-tv, autosieger.de) KR

Abkommen zur unbezahlten Stromrechnung der Palästinenser
Der Schuldenberg der Palästinensischen Autonomiebehörde für unbezahlten Strom ist auf über USD 530 Mio. angewachsen. Die israelische Stromgesellschaft hat immer wieder in einzelnen Gebieten die Stromzufuhr ausgeschaltet. Jetzt hat die
Vertragsunterzeichnung und Selbstbedienung am Stromnetz in Dehaische (Foto: Sahm)
israelische "Zivilverwaltung" mit den Palästinensern verhandelt. Der Vereinbarung zufolge zahlen die Palästinenser einmalig EUR 134 Mio. an Israel, während Israel auf die Begleichung von EUR 117 Mio. Stromschulden verzichtet. Der Rest wird in 48 Raten bezahlt. Der israelische Finanzminister Mosche Kahlon und der Leiter der Koordination der Regierungsaktivitäten in den Palästinensergebieten (COGAT), Generalmajor Joav Mordechai, unterzeichneten das Abkommen mit dem palästinensischen Minister für Zivilangelegenheiten, Hussein al-Scheich. Auf der palästinensischen Seite zahlten mit dem Segen der Regierung die Flüchtlinge gar keine Rechnungen. Andere stehlen Strom von offenen Leitungen. Politische Spannungen gab es, wenn entweder Israel den Strom sperrte, oder wenn es Zahlungen für Zölle zurückhielt, um Geld der Stromgesellschaft zu überweisen. Ein Jahr lang wurde auf Drängen der Norweger verhandelt. (medialine, israelnetz) TS








Lehrstuhl für jüdisch-arabische Kultur
Bislang gab es Studienprogramme zur jiddischen Sprache Europas -aber die Kultur der Juden aus dem arabischen Raum kam allenfalls am Rande vor. Erstmals können sich Studenten im akademischen Jahr 2017/18 in zwei Universitäten für einen entsprechenden Studiengang einschreiben." In der Universität Tel Aviv soll der
Studiengang "Kultur der Juden in der arabischen Welt" bei der Literatur angesiedelt werden, in der Ben-Gurion-Universität in Be'er Scheva gehört er zum Fachbereich Multidisziplinäre Studien. Zu den Initiatoren zählt der Dichter Almog Behar. Er erinnerte an Professor Schlomo Dov Goitein, der vor 60 Jahren der Hebräischen Universität vorschlug, einen Lehrstuhl für jüdisch-arabische Studien einzurichten. Dies wurde abgelehnt. Behar: "Jetzt ist der Augenblick gekommen, in dem es vom akademischen Standpunkt aus möglich ist. (facebook, haaretz) DC

Ältester Mann der Welt feiert mit 113 seine Bar Mitzwa
Mit 113 Jahren ist Jisrael Kristal der älteste Mann der Welt. Der Israeli feierte am 15. September Geburtstag und will nun endlich erwachsen werden - er bereitet sich auf seine Bar Mitzwa vor. «Mein Vater ist religiös und
betet seit hundert Jahren jeden Morgen, aber er hatte nie seine Bar Mitzwa», sagt seine Tochter Schula Koperstoch. Was Kristal im Jugendalter von 13 Jahren verwehrt war, will er nun hundert Jahre später endlich nachholen. Nach dem Ersten Weltkrieg siedelte die Familie nach Lodz um. Damals arbeitete Kristal im familieneigenen Süßwarenladen, heiratete und wurde Vater von zwei Kindern. Während der Nazi-Herrschaft wurde er ins Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert. Seine Frau wurde ermordet, seine Kinder starben. Kristal wog bei Kriegsende nur noch 37 Kg, überlebte und wanderte nach Israel aus, heiratete erneut, wurde Vater eines Sohnes und eröffnete wieder einen Süßwarenladen. Er ist 4 Jahre jünger als die älteste lebende Frau, die Italienerin Emma Morano. Sie wird im November 117 Jahre alt. (taz, n24, NZZ) KR

Mr. Gaga lässt fallen
Hinter dem Spitznamen Mr. Gaga steckt der israelische Choreograf Ohad Naharin. Der biografische Dokumentarfilm «Mr. Gaga» von Tomer Heymann («Paper Dolls») zeigt die Lebensgeschichte des Jungen aus dem Kibbuz, der die Welt des Tanzes revolutionierte. Gleich in der ersten Szene leidet man mit. Eine Tänzerin muss hinfallen. Mr.Gaga ist nicht zufrieden. Wer sich fallen lassen will, muss auch geistig loslassen können. «Gaga» nennt er seine Bewegungssprache. Leidenschaftlich, extrem, alle Regeln
durchbrechend und für den Moment lebend: Naharin begann erst mit 22 Jahren zu tanzen. Er ging seinen Weg über die großen Ballettschulen in New York und Paris, bis er sich nach einer Rückenverletzung auf das Choreografieren konzentrierte und 1990 zum künstlerischen Leiter der Batsheva Dance Company wurde. (langenthalerTagblatt) KR

Jerusalem Sacred Music Festival
Das Jerusalem Sacred Music Festival ist eine sechstägige Musik-Extravaganza bis zum 23.9. Innerhalb der Mauern der Altstadt und auf belebten Plätzen kommen Künstler mit "heiliger" Musik aus allen Ecken der Welt. Mehr als 250 Künstler aus 18 Ländern stellen Originalproduktionen in Jerusalem schönsten Locations. Unter ihnen Ziv Yehezkel und Jerusalems andalusisches Orchester, Selda und Boom Pam, der Prophet des Ethio-Jazz und Mulatu Astatke. (Jerusalemtourist) TS

Späte Ehrung für Lebenswerk in Jerusalem
In Israel wurde am 14. September ein Platz nach Günther Friedländer (1902 bis 1975) benannt, der einst in Görlitz eine Apotheke (die heutige Paracelsus-Apotheke) hatte und später einen Welt-Konzern gründete. Der im schlesischen Königshütte geborene Friedländer gilt als Pionier der pharmazeutischen Industrie in Israel. Er gab seiner Firma den Namen "Teva" (hebräisch für NaturTeva stieg zum größten Arzneimittelhersteller Israels auf. In den 1960er Jahren übernahm die nationale Konkurrenz Friedländers Lebenswerk. Seine Leistung als Firmengründer wurde aus der Konzerngeschichte getilgt. Mit der Namensgebung unweit des Ortes, wo Teva einst entstand, erfährt er nun eine späte Ehrung. Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat redete bei der offiziellen Zeremonie. (sz-online) TS
2013 ehrte Anne-Kathrin Rausch von der Paracelcus-Apotheke auf der Bismarckstraße Günther Friedländer mit einer kleinen Ausstellung im Schaufenster.

Gesichter einer Stadt: Herlinde Koelbl in Jerusalem
Die Jerusalem Foundation feiert im September ihr 50-jähriges Bestehen. Die deutschen Freunde der von dem legendären Bürgermeister der Stadt Teddy Kollek gegründeten Stiftung haben ein außergewöhnliches Geschenk für dieses Jubiläum: Die Jerusalem Foundation Deutschland unter Leitung ihres 1. Vorsitzenden, dem
Teddy Kollek Foto: Sahm
hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier, gewann eine der renommiertesten deutschen Portraitfotografinnen für die Produktion der jüdisch-arabischen Fotoausstellung "Faces of Jerusalem". Herlinde Koelbl erstellte in diesem Frühjahr in Jerusalem über 40 eindrucksvolle Aufnahmen von Juden und Arabern, die sich - vor allem im Rahmen von Projekten der Stiftung - für eine friedvolle, gemeinsame Existenz einsetzen. Am 18. September wurde "Faces of Jerusalem" in Anwesenheit der Künstlerin in Mishkenot Sha'ananim feierlich eröffnet. Botschafter Dr. Clemens von Goetze, die Bürgermeisterin der Stadt Erlangen und Mitglied der Jerusalem Foundation Deutschland Dr. Elisabeth Preuß, sowie Mishkenot-Direktor Moti Schwartz sprachen die Grußworte. Anschließend fand eine Podiumsdiskussion mit Herlinde Koelbl und Gästen statt. (Jerusalemfoundation, tachles) TS

Kolumbianer lernen Landminenentschärfung in Israel
Eine Delegation aus Kolumbien ist derzeit in Israel, um die Entschärfung von Landminen zu lernen. Seit 1991 wurden 11.000 Kolumbianer durch Minen getötet. Kolumbien hat mit den linken Farc-Rebellen ein
Friedensabkommen ausgehandelt - nach mehr als 50 Jahren bewaffnetem Kampf. Mehr als 220.000 Menschen verloren durch den Konflikt in dieser Zeit das Leben. Der Grundstock für die Zusammenarbeit von Israel und dem lateinamerikanischen Land wurde im Mai 2015 gelegt, als Israelis an einem Treffen in Bogotá teilnahmen. Beim Neustart der auf die Produktion von Kokain ausgelegten Farc-Landwirtschaft kann Israel die Bauern unterstützen, Nahrungspflanzen anzubauen. Dieses Jahr sollen in Israel gezüchtete Raubspinnmilben auf kolumbianischen Erntefeldern verteilt werden. Sie sollen als natürliche Pestizide helfen, den Schädlingsbefall einzudämmen. (israelnetz) TS



Shimon Peres, 93, weiter in Lebensgefahr
Shimon Peres hat einen Schlaganfall erlitten. Ärzte stellten eine große Blutung im Hirn fest, die aber wegen seines hohen Alters nicht operiert werden könne. Um sich auszuruhen wurde Peres in ein künstliches Koma versetzt. Seitdem hat sich sein "ernster aber stabiler" Zustand nicht verändert, wie aus täglichen Bulletins des
Foto: Sahm
Krankenhauses zu erfahren ist. Kein anderer Politiker wird heute so sehr mit dem Staat Israel identifiziert. Der in Polen geborene Peres war schon ein Berater des Staatsgründers David Ben Gurion und gilt als "Vater der israelischen Atombombe". Zusammen mit Jitzhak Rabin und Jassir Arafat erhielt er den Friedensnobelpreis für die Osloer Verträge und die Anerkennung der palästinensischen Befreiungsorganisation. Peres hielt fast alle Ministerposten und war Premierminister. In Israel war er bis zu seiner Wahl zum Staatspräsidenten der "meistgehasste Politiker". Als Präsident gelang es ihm, voll im Konsens zu stehen. Im In- und Ausland ist er heute ein viel bewunderter und hoch angesehener Staatsmann. TS

USD 38 Mrd. für zehn Jahre
Jacob Nagel, amtierender Vorsitzender des Nationalen Sicherheitsrates Israels, hat mit Susan Rice, der nationalen Sicherheitsberaterin der USA, das Abkommen über ein neues US-militärisches Hilfspaket für Israel
unterzeichnet. Die USA werden Israel im Laufe von 10 Jahren ab Ende 2018 Militärhilfe in Höhe von USD 38 Mrd. gewähren. 5 Mrd. sind für die Entwicklung von Raketenabwehrsystemen reserviert. Das alte Abkommen belief sich auf USD 3 Mrd. pro Jahr. In den letzten Jahren hat der Kongress zusätzliche USD 500 Mio. jährlich bewilligt, was die jährlich an Israel transferierte Summe auf USD 3,5 Mrd. erhöhte. Die für 2018-2028 vorgesehene Summe stellt die höchste US-Hilfe für irgendein Land der Welt dar. Bei Beginn der Verhandlungen hatte Netanjahu vergeblich eine Gesamtsumme von USD 45 Mrd. angestrebt. Kritisiert wird, dass fast alle Gelder nur für Waffeneinkäufe in den USA verwendet werden müssen und nicht für Bestellungen bei der israelischen Rüstungsindustrie. (Tachles) TS

Türkei will Drohnen an Israel zurückgeben
Wegen technischer Mängel bei Heron-Drohnen, die Israel nicht repariert habe, will die Türkei drei unbemannte Flugzeuge zurückgeben. Israel solle für die Schäden aufkommen, da es den Kaufvertrag verletzt habe, so türkische Medien. Die Türkei kaufte die Drohnen von
den Israel Aerospace Industries (IAI) bei einem Geschäft für 10 Flugzeuge zu einem Gesamtpreis von USD 183 Mio. Ein Flugzeug stürzte angeblich während einer Mission innerhalb der türkischen Grenzen ab und 2 konnten wegen technischer Probleme nicht verwendet werden. Der IAI seien die Probleme mit den Drohnen unbekannt gewesen. (IHH) TS

Cyber Defense: Doskozil besucht Israel
Der österreichische Verteidigungsminister Hans Peter Doskozil (SPÖ) besucht Israel vom 13. bis 16. November. Anlass ist die 4. "International HLS & Cyber Conference" in Tel Aviv mit Schwerpunkt Cyber Defense (Verteidigung im Internet). Doskozil wird vom Präsidenten der Israelischen Kultusgemeinde (IKG), Oskar Deutsch, begleitet. "Österreich ist sich seiner besonderen Verantwortung gegenüber Israel bewusst. Ich möchte mit meinem Besuch die Beziehungen weiter stärken", betonte Doskozil. (standard) TS

Frankfurt: Stadt stuft Beziehung zu Tel-Aviv herauf
"Die Stadtverordnetenversammlung hat den Magistrat beauftragt, die 1980 besiegelte Städtefreundschaft zwischen der Stadt Frankfurt am Main und der Stadt Tel Aviv formell in eine Städtepartnerschaft umzuwandeln",
sagte Oberbürgermeister Feldmann. Damit wird formell nachvollzogen, was seit vielen Jahren über Austausch und Kooperationsprojekte gelebt wird. Bei der Gründung der Städteverbindung mit Tel Aviv vor 36 Jahren ging die Stadt Frankfurt am Main neue Wege, indem sie erstmals eine Städtebeziehung außerhalb Europas etablierte. Dabei wurde der Begriff "Städtefreundschaft" gewählt. Im letzten Jahr gab es von der Stadt Frankfurt als Geschenk für 35 Jahre Städtefreundschaft eine Ausstellung des Fotografen Rafael Herlich. Unter dem Titel "Jüdisches Leben in Frankfurt heute" wurden im "Haus Frankfurt" in Tel Aviv 40 Fotografien gezeigt. Auch die "Freundschafts"-Straßenbahn, die mit Bildern und Wappen beider Städte sowie dem Wort "Freundschaft" in Deutsch und Hebräisch durch Frankfurt fährt, ist ein sichtbares Symbol für die Verbundenheit. Im Frühjahr 2017 wird der Vertrag von Oberbürgermeister Feldmann und Tel Avivs Amtskollege Ron Huldai unterzeichnet. (metropol) TS

Erinnerungszeremonie in Jerusalem an die Opfer der Anschläge von 9/11
15 Jahre nach den Terroranschlägen in den Vereinigten Staaten, bei dem auch vier Israelis ums Leben gekommen waren, hat in den Jerusalemer Bergen am Denkmal zum Gedenken an die fast 3.000 Opfer eine
Erinnerungszeremonie stattgefunden. Es handelt sich um das einzige Denkmal für die Opfer von 9/11 außerhalb der USA. Unter den Anwesenden waren Familien der israelischen Opfer und eine Delegation von 50 amerikanischen Polizisten. Der Bürgermeister von Jerusalem, Nir Barkat, sagte, dass er als Jerusalemer und Israeli seit den Anschlägen von 9/11 eine tiefe Verbindung zu den Vereinigten Staaten verspüre. "Daniel Lewin, ein der Opfer der Anschläge, war gebürtiger Amerikaner und wuchs in Jerusalem auf und war Unternehmer im High-Tech. Er diente in einer Elite-Einheit der israelischen Armee und war ein erfolgreicher Unternehmer in Boston. Er war im ersten Flugzeug und der erste, der verstand, dass das Flugzeug entführt worden war. Er kämpfte gegen die Terroristen und starb noch bevor das Flugzeug in das erste Gebäude flog. Ich habe Daniel gekannt, ich traf ihn einige Jahre zuvor in Boston. Als Bürgermeister von Jerusalem kenne ich diesen Schmerz, wenn der Terror unsere Stadt heimsucht." (IHH, algemeiner) TS

Das erste Opfer von 9/11 war ein Israeli
Danny Lewin war das erste Opfer von 9/11. Er saß auf Platz 9B an Bord des American Airlines Fluges 11. Er sah wie Mohamed Atta und Abdulaziz al-Omari von ihren Sitzen vor ihm
aufstanden und zum Cockpit gingen. Wie später im Bericht der 9/11 Kommission dokumentiert, hätten Flugbegleiter die Flugsicherheit angerufen und berichtet, wie Lewin eingegriffen und versucht habe, die Terroristen zu überwältigen. Lewin war ehemaliger Offizier der israelischen Eliteeinheit Sayeret Matkal. Der Mann im Sitz 10B hinter ihm, Satam al-Suqami, zog ein Messer und schlitzte Lewins Kehle auf. Um 08:46 Uhr stürzte sich das Flugzeug in den Nordturm des World Trade Center. Menschen suchten verzweifelt nach Informationen zu den Vorgängen in New York. Doch unter der Last der überwältigenden Nachfrage kollabierten die meisten Nachrichten-Sites im Netz. Nur wenige kamen durch, dank einer Technologie, an deren Entwicklung Lewin beteiligt war. Allein Regierungsstellen bestanden mit ihren Internet-Auftritten, weil sie als Kunden die Technologie von Akamai verwendeten. (tabletmag, facebook, amazon, Akamai) TS

"World Vision" entlässt 120 Mitarbeiter im Gazastreifen
Die christliche Organisation "World Vision" hat die Verträge von 120 palästinensischen Mitarbeitern im Gazastreifen gekündigt wegen Anschuldigungen gegen Mohammad el-Halabi, der laut israelischem
Geheimdienst Spendengelder veruntreut und an die radikal-islamische Hamas weitergeleitet habe. Am 9. August habe es ein Treffen des Leiters der Gaza-Niederlassung mit ausländischen Mitarbeitern von "World Vision" gegeben. Dabei war von einer großen Krise bei "World Vision" die Rede. "World Vision" hatte bislang die israelischen Anschuldigungen abgestritten. Der Gerichtsprozess wird unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden. Israel gab Sicherheitsgründe an. "World Vision" hatte daraufhin die eigenen Aktivitäten im Gazastreifen eingefroren, während Deutschland und Australien ihre finanzielle Unterstützung einstellten. (israelnetz) TS

JNF-Auszeichnung für Kai Diekmann
"Israel verteidigt die Werte und Sicherheit Europas" - so BILD Herausgeber Kai Diekmann anlässlich der Würdigung seiner Verdienste um die Freundschaft zwischen Deutschland und Israel. Diekmann wurde durch den Jüdischen Nationalfonds Deutschland e.V auf dem 2. "Natürlich für Israel"-Kongress in Köln mit dem "Goldenen Olivenzweig" geehrt. 1.000 Gäste und Aussteller waren in die Flora, den Botanischen Garten von Köln, gekommen, um sich über die Projekte des JNF-KKL zu informieren, sich zu vernetzen und um ihrer Verbundenheit mit Israel Ausdruck zu verleihen. (bild, ksta, israelnetz, ja, israelnetz) TS
S.E. Botschafter Yakov Hadas-Handelsmann, JNF e.V. Präsidentin Sarah Singer, BILD Herausgeber Kai Diekmann (Foto: © Harald Hillemanns)

Weltkirchenrat kritisiert US-Milliarden-Hilfe für Israel
Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) und der Nationale Kirchenrat haben die milliardenschweren Militärausgaben der USA für Israel kritisiert. Eine weitere Aufrüstung der unsicheren Nahost-Region sei unverantwortlich, heißt es in einer in Washington
veröffentlichten Stellungnahme des Ökumenischen Rates der Kirchen. Das Papier wurde von ÖRK-Generalsekretär Olav Fykse Tveit und dem Generalsekretär des "National Council of the Churches of Christ in the USA", Jim Winkler, vorgestellt. Der ÖRK und der Nationale Kirchenrat in den USA verlangten von Israel, die Besetzung der palästinensischen Gebiete zu beenden. Israel dürfe nicht das ganze Volk der Palästinenser mit Druck und Gewalt überziehen. Die Palästinenser verlören ihre Hoffnung und den Glauben in die Wirksamkeit friedlicher Mittel. Palästinensischer Terror und die antisemitische Hetze gegen Juden durch die Palästinenser wurden nicht erwähnt. Im ÖRK sind rund 350 Kirchen mit mehr als 500 Millionen Gläubigen zusammengefasst. Der "National Council of the Churches of Christ in the USA" umfasst nach eigenen Angaben 38 Kirchen und Glaubensvereinigungen, die mehr als 45 Millionen Christen repräsentieren. (nationalcouncil, Audiatur, domradio, youtube, ADL) TS




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Nach Landung in Israel
Eine Boeing 737-300 der Wings of Lebanon darf nie mehr in den Libanon, weil sie in Tel Aviv landete. Libanon betrachtet Israel als Feind. Die Nachbarländer

befinden sich offiziell im Kriegszustand. Die Airline besitzt nur ein eigenes Flugzeug. Die Maschine mit dem Kennzeichen TC-TLH gehört der türkischen Tailwind Airlines und hat sie an Wings of Lebanon ausgeliehen. Nach einem technischen Check in der Türkei setzte Tailwind Airlines das Flugzeug vorübergehend für eigene Flüge ein. Und dabei flog die Boeing 737 eben auch nach Israel. «Jegliche Kommunikation und Geschäfte mit dem israelischen Feind sind die Überschreitung einer roten Linie für uns», erklärte Wings of Lebanon. Libanons Transportminister Ghazi Zeaiter sagte, das Flugzeug dürfe nie wieder in den Libanon. Und auch der Flughafen Beirut sperrte die TC-TLH. Derzeit fliegt die Maschine zwischen Antalya und Düsseldorf. (aerotelegraph) TS

"Wir können der Idee eines jüdischen Staates nicht zustimmen"
Die arabisch-israelische Knesset-Abgeordnete Hanin Soabi erklärte bei einer Veranstaltung im Kornhausforum in Bern, dass ihre Partei keinen jüdischen oder zionistischen Staat will. Hanin Zoabi ist

Hanin Soabi in Bern
Mitglied der Balad Partei und war auf Einladung der "Gesellschaft Schweiz-Palästina" in der Schweiz zu Gast. "Erstens einmal - Gerechtigkeit und Befreiung! Zweitens - sogar wenn wir von zwei Staaten sprechen - keiner der zwei kann ein jüdischer sein. Wir können uns nicht einverstanden erklären mit der Vorstellung eines jüdischen Staates. Es geht nicht um die Frage nach einem oder zwei Staaten - es geht um die Frage nach Gerechtigkeit und Befreiung. Jetzt - beendet die Besetzung, jetzt das Recht auf Rückkehr!" Die israelische Abgeordnete forderte weiter: "Ein Staat für alle seine Bürger, ein nicht-zionistischer Staat, ein nicht-jüdischer Staat, innerhalb der Grenzen von 1948 (!) - und ein palästinensischer Staat, mit dem Recht auf Rückkehr." Die Idee von Frau Zoabi und ihrer Partei Balad, dass es keinen jüdischen Staat geben dürfe, wurde vom anwesenden Publikum in der Schweiz mit Applaus belohnt. (audiatur) TS

Sechs Tote nach Einsturz von Tiefgarage
Beim Einsturz einer fast fertigen Tiefgarage in Tel Aviv sind insgesamt sechs Menschen ums Leben gekommen. Rund 30 Menschen waren verletzt

worden. Ein vierstöckiges unterirdisches Parkhaus war aus ungeklärter Ursache eingestürzt. An den Bergungsarbeiten seien rund 500 Soldaten sechs Tage lang im Einsatz gewesen, darunter Mitglieder eines Such- und Rettungsbattalions sowie eine Spezialeinheit mit Suchhunden. Die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache des Unglücks aufgenommen. Der letzte geborgene Tote war Mohammad Dawabsha, 28, ein Cousin von Ahmed Dawabsha, der im Dorf Duma bei Nablus bei einem bis heute nicht aufgeklärten mutmaßlich jüdischen Brandbombenanschlag auf das Haus seiner Eltern ums Leben kam. In Duma sind seitdem 6 weitere Wohnhäuser in Brand gesteckt worden von Tätern verfeindeter arabischer Familienclans. (ToI, telebasel, israelnetz) TS

Nach Burkini jetzt Burkirndl
Sogar die Jerusalem Post berichtete über die Erfindung des Burkirndl durch Renate Hoffman (63) aus Fensterbach (Oberpfalz). Hoffmann war mit ihrer Kirchen-Gemeinde in Israel und wandelte dort

auf den Spuren Jesu. Durch Klänge des Muezzins war sie derart gerührt, dass die die Bibel gegen den Koran austauschte. Sie konvertierte zum Islam, wie zuvor schon ihre Tochter und betete fortan zu Allah anstatt zu Gott. Doch liebte sie immer schon den Chorgesang und wollte keinesfalls auf ihr Dirndl-Kleid verzichten. Also schuf sie das züchtige Burkirndl, damit jeder sieht, wo sie herkommt. (bild, JPost, dailymail, iefimerida) TS







Zwei Ereignisse bestimmten die vergangene Woche. Erst der plötzliche Schlaganfall des unverwüstlichen Schimon Peres, der trotz seines hohen Alters ein volles Arbeitspensum mit Treffen, Gesprächen, Auslandsreisen und Ausstellungseröffnungen absolvierte. Das zweite wichtige Ereignis war die Unterzeichnung des Vertrags über amerikanische Finanzhilfe an Israel in Höhe von insgesamt USD 38 Mrd. verteilt über die nächsten 10 Jahre. Kein anderes Land der Welt erhält von den USA so viel Militärhilfe. Aber Israel wäre nicht Israel, wenn infolge dieses Vertrags der derzeitige Ministerpräsident Benjamin Netanjahu nicht mit Vorwürfen überschüttet würde. Hätte der sich nicht mit Präsident Obama angelegt und die amerikanische Iran-Politik kritisiert, hätte er noch mehr Geld aus den Amerikanern herauslocken können und das zu besseren Bedingungen. So behauptet es der inzwischen vollbärtige gescheiterte ehemalige Premier Ehud Barak, um für sich Pluspunkte zu sammeln und Netanjahu aus dem Amt zu drängen. TS







Paralympics: Bronzemedaille für israelische Ruderin
Zur Halbzeit der Paralympics in Rio hat die querschnittsgelähmte Ruderin Moran Samuel die erste Medaille für Israel gewonnen. Die frühere Basketballerin sitzt seit zehn Jahren im Rollstuhl. Sie bewältigte die 1.000 Meter in 5:17.46 Minuten mit nur vier Sekunden Abstand zur erstplatzierten Britin Rachel Morris. Silber holte die Chinesin Lili Wang. Die frühere Profi-
Die frühere Basketballerin Moran Samuel ist im Rudern erfolgreich
Basketballerin hatte 2006 einen seltenen Rückenmarksinfarkt erlitten und ist seither von der Taille abwärts gelähmt. Dennoch gab die heute 34-Jährige ihre Liebe zum Sport nicht auf und spielte zunächst als Rollstuhl-Basketballerin. Vor sechs Jahren begann sie mit dem Rudern. Bei den Paralympics in London 2012 belegte sie den fünften Platz. (israelnetz) TS

Weitere Bronze für Israel
Doron Schasiri, 49, hat bei den Paralympics die zweite Medaille für Israel gewonnen. Im Kleinkaliber-Dreistellungskampf auf 50 Meter erreichte Schasiri 437,5 Punkte. Gold holte der Serbe Laslo Suranji (453,7 Punkte), Silber ging an Abdullah Sultan al-Arjani aus den Vereinigten Arabischen Emiraten (451,6 Punkte). 1987 war Schasiri als junger Soldat
Bei der Eröffnung der Paralympics 2012 in London trug Schasiri die israelische Flagge
im Libanon. Damals waren Kameraden auf eine Landmine getreten und als Schasiri ihnen helfen wollte, wurde er selbst getroffen. Ab 1994 adaptierte er in der eigenen Firma Rollstühle für verwundete Soldaten und half anderen Sportlern, ihre Ausrüstung für die Paralympics umzubauen. Seit 1996 gewann Schasiri bei sechs Spielen in Folge insgesamt acht Medaillen. (israelnetz) TS

Inbal Pesaro holt siebte Medaille
Die 29-jährige querschnittsgelähmte israelische Schwimmerin Inbal Pesaro hat am Donnerstag bei den Paralympics in Rio de Janeiro Bronze über 200 Meter Freistil gewonnen. Sie kam auf eine Zeit von 3:38:20 Minuten. Gold holte Sarah Louise Rung aus Norwegen in 3:15:83 Minuten vor Teresa Perales aus Spanien (3:36.20). (israelnetz) TS

Algerier traten nicht gegen Israel an
Das algerische Goalball-Team ist nicht zum Spiel gegen Israel angetreten. Die offizielle Begründung der Algerier: Das Team habe den Flug verpasst und wegen der algerischen Ferien nicht rechtzeitig umbuchen können. Für Beobachter ist das allerdings nur ein Vorwand für politische Gründe. Das Internationale Paralympische Komitee hat gegenüber der "British Broadcasting Company" (BBC) angekündigt, den Vorfall zu untersuchen. Kapitän des israelischen Goalball-Teams ist die Araberin Elham Mhamid aus Umm el-Fahm. (israelnetz) TS

Hapoel Beersheba siegt in Italien
Springen vor Freude: Hapoel Ber-Sheva gewinnt 2-0 bei F.C. Inter-Mailand. Die Tore schossen Miguel Vitor (54.) und Maor Bar Buzaglo (69.). Ein absolut brillantes Ergebnis gegen Inter-Mailand und die größte Überraschung des ersten Europa-League-Spieltages. Herrlicher Kommentar dazu auf der Facebookseite der Mannschaft: "Meine Damen und Herren, es ist einfach nicht normal! Hapoel Ber sheva gewinnt in San Siro gegen Inter Mailand mit 2-0!!!" Leider gab es schon vor dem Spiel die mittlerweile fast normale Angriffe auf die Fans der israelischen Mannschaft. (Facebook, JPost) DC



Frankfurter Buchmesse
Der Israel Pavilion befindet sich Halle 6.0 B67/B68 Die Eröffnungszeremonie findet statt am 19/10 um 17:00 Uhr am Stand. Nachfolgend weitere Angaben und der israelischen Aussteller: (export, export) TS

"Jude. Deutscher. Ein Problem?"
Uri Schneiders Dokumentation läuft am Mo. 26.9. um 23:30 Uhr auf dem Dokuplatz der ARD. Schneider hat Juden in Deutschland interviewt und vorab schon gute Reaktionen auf den fertigen Film erhalten. "Das Interview mit Sacha Stawski in seinem Büro ist sehr gut geworden, und auch die Szene an der Schule macht das ganze Dilemma des jüdischen Alltags in Deutschland noch mal so richtig deutlich", schreibt Schneider. (ARD, telaviv) TS



EIN DRINGENDER APPELL AN ALLE UNSERE LESER UND FREUNDE...

Seit geraumer Zeit arbeiten wir eng im Bündnis mit Honestly Concerned e.V. und engagieren uns für Israel und gegen Antisemitismus. Anfang des Jahres wurde uns eine Unterstützung zugesagt, die den Ausbau unserer Arbeit und des von uns angestrebten
Netzwerks israelsolidarischer Organisationen ermöglichen sollte, vor allem auch auf parlamentarischer Ebene. Der Deutsche Israelkongress im Juni mit rund 3.000 Teilnehmern und 200 unterstützenden Organisationen war nur ein kleiner Teil dieses Großprojekts.
Um dieses Projekt zu verwirklichen, hatten wir hierfür einen ausländischen Verein ins Boot genommen. Leider ist dieser in eine Schieflage geraten, sodass die zugesagte Unterstützung nur bedingt bei uns eingegangen ist, was uns wiederum in die Situation bringt, einmal mehr an Eure Großzügigkeit appellieren zu müssen.
ILI, wie auch Honestly Concerned sind gemeinnützige Vereine. Unsere Kosten werden leider unterschätzt. Und auch wenn wir so kostengünstig wie irgendwie möglich arbeiten, gibt es dennoch unvermeidbare Kosten. Jede Aussendung und jede Aktivität ist mit viel persönlichem Engagement und Ausgaben verbunden, einschließlich unserer Internet Präsenz, dem ILI Blog, Facebook, dem Israelkongress, usw. Und entgegen allgemeiner Annahmen, werden wir weder staatlich, parteilich oder durch andere Quellen regelmäßig finanziell unterstützt. Wir sind zu 100% auf die Hilfe unserer Leser, Freunde und Förderer angewiesen.
BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSERE ARBEIT GROSSZÜGIG UND HELFEN SIE DAMIT ISRAEL UND DIE WAHRNEHMUNG ISRAELS IN DEUTSCHLAND ZU KORRIGIEREN!!!
Selbstverständlich erhalten Sie bei Angabe von Namen und Anschrift einen Spendenbeleg.
SPENDENKONTO ILI: Inhaber: ILI-I LIKE ISRAEL e.V., Santander Bank München, Kto.: 1507866200, BLZ: 50033300, IBAN: DE90 5003 3300 1507 8662 00, BIC: SCFBDE33XXX. Weitere Infos auch unter: Spenden.
SPENDENKONTO HC: Inhaber: Honestly-Concerned e.V., Postbank, Kontonr.: 520725100, Bankleitzahl: 10010010, IBAN: DE63100100100520725100, BIC: PBNKDEFF. Paypal und weitere Infos auch unter: Spenden.
DANKE!

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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahres Abo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.





Danke an alle die sich am 2016 beteiligt haben! Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER. Der nächste Israeltag wird im Mai 2017 sein. Der nächste Israelkongress wird 2018 sein. Details zu beiden folgen. Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

Fotos, Videos, Impressionen und Medienberichte vom
4. Deutschen Israelkongress
Das war der #DILK16: 3.000 Teilnehmer und ein großartiges Programm! Eine erste Übersicht mit Links zu Fotos und Berichten über den 4. Deutschen Israelkongress finden Sie HIER.
Eine große Vielzahl von Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions, finden Sie HIER. In Kürze folgt eine ausführliche Dokumentation

von Fotos, Videos und Impressionen rund um den 4. Deutschen Israelkongress auf der Website des Deutschen Israelkongresses: http://israelkongress.de. Der nächste Israelkongress wird in 2018 sein.







Eine Ode an das Volk Israel

Blasenbehandlung

Oded Naharin

Tel Aviv von oben



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Liebe Freunde, hier ein paar Fotos, die ich in Sarona gemacht habe. dem wunderschönen alt-neuen Viertel von Tel Aviv mit württembergischer Vergangenheit , Gretel Rieber


Fromme Moslems und ihre Kinder beten auf dem Tempelberg (Haram a Scharif)




Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Im Mai 2017 ist
der nächste Israeltag -
genaues Datum folgt in Kürze!


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