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10. Oktober 2016

Inhaltsverzeichnis
























Mit der Check- Cap in den Darm
Check-Cap, ein Startup aus Isfiya, einer drusischen Kleinstadt im Norden Israels,
baut die erste "einnehmbare Kolon Röntgenkapsel der Welt". Die Firma erhielt USD 1,2 Mio. von der israelischen Regierung und USD 5,9 Mio. aus privaten Quellen für die Entwicklung der Produktion. Das Kapsel-System soll die Bereitschaft des Einzelnen erhöhen, ein empfohlenes Darmkrebs-Screening durchzuführen. Die Kapsel nutzt eine sehr niedrige Röntgendosis und drahtlose Kommunikationstechnologien, die das Innere des Dickdarms scannen, während der Patient seinem normalen Tagesablauf nachgeht. Nach dem Durchgang erzeugt das System eine 3D-Karte der inneren Oberfläche des Dickdarms, die die Erkennung von Polypen und Krebs ermöglicht. (Check-Cap) DC

Arterien sicher verschließen
InSeal Medical aus Caesarea hat die CE- Zulassung für InClosure VCD erhalten, ein Gefäßverschlussgerät für große arterielle Einschnitte. Damit wird das System in Europa verfügbar. Das InClosure VCD basiert auf einer
biologisch abbaubaren Membran, die durch einen dünnen Nitinol-Rahmen an die Gefäßwand angekoppelt wird. Die flexible Membran nutzt den Blutdruck zu einer besseren Abdichtung, wodurch selbst in verkalkten Arterien eine schnelle und sichere Blutstillung erfolgt. Avi Penner, CEO von InSeal Medical, erklärte: "Die Zulassung der CE-Kennzeichnung des InClosure VCD ermöglicht einen sichereren und wirksameren Verschluss nach einer Arteriotomie bei Patienten, die sich einem Transkatheter-Aortenklappenersatz oder einer operativen Behandlung von perkutanen Aortenaneurysmen unterziehen." (prnewswire, presseportal) DC

Apple entwickelt iPhone 8 in Israel
Apple hat sein Forschungszentrum in Herzliya beauftragt, die Hardware für das iPhone 8 zu entwickeln. Im nächsten Jahr soll es nach einem radikalen Umbau freigegeben werden. Details zum iPhone 8 sind derzeit rar. Im Vergleich zum iPhone 7 soll das neue Gerät eine "dramatische Verbesserung" bringen. Apple selber wollte "auf Gerüchte" nicht reagieren. Es soll einen Rand-zu-Rand-Display
haben, was die Notwendigkeit für die oberen und unteren Einfassungen erübrigt. Ebenso soll es über einen Fingerabdrucksensor verfügen und eine verbesserte Kamera an der Vorderseite. Das alles verriet ein anonymer Mitarbeiter, der Komponenten für Apple lötet. Es gibt etwa 800 Mitarbeiter bei Apple in Herzliya. Die Filiale wurde vor 4 Jahren gegründet, nachdem Apple zwei Startups in Israel aufgekauft hatte: den Flash-Speicher-Designer Anobit im Jahr 2012 und 3D-Sensor Entwickler Primesense im Jahr 2013. Ebenso hat Apple den israelischen Kamera Entwickler LinX erworben. Apple-Chef Tim Cook sagte, dass das Herzliya Zentrum die zweitgrößte Forschungseinrichtung von Apple in der Welt sei. (business) TS

Eisenkappe und andere Abwehrsysteme für die USA
Rafael Advanced Defense Systems und deren US-Partner Raytheon arbeiten an der Umwandlung des kampferprobten israelischen Raketenabwehrsystems Eisenkappe zu einem vollständig amerikanischen System, das US-Streitkräfte vor Marschflugkörpern, Drohnen,
Raketen, Artillerie und Mörsern schützen soll. Entscheidend bei dem israelischen System ist die Fähigkeit, selbst Kurzstreckenraketen zu entdecken und deren Flugbahn zu berechnen. Ein israelisches Startup hat den Zuschlag zur Lieferung von gebrauchsfertigen, von Soldaten getragenen Drohnen erhalten. Sie sollen im Rahmen eines USD 400 Mio. Programms an 4.000 US Soldaten ausgeliefert werden. Das Startup RoboTeam produziert MTGR Mikro-Roboter, die alle amerikanischen Anforderungen für Aufklärung und ferngesteuerte Entfernung von Gefahrenquellen erfüllen. Zudem kooperiert der Florida-Israel Business Accelerator (FIBA) mit der US-Spezialeinheit SOCOM bei der Entwicklung von Technologien, darunter Komponenten, Materialkombinationen, Simulationen und Systemen. FIBA erhielt vom Staat Florida USD 1 Mio. für die Anwerbung und Etablierung israelischer Startups im Gebiet Tampa Bay. (Defense, businesswire, fiba) TS

Robotikprogramm an 300 Schulen
Rund 300 israelische Grundschulen nehmen auf Initiative des Israelischen Bildungsministeriums Robotik in ihren Lehrplan 2016/2017 auf. Die Schüler werden programmieren lernen und erhalten praktische Erfahrung bei der Bedienung verschiedener Arten von Robotern. (jns) TS

Smartphone-App fürs Englischlernen
Das israelische Startup LinguisTech Solutions aus Rosh Ha'Ayin hat EZSpeak auf den Markt gebracht, mit dem man sehr schnell englisches Vokabular und die richtige Aussprache lernen kann. EZSpeak analysiert die Aussprache des Anwenders und erstellt ein individuelles Lernprogramm. LinguisTech zielt auf den chinesischen und spanischsprachigen Markt. (ToI) TS

Superschneller Datenspeicher
Die erstaunliche Performance von Flash Storage DSSD ist von der israelischen Firma Plexistor aus Herzliya mit deren bahnbrechender Technologie noch übertroffen worden: "Persistent Memory over Fabric (PMoF)". Plexistors PMoF-Baustein erreicht erstaunliche Geschwindigkeiten. (prnewswire) TS

Popeye hatte Recht -Spinat hat es in sich
Mit Hilfe eines einfachen Membranextrakts aus Spinatblättern haben Forscher des Technion-Israel Institute of Technology in Haifa eine Bio-photoelektrochemische (BPEC) Zelle
entwickelt, die Elektrizität aus Sonnenlicht erzeugt. Der Rohstoff ist Wasser und die Produkte sind elektrischer Strom, Wasserstoff und Sauerstoff. Die Ergebnisse wurden in Nature Communications veröffentlicht. "Die Studie ist einzigartig, da sie führende Experten aus drei Fakultäten zusammenbringt: Biologie, Chemie und Werkstofftechnik", so Prof. Rothschild. "Die Kombination aus natürlichen (Blättern) und künstlichen (photovoltaische Zellen und elektronische Komponenten) Elementen, und die Notwendigkeit, diese Komponenten miteinander kommunizieren zu lassen, sind komplexe technische Herausforderungen, die erforderlichen Kräfte zu bündeln." (sciencedaily, nature, israel21c) DC



Wie fremde Götzen bekämpft wurden
Ein israelischer Archäologe hat das bisher größte Stadttor der Eisenzeit in Lachisch entdeckt. Dabei zeigt sich, wie Machthaber
fremde Götzen bekämpften. Das Stadttor von Lachisch (24,50 mal 24,50 Meter) ist bis zu einer Höhe von vier Metern erhalten und soll konserviert werden. Jeweils drei Kammern liegen beiderseits der Straße. Hier konzentrierte sich das politische wie gesellschaftliche Leben. Auf den Bänken mit Armlehnen saßen Stadtväter, Richter, Gouverneure, Könige und Beamte. Eine Öffnung führte zum Allerheiligsten. Darin fanden die Archäologen zwei vierhörnige Altäre, deren Hörner abgesägt waren, ein Zeugnis für die "religiöse Reform" unter König Hiskias, vergleichbar ist das mit dem Abmontieren aller Hakenkreuze nach 1945 oder kommunistischer Symbole nach dem Zusammenbruch der DDR. Die ultimative Entweihung des "Allerheiligsten" entdeckten die Ausgräber in einer Ecke: Ein Stein in der Form eines Stuhls mit einem Loch in der Mitte und einer Abfluss-Ritze. Solche Sitzsteine dienten in biblischer Zeit als Klosett. In 2. Könige 10,27 ist die Entweihung eines Baal-Heiligtums beschrieben: "Und sie rissen die Säule Baals ein, zerstörten das Haus des Baals und machten daraus eine Latrine." Erstmals fanden die Forscher jetzt einen archäologischen Beweis für diese Geschichte. Eine chemische Prüfung des Erdreichs unter dem Toilettenstuhl ergab, dass es sich um einen rein symbolischen Akt handelte. Das Klo wurde nie benutzt. (israelnetz, ToI, algemeiner) TS

Fischerhaus am Strand von Ashkelon freigelegt
Bei einer Ausgrabung in Ashkelon wurde ein von Fischern genutztes Gebäude der osmanischen Periode freigelegt. Das von der Israel Antiquities Authority geleitete Projekt soll jungen Menschen ihre Geschichte näherbringen. Dutzende Jugendliche beteiligten sich an dieser
herausfordernden Arbeit. "Zwei der Gebäude, die wir entdeckt haben, sind ziemlich kurios. Es scheint, als wären sie in der osmanischen Zeit als Fischerhaus und Aussichtsturm, möglicherweise als Leuchtturm, genutzt worden. Der Turm befindet sich auf einer Hügelspitze und blickt auf den Strand und das Mittelmeer", so die Ausgrabungsleiter Federico Kobrin und Haim Mamliya in einer Pressemitteilung. Die Grabung und die Publizität beweisen, dass in Israel nicht nur die jüdische Vergangenheit erforscht wird - wie von Palästinensern fälschlich behauptet - sondern genauso die islamischen Perioden. (audiatur) KR




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Das weltweit größte Delfin-Gehege
Am Dolphin Reef im israelischen Eilat tauchen und schnorcheln Touristen mit Delfinen. Erst ist da nur dieses Quietschen, fünf Meter unter dem Meeresspiegel. Zu leise, um festzustellen, ob das ein reales Geräusch war oder nur der Druck aufs Trommelfell. Noch ein Quietscher, laut und eindeutig diesmal. Dann ein grauer Schatten, der von rechts näher heran gleitet, vorbeischnellt. Links erscheint ein zweiter torpedoförmiger Körper, er dreht kurz vor seinem Ziel ab, kehrt um - und plötzlich schwimmen die beiden Taucher im Geleit von zwei Delfinen durchs Rote Meer. Doch für Besucher gilt: Nur gucken, nicht anfassen - auch wenn's schwerfällt. (Welt) TS

In 15 Minuten 2.000 Jahre zurück
Für NIS 20 (EUR 5) kann man sich jetzt von der Western Wall Heritage Foundation per VR (virtuelle Realität) direkt an der Klagemauer durch den zweiten Tempel führen lassen. (JPost) DC

"I am Jerusalem": neue Multi-Media-Attraktion
"Ich bin Jerusalem" ist ein 25-minütiger Film über die Geschichte Jerusalems, der dank modernster Technik alle Sinne des Publikums anspricht. Auf einem 250 m2 großen Surround-Bildschirm werden Sehenswürdigkeiten, Plätze und Menschen Jerusalems, sowie deren Geschichte,
Traditionen und Tänze gezeigt. Die Zuschauer sitzen in sogenannten Sensory Seats, die sich synchron zum Filmgeschehen bewegen. Die vom Boden bis über die Decke reichenden LED Bildschirme, die 3D-Beleuchtung sowie der Einsatz von multisensorischen Effekten wie Duftdüsen machen "I am Jerusalem" zu einem besonderen Kinoerlebnis. Der Film in englischer Sprache kostet etwa EUR 10 pro Person. Das Kino befindet sich in der Mamilla-Alrov-Einkaufsstraße, wenige Gehminuten vom Jaffa Tor entfernt. (IamJerusalem) TS

Stets unterwegs
Von Januar bis Juli 2016 reiste die Rekordzahl von 3.623.800 Israelis ins Ausland - 14,6% mehr als im Vorjahr. Dabei passierte der Rekordwert von 3.350.400 den Flughafen Ben-Gurion - 15% mehr als 2015. Einen Rekordwert von über 77.000 Reisenden und 440 internationalen Flügen verzeichnete der Flughafen am Mittwoch mit der Rückkehr der Israelis von einem Kurzurlaub während des Neujahrsfestes. (IHH) TS



Enzootic gewinnt 1. Preis bei AgriVest
Männliche Garnelen sind größer und damit profitabler sind als weibliche Garnelen. Doch wegen ihrer Dominanz und ihrem Territorialverhalten benötigen vier Tiere einen ganzen Quadratmeter. Weibliche Garnelen sind weniger
aggressiv. Sie wachsen schneller und einheitlicher. Seit vielen Jahren wird angenommen, dass der Anbau weiblicher Garnelen bei 40 Tieren pro m² einen signifikanten Anstieg der Garnelenzucht ermöglichen könne. Nach Angaben der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der UNO werden weltweit jährlich 6,9 Mio. Tonnen Krustentiere im Wert von USD 36 Mrd. produziert. Die Industrie verzeichnet ein jährliches Wachstum von 10%, vor allem in Asien. Das US-israelische Startup Enzootic hat es geschafft, die ersten kommerziellen weiblichen Riesengarnelen zu züchten, mit Biotechnologie, neuen Molekularwerkzeugen und ohne Chemikalien, Hormonen oder Gentechnik. Enzootic gewann mit seiner neuartigen Brut-Technologie den ersten Preis bei einem Startup-Wettbewerb bei der internationalen AgriVest Konferenz am Weizmann Institute of Science in Rehovot. (ToI) TS

UN-Einkäufe in Israel
Die UNO und ihre Unterorganisationen erwerben jährlich für insgesamt USD 15 Mrd. Dienstleistungen und Waren von Pappbechern bis Entsalzungsanlagen. 2015 erstanden die Vereinten Nationen dabei israelische Güter und Dienstleistungen im Wert von EUR 81,9 Mio.- doppelt so
viel wie 2013. 29% der israelischen Güter waren medizinische Ausrüstung, 17,6% waren Brenn- und Klebstoffe, 17% waren IT- und Kommunikationstechnik. Unter 193 Mitgliedsstaaten steht Israel an 40. Stelle. Die größten Lieferanten der UNO sind die USA, gefolgt von Indien und den arabischen Emiraten. (JPost) TS








ISRAEL TATTOO CONVENTION 2016
Die größte und verrückteste Tatoo Konferenz fand im Tel Aviver Konferenzzentrum statt. Führende Künstler aus Israel und Top-Künstler
aus aller Welt waren an zwei Tagen für Live-Vorstellungen geladen. Unter den Gästen waren: Tin-Tin Tatouages, Luna Cobra, Le Hegarat, Lemonsmiff, Solobodan Spuzevic, Liorcifer, Marcel Birkenhauer, Nastia Zlotin, Bobby Aviles, Gee Spot, Fakeskintattoo , Finn Laudwein, Ria Downs, Vitaliy Kanaschenkov, David Raspoutine, Chris X Anker, Toko Loren, Sivanski, Milos Premier, Fabio Sciascia, Walls and Skin Studio, Angels & Demons Studio. (Siehe Bilder unten) (Israeltattoo) TS

Der Piratenkönig und die Barbiepuppe
Der Spielwarenriese Mattel hat sich mit dem israelischen Startup StartApp zusammengetan und bringt die Barbie-Puppe in eine digitale "Barbie-Welt". StartApp entwickelt für die herunterladbare App Emojis, Aufkleber, Hintergrundbilder, GIFs, Avatare, Memes etc. Beliebt auch bei Jungs: Mobilgeräte-Spiel "Pirate Kings" von Jelly Button Games wurde 70 Mio. Mal heruntergeladen. (Ynet, JPost) DC

Kunst aus Sachsenhausen an Jerusalemer Autobahnbrücke
Der Sachsenhäuser Mathias Weinfurter, 25, will an der Brücke über den Hamesila-Park in Jerusalem ein Bild malen. Noch vor zwei Jahren stand Weinfurter auf einer Hebebühne in Niederrad und malte eine Hausfassade an.
Seitdem prangt dort das Gesicht von Eintracht-Legende Tony Yeboah, gepaart mit dem Spruch "Wir schämen uns für alle, die gegen uns schreien". In Jerusalem soll eine große Figur mit langen Beinen, Tor und Fußball zu sehen sein. Darunter steht "Yalla" (Beeil dich). In der arabischen Welt ist dies im Stadion ein Ausruf zum Ansporn, zur Anfeuerung. "Das hört man überall, egal ob man arabisch oder hebräisch spricht", erklärt Weinfurter. Wollen die Menschen von der Innenstadt in das Teddy-Kollek-Stadion, müssen sie durch den Park laufen oder über die Brücke fahren. Unterstützt wird das Projekt von der Deutschen Fußball-Liga (DFL). (fnp) TS

Im Pyjama in der Schule
Eine Schule, zu der Schüler im Pyjama kommen, wurde von Staatspräsident Reuven Rivlin ausgezeichnet. Die Laborschule des Hadassa Krankenhauses in Jerusalem ist ein Beispiel der Koexistenz von Juden und Arabern, Religiösen und Säkularen. Die Schüler kommen im Rollstuhl oder
mit Infusion. Sie stammen aus allen Gesellschaftskreisen. Daher ist das Lehrprogramm angepasst, zweisprachig, Arabisch und Hebräisch, mit einer jüdischen und arabischen Lehrerin. Die Schüler waren überrascht, wie einfach es für sie war, sich an das gemeinsame Lehrprogramm zu gewöhnen. Die Eltern nehmen an einigen Unterrichtsstunden teil. (IHH) KR



Kommunalwahlen um 4 Monate verschoben
Die Kommunalwahlen in den palästinensischen Autonomiegebieten sollten am 8. Oktober stattfinden, erstmals seit über 10 Jahren! Die Regierung (in Ramallah) hat beschlossen, die Wahlen um 4 Monate zu verschieben und nur im Westjordanland stattfinden zu lassen, weil auf die
2006 Wahlen in Ramallah (Foto: Sahm)
Hamas im Gazastreifen kein Verlass sei. Obgleich bei den Palästinensern auch das Parlament seit 10 Jahren aufgelöst ist und kein Politiker mehr legitimiert ist, darunter Präsident Mahmoud Abbas und dessen Regierung, sorgen sich die deutschen Medien nur um den Bestand der israelischen Demokratie, wenn in Israel Gesetze verabschiedet werden, die in den USA, in England oder Deutschland eine Selbstverständlichkeit sind. Andererseits hat sogar SPD-Chef Sigmar Gabriel eine Anerkennung der Hamas-Partei durch Israel gefordert, weil die doch "demokratisch gewählt" sei (vor 10 Jahren), als ob irgendein fremder Staat jemals die SPD oder gar die NPD oder die AfD in Deutschland anerkannt hätte. (Maan) TS

Israelische Soldatinnen stoppen Boot mit pro-palästinensischen Aktivistinnen
Die israelische Marine hat eine Jacht mit 13 pro-palästinensischen Aktivistinnen an Bord 30 Seemeilen vor der Küste des Gazastreifens angehalten und in den Hafen von Ashdod gebracht. Das unter holländischer
Flagge fahrende Boot mit dem Namen "Zeitouna" war im September von Barcelona ausgelaufen mit dem Ziel, nach Gaza zu fahren, um auf die Blockade des Gazastreifens aufmerksam zu machen. Hilfsgüter waren nicht an Bord. Unter den Aktivistinnen befand sich auch die irische Friedensnobelpreisträgerin Mairead Maguire. Nachdem die Besatzung des Bootes der Aufforderung der Marine, zu stoppen, nicht nachgekommen war, übernahmen Soldatinnen der Marine ohne größeren Widerstand die Kontrolle über das Boot. (ToI, IHH) KR

Neue Schlagzeilen und Skandale
Umfragen und Koalitionsspekulationen zu Beginn des neuen Jahres 5777. Im Vordergrund stehen Gerüchte über die Bemühungen zwischen Netanyahus Likud-Partei und der Zionistischen Union von Isaac Herzog um die Bildung einer Regierung der nationalen Einheit. Mit 64% vertreten
fast zwei Drittel der befragten Israelis (jüdische wie nicht jüdische) die Meinung, dass es nie zu einem Frieden zwischen Palästinensern und Israel kommen werde. 24% dagegen glauben, dass ein Abkommen möglich sei. Trotz der Friedensfrustration (oder wegen ihr) meinten 56% der Interviewten, das Leben in Israel sei gut, während 40% sich noch gemäßigt befriedigt äußerten. Fast ein Viertel der jüdischen Israeli erwägen, auszuwandern. 36% der Befragten machen die Lebenshaltungskosten zu schaffen. An zweiter Stelle folgte die Sicherheit mit 24%, gefolgt von der grassierenden öffentlichen Korruption, die 17% der Israeli als das drängendste Problem angaben. (Tachles) TS




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Ein Besuch sorgt für Aufregung
Eine iranische Politikerin steht in ihrem Land in der Kritik, weil sie in Deutschland einem Mann die Hand gegeben haben soll. Bei dem vermeintlichen Mann

handelt es sich um Umweltministerin Barbara Hendricks. Bei der besagten Iranerin handelt es sich um die iranische Umweltministerin und Vizepräsidentin Massoumeh Ebtekar. Ebtekar widerum ist alles andere als eine Unbekannte: Sie war das Gesicht der Geiselnahme in der Teheraner US-Botschaft nach der Islamischen Revolution 1979. Damals hielt sie 444 Tage lang gemeinsam mit anderen Islamisten 52 US-Bürger gefangen. Als Repräsentantin des Mullah-Regimes vertritt sie außerdem vehement dessen antisemitische Linie: So nahm die Terror-Patin auch 2016 am Quds-Tag teil, an dem jährlich zur Vernichtung des jüdischen Staates aufgerufen wird, hetzt in Interviews gegen das "zionistische Regime" und erklärt ihre Unterstützung für die Terrorgruppen Hamas, Hisbollah und Diktator Assad. Gleichwohl wurde sie nicht nur von Hendricks empfangen, sondern auch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (60, SPD) und Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth (61, Grüne), wie iranischen Medien berichten. (BILD, JPost, FAZ) SSt

Verzerrter Sigmar Gabriel in Iran
Der deutsche Wirtschaftsminister und Vizekanzler Sigmar Gabriel sagte, dass seine Forderung an Iran, Israel anzuerkennen, eine "Fälschung" gewesen sei, so Mohammad Bagher Nobakht, iranischer

2015: Gabriel mit Rohani
Kabinettssprecher in der Meldung eines iranischen Nachrichtendienstes. "Gabriel sagte mir, seine Äußerung sei entstellt worden. Es sei ohne Vorbedingungen in den Iran gekommen", sagte Nobakht nach einem Abendessen mit Gabriel. "Gabriel sagte, er habe nur seinem eigenen Volk seine Ansichten erklärt." Dennoch wurde Gabriel von Parlamentspräsident Laridjani nicht empfangen - ohne jede Begründung. (mehrnews, israelnetz) TS

AJC ruft Deutschland zum Mittelstopp für Palästinenser-Regierung auf
Nach Bekanntwerden über die mögliche Finanzierung palästinensischer Terroristen durch europäische Steuergelder ruft das American Jewish Committee

(AJC) die Bundesregierung dazu auf, einen Teil der Unterstützungsgelder für die Palästinensische Autonomiebehörde nach dem Vorbild Großbritanniens einzufrieren. "Es darf nicht sein, dass mit deutschen Steuergeldern die Renten palästinensische Terroristen und deren Familien finanziert werden. Deutschland sollte mehr Druck auf die Palästinensische Autonomiebehörde ausüben und Geldmittel zurückstellen, bis die Palästinenser aufhören, Terrorismus finanziell zu belohnen", sagte Deidre Berger, Direktorin des AJC Berlin Ramer Institute for German-Jewish Relations. (AJC, Tagesspiegel) SSt

Flüchtlinge: Nur keine jüdischen Nachbarn aus Israel
Die HMKW hat im Juni/Juli 2016 eine Umfrage in Berliner Flüchtlingsunterkünften durchgeführt, in Kooperation mit dem DRK KV Müggelspree und dem KV

Steglitz. Jeder siebte Flüchtling hat emotionale Vorurteile gegenüber einer israelischen Familie. Eine deutsche Familie mit vielen Kindern als Nachbarn? Was manche (spießige) Deutsche an Ruhestörung und schmutzige Kinderschuhe im Hausflur denken lässt, ist für die Mehrheit der Befragten geradezu eine Wunschvorstellung. Auch eine afrikanische Familie als Nachbarn, Horrorszenario des deutschtümelnden Kleinbürgers, stößt nur bei 4% auf emotionale Ablehnung. Das Bild wandelt sich, wenn von einer jüdischen Familie aus Israel die Rede ist. Der Anteil der Flüchtlinge, die solche Nachbarn aktiv ablehnen würden, springt auf 14%. (HMKW) TS

Zwei äthiopische Richterinnen ernannt
Erstmals ernannte das israelische Justizkomitee zwei äthiopisch-israelische Frauen zu Richterinnen. Adenko Sabhat Haimovich und Esther Tapeta Gradi wurden zu ihrer Nominierung beglückwünscht. Das fördere die Qualität juristischer Köpfe und helfe bei Gleichstellung innerhalb des israelischen Rechts - Systems. Ernannt wurde auch die Anwältin Miriam Banki. Ihre Tochter Shira wurde bei der 15. Jerusalemer Pride-Parade von einem inzwischen zu lebenslänglicher Haft verurteilten ultraorthodoxen Extremisten ermordet. (Ynet) TS

Anwältinnen Esther Tapeta Gradi (L) und Adenko Sabhat Haimovich

"Juden beherrschen die Welt"
Mosche sitzt in der Eisenbahn und liest die Nationalzeitung. Der Rabbi fragt ihn: "Warum?" Mosche antwortet: "Hast du unsere jüdische Zeitung gelesen? Da geht es immer um

Plündern, Bedrängnis und Qual. Und hier, in der Nationalzeitung, sind wir reich. Alle Juden nehmen hohe Positionen in Regierungen ein und wir regieren sogar die Welt! So was zu lesen, ist reines Vergnügen!" Heute liest Mosche am liebsten palästinensische Zeitungen. (palwatch) TS







Das Auswärtige Amt in Berlin hat eine Pressemitteilung veröffentlicht "zu den israelischen Plänen, nahe der Siedlung Shilo im Westjordanland eine weitere Siedlung zu errichten. Die jüngsten Ankündigungen zum Bau einer neuen Siedlung mitten im Westjordanland haben wir mit großer Sorge zur Kenntnis genommen." Hierzu konterte das israelische Außenamt, dass es sich nicht um eine neue Siedlung handle. Vielmehr sollten die Bewohner des illegalen Vorpostens Amona in neue Häuser innerhalb der Siedlung Shilo umziehen. "Der Standpunkt der Bundesregierung ist unverändert: Der Siedlungsbau in den besetzten Gebieten verstößt gegen das Völkerrecht." Im Völkerrecht steht aber nirgends, dass es Juden verboten sei, irgendwo zu wohnen. Ein Besatzerstaat darf laut 4. Genfer Konvention seine Bevölkerung in "besetztes Gebiet" (eines fremden Souveräns) weder deportieren noch transferieren. Die "besetzten Gebiete" haben seit dem Verschwinden der Osmanen 1917 nie mehr einem Souverän gehört. Noch hat niemand einen "deportierten" Siedler entdeckt. Weiter behauptet Berlin: "Siedlungen gefährden die Grundlagen der Zwei-Staaten-Lösung." Wer behauptet eigentlich, dass das die einzig denkbare "Lösung" ist. In Deutschland könnte man die Parteien abschaffen, wenn es für Flüchtlinge, Energiefragen oder Anderes immer nur eine alternativlose Lösung gäbe. "Nur, wenn das allseitige Bekenntnis zu einer Zwei-Staaten-Lösung rasch durch konkrete Maßnahmen untermauert wird und Israel seine Politik ändert, um palästinensische Entwicklung zu ermöglichen, kann es gelingen, Vertrauen zu schaffen und die Möglichkeit eines Friedensprozesses zu erhalten."
Wieso fordert Berlin nicht genauso eine Änderung der palästinensischen Politik, um bei den Israelis Vertrauen zu schaffen? (auswaertiges, worldisrael) TS







Gold im Wasser
Der israelische Surfer Guy Frier hat bei den European Youth Olympics in Frankreich eine Goldmedaille im Wasserski gewonnen. Es ist die 2. Medaille, die der 19-jährige für Israel gewonnen hat. (socialfeed) TS

Medaillen für Deutschland dank Technik aus Tel Aviv
"Denise will never stop spinning!" Die deutsche Hochleistungssportlerin Denise Schindler gewann Silber im Zeitfahren und Bronze im Straßenrennen bei den Paralympischen Spielen in Rio. Bei den Radrennen trug sie eine hochleistungsfähige Beinprothese, 3D-gedruckt von Autodesk aus Tel Aviv. (JPost, Rio2016) DC



Solomons Tempel und Palast: Neue archäologische Funde
"Und sie sollen mir ein Heiligtum machen; damit ich unter ihnen wohne "- Exodus 25: 8. König Salomos Tempel und dessen Königspalast sind aus der hebräischen Bibel wohlbekannt, allerdings kann man die literarischen Ausschmückungen selten historisch zuordnen. Die Archäologen Yosef
Garfinkel und Madeleine Mumcuoglu glauben, jetzt manche der obskuren Beschreibungen der Bibel erklären zu können, dank eines steinernen Tempelmodells von Khirbet Qeiyafa, einer unter König David errichteten Stadt. Das Modell zeigt eine Reihe von architektonischen Besonderheiten, wie sie in der Bibel beschrieben wurden. Rätselhafte Beschreibungen wie "transparente und undurchsichtige Fenster" lassen sich jetzt erklären. Das Buch ist mit Hunderten bunten Bildern und Diagrammen illustriert. Erstmals bieten seriöse Forscher einen Blick auf jenen Tempel, der im Jahr 586 v.Chr. von König Nebukadnazer dem Erdboden gleichgemacht worden ist.
Solomons Temple and Palace: New Archaeological Discoveries, By Yosef Garfinkel and Madeleine Mumcuoglu ISBN: 978-96507027-30-1 (Bibarch) TS



Köln - Podiumsdiskussion: "Kurden und Israelis - Freundschaftsbeziehungen im Nahen Osten"
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft AG Bonn und die Juso-Hochschulgruppe der Universität zu Köln, laden in Kooperation mit KIFA Kurdistan-Israel Friendship Association International Gemeinnütziger e.V, zu einer Podiumsdiskussion über "Kurden und Israelis - Freundschaftsbeziehungen im Nahen Osten", am 13.10.2016, um 19 Uhr, an der Uni Köln, Hörsaalgebäude,
Hörsaal G, ein.
Die kurdisch-israelischen Beziehungen sind etwas Besonderes: Im kurdischen Nordirak gibt es eine kurdisch-israelische Freundschaftsgesellschaft und die Kurdische Gemeinde in Deutschland ist dem Staat Israel gegenüber sehr aufgeschlossen. Diese bemerkenswerten Beziehungen und ihre Gründe wollen wir in einer Podiumsdiskussion näher betrachten. Zugesagt haben als Teilnehmer des Podiums: Volker Beck, MdB, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Ali Ertan Toprak, Vorsitzender der Kurdischen Gemeinde in Deutschland e. V. Bakhteyar Ibrahim Vorsitzender der Kurdistan-Israel Friendship Association International e. V., und Thomas Uwer, Vorstandsmitglied der Entwicklungshilfeorganisation WADI - Verband für Krisenhilfe und solidarische Entwicklungszusammenarbeit e.V..

"Sketches of Israel" in Berlin
Der Kunstverein Tiergarten in Berlin zeigt vom 7. Oktober bis 12. November die Ausstellung "Sketches of Israel" von Ilan Nachum. Ilan Nachum, 56, lebt und arbeitet als Fotograf und Kameramann in Tel Aviv, für Discovery Channel, National Geography, Arte und History Channel. Seit 2005 lehrt er am Minshar College of Fine Arts in Tel Aviv. (knwm, israelnetz) DC

German Tel Aviv Week
Mit dem Ziel der Förderung von Wirtschaftsbeziehungen und internationaler Vernetzung der deutschen Startup-Szene
organisiert der Bundesverband Deutsche Startups e. V. vom 29. Oktober bis 03. November 2016 die zweite German Tel Aviv Week. Deutschen Startups, Vertretern des deutschen Startup Ökosystems, etablierten Unternehmen und Politikern wird die Möglichkeit geboten, eine intensive Woche in Israel zu erleben. Treffen mit hochkarätigen Startups, innovativen Unternehmen und Venture Capitalists bieten einen breiten Einblick in die israelische Szene. Unter anderem werden Unternehmen aus folgenden Bereichen besucht: FinTech, Automotive, Cyber Security, Mobility, Industrie, Finanzierung und Technologie. (deutschestartups) TS



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Der nächste wird am 11. Mai 2017 sein. Danke an alle die sich am Israeltag 2016 beteiligt haben! Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER. Der nächste Israelkongress wird 2018 sein - Details folgen. Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

Fotos, Videos, Impressionen und Medienberichte vom
4. Deutschen Israelkongress
Das war der #DILK16: 3.000 Teilnehmer und ein großartiges Programm! Eine erste Übersicht mit Links zu Fotos und Berichten über den 4. Deutschen Israelkongress finden Sie HIER.
Eine große Vielzahl von Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions, finden Sie HIER. In Kürze folgt eine ausführliche Dokumentation

von Fotos, Videos und Impressionen rund um den 4. Deutschen Israelkongress auf der Website des Deutschen Israelkongresses: http://israelkongress.de. Der nächste Israelkongress wird in 2018 sein.







Weltrekord in Tel Aviv: 262 Männer legen in 10 Stunden Tefillin (Gebetsriemen) an

Für sein neuestes Video ging Kutiman, Musiker, Komponist und Produzent aus Tel Aviv, mit seinem Online-Musik-Video-Projekt ThruYOU nach Hamburg.

Himmel über Israel

Kol Nidrei (Audio) - Itzhak Perlman and Cantor Yitzchak Meir Helfgot



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.









Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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