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25. Oktober 2016

Inhaltsverzeichnis



















Wenn der Körper sich gegen die Chemotherapie wehrt
Warum behandelte Krebserkrankungen so häufig wiederkehren, hat damit zu tun, dass der Körper sich nicht nur gegen den Krebs, sondern auch gegen die aggressive Chemotherapie zur Wehr setzt. Forscher des Technion in Haifa unter Professor Yuval Shaked haben herausgefunden, wie der an Krebs leidende Körper gegen die Behandlung kämpft, Tumore stärkt und sie zu verbreiten versucht (Metastasen). Jetzt arbeiten sie gezielt an Wegen, den Widerstand des Körpers gegen Anti-Krebs-Behandlungen zu hemmen. (Technion, nocamels) DC

Großbritannien braucht Medizin aus Israel
David Mowat, Unterstaatssekretär für Gesundheit in Großbritannien, sagte, dass ein Boykott israelischer Produkte "höchstwahrscheinlich einen gravierenden Mangel bei Medikamenten bedeuten würde, die für die Gesundheit der Patienten wichtig sind." Das beträfe rund "100 Millionen Verordnungen im nationalen Gesundheitsdienst." (ToI) DC

Mit wenig Energie Wasser aus der Luft ernten
Wissenschaftler Technion in Haifa haben ein Niedrigenergiesystem für die Ernte von Trinkwasser aus der Luft entwickelt. Es verwendet ein flüssiges Trockenmittel, um Wasserdampf von Luft zu trennen und kondensiert dann nur den Dampf. Damit werden 20 bis 65% der Energie der aktuellen Systeme gespart. (nocamels, pubs.acs) DC

Israelische Bakterien könnten Plastikproblem lösen
Plasticure, die gentechnische Technologie eines Studenten-Forschungsteams an der Ben-Gurion-Universität, will Polyethylenterephthalat, das häufigste thermoplastische Polymerharz in Fasern für Kleidung, Flaschen und Nahrungsmittelbehältern von Pseudomonas putida auffressen lassen. Mehr als 300 Millionen Tonnen Plastik werden jedes Jahr produziert, und stellen eine der größten Umweltbedrohungen des Planeten dar. Plastik ist in vielen Aspekten unseres Lebens lebenswichtig geworden. Es macht etwa 15% des Gewichtes eines Autos aus. Aber nur 14% des Kunststoffs werden recycelt. "Das Ziel ist es, das Kunststoffmolekül vollständig zu biologisch abbauen", sagt Alfonta, eine Mitarbeiterin an dem Projekt. "Die Energie, die in diesem Prozess erzeugt wird, kann verwendet werden, um elektrische Energie zu erzeugen." Ähnliche Ideen verfolgt auch ein europäisches Konsortium. (Haaretz, Biotech) TS



Funde bestätigen Existenz der Jerusalemer Tempel
Der israelische Archäologe Zachi Dvira (Zweig) leitet zusammen mit Professer Gabriel Barkay das "Temple Mount Sifting Project", wo mit Bulldozern entsorgter Aushub vom Tempelberg gesiebt und gesichtet wird. Dabei wurden Tausende Scherben, Siegel, Münzen und andere Funde gemacht, die auch aus den Perioden stammen, als dort die jüdischen Tempel standen. Manche Funde dokumentieren eindeutig die biblischen Beschreibungen der Tempel, mitsamt Namen von Priestern, die in ihm gedient haben. Mit vielen Abbildungen und Erklärungen der Funde widerlegt Dvira den "politischen Beschluss" der UNESCO. (ToI, biblical) TS

Kaiser Nervas Reform der Judensteuer
Die Bewohner des alten Judäa waren selten Gegenstand von Abbildungen auf kaiserlichen in Rom geprägten Münzen. Berühmtestes Beispiel sind Münzen des römischen Kaisers Vespasian (69-79 C.E.) mit einer Palme, als Symbol von Judäas Trauer. Judäa wird von einem stehenden männlichen Gefangenen oder einem Bild von Vespasian in Rüstung begleitet. Der Kaiser mit Speer lässt seinen Fuß auf einem Helm ruhen. Dabei steht: IVDAEA CAPTA (Judaea erobert). S (enatus) C (onsulto) bedeutet Dekret des Senats. Eine weniger bekannte römische Münze mit Bezug zu Juden sind Sesterzen des Kaisers Nerva (96-98 C.E.). Sie verewigen die Reform des Fiscus Iudaicus (Judensteuer). Auf Nervas Münzen ist ebenfalls eine Palme als Symbol für Judäa abgebildet. Der Text FISCI IVDAICI CALVMNIA SVBLATA bezieht sich wohl auf das Ende des Missbrauchs der Judensteuer unter Domitian, von Vespasian eingeführt, als Strafe für Juden nach dem jüdischen Aufstand und der Zerstörung des Tempels in Jerusalem im Jahre 70 n.Chr. Die Juden wurden verpflichtet, zwei Drachmen (zwei Denare) für den Tempel des Jupiter Capito in Rom zu entrichten. Unter Kaiser Domitian (81 bis 96 C.E.) wurde der Fiscus Iudaicus hart durchgesetzt. Es mangelte nicht an Informanten. Insbesondere waren Nichtjuden Opfer der Steuer, die "ein jüdisches Leben gelebt, ohne diese Tatsache öffentlich anzuerkennen", sowie Juden, die "ihren Ursprung verborgen hielten und den Tribut an ihr Volk nicht zahlten". Atheismus war gleichbedeutend mit der "jüdischen Art und Weise." Die Münzen von Nerva gelten als Beweis für die Abschaffung oder teilweisen Aufhebung des Fiscus Judaicus. Die Reform führte zu einer schärferen Unterscheidung zwischen Juden und Christen, heute eine Selbstverständlichkeit, aber in den Anfängen des Christentums noch keineswegs klar. (biblical, Israelnetz) TS




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Israel erwartet 500 Mio. Überflieger
Dank seiner einzigartigen Lage am Schnittpunkt dreier Kontinente bietet Israel eine umfassende Vogelwelt für ornithologische Anfänger und erfahrene Vogelbeobachter. "In Israel treffen mehrere Klimazonen aufeinander. So kann man in diesem kleinen Land eine riesige Vielfalt von Arten sehen, die in Europa, Asien und Afrika beheimatet sind", erklärt Jonathan Meyrav, Tourismusdirektor des israelischen Ornithologischen Zentrums. "Unsere Spezialitäten sind Wüstenvögel wie Steppenkragentrappen, fünf Arten Auerhähne und der syrische Zederngirlitz, der nur in den Bergen von Syrien, Libanon und Israel nistet. Wir haben auch zwei sehr seltene Arten - die Wüsteneule und nubische Nachtschwalben. Beide haben eine sehr geringe Ausbreitung. Israel ist der beste Ort in der Welt, sie zu sehen." Die beiden Migrationsfestivals - das Hula Valley Birds Festival beginnt am 20. November und das Eilat Birds Festival im Frühling - finden statt, wenn etwa 500 Millionen Vögel Israel überfliegen. In Spitzenzeiten können Vogelbeobachter 150 bis 200 Vogelarten beobachten. (Israel21c, nature) TS



Verlorene Vermögen wiederfinden
Die Bank von Israel hat eine neue Website, Har Hakesef2, mit der man nach verlorenen Bankkonten und Pensionskassen suchen kann. Dazu muss man die persönliche ID-Nummer eingeben, die jeder Israeli bei seiner Geburt erhält, das Datum, an dem sie ausgestellt wurde und ein paar identifizierende Fragen beantworten. Das kann man auch für verstorbene Verwandte tun. (itur.mof.gov) DC

Israel Fashionable
Neue Startups aus Israel? Wie wäre es mit der Mode: Israelische Designer ziehen ein paar der berühmtesten Frauen der Welt an, von Supermodel Gigi Hadid bis hin zu Superstars Beyoncé und Lady Gaga. (nocamels) DC
Iggy Azaela trägt Livne (L), Beyonce trägt Inbal Dror (M), Kim Kardashian in einem Brautkleid von Lanvin (R)

Kostensenkung auf dem Acker - Agrikultur als Geldanlage
Die diesjährige Agrivest am Weizmann Institute of Science in Rehovot zeigte einmal mehr die geniale israelische Verbindung von Technologie, Farm Management und Risikokapital. "Wir bieten eine durchgängige Lösung für spezielle Pflanzenbauer, so dass unsere Kunden Pestizide intelligenter und effizienter einsetzen können, wodurch Abfall und Sprühfehler reduziert werden. Sie sparen auch Geld mit uns ", sagte Eyal Amit, VP Business Development bei FieldIn. Die Schädlingsbekämpfung für hochwertige Nutzpflanzen von FieldIn gewann für ihre Technologie den zweiten Preis in einem Startup-Wettbewerb auf der Internationalen AgriVest-Konferenz am Weizmann Institute of Science. Das Unternehmen verwaltet beträchtliche Anbauflächen für Großunternehmen, die unter anderem in Israel, Italien und Kalifornien Zitrusfrüchte, Weintrauben, Äpfel, Mandeln, Avocados und Granatäpfel anbauen. Der Hauptinvestor ist Terra Venture Partners, ein israelischer Risikokapitalfonds. Neben der Investitionsförderung wird das Wachstum von AgTech (Agrartechnologie) weltweit durch demographische Entwicklung, Klimawandel und eine Verschiebung der Verbraucherpräferenzen angeheizt. Australien und Israel sind zwei Nationen, deren Landmassen 70% bzw. 60% Wüste oder halbtrockene Zonen umfassen. In beiden stehen AgTech-Szenen an der Spitze der Industrie. Sie wollen künftig intensiver zusammenarbeiten. (geektime, ToI) DC








Israel auf der Design Biennale in London
Auf der ersten London Design Biennale "Utopia by Design" präsentierten Vertreter aus 30 Ländern ihre Entwürfe. Die Projekte versuchten, für komplexe Probleme aus Einwanderung, Umweltschutz und sozialer Teilhabe Gestaltungslösungen anzubieten. Das erste Projekt aus Israel ist "Aidrop", ein Erste-Hilfe-Verteilungssystem des Designers Yaniv Kadosh. Mit selbst-rotierenden Einheiten werden 3kg Kartons mit Verbrauchsmaterialien über unzugänglichen Katastrophengebieten absetzt. Das zweite Projekt ist "Louder" von Sharona Merlin: Lautsprecher für Gehörlose und Schwerhörige verwandeln Töne in visuelle Texturen und Bodenschwingungen, die mit den Füßen gefühlt werden. (Ynet, designbiennale) DC

Jeder 20. Israeli lebt vegan
Israel ist das veganste Land auf der Erde. Fünf Prozent der Israelis verzichten auf alle Tierprodukte - mehr als doppelt so viele wie 2010. Es gibt über 400 "vegan-freundliche" Gaststätten. Die IDF bietet tierfreie Nahrung, Stiefel und Baskenmützen für vegane Soldaten. (thetower, israelactive) DC



Deutsch-israelische Kooperation gegen Cyberattacken
Am Fraunhofer Projektzentrum für Cybersicherheit an der Hebräischen Universität in Jerusalem arbeiten seit vergangenem Jahr deutsche und israelische Experten zusammen. "Alles was wir machen, soll in der Praxis angewandt werden", sagt der deutsche Direktor Michael Waidner. Viel theoretische Forschung zu Kryptographie, der Verschlüsselung von Informationen, werde bislang nicht genutzt. "Der Großteil der Systeme ist nicht geschützt", sagt die technische Leiterin Haya Shulman. Das Zentrum kooperiert laut Waidner mit dem deutschen Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik wie mit dem nationalen israelischen Cyber-Büro. (morgenpost) KR

Premiere: Deutsche Kirchen pilgern gemeinsam ins Heilige Land
Eine hochrangige ökumenische Delegation kam zu einer einwöchigen Pilgerreise ins Heilige Land. Vertreter der Deutschen Bischofskonferenz und des Rats der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) sind mit dabei. Die Tour steht im Zusammenhang mit dem Reformationsgedenken: Vermutlich gewinnt man einen ganz anderen Blick auf 500 Jahre Thesenanschlag von Wittenberg, wenn man in der Grabes- und Auferstehungskirche von Jerusalem oder in den Ruinen von Kapernaum steht. Der Trierer Bischof Stephan Ackermann: "In früheren Zeiten wurden Reformationsjubiläen von beiden Seiten zur Profilierung genutzt, zur Abgrenzung - und jetzt zu sagen, wir setzen diesen gemeinsamen Akzent, ist ein starkes Zeichen." Auf irgendeine Weise drängt sich der Nahostkonflikt noch ins frömmste Pilgerwesen hinein. "Wir fühlen uns den Menschen dort verbunden, wir lassen vor allen Dingen die Christen nicht allein. Aber natürlich gibt es auch eine Partnerschaft mit den jüdischen Bürgern; von Deutschland kommend gibt es immer die besondere Verantwortung aufgrund unserer Geschichte. Wir sind ihnen verbunden und wollen auch tun, was wir können, um zu einem friedlichen Miteinander beizutragen." Es wird einen Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem geben. (rv, df, FB) TS
Kardinal Marx und Bischof Bedford-Strohm

Präsident Rivlin empfängt Religionsführer aus Deutschland
Zwischen 6.000 Besuchern in seiner offiziellen Laubhütte empfing Präsident Reuven Rivlin auch den deutschen Botschafter in Israel, Dr. Clemens von Goetze, und eine ökumenische Delegation der katholischen Deutschen Bischofskonferenz und der EKD. Reinhard Kardinal Marx, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz, und Bischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD, erklärten dem Präsidenten, dass die Reise darauf ausgerichtet sei, die "gemeinsamen Wurzeln unseres Glaubens trotz unserer Trennung zu erkunden", so eine Pressemitteilung des Präsidentenamtes. Der Präsident bot der Delegation einen Rundgang durch seine Sukka (Laubhütte): "Die Sukka ist ein Symbol dafür, wie wir alle unter einem Dach zusammenkommen können." TS
Bildnachweis: Roy Berkovich (Courtesy)

Die Knesset intensiviert Zusammenarbeit mit China
Knesset-Sprecher Yuli Edelstein unterzeichnete mit Zhang Dejiang, dem Vorsitzenden des Ständigen Ausschusses des Nationalen Volkskongresses in China, ein "Memorandum of Understanding". Beide Länder verpflichteten sich, die Zusammenarbeit zwischen den Parlamenten zu intensivieren und ihr Wissen in Bereichen wie Rechtsvorschriften und Umwelt zu teilen. (israelnews) DC

Vereinbarung Israels mit UN-Women
Israel hat ein Kooperationsabkommen mit UN-Women, der Frauenvereinigung der Vereinten Nationen, unterzeichnet. Botschafter Danny Danon ist optimistisch, dass Israel "jetzt die internationale Anerkennung erhält, die wir für unsere Führung in der Geschlechtergleichstellung verdienen". Auf die israelischen Diplomaten wartet harte Arbeit: Noch im März verbreitete das Büro des UN-Generalsekretärs vor dem internationalen Frauentag einen Bericht, in dem es hieß, israelische "Besatzung" sei für die häusliche Gewalt gegen palästinensische Frauen verantwortlich. Israel ist der das einzige Land, das bei der UNO wegen "Missachtung" von Frauenrechten international am Pranger steht. Im Gegensatz zu Israel sind Frauen in arabischen Ländern wie Saudi-Arabien so "frei", kein Auto fahren zu müssen, während israelische Frauen sogar Kampfflugzeuge steuern. Besonders "fortschrittlich" ist Ägypten, wo der Abgeordnete Elhamy Agina vorgeschlagen hat, alle angehenden Studentinnen einem Jungfräulichkeitstest zu unterziehen. (JPost, cnn) DC

Österreichische Gewehre auf Weg zu IS abgefangen
Ägyptische Sicherheitskräfte fingen zwei Lastwagen voller österreichischer Maschinengewehre, Munition und Fernrohre für Scharfschützen auf dem Weg zu IS-Terroristen im Sinai ab. Das meldete die ägyptische Zeitung Al-Masry Al-Youm. Die Waffensendung konnte nahe einer Fähre bei Ismailija beschlagnahmt werden, nachdem die Sicherheitskräfte einen Hinweis erhalten hätten. Die Waffen seien für Attacken auf ägyptische Polizeikräfte und Militär im Sinai bestimmt gewesen. Im Norden des Sinai herrscht ein blutiger Krieg zwischen Beduinen, El Qaeda und IS nahestehen Gruppen und der ägyptischen Armee. Islamistische Terroristen töteten 12 Armeesoldaten bei einem Hinterhalt im Sinai. Am Tag darauf antwortete die ägyptische Luftwaffe mit Angriffen auf Stellungen der Terroristen. Sie zerstörte angeblich Waffendepots und Fahrzeuge. Innerhalb von drei Stunden seien über 100 Aufständische getötet worden. (egyptindependent, JPost) TS
Quelle: El Masry al-Youm

Palästinensische Aktivisten begrüßen Wahl von Parks Tau
Die palästinensische "Menschenrechts"- und Solidaritätsorganisation BDS Südafrika begrüßt die Wahl von Parks Tau als Präsident der United Cities and Local Government (UCLG). Parks Tau, ehemaliger Bürgermeister von Johannesburg, ist derzeitig Präsident der South African Local Government Association (SALGA), ANC Regionalvorsitzender und enger Freund des palästinensischen Kampfes. Jetzt wurde er zum Präsidenten der UCLG gewählt, der "UNO" von Lokalverwaltungen der ganzen Welt. Die Wahl fand auf dem 5. UCLG Kongress-Weltgipfel in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá statt, wo Tau mit 103 von 42 Stimmen gewann. "Genosse" Parks Tau zeigte große Leidenschaft als Bürgermeister von Johannesburg. Konsequent förderte er selbstlosen Internationalismus und unterzeichnete Vereinbarungen über die Zusammenarbeit mit der Stadt Ramallah in Palästina. Genosse Parks sammelte auch Spenden für die Enthüllung einer Statue von Präsident Mandela in Palästina. Die Weltorganisation UCLG hat ihren Hauptsitz in Barcelona und 120 Mitgliedstaaten, darunter auch Israel. (BDS-SA, masham) TS




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Steuergelder für Anti-Israel-Aktivisten
Der Tagesspiegel berichtet, dass der Berliner Senat und der Bund das palästinensische Kulturfestival "After the last Sky" im Ballhaus Naunystraße mit EUR 145.000 förderten. Das Festival fungiere als Plattform radikaler Anti-Israel Aktivisten. Nach Recherchen des AJC unterstützen alle drei Kuratorinnen des Festivals die anti-israelische Boykottbewegung "BDS", die sich gegen den politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Austausch mit Israel engagiert. Für AJC Berlin Direktorin Deidre Berger stellt die staatliche Unterstützung dieses Events eine klare Grenzüberschreitung dar. "Der Berliner Senat und der Bund sollten endlich die Reißleine ziehen und die Mittelvergabe vor allem im Kulturbereich auf den Prüfstand stellen." Der Grünenpolitiker und Antisemitismus-Experte Volker Beck rief Grütters dazu auf, eine Klausel in die Vergaberichtlinien zu übernehmen, um eine Mittelvergabe an anti-zionistische Projekten zu verhindern. (AJCBerlin, Tagesspiegel, rbb, BZ, FB, Ballhaus) SSt


Apple entfernt David-Sterne
Technologie-Riese Apple entfernt Davidstern Symbole von Krankenhäusern aus Karten von Israel. Das berichtete TV-Channel 2. Krankenhäuser auf Apple Maps sind in der Regel durch das religiöse Symbol der Mehrheit der Religion in den Ländern gekennzeichnet. Als Beispiel nannte Kanal 2 das Symbol des Roten Halbmondes des Islam, das Apfelkarten der Türkei und dem Roten Kreuz des Christentums in Frankreich. Bis vor kurzem waren die meisten Krankenhäuser in Israel durch den Roten Davidstern vertreten. Doch vor kurzem hat Apple das neutrale Stethoskop Symbol eingesetzt. Das Stethoskop-Symbol wird auch in anderen Ländern verwendet, aber nicht bei Krankenhäusern, sondern nur bei Kliniken und anderen medizinischen Einrichtungen. (JPost) TS


Lutherübersetzung der Bibel wird überarbeitet
Die EKD arbeitet an einer neuen Ausgabe der Lutherübersetzung der Bibel. Gerd Buurmann lieferte praktische Vorschläge im Sinne des UNESCO Beschlusses, worin der Jerusalemer Tempelberg nur noch unter der muslimischen Bezeichnung "Al Haram Al Sharif" erwähnt ist: "Und Jesus ging in die Al-Aqsa Moschee und fing an, die illegalen jüdischen Siedler auszutreiben, und sprach zu ihnen: Es steht geschrieben bei UNESCO »Mein Haus soll eine Moschee sein«." (Lukas 19, 45-47) "Und Jesus wandelte in der Al-Aqsa Moschee in der Halle Mohammeds." (Johannes 10, 23) "Weh euch, verblendete Leiter, die ihr sagt: "Wer da schwört bei dem Felsendom, das ist nichts; wer aber schwört bei dem Gold auf dem Felsendom, der ist's schuldig." Ihr Narren und Blinden! Was ist größer: das Gold oder der Felsendom, der das Gold heiligt?" (Mätthaus 23, 16-18) "Es gingen zwei Menschen hinauf in die Al-Aqsa Moschee, um zu beten, der eine ein Palästinenser, der andere ein Zöllner." (Lukas 18, 10) (welt, tapfer) TS

youtube

Todesdrohungen gegen UNESCO-Chefin
Irina Bokova, Chefin der UNESCO, erhielt Todesdrohungen, nachdem sie Opposition gegen die arabisch unterstützten Resolutionen geäußert hatte, die jüdische Bindungen zu Jerusalems heiligen Stätten verleugnen. Das berichtete AFP. Der israelische UNESCO-Botschafter Carmel Shama Cohen sagte: "Die Generaldirektorin hat Morddrohungen erhalten. Ihr Schutz muss verstärkt werden." Cohen sagte auch, dass Bokovas Kritik an zwei Entschließungen der UNESCO Anlass für die Drohungen gewesen seien. Bokova hatte erklärt: "Eine jüdische, christliche oder muslimische Tradition zu verleugnen, zu verbergen oder zu löschen, untergräbt die Integrität der Stätten und steht im Widerspruch zu den Grundsätzen, zu denen sich UNESCO 1981 verpflichtet hat." (JPost) TS


Siedler schänden Burak-Mauer / Priestersegen an der Klagemauer
Die palästinensische Nachrichtenseite qudsn.ps berichtet unter der Headline "Tausende Siedler schänden die Al-Burak Mauer" (deutsche Übersetzung) vom "Zustrom Tausender jüdischer Siedler" und besonders der "ultra-orthodoxen religiösen Strömung", obgleich die UNESCO doch festgestellt habe, dass es sich hier um ein islamisches Heiligtum handle, ohne jede Verbindung zum Judentum. Gemeint ist die Klagemauer, wo Muhammad bei seiner Himmelfahrt sein Pferd Burak angebunden habe. Unter dem Schutt des von den Römern zerstörten jüdischen Tempels in Jerusalem - den es angeblich nie gegeben hat - haben israelische Archäologen 1968 sogar die Öse in der Umfassungsmauer gefunden, an die Mohammad das Pferd angebunden habe. (qudsn, heplev) TS








Mehrere hundert Tote durch russische und syrische Bomben auf Aleppo, einst eine Perle des Nahen Ostens, hat die Welt wenig tangiert. Auch der Sturm auf Iraks zweitgrößte Stadt Mossul wird am Ende niemanden interessieren, obgleich das wieder ein paar hunderttausend neue Flüchtlinge bedeutet. Aber ein mit großer Mehrheit akzeptierter Beschluss der UNO-Kulturorganisation UNESCO ist dazu geeignet, die uns bekannte Welt auf den Kopf zu stellen. Darin wurde klargestellt, dass Juden niemals eine Verbindung zum Haram Ash Sherif und der Burak-Mauer in der Stadt Aelia Capitolina hatten. Gemeint sind natürlich der Tempelberg, die Klagemauer und Jerusalem. Um nicht gleich Todesdrohungen ausgesetzt zu werden, muss man sich ja heute "politisch korrekt" ausdrücken. Mit anderen Worten: Der Bestseller der Welt, die Bibel, ist Makulatur. Bye bye Judentum und Christentum. Jahrhunderte historischer Forschung zu unserer Kultur und sogenannten "Werten" werden per Handstreich durch ein islamisches Narrativ ersetzt. Der UNESCO-Beschluss zu den abgestrittenen Bindungen des Judentums und zum angeblich nie dagewesenen Tempel ist so absurd, dass man sich eigentlich nur noch darüber lustig machen kann. Doch sei hier zu bedenken, dass die Initiative zur Abschaffung Jerusalems als Brennpunkt jüdischer wie christlicher Geschichte mal wieder von jenen Palästinensern ausging, denen Deutschland eine von niemandem wirklich gewollte Zwei-Staaten-Lösung aufzwingen will. Gemäß Berliner Vorstellung sollten die soeben aus den Geschichtsbüchern gelöschten jüdischen Israelis "Frieden" schließen. Zuvor sollten sie natürlich alle "illegalen Siedlungen" räumen, möglichst auch gleich Tel Aviv, das ebenfalls als "Siedlung" gilt. Auf handfestere israelische Werte möchte man allerdings nicht verzichten: Bei der Einweihung einer von Deutschland finanzierten Kläranlage sagte der damalige Bürgermeister der palästinensischen Ortschaft Tulkarem: "Wenn die Juden allesamt verschwinden, sollen sie wenigstens den Strom zurücklassen." TS







Israelische Erfolge beim Berlin Swim
In Berlin hat der vom schwul-lesbischen Sportverein Vorspiel SSL Berlin e.V. organisierte Schwimmwettbewerb Berlin Swim stattgefunden. Vorspiel feiert in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen, der Wettbewerb war Teil der Jubiläumsfeiern. Unter den 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus aller Welt waren auch acht Schwimmer des Schwimmvereins TLV Nemos aus Tel Aviv. Diese erkämpften sich insgesamt eine Gold-, zwei Silber- und sieben Bronzemedaillen. Für Nemos war es eine Vorbereitung auf die ersten Tel Aviv Games TAG2017 im kommenden März, die vom TLV LGBT Sports Club und der Stadt Tel Aviv veranstaltet werden. (TelAvivGames, Berlinswim, newsletter) TS
Ilka Wonschik, Chava Pressburger, Bilder - Papierarbeiten - Skulpturen, 180 Seiten, Klappenbroschur, 142 Abbildungen, EUR 24,90, ISBN: 978-3-95565-166-4

Palästinenser-Team feiert Terroristen - Trainer festgenommen
Weil sein Verein einen Attentäter als Märtyrer feierte, ist der Fußballtrainer Maher Abu Sanina von israelischen Sicherheitskräften festgenommen worden. Der von Abu Sanina trainierte Verein Hilal Al Kuds aus Jerusalem hatte vor einem Spiel mit einem Spruchband posiert, das einen palästinensischen Attentäter als "Helden" und "Märtyrer" feierte. Der Attentäter hatte am 9. Oktober in Jerusalem einen Polizeibeamten und eine 60-jährige Israelin getötet, bevor er erschossen wurde. (focus) KR



Bildband über "Vögel in Israel"
"Vögel in Israel" oder, in der englischen Fassung, "Birds in the Holy Land" des Berliner Journalisten und Naturfotografen Thomas Krumenacker, ist eine Hommage an die bunte Vielfalt der Vogelwelt Israels. Das Buch zeichnet über die Fotos der vielfältigen Landschaften Israels und seiner gefiederten Bewohner und Gäste ein Porträt der natürlichen Schönheit des "Heiligen Landes" vom Hermon-Gebirge und den Golan im Norden über den See Genezareth und das Tote Meer bis hin zur Judäischen Wüste, der Negev und dem Roten Meer. Viele Jahre lang bereiste der Autor das Land in jeder freien Minute auf den Spuren der Vögel. Israel ist eine der weltweit wichtigsten Drehscheiben des Vogelzugs und so ist das Land Ziel hunderttausender europäischer Vögel, die hier Station auf dem Weg in ihr Winterquartier machen. Von den knallroten Einödgimpeln in der entlegenen Wüste, dem mystischen und nur in der tiefschwarzen Nacht aktiven Fahlkauz in der Judäischen Wüste bis hin zu den Kranichen im Hula-Tal, die fotografiert sind, dass man nicht recht weiß, ob man hier noch ein Foto oder bereits ein Gemälde oder ein Aquarell betrachtet. Israels bekanntester Vogelforscher, Professor Yossi Leshem von der Universität Tel Aviv, schreibt dazu: Diesen Reichtum der Natur hat Thomas Krumenacker mit künstlerischem Talent, viel Erfahrung und großer Fachkenntnis dokumentiert. Dazu verbrachte er Tage in selbstgebauten Verstecken, wanderte ungezählte Male durch die heißen Wüsten und flog viele Stunden an Bord von Segelfliegern an der Seite der Zugvögel." Krumenacker: "Dieser Bildband ist kein politisches Buch. Ich hoffe aber, dass er dazu beiträgt, Israel einmal aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten, einer Perspektive jenseits der einseitigen Wahrnehmung als Region von Konflikt und Gewalt." (Krumenacker, naturblick) TS
Thomas Krumenacker, "Vögel in Israel", Naturblick-Verlag, Düsseldorf, 180 Seiten, EUR 49



"Present Past - Gegenwärtige Vergangenheit" - Deutsch-israelisches Forum zu psychosozialer Hilfe für traumatisierte Überlebende kollektiver Gewalt.
Langjährige Verfolgung und Gewalt führen häufig zu extremen Traumata bei den Überlebenden und ihren Nachkommen - oftmals auch Jahrzehnte danach, wie man bei Überlebenden des Holocaust zeigen kann. AMCHA arbeitet seit 30 Jahren mit Überlebenden des Holocaust und ihren Familien in Israel, in der BAfF haben sich psychosoziale Zentren zusammengeschlossen, traumatisierten Flüchtlingen und Folteropfern zu helfen. Fachforum am 10. November 2016, 11.00-17.00 Uhr. lukas.welz@amcha.de Abendveranstaltung 19.00 Uhr Landesvertretung Niedersachsen, In den Ministergärten 10, 10117 Berlin, Nähe S+U Potsdamer Platz. Anmeldung bis 7.11.: veranstaltung@amcha.de (us8) TS

Die Vereinten Nationen gegen Israel - Über den Missbrauch internationaler Organisationen
Vortrag und Diskussion mit Alex Feuerherdt: 27. Oktober 2016, 20 Uhr Jüdische Gemeinde Bremen, Schwachhauser Heerstraße 117
Kein anderes Land der Welt steht bei den Vereinten Nationen und ihren Unterorganisationen so häufig am Pranger wie Israel. So hat die Frauenrechtskommission unlängst Israel als einziges Land der Welt wegen "Verletzung von Frauenrechten" kritisiert, kein Wort über die massiven Verletzungen dieser Rechte etwa in arabischen und afrikanischen Staaten. Woran liegt das? An Israel selbst oder doch am Missbrauch dieser Institutionen durch anti-israelische Mehrheiten? (DIG bremen) DC





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Der nächste wird am 11. Mai 2017 2017 sein. Danke an alle die sich am Israeltag 2016 beteiligt haben! Eine Übersicht der Feierlichkeiten, inkl. Fotos und Berichten gibt es HIER. Der nächste Israelkongress wird 2018 sein - Details folgen. Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org

Fotos, Videos, Impressionen und Medienberichte vom 4. Deutschen Israelkongress
Das war der #DILK16: Tausende Besucher vor Ort und via Online-Livestream, mehr als 100 Mitwirkende im vielfältigen Programm, rund 200 unterstützende Organisationen, eine Vielzahl von Medienberichten und Social-Media-Beiträgen! Eine große Vielzahl von Videos der einzelnen Panel und Breakout Sessions finden Sie im YouTube-Kanal
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Ist der Selbstmordgürtel mit Sprengstoff gefüllt? Nein, mit Samsung-Smartphones.

Seltsam. Sie sehen gar nicht jüdisch aus...




Israeli kocht Sabich

Postkarte von Israel

Jüdische Stätten in Jerusalem sind jüdisch

Das "sifting project" des Schutts vom Tempelberg

Priestersegen an der Klagemauer



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Zum Thema "Apartheidstaat"...


Eilat - Damals und heute...




Shalom
Thomas
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