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06. Dezember 2016

Inhaltsverzeichnis























Krebsstammzellen ausbruchssicher
Eine Studie der Wissenschaftler des Crick Institute in London und der Hebrew University of Jerusalem zeigte, welcher Überlebensmechanismus in Krebszellen die Erkrankung auch nach aggressiver Behandlung wieder ausbrechen lässt. "Viele Chemotherapie-Medikamente hinterlassen eine kleine Menge Krebs-Stammzellen, die einen erneuten Ausbruch der Krankheit nach ein paar Jahren verursachen", erklärte Prof. Eran Meshorer, Leiter des Labors für Stammzellen und Epigenetik am Institut für Life Sciences der Hebräischen Universität von Jerusalem.
Prof. Eran Meshorer
Das Forschungsteam fand heraus, dass in einer Reihe von Krebsarten die Krebs-Stammzellen das Protein - H1.0. verlieren. H1.0. ist eine Art DNA-Verpackungsprotein. Durch seine Bindung an die DNA hemmt H1.0 die Ausbreitung der Gene, an die es sich bindet. "Wir fanden, dass das Verschwinden von H1.0 der entscheidende Faktor ist für die Unsterblichkeit der Krebszellen. Um den Wirkmechanismus zu verstehen, haben wir seine Wechselwirkung mit der DNA abgebildet", erklärt Prof. Meshorer. Diese epigenetische Entdeckung könnte die Tür für medizinische Intervention in Krebsstammzellen öffnen, die auf die Wiederherstellung von hohen Konzentrationen von H1.0 in den Krebszellen abzielen. (austfhu, science) DC

Nanomedizin: Mit winzigen Barcodes Krebsmedikamente testen
Forscher des Technion in Haifa verpackten winzige Mengen von Antikrebs-Medikamenten in Nanopartikeln, die im Blutkreislauf des Patienten zum Tumor zu fließen, wo sie von den Krebszellen verschluckt werden.
Synthetische DNA-Sequenzen, die an die Antikrebs-Medikamente gebunden sind, dienen als Barcode-Leser für die Arzneimittel-Aktivität in den Krebszellen. Nach 48 Stunden wird eine Biopsie aus dem Tumor genommen. Die Barcode-Analyse liefert Informationen über die Zellen, die durch das Medikament zerstört wurden (oder nicht). So überwacht das System die Wirkung jedes Medikaments auf die Tumorzellen. Diese Methode ermöglicht es, die Wirksamkeit mehrerer Arzneimittel gleichzeitig im Tumor des Patienten zu testen, in kleinen Dosen, die vom Patienten nicht empfunden werden und die keine Gefahr für ihn darstellen. Auf der Grundlage der Testergebnisse wird das effektivste Medikament für den spezifischen Patienten ausgewählt. (technion) DC

Bluttest für Parkinson
Mehr als 10 Millionen Menschen weltweit leben mit Parkinson, einer chronischen und fortschreitenden neurodegenerativen Erkrankung, die durch das Absterben der Dopamin produzierenden Nervenzellen in der
Substantia nigra (einer Struktur im Mittelhirn) gekennzeichnet ist. Der PDx-Bluttest von BioShai, einer Firma aus Yokneam Illit, der Veränderungen in bestimmten Molekülen misst, die mit Parkinson assoziiert werden, wird auf einer begrenzten Beta-Basis über ein israelisches Labor Anfang 2017 verfügbar sein. "Eine frühere Diagnose kann zu einer präziseren Behandlung und einer höheren Lebensqualität für den Patienten führen", sagt Jennifer Yarden, Direktorin von BioShai. "Ein einfacher und kostengünstiger Test für die Diagnose von Parkinson wird als essentiell für die Entwicklung der neuroprotektiven Therapie angesehen". Der PDx-Bluttest ist weltweit der erste Bluttest für Parkinson. (i21c) DC

Ultraschallkamm gegen Kopfläuse
Läuse sind eine häufige Plage - drei von vier Kindern werden mindestens einmal in ihrem Leben an Läusen leiden. Der Läuse-Behandlungsmarkt wird auf USD 2 Mrd. geschätzt. Die Firma ParaSonic aus der New Generation Technology 3 (NGT3) aus Nazareth hat einen Kamm entwickelt, der Läuse- und Läuseeier mit Ultraschallwellen ohne Chemikalien zerstört. Die ersten Zielmärkte sind Orte in den USA, Europa, Israel und Asien wo Läuse bereits Resistenz gegen chemische Materialien entwickelt haben. (globes) DC

Intelligentes Armband
Bei Verwundungen im Feld oder bei Operationen werden Soldaten in der Regel zunächst notfallmedizinisch versorgt und anschließend, oft per Hubschrauber, in ein Feldlazarett und von dort in ein festes Krankenhaus transportiert. Anwärter eines Offizierskurses der IDF
haben nun ein elektronisches Armband entwickelt, das mit einem Smartphone kommunizieren kann und in das die Sanitäter vor Ort die ersten Befunde oder auch Angaben zur erfolgten Behandlung eingeben können. Der Verwundete bekommt das Armband angelegt und jeder weitere Arzt kann die Daten mit seinem Smartphone herauslesen. Anders als in der Zivil-Medizin, wo die Kette der Behandlung in der Regel lediglich von der Notaufnahme in das stationäre Krankenhaus führt, werden Soldaten unter schwierigen Bedingungen von einer Reihe von Menschen behandelt", so Nimrod Nocsenianu, der Leiter des Offizierslehrgangs, in dem das Armband entwickelt wurde. "25% der Todesfälle von Soldaten weltweit könnten durch genauere Behandlung verhindert werden." (Audiatur, IDF) DC

Smarte Pause
Fühlen Sie Entzugserscheinungen, wenn Sie ihr Telefon zu Hause vergessen haben? Checken Sie die Nachrichten auch während des Abendessens? Wann war Ihr letztes Meeting ohne Ablenkung? "Mit dem heutigen hektischen Lebensstil sind die Menschen ständig unterwegs - und immer auf
dem Handy erreichbar", sagt Ori Levin, CEO von Pause. Yuval Lazi, ein weiterer Pause-Mitbegründer, kam mit seiner Frau Lidar Gravé-Lazi auf die Idee, als ihr dreijähriger Sohn sie beim Abendessen überraschte und sie bat, ihre Telefone abzulegen, um sich mit ihm zu beschäftigen. So entstand "Pause". Die schlanke rechteckige Metallbox blockiert Wifi-Signale, eingehende Anrufe, Textnachrichten und E-Mails für bis zu sechs Telefone. (ToI) DC

Windeln aus Quallen
Die weltweiten Quallenpopulationen wurden durch steigende Meerestemperaturen, Verschmutzung und Überfischung in den letzten Jahren immer mehr zur Plage: Sie machen Strände unbenutzbar und verstopfen
sogar Kühlsysteme von Kraftwerken. Jetzt hat der Startup Cine'al von Shachar Richter, einem Materialwissenschaftler an der Universität Tel Aviv, eine lukrative Lösung für die Bekämpfung der Schwabbelmassen gefunden: biologisch abbaubare Windeln und weibliche Hygieneprodukte. Das Quallen-Fleisch wird zunächst mechanisch gebrochen. Durch das Hinzufügen antibakterieller Nanopartikel wird das stechende Gift entfernt und am Ende entsteht "hydromash", ein superabsorbierendes, flexibles und vollständig biologisch abbaubares Material. Das Unternehmen erwartet, dass die Produkte in den nächsten 18 Monaten auf den Markt kommen. Der globale Windel Markt wurde im Jahr 2015 auf USD 52 Mrd. geschätzt. Die meisten landen auf Deponien. Ein Produkt aus Hydromash wäre in weniger als 30 Tage biologisch abbaubar. "Quallen sind elegante, schöne und faszinierende Kreaturen. Wenn sie richtig studiert werden, gibt es viele weitere Möglichkeiten, wie sie zu unserem Leben beitragen können", sagt Richter. (theguardian, bz) DC




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Taucher finden überraschende römische Inschrift
Auf dem Sockel einer 1.900 Jahre alten Statue entzifferten Archäologen eine griechische Inschrift mit dem Namen eines bislang unbekannten Gouverneurs der römischen Provinz Judäa: Marcus Paccius. Der Sockel wurde in 1,5 m Tiefe im Wasser im ehemaligen
Mittelmeerhafen von Dor geborgen: "Die Stadt Dor ehrt Marcus Paccius, Sohn des Publius Silvanus Quintus Coredius Gallus Gargilius Antiquus, Gouverneur der Provinz Judäa, sowie der Provinz Syria und Patron der Stadt Dor". Der Name Gargilius Antiquus war schon bekannt. Doch wusste man nicht, für welche Provinz er zuständig war. Jetzt war klar, welcher römischer Prokurator vor dem Bar Kochba Aufstand herrschte. Der römische Kaiser Hadrian dürfte Gargilius Antiquus zum Gouverneur von Judäa im Jahr 123 n.d.Z. ernannt haben, als Nachfolger von Cosonius Gallus. So könnt er der letzte römische Herrscher der Provinz Judäa gewesen sein, ehe sie in Syria-Palästina umbenannt worden ist, um jede Verbindung mit den revoltierenden Juden zu tilgen. (Haaretz, INN) TS



Vatikan bewirbt: "Palästina- Das Heilige Land"
Der italienische Reporter Giulio Meotti schrieb in Il Foglio, dass das vatikanische Reisebüro Opera Romana Pellegrinaggi aus Werbung und Landkarten für die Pilger den Namen Israel getilgt habe. Er sagt weiter:" Katholische Pilger besuchen heilige Stätten im palästinensischen Gebiet und werden dabei von palästinensischen arabischen Fremdenführern begleitet
" Palestine - Holy Land" aktuelle Reklame auf einem Stadtbus in Rom
und übernachten in palästinensischen Hotels. Infolgedessen kehren diese Pilger mit Hass gegen Israel zurück. Der Vatikan trägt eine große Verantwortung in diesem Ritual, da die "Opera Romana Pellegrinaggi", die diese Touristen führt, das Vatikanische Büro ist, das Wallfahrten zu christlichen Orten auf der ganzen Welt organisiert. Aktuell bewirbt die "Opera Romana Pellegrinaggi" eine Reise nach "Palästina", dem "Heiligen Land", mit ikonischen christlichen Stätten in Jerusalem. Dabei bleibt Israel unerwähnt. Die Zionist Organization of America (ZOA) meint dazu, das erinnere an die katholische Ersatztheologie, bei der Judentum und Juden theologisch aus der Geschichte gelöscht werden. (INN, Jewish, Jihadwatch) TS



17.000 neue Millionäre in Israel
Im Jahr 2016 sind 17.000 Israelis Millionäre geworden, berichtet der "Global Wealth Report 2016" der Schweizer Großbank "Credit Suisse" in seinem diesjährigen Report. Bei 18 Israelis handele es sich um Milliardäre. Insgesamt
verfügten 25 Israelische Staatsbürger über ein Vermögen zwischen USD 500 Mio. und USD 1 Mrd. Das Vermögen von 277 Weiteren bewege sich zwischen USD 100 und 500 Mio. 32% der Israelis kämen auf USD 100.000 bis USD 1 Mio. 42,5% kämen auf USD 10.000 bis USD 100.000 und 23,5% liegen unter USD 10.000 Dollar. In den vergangenen 16 Jahren habe sich das Vermögen des Durchschnittsbürgers etwa verdoppelt: Von USD 92.589 auf USD 176.263. Das mittlere Vermögen liege 2016 bei USD 54.384. 70% des Vermögens seien finanzielle Instrumente wie Bargeld und Sicherheiten. Grundbesitz und andere Besitztümer machten die restlichen 30% aus. Gleichzeitig verzeichnet die Studie für Israel eine Schuldensumme von USD 29.800 pro Person, also rund 14,5% des Vermögens der Durchschnittsperson. Das weltweite Vermögen liegt im Jahr 2016 bei USD 256 Billionen. Insgesamt zählt die Studie weltweit 33 Mio. Millionäre und 2.205 Milliardäre. Davon seien 1.627 deutsche und 13.554 US-amerikanische Staatsbürger. Israel repräsentiere 0,4% des globalen Reichtums. (INN) TS

Bilanz des Feuers
Bei den verheerenden Großbränden in Israel wurden rund 32.000 Hektar Naturwälder und Gebüsch zerstört, schreibt "Times of Israel". Dies sind etwa 30% mehr als bei dem Brand im Karmel-Gebirge 2010. Damals kamen
42 Menschen ums Leben. In neun Städten und Siedlungen kam es zu Feuern durch Brandstiftung. Auf der Liste stehen neben der stark betroffenen Stadt Haifa auch Sichron Ja'akov und Tal-El, Nataf bei Jerusalem und die Siedlungen Dolev, Gilon, Talmon, Nirit und Halamisch im Westjordanland. 137 Menschen erlitten Brandverletzungen. Tote gab es nicht. Die Brände haben mindestens 700 Wohnhäuser beschädigt, davon sind 569 komplett zerstört, schätzt der Jüdische Nationalfonds. Zwischen dem 18. und dem 26. November bekämpften 2.000 Feuerwehrleute und 450 Soldaten des Heimatfront-Kommandos 1.773 Brände. Zudem waren Helfer aus anderen Ländern im Einsatz, darunter der Türkei, Jordanien und Ägypten. Auch die Palästinensische Autonomiebehörde sandte Feuerwehrteams. Insgesamt waren in Israel 325 Einsatzkräfte aus dem Ausland, davon 50 aus den USA sowie 69 zypriotische Feuerwehrleute. Zum Löschen und Überwachen der Brände standen 14 Flugzeuge der israelischen Feuerwehrstaffel und mindestens 19 zusätzliche Flugzeuge von zehn anderen Nationen zur Verfügung. Sie flogen 480 Einsätze. Darunter war das größte Löschflugzeug der Welt, das aus den USA in Israel eintraf. (INN) TS







Erdbeben erschüttern Israel
Am Freitag erschütterte ein Erdbeben mit einer Stärke von 3,8 auf der Richter-Skala den Norden Israels. Das Epizentrum lag 5 km nördlich vom See Genezareth. Zuvor hatte ein 4,4 starkes Beben den Süden Israel bei Eilat erschüttert. Das Epizentrum lag im Sinai. Die Beben resultieren aus Verschiebungen der Erdplatten entlang des afrosyrischen Bruchs. 1837 und 1927 gab es schwere Beben mit Zerstörungen und Tausenden Toten. (breakingisraelnews) TS
Ram-See nahe dem Hermon-Berg (Photo: R. Ertov / Wiki Commons)

Nach Bränden jetzt Überschwemmungen
Nach verheerenden Bränden, von denen 30 bis 40% durch Brandstiftung ausgelöst worden seien, hat es am Wochenende zum ersten Mal seit April heftig geregnet. Der Hermonberg ist schneebedeckt und einige Menschen
mussten aus plötzlichen Sturzbächen oder überschwemmten Wohnungen gerettet werden. Sturmböen knickten Bäume und Stromleitungen. Der erste segensreiche Winterregen ließ den Pegel des See Genezareth um 4cm steigen. In Israel wird noch um die finanzielle Hilfe der Opfer der Brände gestritten da zahlreiche Wohnungen ganz oder teilweise abgebrannt sind und in der Gegend von Haifa Zehntausende fliehen mussten. Nur wenn Brandstiftung mit "nationalistischen Motiven" nachgewiesen wird, zahlt der Staat Kompensation an die "Terror-Opfer". (Ynet, ToI, audiatur, Hamodia) TS

Pleite: Cinema Jenin wird geschlossen
Das berühmteste palästinensische Kino, Cinema Jenin, schließt seine Tore und wird in ein Einkaufszentrum umgewandelt. Der deutsche Filmemacher Marcus Vetter hatte es 2010 zusammen mit Ismael Khatib gegründet, mit finanzieller Unterstützung aus aller Welt, darunter des einschlägigen Israel-Hassers Roger Waters. Das Auswärtige Amt in Berlin steuerte rund EUR 340.000 bei. Vetter glaubte, den Menschen in Jenin "Kultur" näher bringen zu müssen. Doch die konservativ muslimische Bevölkerung nahm das Angebot nicht an. Das Kino ging pleite und wurde für USD 1,8 Mio. Bei diesem Pferd wurde Ahmed erschossen (Foto: Sahm)
verkauft. Es hieß auch, dass der Kinobesuch einer Anerkennung der israelischen Besatzung gleichkäme. Der Schauspieler Juliano Mer-Khamis war ebenfalls in dem Projekt engagiert und wurde von Unbekannten im Flüchtlingslager Jenin erschossen. Vetter hatte den Film "Das Herz von Jenin" (Deutscher Filmpreis 2010) gedreht über den 11-jährigen Ahmed, Sohn von Ismael Khatib. Der hatte sein Spielzeug-Maschinengewehr auf israelische Soldaten gerichtet. Aus Furcht, dass es eine echte Waffe sein könnte, hatten sie ihn aus 300m Entfernung erschossen. Als "Zeichen des Friedens" hatte der Vater die Organe seines Sohnes für Transplantationen gestiftet. In dem Film werden die jüdischen Organempfänger als durchgedreht, Nudisten oder strengorthodoxe Araber-Hasser vorgestellt. Die jüdischen Helikopterpiloten, Ambulanzfahrer, Ärzte und andere normale jüdische Menschen kommen nicht vor. (dailymail, Jewishpress, ToI, ARD, Zeit, Welt, achgut, taz, boomtown, cinemajenin, youngoddities, jungle) TS

Mit "Fauda" auf geheimer Mission
Die Action-Krimi-Serie "Fauda", Arabisch für "Chaos", ist eine der besten, die der israelische Markt zu bieten hat. Der Streaming-Riese Netflix hat sich die Rechte für die erste Staffel der Erfolgsserie gesichert. Ab 2. Dezember sind die Folgen verfügbar. Der Plot von "Fauda" klingt simpel: Der israelische Ex-Geheim-Agent Doron (Lior Raz) erfährt, dass der Hamas-Kämpfer, den er für tot hielt, noch am Leben ist. Er kehrt zu seinem alten Team zurück und
will den Feind ausschalten. Die geheim operierende Elite-Einheit der israelischen Armee begibt sich auf eine Mission nach Palästina und gerät in größte Gefahr. Für die dargestellte Region ist "Fauda" ein gewagtes Experiment. Obwohl es eine israelische Produktion ist, wird meist Arabisch gesprochen und mit Hebräisch untertitelt. Zudem zeigt es den israelisch-palästinensischen Konflikt unheimlich realitätsgetreu. Die Hamas-Terroristen werden nicht nur als brutale Verbrecher, sondern auch als Familienväter dargestellt. Das fasziniert zusätzlich. Die Serie spricht beide Konfliktparteien gleichermaßen an und lässt selbst große US-amerikanische Produktionen wie "Game of Thrones" und "House of Cards" bei den Einschaltquoten weit hinter sich. Die Ur-Idee zu dieser Dramaserie stammt von der Serie "Hatufim". Staffel zwei von "Fauda" wird bereits produziert - auch hierfür soll Netflix die Rechte ergattert haben. (gala, focus) KR

Hollywood Gala für die IDF
Die FIDF (American Friends of the IDF) hielt in Los Angeles eine starbesetzte Gala für 1.200 Gäste ab, um IDF-Soldaten zu ehren. Zu den Anwesenden gehörten Oscar-Preisträger Robert De Niro, der Filmstar, Bodybuilder und ehemalige kalifornische Gouverneur Arnold Schwarzenegger, Schauspielerin Joanna Krupa und Schauspieler Gerard Butler. Bei der Gala wurde die Rekordsumme von USD 38 Mio. gespendet, um Förderung und Ausbildungsmöglichkeiten für IDF-Soldaten zu ermöglichen. (nationalnews) DC

80 Jahre Philharmonie
Im Oktober hat das Israelische Philharmonische Orchester seine 81. Konzertsaison eröffnet. Das 80-jährige Bestehen des Orchesters wird im Dezember mit neun Konzerten unter Mitwirkung berühmter Dirigenten und Solisten gefeiert. Das erste wird am 20. Dezember Ricardo Muti
dirigieren. Auf dem Programm stehen dieselben Werke wie zum Eröffnungskonzert am 26. Dezember 1936. Damals nannte sich das Orchester "Palestine Philharmonic Orchestra". Das Eröffnungskonzert fand in der Levant Fair Halle in Tel Aviv statt, unter der Leitung des größten Dirigenten seiner Zeit, Arturo Toscanini. In den ersten Jahren hörte man nur wenig Hebräisch unter den Musikern. Deutsch, Polnisch, Ungarisch und Russisch dominierten. Zur Unabhängigkeit des Staates Israel am 14. Mai 1948 änderte das Orchester seinen Namen zu "Israel Philharmonic Orchestra". Es spielte die Hatikva, die israelische Nationalhymne. In den acht Jahrzehnten seines Bestehens unternahm das Orchester viele Konzerttourneen ins Ausland. Nachdem das Orchester 40 Jahre lang ohne Orchesterleiter ausgekommen war, wurde 1977 der indische Dirigent Zubin Mehta Generalmusikdirektor auf Lebenszeit. (IHH) KR

Zwei Kammeropern zur Unaussprechlichkeit der Vergangenheit
Die deutsch-israelische Dichterin Else Lasker-Schüler ist heute Kultfigur, verstarb aber - missverstanden und verarmt in Jerusalem. Eine junge Frau aus der Gegenwart konfrontiert uns mit der Vorgeschichte ihres
Vaters. Das sind Themen der beiden Kammeropern "Else" und "Gespräch mit einem Stein". Dazu der Regisseur Bruno Berger-Gorski: "Als Person, die der hebräischen Sprache nicht mächtig war, musste Else Lasker-Schüler in Israel überleben. Sie sprach in einer Sprache, die dort niemand verstand und flüchtete sich in ihre Fantasiegestalten hinein." Und diese Fantasiegestalten nehmen wir in "Gespräch mit einem Stein" auf. Das Symbol des Todes und die Unaussprechlichkeit der Vergangenheit durchziehen beide Stücke. Das "Gespräch mit einem Stein" ist autobiografisch: "Ella Milch-Sheriff hat durch das Tagebuch ihres verstorbenen Vaters erfahren, dass er den Holocaust in Polen überlebt hatte. Sie musste aufgrund dessen eine harte Kindheit durchmachen, weil er kaum liebesfähig war. Er konnte ihr als zweitgeborener Tochter nie sagen, dass er vor ihr schon einen Sohn hatte und eine andere Frau, die die Shoa nicht überlebt haben. Das Thema war für ihn tabu, er fühlte sich schuldig. Im Stück fragt das Mädchen auf Hebräisch und erhält Antworten auf Polnisch. Am Ende sieht man, wie das Mädchen wie versteinert dasteht. (dw) KR



Afrika geht auf Israel zu
Im Juni traf sich Benjamin Netanjahu mit sieben afrikanischen Staatschefs. Alle Beteiligten sprachen vom "Beginn einer neuen Ära der Beziehungen zwischen Israel und den Ländern Afrikas". Zwei Monate später lud der
israelische Premier am Rande der UN-Vollversammlung in New York 15 afrikanische Staatschefs zum Austausch ein. Vertreten waren auch Länder mit mehrheitlich moslemischer Bevölkerung. "Ich möchte Partnerschaft und Freundschaft mit jedem hier vertretenen Land", sagte Netanjahu seinen Gästen. Zum Laubhüttenfest organisiert die Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) jährlich eine Feier. Auf ihr deuteten prominente afrikanische Minister an, dass das Chaos in der arabischen Welt eine Gelegenheit für den afrikanischen Kontinent darstelle, sich mit Israel anzufreunden. "Arabische Länder haben den afrikanischen Staaten einen diplomatischen Boykott Israels aufgezwungen", erklärte Joel Nguessan, Minister und Sprecher des Präsidenten der Elfenbeinküste bei einer Pressekonferenz. Luba Mayekiso, Direktor der ICEJ Südafrika, berichtete, dass ihm auf Reisen immer der gleiche Tenor begegne: "Die arabische Welt hat uns überhaupt nichts geboten". Nun schaue Afrika vermehrt nach Israel, um die Probleme des Kontinents zu lösen. (IHH) KR

Normalisierung der türkisch-israelischen Beziehungen
Der Prozess zur Normalisierung der türkisch-israelischen Beziehungen ist fast vollendet. Nach dem Eintreffen des israelischen Botschafter Eitan Naeh in Ankara, wird der als türkischer Botschafter in Tel Aviv ernannte Botschafter
Kemal Ökem am 12. Dezember sein Amt antreten. Ökem wird dem israelischen Staatspräsidenten Rivlin sein Akkreditierungsschreiben überreichen. Der israelische Botschafter Eithan Naeh beantwortete bei seiner Ankunft in der VIP-Lounge auf dem Flughafen Esenboga in Ankara Fragen der Journalisten. Er sei sehr glücklich, in der Türkei zu sein und gespannt darauf, offiziell mit seiner Arbeit zu beginnen. Im Rahmen der Normalisierung wurde ein Gericht in Istanbul gebeten, Anklagen gegen israelische Soldaten fallen zu lassen, die an der Stürmung der Mavi Marmara beteiligt waren, wo 10 Aktivisten getötet worden sind. (trt) KR

Abbas bleibt Fatah-Vorsitzender
Die Fatah-Partei hat den palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas als ihren Vorsitzenden im Amt bestätigt. Das beschlossen rund 1.400 Delegierte einstimmig. Abbas bekräftigte indes, Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen zu wollen. Gleichwohl betonte er, Verhandlungen mit Israel seien wichtig. "Wir
wollen Frieden in Übereinstimmung mit den internationalen Gesetzen", sagte Abbas. Er grüßte alle Palästinenser in israelischer Haft, besonders Minderjährige. Die Palästinenser hätten das Recht, ihre Sache mit aller Kraft zu verteidigen und forderte eine "Intifada der Gehirne". Der Parteikongress in Ramallah war seit 1964 der siebte Parteitag der Fatah und der zweite im Westjordanland. Frühere Kongresse fanden in Syrien und Tunesien statt. Aus dem Gazastreifen sollten 380 Mitglieder anreisen, von denen etwa 250 pünktlich erschienen. Israel habe laut einem Parteisprecher die Ausreise zahlreicher Fatah-Mitglieder aus dem abgeriegelten Gazastreifen blockiert. Um die Nachfolge von Abbas kämpfende Politiker wie Muhammad Dahlan blieben ausgeschlossen. Aus israelischen Regierungskreisen verlautete Kritik an Abbas' Wortwahl. Abbas sei auf diplomatischer Ebene der "führende Feind, der Israels Existenz infrage stellt", sagte der Minister für Energie- und Infrastruktur, Juval Steinitz. (ynet, France24, INN) TS

Minirock-Verbot in Knesset
Für das israelische Parlament gilt ab sofort eine neue Kleiderordnung. Miniröcke und kurze Kleider sind nicht mehr erlaubt, teilte die Knesset mit. Die neuen Vorschriften betreffen Mitarbeiter des Parlaments, wie Assistenten der Abgeordneten oder Praktikanten sowie Besucher. Verboten sind ebenfalls Tank- oder Spaghetti-Tops, kurze Hosen und nicht einmal dreiviertellange Hosen. Wer
Sommerlich leger - in der Knesset unerwünscht
T-Shirts mit politischer Botschaft oder Flip Flops trägt, wird auch nicht eingelassen. Diese Vorschriften gelten für alle, die älter als 14 Jahre sind. "Die Kleiderordnung soll alle Zweideutigkeiten der Vergangenheit ausräumen und gleichzeitig die Gefühle der Besucher und Gäste angemessen respektieren", sagte Knesset-Pressesprecher Jotam Jakir. Modische Verstöße gegen die Knesset -Ordnung dürfen nur vom Sicherheitspersonal des gleichen Geschlechts angemerkt werden, um unangenehme Situationen für beide Seiten zu vermeiden. 2007 hatte der damalige Knessetvorsitzende Reuven Rivlin ein Verbot für Jeans und Sandalen in der Knesset aufgehoben. (ToI, INN) TS




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Iran liefert Waffen an Hisbollah mit zivilen Flügen
In einem Brief an die 15 Mitglieder des UN-Sicherheitsrats beschwerte sich Botschafter Danny Danon unter Bezugnahme auf den israelischen Geheimdienst darüber, dass der Iran zivile

Fluggesellschaften wie "Mahan Air" benutze, um die Hisbollah mit Raketen zu versorgen. Die Waffen werden "im Iran von den Quds-Brigaden in Koffer gepackt und direkt an Agenten der Hisbollah übergeben". Laut Danon verletze der Iran mit diesen Waffenlieferungen zahlreiche Resolutionen des Sicherheitsrats. Die Hisbollah besitze 17-mal so viele Raketen wie 2006 - also 120.000 im Vergleich zu 7.000 vor zehn Jahren. (audiatur) TS

Wie Iran Israel zerstören will
Ermutigt durch das Nuklearabkommen mit den Weltmächten mischt sich der Iran bereits in die inneren Angelegenheiten arabischer Staaten ein, insbesondere im Irak, Libanon, Syrien, Jemen und Golfstaaten.

Offensichtlich hat die gescheiterte Politik der Regierung Obama im Nahen Osten den Iranern Appetit gemacht. Sie sind überzeugt, ihren Einfluss auch auf die Palästinenser ausweiten zu können. Die Weigerung der Hamas, das Regime von Bashar Assad - dem wichtigsten Verbündeten des Iran in der Region - zu unterstützen, hat zu der Einstellung finanzieller und militärischer Unterstützung für die Hamas im Gazastreifen geführt. Seit neuestem gibt es jedoch Anzeichen, dass der Iran und die Hamas auf dem Weg zu einer Art Danse Macabre sind, mit dem Ziel, das "zionistische Gebilde" zu eliminieren und moderate Araber und Muslime zu untergraben. Der hochrangige Hamas-Vertreter Osama Hamdan sagte: "Die Beziehungen zwischen dem Iran und der Hamas werden gerade neu belebt und bewegen sich in die richtige Richtung." (audiatur, mena) KR

Frankreich kennzeichnet Waren aus Siedlungen
Frankreich ist das erste EU-Land, das die Anweisungen der EU-Kommission vom November 2015 durchsetzt, israelische Waren aus den besetzen Gebieten zu kennzeichnen: Golanhöhen, Westjordanland und Ost-Jerusalem. Diese Gebiete "gehören nicht zu Israel", heißt es in einer offiziellen

Michael Oren kennzeichnet Waren mit EU-Stickern
Verlautbarung der Regierung. Deshalb reiche es nicht aus, die Waren nur mit Worten wie "von den Golanhöhen" zu kennzeichnen. Um die Kunden nicht in die Irre zu führen, müsse ausdrücklich erwähnt werden, dass diese Gebiete nicht Teil des Staates Israel seien. Das Jerusalemer Außenministerium beklagte, dass Paris 200 territoriale Konflikte in der Welt ignoriere. Michael Oren, ehemaliger Botschafter in den USA und heute Knessetabgeordneter, rief deshalb zu einem Boykott französischer Waren auf. Frankreichs neue Botschafterin in Israel, Helene Le Gal, twitterte schnippisch an Oren: "Sie rufen also zum Boykott französischer Produkte auf, obgleich es in Frankreich per Gesetz verboten ist, Israel zu boykottieren?" Der EU-Beschluss sei antisemitisch, solange Produkte allein aus Israel herausgepickt würden, nicht aber Waren aus China, Indien oder der Türkei, erwiderte Oren. (independent, JPost) TS

Plakativer Antisemitismus in Zürich
Am Zürcher Hauptbahnhof steht an elf Stellen ein grossformatiges Plakat der «Palästina-Solidarität». Es zeigt Benjamin Netanjahu, der in herrischer Pose auf einem Stuhl sitzt. Vor

ihm kniet eine Frau, die «Europa» symbolisiert. Sie küsst dem israelischen Premierminister die entblössten Füsse. Netanjahu wird mit einer Sprechblase in den Mund gelegt: «Wir brechen Völkerrecht durch Landraub, Vertreibung, Apartheid . Unser Joker: Das schlechte Gewissen Europas.» Daneben steht in grossen Lettern: «Wir fordern von EU und von der Schweiz: Sanktionen gegen Israel». Schon die Symbolik ist zutiefst antisemitisch. Das Bild knüpft damit an das alte antisemitische Stereotyp vom unfassbar mächtigen, überheblichen, grausamen und lüsternen Juden an, der sich die Völker der Welt untertan macht und ihnen seinen bösen, verbrecherischen Willen oktroyiert. (audiatur) KR

Gehackte Nachrichten
Unbekannte, mutmaßlich saudische Hacker haben minutenlang Fernsehsendungen in Israel unterbrochen und stattdessen einen anti-israelischen Propagandafilm gesendet, der sich auf die Brandserie in Israel bezieht. Die Kanäle 2 und 10 waren betroffen, vor allem im

"Allah ist der Allergrößte", Screenshot aus Hackerfilm
Norden Israels. Der Clip bezog sich auf die Brände und war ein Protest gegen das vorgeschlagene Gesetz, die Lautsprecher an den Moscheen zum Schweigen zu bringen. Gezeigt wurde ein kurzer Film mitsamt Gebetsruf. Die Zweite Behörde für Fernsehen und Radio bezeichnete das Eindringen der Hacker in das Fernsehprogramm als Sabotage. Man werde entsprechend mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenarbeiten. (tt, I24news) KR







Delikate Verwicklungen um Israels U-Boote: Die Thyssenkrupp-Werft in Kiel baut für Israel U-Boote der Dolphin-Klasse. Sie gelten als hochmodern und fähig, Atomwaffen zu tragen. Sechs dieser teuersten Waffensysteme im Arsenal der israelischen Armee wurden schon ausgeliefert. Sie sollen dem mit Auslöschung bedrohten jüdischen Staat am Mittelmeer eine "Zweitschlag-Fähigkeit" bieten. David Shimron, Anwalt und enger Berater des Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu, wird verdächtigt, gleichzeitig Vertreter der Kieler Werft zu sein. Er habe im Namen Israels Verhandlungen mit den Deutschen geführt und sei gleichzeitig mit der Aufgabe betraut gewesen, für ThyssenKrupp den Verkauf der teuren Boote zu promoten. Yossi Yehushua, Reporter der meistverbreiteten Zeitung Israels, Jedijot Achronot, hat aus "offenen Quellen" herausgefunden, dass Iran 4,5% Anteile an der Werft besitze und an den Geschäften mit Israel kräftig mitverdiene. Während iranische Sprecher und die deutsche Firma die Angaben bestätigten, zeigten sich Israels Verteidigungsministerium und das Ministerpräsidentenamt als "unwissend". Der Journalist wirft nun dem Verteidigungsministerium in Tel Aviv vor, nicht ordentlich recherchiert zu haben, zum Beispiel mit "Google-Suche". (HC, Ynet, Ynet, haaretz) TS







Beersheba vs. Inter Mailand - der 2. Sieg
...Sahar bekommt den Ball quergelegt und steht plötzlich frei vor dem Tor. Mit einem Schuss von der Strafraumkante trifft er zum 3:2. Sein Tor in der 93. Minute brachte nach dem 2:0 im September den 2. Sieg für Hapoel Beer Sheva gegen Inter Mailand. (jpost) DC



Friedrich Nothacker
"Ich habe nicht die Mittel dazu, ich rechne aber damit, dass der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs mir die erforderlichen Geldmittel zur rechten Zeit gibt." Dies erwiderte Friedrich Nothacker 1960, als ihn der Bürgermeister des nordisraelischen Küstenortes Schavei Zion, Manfred Scheuer, fragte, ob er denn genügend Geld für den angefragten Bauplatz habe. Es ging um die Genehmigung für ein neues Gebäude, das die Arbeit des Liebeswerkes "Zedakah" ausweiten sollte. An die Episode
erinnert Traugott Thoma in der Einleitung zu seiner Biographie "Friedrich Nothacker - ein Freund Israels". Nothacker wurde 1903 im Schwarzwald geboren und machte nach der Schule eine Goldschmiedlehre. Später wusste er sich jedoch zum Prediger der Liebenzeller Gemeinschaft berufen. Als solcher bestand er auch während der Nazizeit darauf, den Halbsatz Jesu aus Johannes 4,22 zu zitieren: "Das Heil kommt von den Juden". Als Sanitätsfahrer musste er im Zweiten Weltkrieg durch das Warschauer Ghetto fahren. "Was Nothacker da alles sah und erlebte, erschütterte ihn bis aufs tiefste Mark", schreibt Thoma. "Er konnte einfach nicht begreifen und verstehen, dass so etwas Grauenvolles und Menschenunwürdiges geschehen konnte." Nach dem Krieg gründete er "Zedakah", ein Zweig des Christlichen Hilfsbundes. (pro) KR







Spendenaufruf von Sarah Singer, Direktorin des jüdischen Nationalfond
Die Brände sind inzwischen gelöscht, doch die Bilanz ist schrecklich: Es waren über 600 verschiedene Brandherde. Allein in Haifa mussten 70.000 Menschen in Sicherheit gebracht werden. Der JNF-KKL hilft: bringt Menschen unter und gibt ihnen Schutz, doch auf diesen Ansturm war man nicht vorbereitet. Das KKL-Schulungszentrum »Nes Harim Field and Forest Education Center« ist geöffnet worden.
300 JNF-KKL-Feuerwehrleute waren mit 20 Löschzügen unterwegs und haben versucht, mit Dutzenden Traktoren und Bulldozern den Kampf gegen die Feuer zu gewinnen. Zwischendurch fehlte es an allem: Die Feuerwehrmänner hatten zeitweise nicht einmal mehr Schutzanzüge. Die Präsidentin des JNF-KKL Sarah Singer in Deutschland ruft zu Spenden auf: Einige Menschen haben gar keine Möglichkeit mehr, irgendwohin zu gehen. Es ist ein ziemliches Drama vor Ort. Jeder noch so kleine Betrag hilft uns. Wir können mit den Spenden die verbrannten Gebiete wiederaufforsten und die Menschen, die alles verloren haben, unterstützen. (JA) TS

Shauli Einav Quartett
9. 12.2016 20:00, Duale Hochschule - Wilhelmstraße, Heidenheim. Einav wurde 1982 in Israel geboren und wechselte mit 14 Jahren von der Violine zum Saxophon. 1998 wurde er von dem amerikanischen Saxophonisten Arnie Lawrence entdeckt, der ihm den Weg in die New Yorker Jazzszene ebnete, wo Einav an der Eastman School of Music seinen Master-Abschluss erwarb. 2015 veröffentlichte er bereits sein viertes, von der Fachpresse hochgelobtes, Album als Bandleader: "Beam Me Up". (jazzheidenheim) DC



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Das Jahr geht zu Ende, die Kassen sind leer, aber die Rechnungen stapeln sich... Wir arbeiten so kostengünstig wie irgendwie möglich, dennoch gibt es unvermeidbare Kosten. In diesem Sinne möchten wir noch einmal an Ihre Großzügigkeit appellieren, uns zu helfen diese Kosten abzudecken. Gerade jetzt zum Ende des Jahres sind die Zeiten besonders schwierig und wir sind auf die Hilfe eines jeden Einzelnen angewiesen. Jede Spende zählt!
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Ab 10 Euro pro Monat werden Sie Fördermitglied. Die ersten hundert neuen Fördermitglieder (Jahres Abo) erhalten den wunderschönen Bildband "By Bread alone" (Vom Brot allein) von Ulrich Sahm und der Fotografin Varda Polak-Sahm mit Bildern aus Jerusalem, der historischen Vergoldung des Kuppel des Felsendoms und Bildern der symbolischen Bedeutung von Brot in allen drei monotheistischen Religionen. Diese völkerverbindenden Bilder wurden als erste israelische Ausstellung im Vatikan gezeigt.




Noch ausreichend Zeit einen Israeltag zu organisieren. Aber es ist definitiv so langsam Zeit, sich Gedanken über die Planung zu machen. Gerne stehen wir bei der Planung mit neuem Handbuch, Material, sowie Rat und Tat zur Seite!
Ob als Sponsor, Organisator oder Mitarbeiter, der
ISRAELTAG 2017 BRAUCHT SIE!
Informationen und Kontaktaufnahme unter: Israeltag@il-israel.org












Streetfood

Pausenbox

Haifa nach den Bränden

First major winter storm behind Israel, Mt. Hermon site opens



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.


Nach dem Feuer kommen Wasser und Sturm....


Aus Anlass der Verkündung des UNO-Teilungsplanes 1947





Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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