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11. Dezember 2016

Inhaltsverzeichnis






















Dreifach Sieg für Israel bei der Medica in Düsseldorf
Bei der Medica App Competition messen sich jedes Jahr in Düsseldorf Entwicklerteams aus allen Teilen der Welt. Drei israelische Startups erhielten die höchste Ehrung: UpRight gewann EUR 2.000 für eine App zur Optimierung der Sitzhaltung, Biop Medical ist auf Platz 2 mit einem
Prof. Eran Meshorer
Gebärmutterhalskrebs-Testgerät, und TytoCare wurden Dritte mit ihrer Telemedizin-Lösung, die überall und zu jeder Zeit eine Visite und eine umfassende medizinische Untersuchung erlaubt. Jedes Team hatte drei Minuten Zeit, seine Mobile Solution zu präsentieren. Eine weitere Minute lang nutzte die Jury noch für inhaltliche Nachfragen. (Ärztezeitung, thetower) DC

Diamanten präzise bestimmen
Die Bestimmung von Farbe und Reinheit eines Diamanten ist sehr arbeitsaufwendig. Sarine Technologies aus Hod haScharon hat eine Technologie
entwickelt, mit der Reinheit, Schliff und Farbe der Steine automatisch und objektiv erfasst werden, akkurater als es dem menschlichen Auge möglich wäre. Die Maschine ersetzt nicht die Gemmologen, rationalisiert aber den Arbeitsprozess und hilft, exaktere Abstufungen zu erreichen. Das 1988 gegründete Unternehmen hat Technologien entwickelt, die heute weltweit Diamanthersteller und alle großen Edelsteinlabors einsetzen. Dazu gehören Maschinen für die automatisierte Erfassung von Rohdiamanten, die Bewertung der Lichtleistung der Diamanten, 3D-Imaging-Maschinen und Maschinen, die Fehler kartieren. "Die Diamantindustrie ist weltweit in einer schwierigen Situation. Es gibt ein Problem mit der Rentabilität und hoher Konkurrenz", sagt Shmuel Schnitzer, Vorsitzender des Israel-Diamond-Institute und ehemaliger Präsident der Diamanten-Börsen. "Technologie ist der Weg nach vorne für Israel, um seinen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Herstellern zu bewahren und Kosten zu senken, um höhere Erträge zu erzielen." (ToI) DC

Insulin-Dosis exakt berechnen
Diabetes-Patienten, die Insulin spritzen, müssen die richtige Dosis zur richtigen Zeit einnehmen, um einen stabilen Zuckergehalt im Blut zu gewährleisten. Über- oder Unterdosierungen können zu lebensbedrohlichen
Situationen führen. Menash Michael aus Ramat Gan hat 2014 den Insulog erfunden, einen Stift, der dem Diabetes-Patienten hilft, den Zeitpunkt und die exakte Dosis einer Insulinspritze zu berechnen. Eine App überträgt die ermittelten Angaben dem Arzt. Das Unternehmen ist im Gespräch mit ausländischen und israelischen Distributoren von Medizintechnik. (ToI) TS

Protonentherapie jetzt auch im Sitzen
Protonentherapie ist eine präzise Strahlentherapie für Krebs. Sie ermöglicht die Behandlung kranker Zellen mit höheren Strahlendosen, während die Schädigung des gesunden umgebenden Gewebes deutlich minimiert ist.
P-Cure, eine Medizintechnikfirma aus Lod hat ein Gerät entwickeltet, bei dem Patienten in sitzender Position behandelt werden. Dafür erhielt P-Cure die amerikanische Zulassung. Davon profitieren besonders Patienten mit Krebserkrankungen an Lunge, Brust, Kopf, Nacken und unterem Torso. "Die Vorteile der Behandlung von Patienten in einer sitzenden Position umfassen mehr Komfort, weniger innere Organbewegung und eine bessere Position für Asthmatiker und andere Patienten mit eingeschränkter Atmung", so Michael Marash, CEO von P-Cure. (i21c, prweb) DC

Unterirdisches Blutversorgungszentrum in Ramla
Am 17. November wurde der erste Spatenstich für ein unterirdisches Blutversorgungszentrum in Ramla vorgenommen. Das Marcus National Blood Services Center des Magen David Adom (MDA) in Ramla wird das weltweit erste voll funktionsfähige unterirdische Blutzentrum sein, abgesichert gegen biologische und chemische Waffen, Raketen und Erdbeben. Benannt wurde es nach dem Home Depot Mitbegründer Bernie Marcus und seiner Frau Billi. Sie beteiligten sich an dem Bau mit einer Spende von USD 25 Mio. (afmda) DC

Moringa-Bäume in Zippori
Medizinische Heilkräuter sind seit biblischer Zeit bekannt. Bei Zippori, 5 km westlich von Nazareth, gibt es sogar eine Plantage mit Moringa-Bäumen aus dem Himalaya. Seit 1998 werden in Zippori medizinische Heilpflanzen kultiviert. Moringablätter enthalten eine Vielzahl Mikronährstoffe, darunter fast alle Vitamine und viele Spurenelemente. Das Pulver verwendet man als Gewürz. Man mischt es in die Salatsaucen, Gemüsesuppen oder Fruchtgetränke. (naturalbeauty, Moringa) TS

Kampf gegen den Krebs gewinnen
Am 20. November 2016 hat das Technion-Israel Institute of Technology sein ganzheitliches Krebsforschungszentrum "Technion Integrated Cancer
Center" (TICC) eingeweiht. Das erste interdisziplinäre Center seiner Art in Israel kombiniert das komplexe Wissen der Universität mit Onkologie-Erfahrung des Technion. Ein Video-Clip erläutert die Krebsforschung am Technion und die Arbeitsweise des interdisziplinären Krebsforschungszentrums. Bei der Eröffnung sprachen: Prof. Douglas Hanahan aus Zürich und Saul Singer, Autor des Buches "Start Up Nation". (technion, tower) TS




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Hebräisch das älteste Alphabet?
Das älteste aufgezeichnete Alphabet könnte Hebräisch sein. Laut einer umstrittenen Studie des Archäologen und Spezialisten alter Inschriften Douglas Petrowitsch nahmen die Israeliten in Ägypten 22 alte ägyptische Hieroglyphen und verwandelten sie vor über 3.800 Jahren in das hebräische Alphabet. Die Daten, die Petrowitsch für den Aufenthalt der Israeliten in Ägypten hat, wie in Exodus 12: 40-41 angegeben (1876-1446
Sinai 375a, Steinplatte aus Ägypten aus dem Semitischen Museum von Harvard. Zu sehen ist der Name Ahisamach (Exodus 31: 6) auf beiden horizontalen Linien.
v.d.Z.), gelten als unzuverlässig. Skeptiker haben auch die hebräische Identifizierung bestritten, weil das frühe Alphabet einer beliebigen semitischen Sprache zugeordnet werden könnte. Petrowitsch studierte 2012 die hieroglyphische Inschrift einer ägyptischen Steinplatte aus dem Jahre 1842 v.d.Z. Auf der Platte, genannt Sinai 115, identifizierte er Joseph und seine Söhne Ephraim und Menasse - Figuren der hebräischen Bibel. Petrowitsch von der Universität Wilfred Laurier ist nicht der erste, der Hebräisch als die Sprache des Uralphabets identifiziert. In den 1920er Jahren bestimmte der deutsche Gelehrte Hubert Grimme einige Inschriften als Hebräisch. Im Gegensatz zu Petrowitsch war er jedoch nicht in der Lage, alle Buchstaben richtig zu ermitteln. Das führte zu falschen Übersetzungen und zur Ablehnung durch andere Gelehrte. (foxnews) TS



Erste Jakobschafe in Israel eingetroffen
119 Jakobschafe aus Kanada wandern derzeit nach Israel ein. Ein jüdisches Ehepaar aus Kanada möchte die schon in der Bibel erwähnte Rasse wieder im Heiligen Land ansiedeln. Die Gruppe "Freunde der Jakobschafe" teilte
mit, es sei mit 11 Flugzeugen "der größte Lufttransport von Tieren in der Geschichte Israels." Die Aktion begann am 30. November und werde sich einen Monat hinziehen. Die Tiere sind vorerst in Südisrael in Quarantäne. In 1. Mose 28,10-32,2 werden die heute nach Jakob benannten gefleckten Schafe erstmals erwähnt. Gemäß der Bibel folgten diese Schafe den Israeliten ins antike Ägypten und verbreiteten sich von dort über die Welt. Vor drei Jahren begannen die Verhandlungen zwischen der israelischen und der kanadischen Regierung. Denn Kanada steht nicht auf der Liste der Länder, die Tiere nach Israel ausführen dürfen. Deshalb wurde der Transfer "unter besonderen Umständen" genehmigt - als einmalige Maßnahme für Touristenzwecke. Die Initiatoren wollen in Israel eine Bildungsfarm eröffnen. (INN) TS

Kraniche werden zur Plage
Auf dem Höhepunkt der Wintersaison haben geschätzte 42.500 Graukraniche beschlossen, im Agamon Hula-See zu überwintern, anstatt von Europa weiter nach Afrika zu ziehen. Das Hula-Tal wurde zu einem Paradies der Ornithologen. Landwirte bauten Mais und Erdnüsse an, die Lieblingsspeisen der Kraniche. Um die Landwirte zu schützen, liefert die Regierung bis zu 8 Tonnen Mais pro Tag. Die Sümpfe wurden in den 1950er Jahren entwässert. Inzwischen hat die Umweltbehörde KKL-JNF das Tal wieder überschwemmt, um das lokale Ökosystem zu retten. Israel liegt am Schnittpunkt von 3 Kontinenten, Europa, Asien und Afrika, sodass es zweimal im Jahr etwa 500 Mio. Zugvögel von 550 Arten anlockt. (ToI) TS
Graue Kraniche ©Thomas Krumenacker

November: Touristen-Rekord
Im November 2016 reisten 287.900 Touristen nach Israel ein, ein Anstieg von 38% im Vergleich zum letzten November. Von Januar bis November 2016 kamen insgesamt 2.651.400 Touristen nach Israel, ein Anstieg von rund 2% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Tourismusminister Yariv Levin sagte, dass die Einnahmen für die israelische Wirtschaft im vergangenen Monat über NIS 1,5 Mrd. erreichten. Rund 34.000 Touristen trafen auf dem Landweg ein, darunter etwa 28.000 aus Jordanien und 6.000 aus Ägypten. (imra, ynet) TS

Erste Jakobschafe in Israel eingetroffen
119 Jakobschafe aus Kanada wandern derzeit nach Israel ein. Ein jüdisches Ehepaar aus Kanada möchte die schon in der Bibel erwähnte Rasse wieder im Heiligen
Land ansiedeln. Die Gruppe "Freunde der Jakobschafe" teilte mit, es sei mit 11 Flugzeugen "der größte Lufttransport von Tieren in der Geschichte Israels." Die Aktion begann am 30. November und werde sich einen Monat hinziehen. Die Tiere sind vorerst in Südisrael in Quarantäne. In 1. Mose 28,10-32,2 werden die heute nach Jakob benannten gefleckten Schafe erstmals erwähnt. Gemäß der Bibel folgten diese Schafe den Israeliten ins antike Ägypten und verbreiteten sich von dort über die Welt. Vor drei Jahren begannen die Verhandlungen zwischen der israelischen und der kanadischen Regierung. Denn Kanada steht nicht auf der Liste der Länder, die Tiere nach Israel ausführen dürfen. Deshalb wurde der Transfer "unter besonderen Umständen" genehmigt - als einmalige Maßnahme für Touristenzwecke. Die Initiatoren wollen in Israel eine Bildungsfarm eröffnen. (INN) TS







SECDO erhält USD 10 Mio.
Die israelische Cyber-Security-Gesellschaft SECDO hat eine Finanzierungsrunde von USD 10 Mio. abgeschlossen, um ihre Expansion im nordamerikanischen Markt zu erleichtern. Zu den Investoren gehören die Elron- und Rafael-Tochter RDC, Marius Nacht von Check Point und die Gründer von Anobit, einer israelischen Firma, die im
Gil Barak und CEO Shai Morag
Jahr 2012 von Apple erworben wurde. SECDO betreibt nicht Prävention und Aufdeckung von Cyber-Bedrohungen, sondern konzentriert sich auf Incident Response, die Reaktion auf Attacken, so Shai Morag, SECDO Mitbegründer und CEO. Wegen Zehntausender Sicherheitswarnungen täglich sind Sicherheits-Teams überbelastet. SECDO adressiert diese Lücke durch die kontinuierliche und automatische Erfassung von Daten von allen Endpunkten im System. Es untersucht automatisch Alarme anhand der gesammelten Daten und stellt den Nutzern eine Analyse zur Verfügung. Das Unternehmen können so feststellen, ob eine Warnung eine tatsächliche Bedrohung betrifft oder nicht. (ToI) TS

Warren Buffett wirbt für Israel
US-Investor Warren Buffett organisierte einen Abend mit 43 amerikanischen Investoren, die für insgesamt USD 60 Mio. israelische Anleihen kauften. Sein Urteil: "Sucht man im Nahen Osten nach Hirn, Energie und Dynamik, dann ist Israel der einzige Ort, an den man gehen muss." Der Abend begann mit einer Video Rede von Benjamin Netanjahu: "Warren ist einer der brillantesten und erfolgreichsten
Investoren unserer Zeit. Er kennt eine gute Investition, wenn er es sieht. Deshalb investiert er in Israel." Der Multimilliardär selbst erlaubte sich den Spaß und zeichnete an dem Abend Anleihen für USD 5 Mio. Warren investiert schon seit Jahren in keinem Land außerhalb der USA so viel wie in Israel. (inn, thetower) DC

Frutarom expandiert jetzt auch in Mexiko
Frutarom Savory Solutions will führender globaler Hersteller auf dem Markt der pikanten Aromen und Zutaten für Fleisch-, Fisch-, Snack- und Convenience-Produkte zu werden. Die Produktpalette des Aromaspezialisten aus Haifa umfasst natürliche Frucht- und Gemüsezubereitungen (Halbfabrikate), Zusatzstoffe
für Lebensmittel, Functional Food, Getränke, Aromen, Gewürze und Pharmazeutika sowie Kosmetika. In Deutschland wurde die Firma durch die erfolgreiche Übernahme bekannter Gewürzmühlen und durch aromatische Frischfruchtprodukte bekannt. Nun hat Frutarom 75% der Piasa Group gekauft, Mexikos führendem Aroma-Unternehmen und übernimmt dabei die Schulden der mexikanischen Firma in Höhe von USD 20,5 Mio. Der Umsatz der Piasa-Gruppe in 12 Monaten bis September 2016 belief sich auf USD 45 Mio. Das durchschnittliche jährliche Wachstum in den letzten fünf Jahren lag bei 8%. Der Einstieg in den mexikanischen Markt ist Frutaroms achte Übernahme in diesem Jahr. Frutarom verzeichnete im 2. Quartal 2016 einen Rekordumsatz von USD 300 Mio. mit einem Reingewinn von USD 33,7 Mio. (frutarom, globes, globes) DC







"Öffentliches Ärgernis": Bibi in Gold
Itai Sleit, ein bislang unbekannter Künstler, wollte die "Grenzen der freien Meinungsäußerung" in Israel testen und stellte unbemerkt mitten in der Nacht eine 4m hohe vergoldete Statue von Premierminister Benjamin Netanjahu auf den
zentralen Rabin-Platz vor der Stadtverwaltung von Tel Aviv. Die Statue wirkte wie die Selbstverherrlichung übelster Diktatoren in der Welt und löste prompt heftige Diskussionen aus, ob das legitime Kunst sei. Andere fragten besorgt, wie jemand an derart zentraler Stelle eine "tickende Bombe" errichten konnte. Die Stadtverwaltung sah in dem Kunstwerk ein "öffentliches Ärgernis" und forderte per Zettel am Sockel die umgehende Entfernung. Ein Aktivist der linken "Peace Now" Organisation stürzte schließlich mit Gewalt die Statue um und setzte seinen Fuß auf ihren Kopf, was an den symbolischen Sturz der Saddam-Hussein-Statue in Bagdad erinnerte. (HC, Jewish, Haaretz) TS

Israelische Abgeordnete wollten Kängurus retten
Kostenlos nach Australien reisen, um sich vor Kameras als Känguruh-Retter zu profilieren? Alle Kosten für die Reise würden übernommen. 14 Knesset-Abgeordnete der Likudpartei, der sozialistischen Zionistischen Union, der
arabischen Vereinigten Arabischen Liste, Meretz und Israel Beiteinu meldeten sich an. Sie waren sogar bereit, deswegen in der besonders intensiven letzten Märzwoche vom Plenum fernzubleiben. Der Ethik-Ausschuss der Knesset genehmigte den Trip. Dass mit dem Angebot etwas nicht stimmte, merkten sie nicht. Weder existiert die Organisation "Rettet australische Beuteltiere", noch gibt es dazu eine Webseite. Der Fernsehsender Kanal 10 hatte alle 120 Abgeordneten zu diesem fiktiven Ausflug eingeladen, um herausfinden, wie reiselustig die Politiker sind. Die Politiker mussten ihren Einsatz für Känguruhs begründen. So erfuhr der Investigativ-Journalist von Kanal 10 über "Sorge um die Umwelt" und vom "Besitz eines Haustieres" als Motiv für den 12.000 Km langen Flug. Die Mehrheit der Abgeordneten hat freilich abgesagt. Jitzik Schlumi (Zionistische Union) gehe nicht auf Auslandsreisen, wenn er in der Knesset gebraucht werde und die frühere Gesundheitsministerin Jael German (Jesch Atid) erklärte, sie lasse sich Dienstreisen grundsätzlich nicht von anderen bezahlen. (INN) TS

Humus bei Haifas Essensfestival
Nach den massiven Bränden fand in Haifa vom 7. bis 9. Dezember ein Kulinaria-Festival statt. Haifa ist ein Muster der Koexistenz in Israel. Der Schwerpunkt lag auf der Al-Scham (Damaskus/Syrien) Küche. Sie ist in
der ganzen Region verbreitet. Die Idee zum Festival hatte Nof Atamnah-Ismaeel, eine israelisch-arabische Gewinnerin des Meisterkoch-Wettbewerbs, wo auch der deutsche Tom Franz gesiegt hatte. Sie wählte 300 arabische Rezepte aus, um sie mit arabischen und jüdischen Köche umzusetzen: "Wir nehmen Gerichte, die vom Aussterben bedroht sind und modernisieren sie. Wenn Sie ein arabischer Koch sind und sich erinnern, wie das Gericht im Haus Ihrer Großmutter schmeckte, lässt Ihr Herz es nicht ändern. Der jüdische Koch hat diese Erinnerungen nicht und kommt mit einer reinen Einstellung. Gemeinsam balancieren sie einander und schaffen das perfekte Gericht mit Tradition und Moderne." Die Besucher erhielten einen Stadtplan mit den Adressen aller teilnehmenden Restaurants. Al-basha oaskru ist "ein syrisches Gericht" mit der Bedeutung "Der Pascha und seine Soldaten". Shishbarak-Knödel (die Soldaten) mit Bulgur-Weizenkibbeh (der Pascha) werden im Joghurt gekocht. Es gab Thai Humus mit Kao Phat Hackfleisch, gewürzt mit thailändischen Wurzeln, Basilikum und Spiegelei, oder griechisch-inspirierten Humus mit Limabohnen, Lammspießen und Auberginen. Wer mexikanisches Essen bevorzugte erhielt einen Humus Taco mit Avocado, Tahini, Kalbfleisch und Habanero Chipotle Chilisauce. (Ynet, INN) TS

Von Äthiopien nach Israel
  • Religiöse Wurzeln
    Den Wurzeln der Jüdischen Kultur Äthiopiens ist das jährliche Sigd-Fest gewidmet, das seit Jahrhunderten 50 Tage nach Jom Kippur gefeiert wird. In der Diaspora wurde das Fest begangen, um der Übergabe der Thora durch Moses auf dem Sinai zu gedenken. Heute ist es das "Nationalfest" der äthiopischen Israelis und seit 2008 ein gesetzlich anerkannter Feiertag in Israel. In einer Prozession ziehen in weiße Roben gekleidete Kaisim (äthiopische Rabbiner) mit bunten Schirmen zur Klagemauer. Während der Feierlichkeiten werden Gebete auf Ge´ez rezitiert, einer alten äthiopischen Sprache, die heute nur noch von äthiopischen und eritreischen orthodoxen Kirchenführern benutzt wird. (sahm, s 129ff,ToI) DC
  • Hullegeb- Fest
    Das jährliche Hullegeb-Kunstfestival vom 15. bis 21. Dezember zeigt Tanz, Musik und Theater von Künstlern äthiopischer Herkunft. "Das Festival enthüllt den enormen Reichtum der äthiopischen Kultur in Israel, viele Talente der ersten und zweiten Generation der äthiopischen Aliya", so Effi Bnaya, künstlerische Leiterin des Festivals. Das diesjährige Festival eröffnet mit "the Ethiopian Aretha Franklin", Aster Aweke, deren Songs inoffizielle Hymnen für Mitglieder der Community geworden sind. Eine weitere außergewöhnliche äthiopische Künstlerin ist die 93-jährige Nonne Emahoy Tsegué-Maryam Guèbrou. Sie lebt in der äthiopischen Kirche in Jerusalem. (JPost, googledisrael, itravel ) DC
  • Bildungs -Statistik
    In Israel gibt es 141.200 Bürger äthiopischer Herkunft. Die Gemeinschaft ist traditionell sehr fromm. Im Schuljahr 2014/15 studierten 48,4% der Schüler äthiopischer Herkunft in staatlich-religiösen Schulen (Grund- und Sekundarbildung). Diese Zahl ist in den letzten zehn Jahren allmählich zurückgegangen. In der wissenschaftlichen Bildung hat die äthiopische Community aufgeholt: Von den Hochschulabsolventen nahmen 89% an Immatrikulationstests teil, verglichen mit dem nationalen Durchschnitt von 94%. Die Abbruchquote lag mit 1,21% etwas unter den 1,4% aller jüdischen Studenten. (Globes) DC
  • Sigd- Wissenschaftsstipendien
    Das israelische Wissenschafts-, Technologie- und Raumfahrtministerium feierte den jüdisch-äthiopischen Feiertag Sigd, indem es Stipendien in Höhe von NIS 1,8 Mio. an äthiopische Studenten auslobte. Die Stipendien werden für ein akademisches Jahr in allen Studienfächern vergeben. Äthiopische Studenten, die Studienabschlüsse absolvieren, sind berechtigt, NIS 15.000 zu erhalten, Masterstudierende NIS 50.000, Doktoranden können Stipendien von NIS 80.000 und Postdocs könnten Stipendien bis zu NIS 100.000 erhalten. (Jpost) DC

Navi für Grabstätten
Das Ministerium für Dienstleistungen zur Religionsausübung will landesweit alle Grabsteine in Israel fotografieren und digital abspeichern, um die Suche nach der letzten Ruhestätte eines Menschen zu erleichtern. Das Ministerium nennt das Navigationsprogramm "Waze für Friedhöfe". (lifeinisrael, ynet) DC

Projekt Brückenbau
Israelische Trauma-Experten stärken in Deutschland arabische Frauen nach der Flucht. Viele geflüchtete Frauen haben in ihren Heimatländern und auf der Flucht Schreckliches erlebt. Das Projekt "Brückenbau - Vielfalt begegnen!" bietet Unterstützung an und hilft geflüchteten
Frauen, mehr an die Zukunft zu denken. Von der Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland (ZWST) ins Leben gerufen, bietet die Initiative seit Anfang des Jahres psychosoziale Hilfe für traumatisierte Frauen und Opfer geschlechtsspezifischer Gewalt in Frankfurt an. Das Projekt wird von der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration finanziert und greift auf personelle Ressourcen der israelischen Hilfsorganisation "IsraAid" zurück. Seit drei Monaten sind Nadim und Tahrir Ghanayem aus Israel in einer Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen im Stadtteil Unterliederbach in Frankfurt am Main tätig. Sie arbeiten 40 Stunden pro Woche in der Frankfurter Flüchtlingsunterkunft, sprechen Arabisch und können ohne Sprachbarriere mit den Bewohnern in Kontakt treten. (bundesregierung) TS

Justin Bieber kommt nach Israel
Der kanadische Pop-Sänger Justin Bieber kehrt nach Israel zurück. Er will am 3. Mai 2017 im Tel Aviver Yarkon Park ein Konzert geben. Bieber kündigte eine Welt-Tour zur Förderung seiner Platte "Purpose" an und fügte nun auch den Israel-Termin hinzu. Bieber, einer der berühmtesten Popstars der Welt, war zuletzt im Alter von 17 Jahren in Israel aufgetreten. Der einstige Herzbrecher der Teenies ist jetzt ein bisschen älter geworden. (ToI) TS

Warum leben israelische Männer so lange?
Gemäß einer Studie von Prof. Alex Weinreb vom Taub Center for Social Policy Studies soll die Wehrpflicht ein Leben lang gut für die Gesundheit sein. Laut WHO können 2015 geborene Israelis 82,5 Jahre alt werden.
Frauen haben eine Lebenserwartung von 84,3 Jahren. Israelische Wissenschaftler glauben, einen Grund dafür entdeckt zu haben: Der Militärdienst. Frauen dienen 24 Monate, Männer sogar 32. Der Wehrdienst verbessere die körperliche Fitness der Männer - und damit auch ihre Gesundheit und Lebenserwartung. In Ländern mit Wehrpflicht leben die Männer durchschnittlich 3 Jahre länger als in solchen, in denen es keine gibt. In den 34 OECD-Ländern leben die Frauen durchschnittlich 5,5 Jahre länger als Männer, in Israel nur 3 Jahre. Dass der um 8 Monate kürzere Militärdienst die Ursache des kleineren Abstands bei der Lebenserwartung ist, wird von Weinreb ebenfalls als Grund genannt, wie der Militärdienst für Frauen weniger anstrengend sei. (ToI, INN, heise) TS

Verkürzter Wehrdienst für Männer
Ab 2020 soll der Wehrdienst für Männer von 32 Monaten auf 30 Monate verkürzt werden. Der Beschluss des Komitees für Äußeres und Verteidigung der Knesset gilt für wehrpflichtige Männer, die ihren Wehrdienst ab 2020 beginnen. Damit soll den jungen Menschen eine schnellere Eingliederung in das zivile Leben ermöglicht und die israelische Armee effizienter gemacht werden. (IHH) KR



Heron in Mali, erste Mission für Deutschland
Deutschland ist derzeit für die UN-Friedensmission in Mali verantwortlich und hat seine erste Mission erfolgreich beendet. Dabei wurde eine in Israel gebaute Heron-1-Drohne eingesetzt. Ausgestattet mit Satelliten-
Datenverbindung und elektrooptischen Infrarot-Sensoren, ist diese Drohne das ferngesteuerte Auge der Soldaten. Sie soll Erkenntnisse über Terroristen bringen und den in Mali stationierten 500 deutschen Soldaten Informationen liefern. Die Mission in Mali gilt weltweit als die gefährlichste Mission der Vereinten Nationen. Verantwortlich für die Auswertung der Bilder ist der Chef der Luftbildstaffel des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 in Jagel, Schleswig-Holstein. (JPost, shz) DC

Kirchenvertreterin wegen BDS Unterstützung ausgewiesen
Die afrikanische Theologin Isabel Phiri aus Malawi ist seit 2012 assoziierte Generalsekretärin für öffentliches Bekenntnis und Diakonie des Ökumenischen Rates der Kirchen. Nach ihrer Landung am Ben-Gurion-Flughafen wurde ihr die Einreise nach Israel verweigert. Das Ministerium für Strategische Angelegenheiten wies darauf hin, dass der Rat das "Ökumenische Begleitprogramm
in Palästina" (EAPPI) ins Leben gerufen hatte. Dieses Programm bringt Aktivisten nach Israel, um Bilder und Geschichten über Juden zu sammeln, die vermeintlich Palästinenser unterdrücken. Zudem fördere der Ökumenische Rat der Kirchen die Boykottbewegung BDS und werfe dem Staat Israel "Apartheid", "kollektive Bestrafung", "Kriegsverbrechen" gegen Palästinenser sowie "illegale Besatzung von palästinensischem Land" vor. Laut Medien sei es der erste Fall, bei dem ein ausländischer BDS-Aktivist nicht einreisen durfte, obgleich auch andere Aktivisten ausgewiesen wurden oder ein Einreiseverbot für 10 Jahre erhielten, wie der deutsche, zum Islam konvertierte Journalist Martin Lejeune. Andere demokratische Länder und sogar Deutschland verweigern ebenfalls einschlägig bekannten Personen oder Mitgliedern radikaler Organisationen die Einreise. (INN, fr) TS

Geheime Militärkarten freigegeben
Das israelische Militär hat bislang geheime Karten freigegeben, in denen Stellungen der libanesischen Miliz Hisbollah inmitten von zivilen Gebieten im Südlibanon nahe der Grenze zu Israel eingezeichnet worden sind. Vermerkt sind Waffenlager, Stellungen von Raketenwerfern, Angriffstunnel und Kommandopositionen in 200 Dörfern. So will die von Iran unterstützte Hisbollah die Zivilbevölkerung als Schutzschild missbrauchen. Das israelische Militär will mit der Veröffentlichung der Karten die Hisbollah abschrecken und ihr zeigen, dass es die Stellungen kenne. Militärstellungen in zivilen Gebieten gelten gemäß dem Völkerrecht als legitime Angriffsziele. (israeldefense, ToI) TS

Fünf Panzerfahrzeuge für die Palästinenser
Premier Netanjahu und Verteidigungsminister Lieberman haben dem Import von fünf gepanzerten Fahrzeugen von Jordanien in die palästinensische Autonomie für die dortigen Sicherheitskräfte zugestimmt. Dass die Lieferung
jetzt gestattet worden ist, soll mit der sich verschlechternden Sicherheitssituation in den von der PA kontrollierten Regionen, vor allem in der nördlichen Westbank, zu tun haben. Im Flüchtlingslager Balata bei Nablus und in anderen Lagern liefern sich PA-Kräfte einen Kampf gegen Militante, die die Oberhoheit der PA-Sicherheitstruppen ablehnen. Die Panzerfahrzeuge sind nachts über die Allenbybrücke geliefert worden. Beim Übergang wurden sie unter Aufsicht jordanischer, palästinensischer und israelischer Offiziere auf Transportfahrzeuge geladen und zu PA-Sicherheitsbasen gefahren. Die USA unterstützten die Bitte die PA und Amman war einverstanden, die Fahrzeuge zu liefern. (ToI, JPost, Haaretz, Tachles, INN) TS

Kerry sagt zu Israel: "no, no, no"
Der amerikanische Außenminister John Kerry hat in einer Rede vor dem Saban-Forum in Washington eine frontale Attacke auf Israel geäußert. Allein wegen der Siedlungen, so Kerry, würden die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern immer schlechter und alle Chancen auf Frieden zunichtegemacht. Die Israelis sollten nicht darauf
warten, dass die Palästinenser sich in einen "perfekten Verhandlungspartner" verwandeln. Sonst könnte das Westjordanland zu einem (von der Hamas beherrschten) Gaza werden. Israel bewege sich in die falsche Richtung zu einem "Ort der Gefahr". Bemerkungen von Erziehungsminister Naftali Bennett bezeichnete Kerry als "zutiefst beunruhigend". Israelische Medien interpretierten seine Äußerungen als undiplomatische Einmischung in Israels innere Angelegenheiten. Gleichzeitig beschwor Kerry vor dem ausgesuchten pro-israelischen Publikum seine "Liebe zu Israel". In seiner Amtszeit habe er 375 mit Premierminister Netanjahu gesprochen und das Land 40 Mal besucht. Die israelische Regierung befürchtet, dass Präsident Obama in "letzter Minute" noch einen schweren Schlag gegen Israel initiieren könnte, wie etwa der Zustimmung zu einer Verurteilung Israels wegen der Siedlungspolitik in der UNO, anstatt des üblichen Vetos. (unitycoalition, algemeiner) TS

Notfall Eingreif-Abkommen
Israel, Griechenland und Zypern vereinbarten die Schaffung einer regionale Notfall-Task Force, um auf Ereignisse wie die Brände zu reagieren, die Israel im November verwüsteten. Der
israelische Premierminister Benjamin Netanyahu traf sich in Jerusalem mit dem griechischen Premier Alexis Tsipras und dem zypriotischen Präsidenten Nicos Anastasiades. Ein weiteres Operationszentrum für Notsituationen wie Erdbeben und Überschwemmungen solle hinzufügt werden. Sowohl Zypern als auch Griechenland schickten Teams, um Israel beim Löschen der Brände zu unterstützen. Eine strategische Beziehung hat vor kurzem zwischen den drei Ländern des östlichen Mittelmeerraums begonnen, infolge der neu entdeckten Gasfelder im Mittelmeer. Bis Anfang 2000 zählten Griechenland und Zypern zu den kritischen Ländern Europas gegenüber Israel. Die Beziehungen verbesserten sich nach der Entdeckung der Erdgasfelder und in Reaktion auf israelische diplomatische Spannungen mit der Türkei, dem Widersacher von Griechenland und dem griechischen Teil Zyperns. (ToI) TS




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Vandalen schänden christliche Kirche und Friedhof
Offensichtlich muslimische Vandalen haben Graffitis auf dem christlichen Friedhof von Kfar Jasif in Galiläa versprüht und Kreuze umgeworfen. In Jerusalem wurde

die evangelikale "Living Bread International Church" von muslimischen Nachbarn vollständig zerstört und teilweise verbrannt. Schändungen christlicher Kirchen, darunter in Bethlehem oder auf dem Taborberg werden in den Medien nicht beachtet, es sei denn, dass extremistische Juden dafür verantwortlich gemacht werden können, wie im Fall des Brandes in der Brotvermehrungskirche in Tabgha. (ToI, worldisrael) TS

Neue Zionisten
Sarah Zoabi und ihr Sohn Mohammed aus Ober-Nazareth und Abdullah Abed al-Rahman aus Abu Gosch gehören zu einer Avantgarde arabischer Muslime in Israel. Sie bezeichnen sich als israelische Patrioten und rufen dazu auf, dem jüdischen Staat zu dienen. Als sich al-Rahman auf seiner Facebook-Seite gegen die

jüngste Terrorwelle aussprach und Anfang 2016 die Liquidierung eines Terroristen guthieß, erhielt er Drohungen, die ihn veranlassten, seine Arbeitsstelle zu wechseln. Sein Engagement brachte al-Rahman immer wieder Konflikte mit Linken. Diese, so sagt er, wollten israelische Araber nur als benachteiligte und leidende Bevölkerungsgruppe sehen. Sarahs Sohn Mohammed hat sich »als erster Araber in Israel getraut, öffentlich eine Meinung zu äußern, die der >arabischen Sache< zuwiderläuft«, sagt die Mutter. Das war nach der Entführung der drei Jugendlichen Eyal, Gilad und Naftali im Juni 2014. Damals lud Mohammed ein Video auf Facebook hoch, in dem er die Geiselnehmer dazu aufrief, die Jungen freizulassen. Mohammed und Sarah wurden daraufhin bedroht und mussten sich verstecken. Die Polizei fasste drei Mitglieder einer Familie, die geplant hatten, sich an Mohammed für die Videobotschaft zu rächen. Zu seiner Sicherheit ging der junge Mann für einige Monate ins Ausland. (Hagalil) KR

Interessenkonflikt bei AFP
Die amerikanische NGO Camera bemerkte einen flagranten Verstoß gegen journalistische "rigorose Neutralität" bei der französischen Nachrichtenagentur AFP. Ihr Reporter aus dem Westjordanland Nasser Abu Baker berichtete über den Fatah-Parteitag in Ramallah und war gleichzeitig einer der 1.300 Delegierten. Er bewarb sich um einen Sitz im Revolutionsrat. Abu Baker dient auch als Vorsitzender der palästinensischen Journalistenvereinigung, die zu einem Boykott israelischer Journalisten aufruft. Das alles widerspreche den eigenen ethischen Grundsätzen von AFP. (Camera) TS

"Journalist" Nasser Abu Baker in Militäruniform der Autonomiebehörde

Präzedenzlose Demonstration
Der Präsident der UNO-Generalversammlung, Peter Thomson aus Fiji, trug am "Palästina-Tag" einen Schal mit den typischen palästinensischen Kennzeichen um den Hals, während im jährlichen Ritual in der UNO über

sechs von arabischen Ländern eingebrachte Resolutionen zur Verurteilung Israels abgestimmt wurde. So solle Israel jetzt die Golanhöhen an Syrien zurückgeben. Kein Wort darüber, dass in Syrien immer noch Bürgerkrieg herrscht, dem schon eine halbe Million Menschen zum Opfer gefallen sind. Jerusalem protestierte gegen den "präzedenzlosen" Auftritt von Thomson. (unwatch, ToI, haaretz, jta) TS







Berlin mischt sich in innere Angelegenheiten Israels ein
Die Bundesregierung hält an der "Zwei-Staatenlösung" für Nahost als "alternativlos" fest und kritisiert bei jeder Gelegenheit allein den israelischen Siedlungsbau, nicht aber palästinensische Hetze oder Terroranschläge. Jede Veröffentlichung zur Planung von "Siedlungen", die linksgerichtete Organisationen wie "Frieden Jetzt" veröffentlichen, dienen dem Berliner AA als Steilvorlage für Verurteilungen Israels, obgleich manche diese Pläne schon mehrfach publiziert und verurteilt wurden. Jetzt ging das AA noch einen Schritt weiter und verurteilte sogar einen weiterhin in der Knesset und in den israelischen Medien heftig diskutierten Gesetzentwurf zur "nachträglichen Legalisierung von Außenposten im Westjordanland". Wie würde wohl Deutschland reagieren, wenn fremde Staaten nicht nur eine offizielle Regierungspolitik kritisieren, sondern sogar noch nicht verabschiedete Gesetzesvorlagen? Tatsache ist, dass die besagte Vorlage noch längst nicht vom israelischen Verfassungsgericht abgesegnet ist und dass der Regierungschef selber vor einem Konflikt mit dem Völkerrecht gewarnt hat. Und wenn sich auch Regierungsmitglieder dafür oder dagegen äußern, wie von Steinmeiers AA-Sprecher bemängelt, so sind derartige Diskussionen auch in Deutschland Teil eines legitimen Diskurses in einer Demokratie. (auswärtiges, tw24) TS







Beersheba gegen Southampton
Die israelische Nationalmannschaft Hapoel Beersheba machte Fortschritte zum Knockout-Stadium des europäischen Fußball-Turniers. Hapoel Beershebas Maor Buzaglo punktete gegen den britischen Premier
League-Klub Southampton in einem UEFA Europa League Spiel, das mit 1:1 endete. Das unentschiedene Ergebnis reichte aus, um die israelische Nationalmannschaft in die nächste Runde zu bringen. Beersheba belegte den zweiten Platz in der Gruppenphase mit zwei Siegen und zwei Unentschieden. Maccabi Tel Aviv, die andere israelische Mannschaft im Turnier, gewann 2:1 gegen den irischen Kader Dundalk FC. Hapoel wird am Montag erfahren, welches Team in der Knock-out-Runde stehen wird. (ToI) TS

Rassismus bei Jerusalemer Fußballklub
BBC 4 hat eine schockierende zehnminütige Dokumentation über die rechte Ultragruppierung namens "La Familia" des Fußball-Erstligisten Beitar Jerusalem veröffentlicht. Laut Tweet des israelischen Journalisten
Raphael Gellar droht Beitar damit, Spieler bei der nächsten rassistischen Verfehlung der Ultras vom Spielfeld auszusperren. Wegen der rassistischen Ausfälle der Fans dieses Fußballclubs kommt der britische Guardian zum Schluss: "Es fällt nicht schwer, pessimistisch zur Region und der ganzen Menschheit zu sein." Das klingt, als sei ein Jerusalemer Klub repräsentativ für die ganze Menschheit. (guardian, twitter) TK

Finanzprobleme bei Hapoel Tel Aviv
Der israelische Fußball-Erstligist Hapoel Tel Aviv steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Dem 14-maligen Landesmeister und 16-fachen Pokalsieger droht aufgrund eines Schuldenberges in Höhe von NIS 100 Mio. die Insolvenz. Wegen dem hiermit verbundenen Vorverfahren
hat der israelische Fußballverband dem Traditionsverein 9 Punkte abgezogen. Hapoel ist damit mit nunmehr 5 Punkten Tabellenletzter in der Oberliga. Vor 18 Monaten übernahm Amir Kabiri die Vereinsgeschäfte und investierte seither NIS 60 Mio. in den Club. Für benötigte weitere NIS 40 Mio. ist Amir Kabiri nicht mehr bereit: "Ich kann die Zukunft meiner Familie nicht aufs Spiel setzen." Gesucht wird ein Investor. (twitter, IHH) TK







Dr. Yehuda Bohrer: Spuren des Höchsten in seinem Land
Geografische Details in biblischen Berichten überbrücken die Kluft zwischen einer entfernten Vergangenheit und dem Hier und Jetzt. Sie stellen einen Mechanismus dar, der es vom Exil heimkehrenden Juden sowie modernen Pilgern wie Israel-Reisenden ermöglicht, biblische Geschichte noch einmal neu zu erleben und an den Ereignissen einer längst vergangenen Zeit teilzunehmen. Der Autor, Yehuda Bohrer, ist Rabbiner. Der Reiz des Buches sind seine Wanderungen auf den Spuren biblischer Geschichten, in moderner Sprache kurz wiedergegeben und dann angereichert mit den neuesten archäologischen Entdeckungen. Es ist kein klassischer Reiseführer, aber beim Besuch biblischer Stätten ein unentbehrlicher Begleiter. (willis) TS

Dmitrij Kapitelman: Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters
Ehe Dmitrij Kapitelman und sein Vater nach Israel aufbrechen, beschränkten sich ihre Ausflüge auf das örtliche Kaufland - damals in den Neunzigern, als sie in einem sächsischen Asylbewerberheim wohnten und man die Nazis noch an den Glatzen erkannte. Heute verkauft der Vater Pelmeni und Krimsekt und ist in Deutschland so wenig heimisch wie zuvor in der Ukraine. Vielleicht, denkt sein Sohn, findet er ja im Heiligen Land Klarheit über seine jüdische Identität. Und er selbst - Kontingentflüchtling, halber Jude, ukrainischer Pass - gleich mit. "Das Lächeln meines unsichtbaren Vaters" ist ein sehnsuchtsvoll-komischer Spaziergang auf einem Minenfeld der Paradoxien. Und die anrührende Liebeserklärung eines Sohnes an seinen Vater. (perlen) KR

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Noch ausreichend Zeit, einen Israeltag zu organisieren. Aber es ist definitiv so langsam Zeit, sich Gedanken über die Planung zu machen.
Gerne stehen wir bei der Planung mit neuem Handbuch, Material, sowie Rat und Tat zur Seite!
Informationen und Kontaktaufnahme unter:
Israeltag@il-israel.org











Israel in 2 Minuten

Dov Eilon spaziert durch Jerusalem



Bitte schickt auch Ihr uns Eure Aufnahmen - Bilder die Israel zeigen, wie Ihr es seht und erlebt habt.







Shalom
Thomas
ILI News
Thomas@il-israel.org



Der nächste Israeltag
findet am 11. Mai 2017 statt!


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